Dissoziative Identitätsstörung

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Artikel oder Abschnitt wird gerade im größeren Maße bearbeitet oder ausgebaut. Warte bitte mit Änderungen, bis diese Markierung entfernt ist, oder wende dich an den Bearbeiter, um Bearbeitungskonflikte zu vermeiden.

Dieser Baustein sollte nur für kurze Zeit – in der Regel einen Tag oder wenige Tage – eingesetzt und dann wieder entfernt werden. Kontinuierliche Weiterarbeit am Artikel sollte erkennbar sein. (Saidmann (Diskussion) 12:57, 28. Jul. 2016 (CEST) )

Klassifikation nach ICD-10
F44.81 Multiple Persönlichkeitsstörung
ICD-10 online (WHO-Version 2016)

Die dissoziative Identitätsstörung (DIS) nach DSM IV, DSM 5 und ICD 11 (Entwurf) oder multiple Persönlichkeitsstörung (MPS) nach DSM III und ICD 10 ist eine dissoziative Störung, bei der Wahrnehmung, Erinnerung und Erleben der Identität der eigenen Person betroffen sind. Sie gilt als die schwerste Form der Dissoziation. Die Patienten haben abwechselnde, unterschiedliche Vorstellungen von sich selbst, wobei scheinbar unterschiedliche Persönlichkeiten entstehen, die wechselweise die Kontrolle über das Verhalten übernehmen. An das Handeln der jeweils "anderen Persönlichkeit(en)" können sich die Betroffenen entweder nicht oder nur schemenhaft erinnern, oder sie erleben es als das Handeln einer fremden Person. Folgestörungen sind Depressionen, Angst, psychosomatische Körperbeschwerden, Selbstverletzung, Essstörungen, Suchterkrankungen und Beziehungsprobleme. Die Ursache kann eine posttraumatische Belastungsstörung sein, insbesondere infolge von Kindesmisshandlungen.

Verbreitung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auf der Grundlage einer Vielzahl von Einzelstudien mit weit auseinander liegenden Ergebnissen wurde 2011 die Verbreitung von DIS in der Allgemeinbevölkerung auf etwa 1-3 % geschätzt. Bei Patienten in psychiatrischen Kliniken, bei jugendlichen Krankenhauspatienten, und bei Teilnehmern an Programmen gegen Drogenmissbrauch, Essstörungen und Zwangsstörungen lag die Verbreitung in Nordamerika, Europa und der Türkei bei 1-5 %. Signifikante Unterschiede nach Geschlecht wurden nicht festgestellt.[1]

Symptome[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Betroffene haben zeitweise alternativ wechselnde Vorstellung von sich selbst. Dies betrifft beispielsweise grundlegende Einstellungen und Gefühle. Die Wechsel sind begleitet von parallelen Wechseln in messbaren Anzeichen der Aktivität des vegetativen Nervensystems, wie Puls, Blutdruck, Muskelspannung, Sehschärfe und vielem mehr. Die Wechsel sind eher fließend als plötzlich, und die Betroffenen nehmen sie in der Regel lange Zeit nicht als Wechsel sondern als unklare Störungen war. Deshalb bleibt DIS oft lange unerkannt oder falsch diagnostiziert.[2]

Neurobiologie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dem Wechsel physiologischer Werte (Puls, Blutdruck, etc.) entspricht auch ein markanter Wechsel in der Aktivität des Gehirns, wie mit bildgebenden Verfahren wiederholt nachgewiesen wurde.[3][4][5][6][7][8] Bei derartigen Verfahren zeigten sich sogar Unterschiede zwischen authentischem DIS und simuliertem (gespieltem) Dis.[9] Auch spezifische anatomische Abweichungen im Gehirn von DIS-Patienten wurden wiederholt festgestellt.[10]

