Diskussion:Volksrepublik China

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2008 bis 2017
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Wie wird ein Archiv angelegt?

Anteil Chinas am Welt-BIP von 1700 bis 2030...[Quelltext bearbeiten]

...findet sich als Diagramm unter Punkt I.9 auf https://ourworldindata.org/global-economic-inequality. --Schwobator (Diskussion) 11:08, 2. Jan. 2017 (CET)

Ist das inzwischen ausreichend im Artikel wiedergegeben? Gruß! GS63 (Diskussion) 09:39, 1. Dez. 2019 (CET)

Entfernte Textstellen, 04. Juni 2018[Quelltext bearbeiten]

Den folgenden Text habe ich entfernt aus folgenden Gründen:
  • starker Verdacht auf Belegfiktion (Ersteller: Obstsorte)
  • nicht geeignete Belege ("Bücher" aus dem Self-Publishing-Bereich, chinesische Staatsmedien)
  • inhaltlich zu ausschweifend und für Staaten-Artikel teilweise nicht relevant.
--Herr Klugbeisser (Diskussion) 18:50, 4. Jun. 2018 (CEST)

Die Volksbefreiungsarmee, abgekürzt PLA für die international gängige englische Bezeichnung People’s Liberation Army, ist ein Sammelbegriff für die Streitkräfte der Volksrepublik China. Diese bestehen aus Heer, Marine, Luftwaffe, Raketenstreitkräften und strategischen Unterstützungstruppen (spezielle Grenzschutz-, Feuerwehr- und Wacheinheiten). Zusätzlich übernimmt die Volksbefreiungsarmee zahlreiche Aufgaben innerhalb der chinesischen Zivilgesellschaft. Bei der Hilfe in Katastrophenfällen kommen Einheiten aus allen Teilstreitkräften zum Einsatz. Auch zu besonders schwierigen Bauarbeiten zur Verbesserung der Infrastruktur werden regelmäßig Soldaten herangezogen.(A.D. Astinus: Die neun größten Armeen der Kriegsgeschichte. Neobooks, 2015, S. 173.)

Die chinesische Armee ist eine der größten der Welt. Seit Anfang der 1980er wurden mehrere Militärreformen durchgeführt. Der größte organisatorische Umbau fand zwischen 2015 und 2017 statt. Während dieser Zeit erfolgte eine Verkleinerung der Mannstärke von rund 2,3 Millionen auf 2 Millionen. Parallel wurden Strukturen für ein gattungsübergreifendes Kommando eingeführt. Vorher operierten insbesondere Heer, Marine und Luftwaffe weitgehend eigenständig. Bei dem Umbau orientierten sich die chinesischen Militärplaner nach Angaben westlicher Militärbeobachter an den Strukturen der Streitkräfte der Vereinigten Staaten.(China will Streitkräfte um 300.000 Soldaten reduzieren, Reuters, 3. September 2015, abgerufen am 21. Februar 2018.)

In der chinesischen Verfassung ist eine allgemeine Wehrpflicht von zwei Jahren verankert. Demnach können de jure alle männlichen Bürger, die vor dem 31. Dezember eines Jahres das 18. Lebensjahr vollenden, zum aktiven Dienst rekrutiert werden. Studenten sind von der allgemeinen Wehrpflicht befreit. Jedoch ist die Volksbefreiungsarmee de facto eine reine Freiwilligenarmee. Durch Chinas riesige Bevölkerung erreichen jedes Jahr 13 Millionen Männer das Wehrdienstalter, so dass die Wehrpflicht in der Praxis ohne Bedeutung ist.(Das Wehrdienstsystem in China, CRI, 24. Februar 2012, abgerufen am 18. Februar 2018.)

