Diskussion:Schädel-Hirn-Trauma

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Eine mögliche Redundanz der Artikel Gesundheitsrisiken im American Football und Schädel-Hirn-Trauma wurde von Dezember 2015 bis Mai 2016 diskutiert (zugehörige Redundanzdiskussion). Bitte beachte dies vor der Anlage einer neuen Redundanzdiskussion.

Offene Fragen:[Quelltext bearbeiten]

1. Was ist der Grund für eine Gehirnerschütterung, d.h. was läuft physiologisch ab? 2. Sollte nicht auch der Glasgow Coma Score (GCS) zur Ermittlung des Schweregrades angesprochen und verlinkt werden? --83.171.159.248 17:55, 25. Mär 2006 (CET)

3. Sollte man einen Patienten der sowohl ein SHT als auch einen Schock hat in Schocklage legen? --Ulli Ziegenfuß 11:41, 15. Aug 2006 (CEST)

3. NEIN! Es gibt da als Faustregel die sog. 5B-Regel. Die Besagt das man bei verletzungen in den 5-B-Regionen - nämlich Birne, Brust, Bauch, Beine, Buckel - NICHT in die Schocklage bringen kann.

Begründung ist jedesmal recht einfach: Es ist schlecht wenn an eine der Stellen noch mehr Blut fließt.
Gerade bei einem SHT ist es schlecht, bei einer commotio cerebri (1.Gradiges SHT) ist es zwar nicht gut aber es ist auch nicht wirklich schädlich, jedoch bei einem 3. Gradigem SHT kann es sogar schon den Tod herbeiführen(mehr Blut -> Ansteigen des Hirndrucks). Deshalb: Auf keinen Fall!--De Mike 333 21:31, 27. Sep 2006 (CEST)

Shocklage beim SHT[Quelltext bearbeiten]

Gemäß den neuen Leitlinien zum SHT, insbesondere Grad III, ist eine Hypotension unter 90mmHg vorrangig zu vermeiden. Um dies zu erreichen, wird großzügig Flüssigkeit substituiert. Sicherlich ist eine Autotransfusion i.S. einer Beinhochlagerung nicht verkehrt. MfG

VORSICHT! Bei (möglicherweise) erhöhtem Hirndruck ist aber unbedingt eine 30°-Hochlagerung des Oberkörpers notwendig... --89.204.139.236 20:16, 27. Jul. 2014 (CEST)

veraltete Info ?!?[Quelltext bearbeiten]

Eigentlich werden die Schweregrade des SHT doch ausschließlich nach "GCS vor Ort" beurteilt?!?

GCS 13-15 leichtes SHT

GCS 9-12 mittelschweres SHT

GCS 3-8 schweres SHT

Die hier angebene Einteilung kenne ich zwar auch aus den alten Lehrunterlagen verschiedener HiOrgs - aber zuweilen entwickeln sich die medizinischen Erkenntnise und Klassifikationen ja auch weiter.(nicht signierter Beitrag von 84.60.5.168 (Diskussion) 7. Jul 2006, 11:55 Uhr)

Äpfel/Birnen. Die drei Grade im Artikel geben die Schwere des Traumas, an die GCS den jeweils momentanen Zustand des Patienten. --Pjacobi 12:34, 7. Jul 2006 (CEST)
Ah, jetzt verstehe ich. Du meinst Einteilung nach GCS erhoben direkt nach dem SHT? Ja das ist natürlich sinnvoll, schreib es doch einfach richtig in den Artikel! --Pjacobi 12:43, 7. Jul 2006 (CEST)


Falsch so ists korrekt:

grad1 (leicht): unter 1h GCS: 19-17

grad2 (mittel):1-24h GCS:16-12

grad3 (schwer):über24h GCS:unter 11

außerdem: commotio cerebri oder Gehirnerschütterung etc. sind keine korrekten gradeinteilungen!!!!

