Diskussion:Schusswunde

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Ich bin immer wieder vom Pschyrembel begeistert (- der hier noch mehr zu bieten hat). -- Robodoc 13:50, 11. Dez. 2006 (CET)

Lieber Robodoc, diesmal habe ich Dich erwischt. 1. - Was, bitte schön, hat Dein Diskuss.-Beitrag zur Verbesserung beigetragen??? - 2. - Den Pschyrembel abzuschreiben, ist auch nicht erlaubt. 3. - Aus dem im Kopf befindlichen Wissen diesen Beitrag zu erbringen, ist schon beachtlich, oder ? 4. - Außerdem enthält dieser Artikel auch nichtmedizinische Aspekte. Das macht der Pschyrembel nicht. (;-) --Wikipit 21:27, 11. Dez. 2006 (CET)
Du hast mich eben "nicht" erwischt - ich habe den Pschyrembel nicht abgeschrieben und werde ihn nicht abschreiben - und das dann als Verbesserung bezeichnen. Dieser eine kurze Satz beschreibt Fakten in der kürzesten Form und diese verändern sich nicht. Eine URV wirst du mir hier somit nach nachweisen können. "Was hat mein Diskuss.-Beitrag zur Verbesserung beigetragen?" Antwort: Nicht viel. Sonst hätte ich es gleich in den Beitrag schreiben können. Und zwar nach dem Motto: Eine Seite geöffnet, ein neues Thema begonnen, und das täglich 20x. Das möchte ich nicht. Ich verweise auf einen unvollständigen Beitrag, ohne gleich einen dieser hässlichen Reklamations-Bausteine einzufügen. Ich werde den Beitrag nicht verbessern und du nicht, aber irgendwann irgendein anderer. -- Robodoc 19:38, 12. Dez. 2006 (CET)

artikel[Quelltext bearbeiten]

übler artikel.... z.b. fehlt jegliche erwähnung der unterschiedlichen arten von geschossen, z.b. hohlspitz, teilmantel, vollmantel, etc.

Ein Schlaumeier mal wieder - motze nicht rum, sondern ergänze dern Artikel mit deinem Fachwissen - soweit vorhanden Andreas König 11:15, 15. Apr. 2007 (CEST)
Mir fehlt hier die Info, wie Schusswunden denn überhaupt behandelt werden.
Schau unter Wunde nach.--Wikipit 10:44, 13. Jun. 2007 (CEST)

Wundballistik[Quelltext bearbeiten]

sehr guter Artikel mit vielen guten Infos. Der einleitende Teil betreffend das Geschossverhalten im Weichziel weist allerdings Fehler auf. "Konische Büchsengeschosse" (ich nehme an, damit sind normale Vollmantelgeschosse gemeint) neigen sehr wohl dazu abgelenkt zu werden. Gerichtsmedizinische Befunde zeigen immer wieder, dass die permanente Wundhöhle (der Wundkanal), die ein solches Geschoss hinterlässt, alles andere als geradlinig ist. Grund dafür ist unter anderem der Schwerpunkt, der bei solchen Projektilen im mittleren oder gar hinteren Teil liegt. Typischerweise kommen derartige Geschosse, nach einer beinahe unvorhersagbaren "Irrfahrt" durch das Zielmedium, nach einem oder mehreren Überschlägen, teilweise mit dem Geschossboden nach vorne zum Stillstand. Im Gegensatz zu diesen "formstabilen" Projektilen, stabilisieren sich moderne (massestabile) Deformationsgeschosse im Zielmedium durch Aufpilzen (durch vergrößern ihrer Stirnfläche) selbst (durch die sog. Schulterstabilisierung und durch die verformungsbedingte Verlagerung des Schwerpunktes nach vorne). Resultat ist hier meist ein mehr oder weniger geradliniger Wundkanal. Ich werde mir erlauben, diesbezüglich eine Erweiterung dieses Artikels auszuarbeiten. Um niemandem auf die Füße zu treten, werde ich den verfassten Text zuerst hier im Diskussionsforum hinterlegen. Vielleicht sind zu viele wundballistische Details in diesem Artikel ja gar nicht nötig. --MBudget 14:17, 5. Okt. 2007 (CEST)

Sekundärwirkung[Quelltext bearbeiten]

Der Verweis auf die Holzsplitter in Seegefechten ist richtig und wichtig, entsprechende Sekundärwirkungen traten aber auch an Land auf - und zwar nicht nur durch Holz: "...a common type of debris removed from the the flesh of wounded men by surgeons in the gunpowder age was broken bone and teeth from neighbours in the ranks." - John Keegan: A History of Warfare, London 1993: Hutchinson, S.90.

- 84.137.23.220 18:23, 13. Jun. 2009 (CEST)

Interessant. Nur was hat dies mit "Schußwunde" zu tun. Sogar die Engländer umschreiben hier und nehmen Begriffe wie "Fleichwunde" aus der "Schießpulverära", wo aber Verletzungen durch Explosionskörper, Kanonenkugeln und anderes hinzugehören, ohne Schußwunden im engeren Sinne zu sein. Wir schießen doch nicht mit Zähnen.--Wikipit 18:54, 13. Jun. 2009 (CEST)

Körper durchdringen -- Beleg?[Quelltext bearbeiten]