Die Bereitschaft und Motivation der Chinesen für den „Dienst am Vaterland“ ist sehr hoch. Jährlich bewerben sich Millionen junge Männer zwischen 18 und 22 Jahren völlig freiwillig um eine Aufnahme in die Volksbefreiungsarmee. Aufgrund der damit möglichen Auslese, ist bei den Angehörigen aller Waffengattungen ein starker Elitarismus manifestiert.(Saul Eadweard Helias: People‘s Volunteer Army. Rupt, 2012, S. 11 f.) Die zweijährige Dienstzeit kann nach Ablauf jeweils für drei bis vier Jahre auf freiwilliger Basis verlängert werden. Als Obergrenze gilt eine gesamte Dienstzeit von 30 Jahren. Alle Offiziere, auch Unteroffiziere, müssen über das Gao Kao verfügen und eine Ausbildung an militärischen Hochschulen absolvieren. Auch Frauen sind für den Wehrdienst zugelassen.(Das Wehrdienstsystem in China, CRI, 24. Februar 2012, abgerufen am 21. Februar 2018.)

Nach der Verfassung und den betreffenden gesetzlichen Vorschriften verfolgt China eine defensive Verteidigungspolitik. Das bedeutet, dass die Volksbefreiungsarmee von sich aus keine Kampfhandlungen eröffnet oder Angriffskriege führt. Diesem Prinzip entsprechend werden Militäroperationen nur dann als gerechtfertigt erachtet, wenn sie die nationale Souveränität oder das Territorium der Volksrepublik verteidigen. Angriffe sind demnach nur zulässig, wenn China selbst zuvor angegriffen wird. Der Kodex der chinesischen Streitkräfte verbietet jegliche Aggression und jegliche Hegemoniebestrebungen. Allerdings besitzt in China die Autonomie und Unabhängigkeit, infolge der historisch negativen Erfahrungen mit fremden Mächten, einen sehr hohen Stellenwert. Auf dieser Basis wird einerseits versichert, Kriege zu vermeiden und zu verhindern; anderseits die Bereitschaft ausdrücklich betont, die Souveränität, Einheit, territoriale Integrität und Sicherheit des Landes mit militärischen Mitteln zu verteidigen.(Die Verteidigungspolitik Chinas, China Internet Information Center, abgerufen am 21. Februar 2018.)

China ist seit 1964 im Besitz von Kernwaffen und gilt als offizielle Atommacht. Das Kernwaffentestgelände Lop Nor in Xinjiang galt bis Ende der 1960er Jahre als größtes der Welt. Nach dem Zwischenfall am Ussuri wurden mehrere Anlagen in geheime Bunker und Berge ins Tibetische Hochland verlegt.(Krieg zwischen Russland und China, Der Spiegel, 9. Februar 1970, abgerufen am 21. Februar 2018.) Die erste chinesische nukleare Interkontinentalrakete, die CSS-3, wurde 1969 in einer Wüste der Provinz Shaanxi erprobt. Heute sind die Atomraketen, soweit bekannt, in unterirdischen Anlagen unter anderem in der Region Amdo, auf chinesischen Inseln sowie Kriegsschiffen stationiert.(Jonathan Holslag: Frieden auf Chinesisch. Warum in Asien Krieg droht. Edition Körber-Stiftung, 2015, S. 75 f.)

Zudem besitzt die Volksrepublik Weltraumwaffen und sogenannte Hypersonic Missiles, die westlichen Militärstrategen zufolge mit Mach 5 über die dreifache Reichweite westlicher Luft-Luft-Raketen verfügen (Stand 2017).(Hypersonic Missiles, Stern vom 15. Juni 2017, abgerufen am 21. Februar 2018.) Im Februar 2018 wurde bekannt, dass China eine Railgun entwickelt und erfolgreich auf einem Testschiff installiert hat.(China hat eine Waffe entwickelt, die das US-Militär in den Schatten stellt, Business Insider Deutschland, 2. Februar 2018, abgerufen am 21. Februar 2018.) Von der chinesischen Führung wird mehrfach zum Ausdruck gebracht, dass die Größe der Armee sowie die vorhandenen Waffen ausschließlich der Abschreckung und Selbstverteidigung dienen.(Weißbuch zur Militärstrategie Chinas 2015, abgerufen am 21. Februar 2018.)