Hallo! Wer auch immer die letzte Korrekturverfasst hat, müsste wissen, dass die GCS lediglich 15 Pkt. umfasst. Es gibt keine 19 Pkt., auch die modifizierte GCS für Säuglinge u. Kinder umfasst keine 19. Also diese Korrektur ist falsch.

Guten Tag. Lukas.

--> Also so wie ich das im Masuhr (Neurologie Lehrbuch) verstehe ist sht 2. und 3. Grades beides contusio cerebri als primäre traumatische Läsion (wie oben beschrieben 2. Grades: Patient ist nach 24 h wieder wach und orientiert, 3.Grades: ausgeprägte Vigilanzstörung die länger als 24h anhält) und compressio cerebri ist "nur" eine sekundäre Hirnschädigung die vorallem durch traumatische Hirnödeme ensteht. Aus dem inkraniellen Druckanstieg kann es dann wiederum zu Zwischen-, Mittel- ud Bulbärhirn-Syndrom kommen (nur am Rande, dass könnte evtl. auch noch im Artikel aufgeführt werden). Gruß, Sarah


  • Hallo!

Ich empfinde den Artikel gut aber mir fehlen wichtige Punkte zu diesem Thema und zwar der Bereich Diagnostik (CT; EEG, MRT..;)und Komplikationen (Folgeschäden). Die Therapiemaßnahmen sind auch viel zu unausführlich und nicht sehr aussagekräftig.(sabinew2)

Hallo, ich bin ein Schädel-, Hitntrauma Opfer. Zu sabinew2. Ich habe bei meinem Unfall vor über 5 Jahren meinen Geruchssinn und zum Teil meinen Geschmackssinn verloren, durch ein Schädel-, Hirntrauma verloren. Kann nur süß und scharf schmecken und das auch nur, wenn der Geschmack wirklich stark hervorkommt. Riechen kommt leider überhaupt noch nicht durch. Ganz zum Anfang konnte ich wohl nicht einmal sprechen. Meine Bewegungen sind durch die doch noch durchkommende Spastik doch teilweise noch stark eingeschränkt. Wobei bei meinem Oberkörper ist es rechtsseitig und an meinen Beinen linksseitig. Ich hoffe, ich konnte Dir damit ein wenig helfen. Bin heute hier des 1. Mal auf der Seite Michaela


Hallo liebe Leute, liebe Sabine,

ich richte mich auf folgende Literatur: Poeck,K. & Hacke,W. (2006)."Neurologie".12.Auflage. Heidelberg:Springer Verlag Gauggel, S. & Herrmann, M. (2008). „Handbuch der Neuro- und Biopsychologie. Band 8. Göttingen: Hogrefe (auch: Masuhr, K.F. & Neumann, M. (2007). "Neurologie". 6. Auflage. Stuttgart:Thieme Verlag)

Im Kapitel 26 empfehlen die Autoren Poeck & Hacke den Kommotions- und Kontusionsbegriff rein syndromal zu verwenden:

- Hirntrauma mit Kommotionssyndrom: leichtes SHT: sofort einsetzende Bewusstlosigkeit von der Dauer bis zu einer Stunde, neurologisch kein krankhafter Befund am ZNS

- Hirntrauma mit Kontusionssyndrom: sofort einsetzende, länger als eine Stunde dauernde, primäre Bewusstlosigkeit, neurologische Herdsymtome des Gehirns, traumatische Psychose nach dem Aufklaren, ggf kurz nach dem Trauma einsetzender epileptischer Anfall

- Bei einem GCS-Score von >8 spricht man von einem mittelschweren SHT

- Bei einem GCS-Score von <8 spricht man von einem schweren SHT

- Eine besonders schwere Ausprägung ist die Hirnstammkontusion

Weiter hier ist folgendes wichtig: "Alle Schweregrade des Hirntraumas, also auch das Trauma mit Kommotionssyndrom, können mit einer intrakraniellen Blutung (epidural, subdural oder intrazerebral) kombiniert sein."

