Disocactus aurantiacus

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Disocactus aurantiacus
Systematik
Ordnung: Nelkenartige (Caryophyllales)
Familie: Kakteengewächse (Cactaceae)
Unterfamilie: Cactoideae
Tribus: Hylocereeae
Gattung: Disocactus
Art: Disocactus aurantiacus
Wissenschaftlicher Name
Disocactus aurantiacus
(Kimnach) Barthlott

Disocactus aurantiacus ist eine Pflanzenart aus der Gattung Disocactus in der Familie der Kakteengewächse (Cactaceae). Das Artepitheton aurantiacus bedeutet ‚orangefarbig‘.

Beschreibung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Disocactus aurantiacus hat hängende, von der Basis verzweigende bis zu 3 Meter und längere Triebe, die 2 bis 5 kantig bis abgeflacht sind und 1 Meter lange gezähnt oder gelappte Ränder aufweisen. Sie sind 1 bis 2 Zentimeter im Durchmesser stark und 1,5 bis 3 Zentimeter breit. Dornen fehlen ganz oder es sind bis zu 30 haarige, cremefarbene und bis zu 1,5 Zentimeter lange vorhanden.

Die Blüten erscheinen einzeln in der oberen Hälfte der Triebe. Sie sind trichterig, aufwärts gebogen, etwa 12,5 bis 15,5 Zentimeter lang und haben eine hell- bis mittelorangene Farbe, die einen leichten magentafarbenen Hauch aufweisen können. Die ellipsoiden, gelblich-grünen Früchte mit einem rosa Hauch werden bis zu 7 Zentimeter lang.

Verbreitung und Systematik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Disocactus aurantiacus ist in dem mexikanischen Bundesstaat Chiapas, in Honduras im Verwaltungsbezirk Francisco Morazán und in Nicaragua im Verwaltungsbezirk Jinotega in Nebelwäldern in Höhenlagen zwischen 1500 und 1850 Metern verbreitet.

Die Erstbeschreibung als Heliocereus aurantiacus erfolgte 1974 durch Myron William Kimnach.[1] Wilhelm Barthlott stellte die Art 1991 zu Disocactus. [2]

Synonyme sind folgende beschriebenen Arten und Varietäten: Heliocereus aurantiacus Kimnach (1974), Heliocereus aurantiacus var. blomianus Kimnach (1990), Disocactus aurantiacus var. blomianus (Kimnach) E.Meier (1996) und Disocactus speciosus subsp. blomianus (Kimnach) Ralf Bauer (2003).

Nachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Kimnach: Cactus and Succulent Journal. Band 46, 1974, S. 66.
  2. Bradleya. Band 9, 1991, S. 87.