"...zumeist aber durchdringt es [das Geschoss] den Körper". Das ist ein Satz, der sofort nach einer Fußnote ruft: Wo ist das belegt? Ich meine -- es gibt unterschiedliche Kaliber, Entfernungen, es gibt Querschläger, Steckschüsse. In einem Seminar des Miltärhistorkers Werner Hahlweg habe ich mir mal von Fachleuten mit einer vorausgeschickten Entschuldigung den Begriff Mannstoppwirkung erläutern lassen. Da geht es, technisch gesprochen, oft darum, dass der Körper nicht 'durchdrungen' wird, sondern die kinetische Energie im Körper verbleibt. Es müsste also doch mal gesagt werden, auf welcher wissenschaftlichen Untersuchung dieses "zumeist" aufruht. --Delabarquera 11:01, 30. Jul. 2010 (CEST)

Das 'zumeist' hängt auf jeden Fall in der Luft. Bei Polizeimunition will man keinen Durchschuss, und die modernen Deformationsgeschosse der Polizei bleiben 'meistens' stecken. Ob der Durchschuss angestrebt wird oder nicht hängt auf jeden Fall vom Einsatzfall und der dafür verwendeten Munition ab.--Thuringius 23:17, 1. Aug. 2010 (CEST)

Medizin Struktur[Quelltext bearbeiten]

Als Mediziner würde ich sagen, das Thema gehört zu den Abteilungen Notfallmedizin und Gerichtsmedizin. Das Thema ist von der Sache her komplex und kann nicht mit den wenigen angegebenen Referenzwerken zufriedenstellend behandelt werden. Experten der beiden erwähnten Fachabteilungen wären am besten geeignet, um hier mehr Klarheit zu bringen. Als Medizinhistoriker vermisse ich ebenfalls eine klare Linie: von langsamen Bleikugeln bis zu modernen Hochgeschwindigkeitsgeschossen. Die Neuerstellung dieses Abschnitts ist mit viel Aufwand verbunden. Deshalb habe ich wenigsten die Abbildung von 1840 dazugestellt. Mir wäre es lieber gewesen, wenn man den Titel "Schussverletzung“ gewählt hätte.--ejw0851 14:12, 31. Mär. 2011 (CEST)

Als Generalist würde ich sagen: Die Wikipedia darf und soll ruhig stärker segmentiert sein; es gibt ja Hyperlinks. Wenn also solche Links aus Artikeln über Notfall- und Gerichtsmedizin (und vielleicht auch aus der Ballistik und den Landminen) hierher führen, ist es besser, als diese 'großen' Artikel jeweils um den Einzelaspekt 'Schusswunde' aufzublähen. Machen wir also lieber aus diesem hier ein feines Kleinod und verlinken ihn tief in die 'Bigger Topics'. -- Maximilian Schönherr 14:19, 2. Apr. 2011 (CEST)

Klassifizierungsbox?[Quelltext bearbeiten]

kann jemand dem artikel - wie's bei seinem englischen schwesterartikel oben rechts der fall ist - eine medizinische klassifizierungsbox geben? ich kenne mich damit nicht aus. ich steuere in kürze ein röntgenbild eines schusses bei. mfg Maximilian Schönherr 22:59, 13. Apr. 2011 (CEST)

Austrittswunde[Quelltext bearbeiten]

Im Artikel wird erwähnt, dass Austrittswunden immer größer als die dazugehörenden Eintrittswunden sein sollen. Dies stimmt in keiner Weise und ist in hohem Maße von einer Vielzahl von Faktoren (Bauform des Geschosses, Zielgeschwindigkeit, Trefferzone bzw. Zielbeschaffenheit, ...) abhängig. Bei Kurzwaffen sind die Austrittswunden oft deutlich kleiner als die Eintrittswunden, wirken weniger gestanzt und haben eine Rissförmige (oft als halbmondförmiger Hautlappen) Struktur. --Retter der Notgelandeten (Diskussion) 14:49, 16. Mai 2012 (CEST)

Psychisch oder physisch?[Quelltext bearbeiten]

Moin, muss es im Abschnitt "Arten" im vierten Absatz, erster Satz nicht "physischer Konstitution des Getroffenen" statt "psychischer Konstitution des Getroffenen" heißen? MfG --Stubenviech (Diskussion) 15:48, 17. Sep. 2013 (CEST)

Schockwelle und weitere Überlegungen[Quelltext bearbeiten]

In meiner Ausbildung wurde uns gesagt, dass ein Geschoss im Inneren eine Schockwelle vor sich herschiebt, die die Organe komprimiert und nach Abklingen zu einer Erweiterung der Organe führt, die dann u.U. zerreißen können. Besonders bei parenchymatösen (flüssigkeitsgefüllten) Organen und Blutgefäßen wäre dies der Fall. Wenn es keine Urheberrechtsverletzung wäre, könnte ich ein Bild aus einem Lehrbuch hochladen. Bei einem Niedriggeschwindigkeitsgeschoss gibt es meist eine mehr oder weniger glatte Fraktur bei Schussbrüchen. Bei Hochgeschwindigkeitsgeschossen massive Zersplitterungen. (LPN Lehrbuch für präklinische Notfallmedizin S&K Verlag) Die älteren 7.62mm Geschosse hinterliessen meist glatte und relativ gerade Schusskanäle. Bei den aktuellen 5,45 bzw 5,56mm Geschossen (Sturmgewehre) taumeln die Geschosse allerdings, was einen wesentlich größeren Schußkanal ergibt und größere Druckunterschiede, so dass mehr Organe zerreissen. Daher die Legende, wenn man einen Streifschuss erhält würde man trotzdem sterben. (nicht signierter Beitrag von 91.51.117.150 (Diskussion) 11:56, 14. Mai 2015 (CEST))