Schädelprellungen und Schädelfrakturen entsprechen Schädeltraumen, Kommotions- und Kontusionssyndrom Hirntraumen. Das Kommotionssyndrom ist als einziges Syndrom dem GCS-Grad 1 zugeordnet. Es ist nicht möglich, die verschiedenen Hirntraumen nur nach Art und Dauer der Vigilanzstörung einzuordnen! Denn der Schweregrad eines SHT wird maßgeblich durch sekundäre Traumafolgen (intrakranieller Drucksteigerung durch Ödem, Blutungen) bestimmt! Beispielsweise kann ein Contusio cerebri kann sowohl ein mittelschweres als auch ein schweres SHT sein.

!!! DESWEGEN: Bitte die GCS-Grade als eigenes Mittel zur Bestimmung des Schweregrads eines SHT anhand Ausmaß und Verlauf einer Bewusstseinsstörung auflisten und nicht direkt mit den klassischen Klassifikationskriterien mit Symptomatologie in Zusammenhang bringen!

!!!WICHTIG, bitte um folgende Verbesserung, wenn du bei der klassischen Einteilung bleiben möchtest:

-Contusion cerebri = Hirnquetschung, Kontusionssyndrom (contusus von contundo (lat.): zerschlagen, zerstoßen, zermalmen): Traumatische Hirnschädigung mit Coup (Substanzverletzung) und häufig auch Contre-Coup (kontralaterale Substanzverletzung; Bewusstseinsstörungen dauern länger als eine Stunde, häufig neurologische Herdsymptome und posttraumatische neuro-psychologische Veränderungen.

-Compression cerebri (compressio, ionis (lat.): Druck, Druckausübung): Sekundäre Hirnschädigung durch Anstieg des intrakraniellen Drucks (Hirnödem, Blutung). Mit steigendem intrakraniellen Druck kann es zu einer Einklemmung des Hirnstamms kommen.

-Commotion cerebri ist als Gehrinerschütterung richtig benannt (commotio von commoveo (lat.): erschüttern), aber es geht immer eine neuronale Funktionsstörung mit akut einsetzender Bewusstseinsstörung (Sekunden bis Minuten) ohne neurologische Herdsymtome einher; häufige Symptome: Schwindel, Kopfschmerzen, Übelkeit, kurze retrograde Amnesie

Wie ich eben feststellen musste erscheint diese Einteilung im Netz konstant nicht richtig. Ich möchte aber nochmal darauf hinweisen, dass diese Einteilung veraltet ist bzw. sehr kritisch betrachtet wird, da Aussagen über Schwere und Symptome anhand morphologischer Befunde gemacht werden, die objektiv durch bildgebende Verfahren nicht immer gestützt werden (klinische objektive Ergebnisse, Inspektion der verletzten Stelle und Symptome können differieren!). Aufgrund dessen spricht man von Syndromen und bezieht sich auf Symptomkomplexe. Aufgrund dessen sind auch die Syndromeinteilungen nicht ganz vergleichbar mit der klassischen Klassifikation.

Liebe Grüße, Karla

PS: Wenn Du magst, kann ich dir in den nächsten Tagen auch ein paar Infos zu bildgebenden Verfahren, Liquordiagnostik, EEG, Neurostatus etc. liefern. Hier ist der Bezug zu den einzelnen Syndromen wichtig. PSS: Was auf jeden Fall noch auftauchen muss, ist "Coup", "Contre-Coup" und "Hirnödem". (13.08.2008)

Hallo, werte Wissende! Großes Dankeschön für die Infos, sie haben mir schnell geholfen! Fragen als Laie stellen sich mir zu der humorvoll wirkenden Aussage: "Kinder mit Schädel-Hirn-Trauma, deren Körper auf 33 Grad Celsius künstlich abgekühlt wird, haben schlechtere Heilungschancen als Kinder mit Schädel-Hirn-Trauma, die bei normaler Körpertemperatur behandelt werden[2]." Warum soll man überhaupt auf die Idee kommen, ein Kind künstlich abzukühlen? Warum auf 33 Grad Celsius und nicht z.B. 32? Das klingt für mich so ähnlich wie: "Menschen, denen ein Bein abgesägt wird, fühlen sich unwohler wie Menschen, denen kein Bein abgesägt wird." Beste Grüße, Matthias