Ursachen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Vermutung, dass eine sehr enge Verbindung zwischen frühkindlichen Trauma-Erfahrungen und dem späteren Auftreten der Störung besteht, konnte ab Mitte der 1980er Jahre in Studien mit mehr als 100 Fällen und folgenden Kontrollgruppenuntersuchungen bestätigt werden. Putnam u. a. fanden (1986) heraus, dass 97 % der insgesamt 100 Patienten über schwere und schwerste traumatische Erlebnisse in ihrer Kindheit berichteten, wobei am häufigsten Inzest, aber auch andere sexuelle und physische Gewaltanwendungen genannt wurden. Coons und Milstein berichten (1986) bei über 85 % der 20 Patienten von physischer Gewaltanwendung oder sexuellem Missbrauch. Ross u. a. fanden (1990) bei 95 % der 97 Fälle physische Gewaltanwendung oder sexuellen Missbrauch.[11] Nur in wenigen Fällen spielten andere Misshandlungsformen in der Kindheit eine Rolle, z. B. Zeuge von Kriegshandlungen, medizinischen Eingriffe und Deprivation. Einige Patientinnen berichteten von Misshandlungen oder Folter in ritualisierter Form (rituelle Gewalt) und Misshandlungen in Zusammenhang mit satanistischen Ritualen.[12][13] Nach Ansicht des Psychologen Peter Fiedler von der Universität Heidelberg sind rituelle Missbrauchserfahrungen in der Kindheit nur in „sehr seltenen Einzelfällen“ die Ursache für dissoziative Identitätsstörungen.[14]

Michaela Huber nennt als Voraussetzungen für die Entstehung einer multiplen Persönlichkeit vier Punkte:

  1. Die Betroffenen sind mehrheitlich weiblichen Geschlechts.[15]
  2. Die Betroffenen haben die Fähigkeit, gut zu dissoziieren.[16]
  3. Die Betroffenen haben schwerste Kindheitstraumata erlebt.[17]
  4. Niemand half dem Kind in den traumatischen Situationen.[18]

Weiter wird vermutet, die verschiedenen ‚Personen‘ könnten dem Zweck dienen, sich an unterschiedliche Umwelt- und Lebensbedingungen anzupassen. Häufig fänden sich Teilpersönlichkeiten mit bestimmten Aufgaben, etwa Schutzpersonen, Kontrollpersonen und Personen, welche die täglich anfallende Routine erledigen. Die dissoziierte Persönlichkeit könne Dinge ausleben, die eigentlich tabuisiert oder verdrängt seien. Sie könne in Bezug auf Herkunft, Alter, Geschlecht, sexuelle Orientierung etc. das Gegenteil des ursprünglichen Persönlichkeitszustands darstellen. Tatsächlich konnten bei den Teilpersönlichkeiten von Multiplen sogar unterschiedliche Empfindlichkeiten gegenüber Anästhetika[19] sowie unterschiedliche Sehstärken[20] gemessen werden.

Diagnostische Kriterien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach DSM IV weisen Patienten mit einer dissoziativen Identitätsstörung zwei oder mehr unterschiedliche Persönlichkeitszustände auf, die abwechselnd, aber nie gemeinsam sichtbar sind und getrennte Gedanken, Erinnerungen, Verhaltensweisen und Gefühle äußern. Mindestens zwei dieser Persönlichkeitsanteile übernehmen phasenweise die vollständige Kontrolle über das Gesamtindividuum.[21] Der Wechsel von einer Person zur anderen wird nicht wahrgenommen. Das Handeln einzelner Persönlichkeiten kann ebenfalls vollständiger Amnesie unterliegen. Eine drogeninduzierte oder sonstige organische psychische Störung (z. B. eine Epilepsie) muss ausgeschlossen sein. Zur Diagnosefindung bei Verdachtsfällen können standardisierte Fragebögen (FDS, SIDDS) eingesetzt werden.[22]

Laborchemische und bildgebende Verfahren sowie EEG wurden vereinzelt bei Patienten mit DIS erprobt[23] und zeigten gewisse Unterschiede der Körper- und Gehirnfunktionen zwischen den Persönlichkeiten. Sie spielen in der klinischen Arbeit jedoch keine Rolle.

Kritik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anleitung: Neutraler Standpunkt Die Neutralität dieses Artikels oder Abschnitts ist umstritten. Eine Begründung steht auf der Diskussionsseite. Weitere Informationen erhältst du hier.