In den 1960er Jahren schlugen einzelne Publizisten vor, dass die Sowjetunion und die USA gemeinsam, die chinesischen Atomwaffen zerstören sollten.(Eine schwarze Wolke hängt über uns, Der Spiegel, 11. Februar 1974, abgerufen am 21. Februar 2018.) In den nationalen Sicherheitsdoktrin der US-Regierung wird China seit 2017 als „strategischer Rivale“ bezeichnet, weil das Land nach Worten von Donald Trump „auf den Feldern der Politik, Wirtschaft und Information so wirkungsvoll mit den USA konkurriere, wie es bei keinem anderen Kontrahenten der Fall sei“.(Trump nennt China „Rivale“, RP Online, 19. Dezember 2017, abgerufen am 21. Februar 2018.) Tatsächlich rühmten sich US-amerikanische Militärstrategen bereits 2012 offiziell, China sichelförmig von Japan über die Südchinesische See bis über Indien hinaus mit Raketenstützpunkten eingekreist zu haben.(Michael Paul: Kriegsgefahr im Pazifik?, Nomos, 2017, S. 130.)(Norman M. Spreng: Amerika – Game Over?, BoD, 2017, S. 147.)(The Response of China’s Neighbors to the U.S. Pivot to Asia, The Brookings Institution, 31. Januar 2012, abgerufen am 21. Februar 2018.)

Taiwan[Quelltext bearbeiten]

Warum wird Taiwan auf der Karte rot gestrichelt? Auch die Nachbarregion an Indien.

Das sind Gebiete, über die die Pekinger Regierung keine staatliche Kontrolle ausübt obwohl Sie nach ihrer Auffassung zur Volksrepublik gehören. Lieben Gruß —LiliCharlie (Disk.) 19:03, 25. Jan. 2019 (CET)

Warum sind große Teile der Geschichte ausgelagert?[Quelltext bearbeiten]

Mit dem kurzen Hinweis "Die Geschichte vor dem Zweiten Opiumkrieg ist unter Geschichte Chinas zu finden." wird im Kapitel Geschichte ein großer Teil der Geschichte ausgelagert. Dadurch werden unter anderem die Verbrechen der Europäer für viele Leser nicht deutlich, beispielsweise der mit militärischer Gewalt erzwungene Opiumimport zur Durchsetzung kolonialer Wirtschaftsinteressen.

Ja, aber einerseits würde dieser Artikel hier eben zu lang, und andererseits wäre das Geschichtskapitel hier dann über weite Teile redundant mit dem Artikel Geschichte Chinas oder die verschiedenen Einzelartikel zu chinesischen Geschichtsthemen. Sinnvollerweise ist hier alle Geschichte vor der Republikgründung 1912 bzw. eigentlich sogar alles vor der VR-Gründung 1949 in den Artikel Geschichte Chinas ausgelagert, denn dieser Artikel hier heißt ja eben nicht Geschichte Chinas, sondern Volksrepublik China. Man würde ja auch in den Artikel über die Bundesrepublik Deutschland nicht unbendingt historisch-kritische Bewertungen der Schlacht im Teutoburger Wald einfügen müssen. --Roxanna (Diskussion) 21:04, 13. Jun. 2019 (CEST)

Kohlekraftwerke - fehlende Nachweise[Quelltext bearbeiten]

"2015 wurde ein Neubauverbot für Kohlekraftwerke erlassen und 2017 die Euro-5-Norm eingeführt. Allein 2017 mussten in ganz China mehr als 176.000 Fabriken und 44.000 Kohlekraftwerke den Betrieb einstellen, weil sie die vorgegebenen Emissionsziele nicht erreichten. " - die fett markierten Aussagen sind nicht belegt, bzw. finden sich in den angegeben Quellen nicht. Woher kommen die? 44.000 Kohlekraftwerke? Ernsthaft? --StYxXx 21:49, 5. Aug. 2019 (CEST)

scheint aber so zu sein: https://www.zeit.de/wirtschaft/2017-10/klimaschutz-klimawandel-china-regierung-smog-emissionen--2001:16B8:71B2:F400:5F0:5ADE:57BF:2C44 19:51, 19. Aug. 2019 (CEST)