Einteilung der Schweregrade[Quelltext bearbeiten]

Die Einteilung ist nicht ganz nachvollziehbar formuliert (zumindest meines Erachtens, was aber nix heißen muss...) Dort steht:

(...) Die Einteilung ist sehr schematisch. Z. B. tritt bei einer traumatischen Verletzung des Frontalhirns nicht unbedingt eine Bewusstlosigkeit auf, kann aber zu einer dauernden Schädigung führen (Frontalhirnsyndrom). Meist wird heute nur noch zwischen leichtem, mittelschwerem und schwerem Schädel-Trauma differenziert.

Heute erfolgt die Einteilung jedoch über die Glasgow Coma Scale:

leichtes SHT: GCS 13-15 mittelschweres SHT: GCS 9-12 schweres SHT: GCS 3-8 (...)

Das heißt wohl, dass die Einteilung nach Graden heute nicht mehr gängig ist. Deshalb erfolgt wohl die Unterscheidung heute nur noch zwischen leichtem, mittelschweren und schwerem SHT. Und -wenn ich es richtig verstehe - erfolgt diese Einteilung nach der Glasgow Coma Scale (warum dann aber das Wörtchen jedoch an dieser Stelle? Bezieht sich dieses "jedoch" vielleicht auf den Vor-Vor-Absatz? Ich würde daher folgende Formulierung vorschlagen (da ich aber kein Fachmann auf diesem Gebiet bin erst mal zur Diskussion):

(...) Die Einteilung ist sehr schematisch. Z. B. tritt bei einer traumatischen Verletzung des Frontalhirns nicht unbedingt eine Bewusstlosigkeit auf, kann aber zu einer dauernden Schädigung führen (Frontalhirnsyndrom). Deshalb wird heute meist nur noch zwischen leichtem, mittelschwerem und schwerem Schädel-Trauma differenziert.

Diese Einteilung erfolgt die über die Glasgow Coma Scale:

leichtes SHT: GCS 13-15 mittelschweres SHT: GCS 9-12 schweres SHT: GCS 3-8 (...)

Würde das so stimmen? --Lord Wort 22:15, 22. Apr. 2009 (CEST)

Mit Verlaub:

Bei der "alten" Einteilung sind gleich zwei Klassifikationen in einen Topf geworfen worden. Daher kann man das auch nicht verstehen.

1. gibt es die alte Einteilung nach der Klinik (SHT 1./2./3. Grades) nach den Kriterien Dauer der Bewußtlosigkeit und möglichen bleibenden Schäden. Diese stammt noch aus der Zeit vor der Computertomographie. Sie gibt heute noch eine gewisse Orientierung nach dem Motto "je länger initial bewußtlos, desto wahrscheinlicher sind bleibende Schäden". Ansonsten ist sie aber eben nicht mehr zu gebrauchen. Die Dauer der intialen Bewußtlosigkeit ist heute aufgrund der Analgosedierung oft nicht mehr zu verwerten.

2. gibt es die alte Einteilung nach der Morphologie bzw. Pathophysiologie. Commotio als "reversible kolloidale Veränderung des Hirnparenchyms", heute würde man kurz "Ödem" sagen. Contusio als "Hirnsubstanzschädigung", also der Prellungsherd mit Gewebsuntergang. Und die Compressio als sekundäre Hirnschädigung durch den entstehenden Hirndruck (durch Hirnödem oder intracranielle Blutung), teils mit erneuter Eintrübung nach initialer Besserung, bis hin zu Einklemmung und Tod.