Die wichtigsten Kritikpunkte im Einzelnen:

  • Es gibt keine genaue Definition der Persönlichkeiten (DSM III) bzw. des Persönlichkeitszustands (DSM IV), was kontrollierte Studien dazu erschwert. Das Erkennen ist weitgehend subjektive Einschätzung der Therapeuten.
  • 1994 hatten 90 % der amerikanischen Psychotherapeuten nie einen Fall von MPS gesehen, während nur 1 % aller Therapeuten 66 % sämtlicher Multiplen therapierte. Diese Verteilung macht eine iatrogene Genese wahrscheinlich.[24] Ähnliche Verteilungen finden sich auch in anderen Ländern.
  • Für eine iatrogene Genese spricht auch, dass mit sehr seltenen Ausnahmen die Symptome nach DSM III bzw. DSM IV nicht vor Beginn einer Therapie, sondern erst in deren Verlauf beobachtet werden.[25]
  • Die von den Therapeuten vertretene Hypothese der Verdrängung der Erinnerung an sexuellen Missbrauch und Gewalt konnte in keiner einzigen von über hundert Studien methodisch einwandfrei nachgewiesen werden.[26][27][28][29]
  • Das Gleiche gilt für die Hypothese der Kausalität von Missbrauch im Kindesalter und Dissoziation in Teilpersönlichkeiten.[30]
  • Viele Therapeuten machen aus diesen Hypothesen ein verstärktes Dogma (Popper), indem jeder Widerspruch dagegen als Beweis ihrer Validität umfunktioniert wird (als Freudscher Abwehrmechanismus). Sie verlassen damit den wissenschaftlichen Boden.[31][32][33]
  • Der von manchen Therapeuten behauptete rituell-satanische Missbrauch durch riesige Netzwerke von Satanisten (siehe[34]) oder sogar durch Außerirdische ist in hohem Maße unglaubwürdig.[35][36][37][38]
  • Die angeblichen physiologischen Unterschiede zwischen Teilpersönlichkeiten konnten entweder nicht in kontrollierten Studien nachgewiesen werden, oder sie unterliegen dem willentlichen Einfluss der Probanden.[39]
  • In kontrollierten Versuchen konnte gezeigt werden, dass bei Bestimmung der Dissoziationsfähigkeit Personen mit der Diagnose MPS nicht von Simulatoren unterschieden werden.[40]
  • Die Bücher von Therapeuten und die Berichte von Therapierten zeigen ein hohes Maß von suggestiver Einflussnahme auf, daher ist die wahrscheinlichste Erklärung der meisten Fälle eine (nicht bewusste) Reaktion der Therapierten auf Suggestion und soziale Erwartungen.[41][42]

Der Kritik wurde unter anderem entgegengehalten, diese sei von interessierten (Täter-)kreisen durch effekthascherische Medienkampagnen künstlich zu einer Bedeutung aufgebauscht worden, die nicht seriös fundiert sei.[43]

Differenzialdiagnose[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die differenzialdiagnostische Abgrenzung zu anderen Störungen ist schwierig. Besonders muss die Unterscheidung von der Borderline-Störung oder anderen Persönlichkeitsstörungen, der Schizophrenie oder der posttraumatischen Belastungsstörung (posttraumatic stress disorder, PTSD) getroffen werden.

  • Patienten mit einer Borderline-Störung leiden unter häufigen Stimmungsschwankungen, oft ohne von außen erkennbare Ursache, die zumindest auf den ersten Blick wie verschiedene Persönlichkeitsanteile imponieren können. Außerdem sind schwerwiegende Identitätsstörungen typisch für das Krankheitsbild.
  • Auch manche Formen der Schizophrenie weisen Ähnlichkeit zu Symptomen der multiplen Persönlichkeitsstörung auf: Manche dieser Patienten erleben Stimmen, die ihre Handlungen kommentieren und beobachten, ähnlich wie bei ko-bewussten Subpersönlichkeiten.
  • Die PTSD teilt mit der multiplen Persönlichkeit die traumatische Genese, außerdem treten typischerweise dissoziative Symptome auf. Häufig fühlen die Patienten sich auch von sich selber entfremdet.

Therapie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Therapie kann psychodynamische, kognitiv-behaviorale, hypnotherapeutische und traumaadaptierte Methoden umfassen. Üblich sind Langzeit-Einzelbehandlungen über mehrere Jahre, aber es werden auch ambulante und stationäre Kurzzeitinterventionen angeboten.

