Dispositive Daten

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Dispositive Daten sind die in einem Unternehmen vorliegenden Daten, die das Management bei Entscheidungen zur Steuerung oder strategischen Ausrichtung des Unternehmens unterstützen.

Gewinnung der Daten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dispositive Daten werden zumeist aus den operativen Daten eines Unternehmens generiert. Dies sind beispielsweise Daten der Bestellsysteme, der Produktion, der Auftragsabwicklung oder der Abrechnungssysteme.

Die operativen Daten werden vielfach durch extern gewonnene Daten ergänzt. Hier sind beispielsweise unternehmensübergreifende Statistiken und Marktbeobachtungen von Bedeutung.

Transformation der operativen Daten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rein operative Daten können Analysen und auf sie aufbauende, strategische und steuernde Entscheidungen nur sehr eingeschränkt unterstützen. Die operativen Daten müssen daher in aller Regel verdichtet (aggregiert) und langfristig auswertbar gemacht (gespeichert) werden, um für Entscheidungen nutzbar zu sein. Erst nach einer solchen Umwandlung (Transformation) können die Daten als dispositive Daten dienen, indem sie Trends erkennbar machen und Grundlagen für Prognosen sind.

Speicherung, Verarbeitung der Daten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die dispositiven Daten werden zumeist in Form eines Data-Warehouses aufbereitet und zur Verfügung gestellt.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

HMD - Praxis der Wirtschaftsinformatik, Heft 222, Dezember 2001, dpunkt.verlag GmbH, 69115 Heidelberg