Beide Einteilungen erfolgen nach unterschiedlichen Kriterien und dürfen somit nicht in einen Topf geworfen werden. --Medicus of Borg 22:07, 11. Dez. 2010 (CET)


Weblinks raus[Quelltext bearbeiten]

habe mal die Weblinks entfernt und einen neuen dazugesetzt, die alten waren nicht verfügbar. Alter Inhalt war:

85.58.50.207 22:25, 1. Mai 2009 (CEST)

Korrekte Schreibung?[Quelltext bearbeiten]

Commotio c. , Contusio c. , Compressio c. sind meines Erachtens substantivisch gebraucht, sollten also groß geschrieben werden (Commotio statt commotio)?--Ann G. Neem (09:40, 25. Jun. 2009 (CEST), Datum/Uhrzeit nachträglich eingefügt, siehe Hilfe:Signatur)

Quellenlage des Artikels[Quelltext bearbeiten]

Hier wird SHT 1 mit Commotio gleichgesetzt -aufgrund welcher Quelle? Und wo bitte steht, dass eine Commotio ohne Bewußtlosigkeit auftreten soll?--Ann G. Neem 18:10, 16. Aug. 2009 (CEST) Wenn die Bewußtlosigkeit nur 30 Sekunden dauert, ist es keine Gehirnerschütterung???--Ann G. Neem 08:38, 17. Aug. 2009 (CEST)

  1. SHT°=Commotio: Quelle z.B. hier, viele weitere Standardlehrbücher. Einige Autoren verwenden nur den Begriff SHT 1°, andere (seltener, veraltet) nur den Begriff Commotio.
  2. Die Bewusstlosigkeit (und wenn sie nur wenige Sekunden andauert!) gehört zur Definition der Commotio. Liegen keine fremdanamnestischen Angaben vor, wird aus der kon- und antegraden Amnesie sicherheitshalber auf eine stattgehabte Bewusstseinsstörung geschlossen. Ein Patient ohne Bewusstlosigkeit und ohne Amnesie hat keine Commotio cerebri, Übelkeit und Brechreiz/Erbrechen reichen zur Diagnosestellung einer Commotio nicht aus, können aber dennoch zu stationärer Beobachtung veranlassen. Im klinischen Alltag verwenden wir in diesen Fällen die Hilfskonstruktion "Schädelprellung mit vegetativer Begleitreaktion". -- Thomas, der Bader (TH?WZRM-Wau!!) 10:55, 17. Aug. 2009 (CEST)
Jo, hatte ich geändert. Worauf du einfügtest, dass die Bewußtlosigkeit mindestens Minuten zu dauern habe, was ich wiederum abmilderte. Was mich noch stört sind die Angaben zur GCS. Denn während der Bewußtlosigkeit dürfte der Wert unter 12 liegen.--Ann G. Neem 10:59, 17. Aug. 2009 (CEST)

Dauer der Bewußtlosigkeit bei Commotio[Quelltext bearbeiten]

Eine IP fügte max 60 Minuten ein. Das ist meines Wissens korrekt.--Ann G. Neem 18:13, 16. Aug. 2009 (CEST)

Ist korrekt, s.a. eingefügte Ref. -- Thomas, der Bader (TH?WZRM-Wau!!) 10:56, 17. Aug. 2009 (CEST)
Jo, aber das hatte ich doch schon mit Referenz geändert, woraufhin du den Delank falsch zitiertest, was ich wiederum korrigierte. Hast du Info zur GCS und Commotio im Status Bewußtlosigkeit od zum Zeitfenster innerhalb dessen die GCS angelegt wird.--Ann G. Neem 11:07, 17. Aug. 2009 (CEST)

Gefühlskälte als typische Spätfolge eines schweren Schädel-Hirn-Traumas?[Quelltext bearbeiten]

In diesem stark psychologisiernden taz-Artikel über Dieter Althaus ist u.a. von Gefühlskälte, typische Spätfolge eines schweren Schädel-Hirn-Traumas, die Rede. Stimmt das? Solche psychologischen Folgen werden im Artikel nicht erwähnt. Stullkowski 12:23, 2. Sep. 2009 (CEST)

