Diskussion:Talentabwanderung

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Frage[Quelltext bearbeiten]

seit dem Holocaust ist Deutschland aber mittlerweile in vielen Wissenschaften wieder an der Weltspitze. vielleicht sollte der satz ein wenig umgeschrieben werden? generell wäre auch interessant, es darzustellen, wieso der Verlust an Hugenotten / Juden einen Brain Drain verursacht.

danke, --Abdull 18:36, 17. Feb 2005 (CET)


"In Europa gewinnt der Begriff wieder mehr Bedeutung mit den Diskussionen um die Schaffung eines europäischen Bildungsraumes (EHEA, European Higher Education Area) unter anderm durch den "Bologna-Prozess". Viele fürchten durch die Vereinheitlichung mehr Wettbewerb und einseitige Migration von hochqualifizierten Arbeits- und Lehrkräften."

Wieso soll der B-Prozess zu Brain Drain führen? Ganz im Gegenteil, wenn die Europäischen Universitäten ihre Strukuren verbessern, werden weniger Leute in die USA gehen.Weppens 12:26, 24. Aug 2005 (CEST)

Integration Infos von http://stern.de/wissenschaft/forschung/:Abwanderung-Forscher-Ein-Viertel/548880.html

Mich würde vor allem interessieren, ob es Zahlen gibt: Wieviele deutsche Wissenschaftler leben im Ausland, wieviele verlassen Deutschland und Österreich jährlich, wieviele Wissenschaftler gehen in die USA, wieviele in andere Länder? --Stilfehler 16:44, 20. Mär 2006 (CET)

Link der German Scholars Organization eingefügt, die sich mit dem Thema befasst. -- 16:44, 11. Dezember 2008 (CET)

@Stilfehler: Ja es gibt Zahlen dazu wie viele Menschen D verlassen. Ja es gibt auch Zahlen dazu wie viele Wissenschaftler D verlassen. Diese Zahlen sind allerdings problematisch einerseits werden die Leute, die weiterhin einen Wohnsitz in D haben(z.B. im Rheinland Wohnsitz/Arbeit Niederlande), die keine Förderung annehmen und/oder sich nicht abmelden nicht erfasst. Andererseits können zeitweise im Ausland lebende nicht von dauerhaft im Ausland Lebenden unterschieden werden, da die "Remigration" als solche von der Fort- und Zuzugsstatistik (noch?) nicht erfasst wird. Im Übrigen ist es in der Forschung umstritten ob es für Deutschland einen (erheblichen) Brain Drain gibt(Claudia/Dixon, David:Zieht es die besten fort? in KZfSS 57(2007), S.729, s. auch | Antwort der Bundesregierung auf die Große Anfrage zu "Konsequenzen der Auswanderung Hochqualifizierter aus Deutschland", S.5f. und Enders, Jürgen/Mugabushaka, Alexis-Michel:Wissenschaft und Karriere.Erfahrungen und Werdegänge ehemaliger Stipendiaten der DFG, Kassel 2005, S.81).

Andreas Ette(S.70ff.) und Leonore Sauer stellen fest, dass "sich vier Fünftel der deutschen Wissenschaftler für weniger als ein Jahr im Ausland auf[hielten], und für den Fall der USA lässt sich trotz einer Zunahme von temporären Aufenthalten hochqualifizierter Deutscher keine Zunahme von langfristigen oder dauerhaften Aufenthalten nachweisen" lassen.--Edroeh 22:20, 9. Mär. 2010 (CET)

Mein Vorredner Abdul hat sehr recht. Zusätzlich sind laut Wikipedia nur 20.000 der 50.000 Hugenotten nach Preußen! Der Rest ist in alle anderen Teile Deutschlands. Flüchtlinge bringen die Wirtschaft voran, weil sie wagemutiger sind und bisher unbesetzte Themen bewerkeln müssen. z.B. ist die Eichbaumbrauerei von einem Hugenotten gegründet worden! Das ist aber kein automatischer Brain Drain im Land, das sie verlassen! und selbst wenn bedeutet das nicht, dass sie im neuen Land was auf die Reihe bringen! (nicht signierter Beitrag von 193.29.76.37 (Diskussion) 16:26, 29. Nov. 2011 (CET))

Ländliche Gebiete->Städtische Gebiete[Quelltext bearbeiten]

Hallo,

fällt die Wanderung Hochqualifizierter von ländlichen Gebieten in städtische Gebiete auch unter die Bezeichnung "Braindrain"? --Frantisek 07:54, 27. Dez. 2008 (CET)

und wir steht es mit den gut ausgebildeten Frauen, die aus dem Osten Deutschlands in den Westen abwandern? Oder nach dem Abi zum studieren dahinziehen und nicht wieder zurückgehen? (nicht signierter Beitrag von 78.42.165.246 (Diskussion | Beiträge) 22:01, 13. Jul 2009 (CEST))

Link[Quelltext bearbeiten]

brauchbar? http://www.esds.ac.uk/findingData/snDescription.asp?sn=6099 -- Cherubino 14:43, 27. Feb. 2009 (CET)

Brain Drain aus Iran besonders groß[Quelltext bearbeiten]

Nach eienr Studie leben miterlweile 25% mit tertiärer Ausbildung im Ausland. http://en.wikipedia.org/wiki/Iran%27s_brain_drain (nicht signierter Beitrag von 79.251.97.157 (Diskussion | Beiträge) 06:22, 25. Feb. 2010 (CET))

Bade-Interview![Quelltext bearbeiten]

Warum ist das Bade-Interview verlinkt? Doch hoffentlich nicht wegen der Qualität?