Ich kenne drei Personen, zwei in meinem Verwandten- und einer in meinem Bekanntenkreis, die eine schwere Gehirnerschütterung erlitten haben. Alle drei haben dadurch eine permanente Persönlichkeitsveränderung erfahren. Flach ausgedrückt sind sie dadurch zum Arschloch geworden - Gefühlskälte, Mangel an Einfühlungsvermögen, Egoismus und schnelle Erregbarkeit treffen auf alle drei zu. Daneben hat jeder noch ein paar ganz individuelle Macken entwickelt... --DavidDerKleine 15:00, 18. Jan. 2010 (CET)
Also der Artikel ist sicher keine autoritative Quelle für medizinische Fragen. Dort steht der lapidare Satz
Selbst Parteifreunde registrierten seine Gefühlskälte, typische Spätfolge eines schweren Schädel-Hirn-Traumas. . Wir wissen nicht, woher die Aussage stammt, worauf sie beruht.. Der Einzelfall Althaus wäre genauso ungeeignet für Generalisierungen wie mein eigener - ich habe vor etwas über einem Jahr ein SHT des Grades 3 erlitten, es hat "ziemlich gerummst", wie mir die Ärzte später sagten, und sie waren fast ungläubig, wie gut angesichts der Schwere bei mir der Verlauf war. Jedenfalls hat der Neuropsychologie, bei dem ich immer noch in Behandlung der Unfallfolgen bin, mir gesagt "Sie scheinen ein sehr empatischer Mensch zu sein". Mag sein, dass da ein Teil Nettigkeit dabei war. Er bezeichnet mich auch immer noch als "jung". Wie auch immer, dass sich durch den Unfall meine Persönlichkeit deutlich verändert hätte, hat mir gegenüber noch niemand geäußert. Mag sein, dass es sowas gibt, aber wenn, dann müsste eine solche Aussage belegt werden, durch mehr als solche Anekdoten. --Johannes Rohr (Diskussion) 18:27, 29. Mär. 2017 (CEST)

Im Artikel steht, daß für eine commotio cerebri eine anterograde Amnesie typisch sei, eine retrograde Amnesie spräche für eine höhergradige Hirnschädigung.

Aber es ist genau anders herum! Eine retrograde Amnesie ist bei einer bewustlosigkeit bei SHT 1. Grades typisch und sie sit ein wichtiges Kriterium für eien Differentialdiagnose commotio vers. Synkope Eine anterograde Amnesie ist eher selten.

Bewusteinsstörungen können zwar bis 60 Minuten andauern, aber eine "richtige" Bewustlosigkeit ist selten länger als 5 Minuten. (nicht signierter Beitrag von 78.53.219.148 (Diskussion) 22:12, 23. Aug. 2012 (CEST))

Was ist zur Behandlunng...[Quelltext bearbeiten]

zu sagen; außer "Beobachtung". Untersuchungsformen und mögliche Schädigungen sind beschrieben. Ruhe und Außenreitze abschotten?!- würde ich mal nicht klinisch behaupten. An Körpern klebt#s...--Ai-mu-mu (Diskussion) 09:23, 16. Jan. 2013 (CET)

"aggressive Therapie"[Quelltext bearbeiten]

"Die frühzeitig einsetzende aggressive Therapie vermindert Sekundärschäden " Was hat man sich denn darunter vorzustellen? Sonst steht bei Therapie immer nur Ruhe und Diagnostik/Überwachung. Ich habe auf die dort angegebene Quelle leider keinen Zugriff Smaug100 (Diskussion) 11:06, 26. Feb. 2013 (CET)

Ich habe verschiedenen Formen der Behandlung jetzt ergänzt. Ist wohl ein bisschen spät; naja kann sich wohl keiner die Mühe machen wollen. Gruß--Sonabi (Diskussion) 23:33, 7. Jun. 2015 (CEST)

Helme[Quelltext bearbeiten]

"Helme (z. B. Fahrradhelm, Skihelm, Kletterhelm und so weiter) können das Risiko stark vermindern." Dass diese Behauptung durchaus umstritten ist, hätte man im Sinne des NPOV ruhig mal erwähnen können. --217.50.155.14 22:18, 20. Jun. 2013 (CEST)

Wieso das? Es wird nicht das Risiko des Sport oder der Aktion vermindert, sondern lediglich die Schwere der Verletzung. Ohne Helm SHT III, mit SHT II als Beispiel. TransformerGER (Diskussion) 17:10, 20. 11. 2013 (CET)
Ich nehme an, "217.50.155.14" möchte darauf hinweisen, dass die Liste der Helme Kopfbedeckungen aufführt, für die eine Schutzwirkung bezogen aufs SHT umstritten ist. Ich sehe keine Quellenangabe zu der Behauptung, dass "Schutzhelme, Fahrradhelme, Sporthelme" oder überhaupt Helme das SHT-Risiko verringern. Wir werden die Frage selbst auch hier nicht klären können, dazu habe ich anderen Orts schon genügend Glaubenskriege verfolgen können. Ich würde daher vorschlagen, dass derjenige, der die Behauptung aufgestellt hat, Quellen zitiert, und die Liste auf die dann belegten Beispiele beschränken. 87.189.43.186 10:13, 20. Jun. 2014 (CEST)
Der Nutzen von Helmen gegen den Einschlag von Steinen (Kletterhelm, Bauhelm), Pferdehufen (Reithelm) oder Pucks (Eishockey-Helm) ist unbestritten. Fragwürdig und bis heute nicht nachgewiesen ist hingegen ein Schutz gegen schwere Verletzungen bei Unfällen, angefangen bei einfachen Stürzen. Daher sollte die Passage ganz heraus. Zumindest unter "Ursachen" hat sie nichts zu suchen. Wenn, sollte ein weiterer Punkt "Prävention" auftauchen. (nicht signierter Beitrag von Bultianer (Diskussion | Beiträge) 13:43, 13. Mai 2015 (CEST))

Worauf bezieht sich der GCS?[Quelltext bearbeiten]

Zu welchem Zeitpunkt wird der GCS bestimmt? Auch bei der Bewusstlosigkeit im Rahmen der Commotio besteht ja kein GCS von (13-)15... --89.204.139.236 20:20, 27. Jul. 2014 (CEST)

Defekter Weblink[Quelltext bearbeiten]

GiftBot (Diskussion) 09:58, 1. Dez. 2015 (CET)

Relevant?[Quelltext bearbeiten]

"Eine neue Arbeit zeigt auch den möglichen Nutzen der diätetischen Behandlung mit den verzweigtkettigen Aminosäuren Valin, Leucin und Isoleucin.[10]

Kinder mit Schädel-Hirn-Trauma, deren Körper auf 33 Grad Celsius künstlich abgekühlt wird, haben schlechtere Heilungschancen als Kinder mit Schädel-Hirn-Trauma, die bei normaler Körpertemperatur behandelt werden.[11]"

Ist das relevant für einen wp-Artikel? Ene obskure Diät, bzw. experimentelle (und nicht funktionierende) Behandlungsmethode, belegt mit je einem einzelnen Artikel? --Maxus96 (Diskussion) 00:45, 16. Mär. 2016 (CET)

Interwiki-Links[Quelltext bearbeiten]

Das Äquivalent ist laut Verlinkung der Interwikilinks in der englischsprachigen Wikipedia das Lemma en:Traumatic brain injury. Der vielfach interwiki verlinkte englischsprachige Artikel en:Concussion hat dagegen in der deutschsprachigen Wikipedia keine Entsprechnung. Wie löst man das? Fachlich kann ich das persönlich leider nicht einschätzen. Ich denke jedoch, dass hier noch ein deutschsprachiger Artikel zum Lemma Gehirnerschütterung entstehen sollte, das bislang auf dieses Lemma hier weiterleitet.--Losdedos (Diskussion) 21:46, 13. Nov. 2016 (CET)