Anfangs sagt Bade: "Deutsche Spitzenkräfte wandern zunehmend ab und ausländische Spitzenkräfte machen immer deutlicher einen Bogen um dieses Land."

Anschließend kommt: "Das gilt wohl nur für eine eher überschaubare Zahl von Personen."

Im nächsten Satz: "Wir haben ja gar keine 'Auswanderungsstatistik' im engeren Sinne sondern nur eine Statistik der 'Fortzüge' und 'Zuzüge', in der es vielerlei Unsicherheiten gibt, weil nicht Personen, sondern Wanderungsfälle gezählt werden."

tagesschau.de:Wie gut erforscht ist die Motivation der Auswanderer?

Bade:Miserabel. Abgesehen von den aus Visa-Statistiken ablesbaren Absichten, zu bestimmten Zwecken auf Zeit in bestimmte Länder zu gehen, sind wir da erst ganz am Anfang. Auswanderung war eben lange kein aktuelles wissenschaftliches Thema mehr. Es wird Zeit, daß[sic] sich das ändert.

Wir wissen nichts, also reden wir darüber.--Edroeh 22:35, 9. Mär. 2010 (CET)

Links führen ins Nichts[Quelltext bearbeiten]

Vorschlag für die deutsche Übersetzung von brain drain[Quelltext bearbeiten]

ich schlage vor, dass das als Abwanderung von hochqualifizierten Arbeitskräften bezeichnet werden soll. (nicht signierter Beitrag von 89.143.173.32 (Diskussion) 13:03, 2. Sep. 2010 (CEST))

Bedeutung der Fremdsprachen[Quelltext bearbeiten]

Ein wichtiger Grund für die Richtung der Wanderung dürften auch die gelehrten Fremdsprachen in einem Land sein. Die Deutschen lernen alle englisch, sie haben also gut chancen in Englischsprachige Länder z.b. Amerika auszuwandern. Die Amerikaner sprechen allerdings kein Deutsch, und können nich nach Deutschland auswandern. Ebenso lernen viele Tschechen und Polen (auch autodidaktisch) Deutsch, und wandern dann nach Deutschland aus, während die Deutschen kaum Polnisch und Tschechisch lernen, und daher kaum dorthin auswandern. Politisch könnte man da über das Kultusministerium einfluss nehmen, was nebenbei die Abhängigkeit von dem Kolonialherren Amerika verringern würde. Zum Beispiel könnte man als erste Fremdsprache die Sprache des jeweilig nächsten Nachbarlandes Unterrichten, also je nach Region Polnisch, Tschechisch, Französisch, Holländisch und Dänisch. Trotzdem ist es aber sehr wichtig, dass den Schülern keine Wahl gelassen wird, denn Optionen im Bildungsweg führen unweigerlich zum Zerreisen der Klassengemeinschaft, was der Lernmotivation eher schaden würde. Der Englischunterricht sollte auf besondere Sprachschulen begrenzt werden. Wenn ein Normalbürger Englisch lernen will dürfte ihm das autodidaktisch kein Problem sein, da Englisch durch die Populärkultur allgegenwärtig ist. (nicht signierter Beitrag von 79.210.108.146 (Diskussion) 20:32, 24. Jun. 2012 (CEST))

gehören Künstler dazu ?[Quelltext bearbeiten]

Ich hoffe, ich trete damit niemanden auf den Schlips, aber Künstler produzieren weder nenneswerten Mehrwert, noch sind sie besonders inteligent oder gebildet, also passen sie hier eigentlich nicht rein. Viele Künstler verdienen kaum Geld mit ihrer Kunst, und tragen somit kaum zur Volkswirtschaft bei. Auch gibt es kaum Gewerbe wo die Vorarbeit eines Künstler erforderlich ist. Viele künstler ware vor ihrer Künstlerkerriere auch Versager in der Schule und in ihren vorherigen Berufen. Dazu kommt auch noch die äußerst antiintelektuelle Haltung die manche Künstler haben. (nicht signierter Beitrag von 79.210.43.184 (Diskussion) 02:09, 18. Jan. 2014 (CET))

egal ob diese Künstler ganz edle und teuere Museumswerke erschaffen oder nur ihre L’art pour l’art leben, sie gehören ganzb einfach dazu! Denn Brain oder Hirn haben wir ja alle, nur was wir damit machen, das ist oft auch die Frage des Standpunkts. -- Ilja (Diskussion) 14:12, 17. Aug. 2014 (CEST)

Deutschland in der Nazi-Zeit[Quelltext bearbeiten]

Die jüdische Migration in Deutschland (und der ganzen Welt), Deutschland in der Zeit des Dritten Reiches (und Europa unter Nazis), sowie die DDR (ja ganz Osteuropa) während des Kalten Krieges sollten noch deutlich umfassender dargestelt werden. Vielleicht sogar in getrennten Artikeln. Zitat: „Deutschland und Österreich haben durch die erzwungene Emigration von Juden und Nazigegnern nach Adolf Hitlers Machtergreifung, durch den Holocaust und nochmals nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs viele hochkarätige Wissenschaftler, Künstler und Unternehmer insbesondere an die USA und Großbritannien verloren.“ Das ist nur ein Teil der Wahrheit, denn viele hat man in die Todeslager, verschlept, „daheim“ ermordet oder in den Freitod getrieben! -- Ilja (Diskussion) 14:12, 17. Aug. 2014 (CEST)