Weitere Möglichkeiten sind tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie, Psychodynamisch Imaginative Traumatherapie, katathymes Bilderleben, die EMDR-Technik, Ego-State-Therapie oder die Bildschirmtechnik.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fälle von Dissoziation in Form von Trance, Besessenheit oder Glossolalie kennt die Medizingeschichte[44] seit mindestens zweitausend Jahren. Der erste Fall mit mehr als zwei Persönlichkeiten wurde 1885 von Hippolyte Bourru berichtet.[45][46][47][48] Erste Diskussionen über Persönlichkeitsspaltung findet man bei französischen Psychiatern und Philosophen der Jahre 1840 bis 1880.[49] Der Begriff der Dissoziation. als „Desintegration und Fragmentierung des Bewusstseins“ wird durch den französischen Psychiater Pierre Janet (1859–1947) geprägt.[50] Später gibt es auch Berichte bei Sigmund Freud und u. a. bei Eugen Bleuler. Sie sind jedoch in den folgenden Jahrzehnten außerordentlich selten. Bis 1980 sind nur etwa 200 Fälle erfasst, teilweise unter den älteren psychiatrischen Diagnosen „Hysterie“ und „traumatische Neurose“.[51] 1973 erschien Sybil, ein von der Journalistin Flora Rheta Schreiber verfasster Fallbericht über eine Patientin mit 16 Persönlichkeiten, der erstmals den Begriff multiple personality verwendete.[52] Aufgrund des Bestsellers meldeten sich in den USA mehrere hundert Menschen, die glaubten, ebenfalls an dieser Krankheit zu leiden. In späteren Jahren wurde das Buch aufgrund bestimmter Therapiemethoden (Erzeugung von Medikamentenabhängigkeit, Elektroschock) und aufgrund kommerzieller Interessen der Beteiligten als unzuverlässige und irreführende Quelle angesehen.[53][54] Bis Mitte der 1990er Jahre wurden in den USA angeblich 20.000 bis 40.000 Fälle von MPS diagnostiziert.[55] Therapeuten vermuteten weit höhere Dunkelziffern, die aber nicht bestätigt wurden. Die Vereinigung der Therapeuten für Multiple und Dissoziation (ISSMP&D) hatte Mitte der 1990er Jahre über 3000 Mitglieder. Die therapeutische Behandlung der Fälle war in der Regel eine recovered-memory therapy.[56] Wie diese Therapiemethode hatte das Auftreten der Diagnose MPS einen epidemischen Verlauf mit einem steilen Maximum in den frühen 1990er Jahren (die recovered memory therapy hatte nur eine zeitliche Halbwertsbreite von fünf Jahren[57]).

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Leitlinien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • International Society for the Study of Trauma and Dissociation: Guidelines for Treating Dissociative Identity Disorder in Adults, Third Revision, in: Journal of Trauma & Dissociation, 12:2, 2011, S. 115-187, PDF (abgerufen 25. Juli 2016).

Einführungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • M. J. Dorahy, B. L. Brand, V. Sar, C. Krüger, P. Stavropoulos, A. Martínez-Taboas, R. Lewis-Fernández, W. Middleton: Dissociative identity disorder: An empirical overview. In: The Australian and New Zealand journal of psychiatry. Band 48, Nummer 5, Mai 2014, S. 402–417, doi:10.1177/0004867414527523, PMID 24788904 (Review).
  • B. L. Brand, R. J. Loewenstein, D. Spiegel: Dispelling myths about dissociative identity disorder treatment: an empirically based approach. In: Psychiatry. Band 77, Nummer 2, 2014, S. 169–189, doi:10.1521/psyc.2014.77.2.169, PMID 24865199 (Review).
  • Kathlen Priebe, Christian Schmahl, Christian Stiglmayr: Dissoziative Identitätsstörung, in: Dieselben: Dissoziation. Theorie und Therapie Springer-Verlag, Berlin 2014, ISBN 9783642350665, S. 228-236.
  • Frank W Putnam: Handbuch dissoziative Identitätsstörung: Diagnose und psychotherapeutische Behandlung, Probst, Lichtenau/Westfalen 2013, ISBN 978-3981338997.
  • Luise Reddemann, Arne Hofmann, Ursula Gast: Psychotherapie der dissoziativen Störungen. 3., überarbeitete Auflage. Thieme, Stuttgart 2011, ISBN 978-3-13-130513-8.

Filmische Rezeption[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literarische Rezeption[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. International Society for the Study of Trauma and Dissociation: Guidelines for Treating Dissociative Identity Disorder in Adults, Third Revision, in: Journal of Trauma & Dissociation, 12:2, 2011, S. 115-187, PDF (abgerufen 25. Juli 2016), S. 117.
  2. International Society for the Study of Trauma and Dissociation: Guidelines for Treating Dissociative Identity Disorder in Adults, Third Revision, in: Journal of Trauma & Dissociation, 12:2, 2011, S. 115-187, PDF (abgerufen 25. Juli 2016), S. 120-121.
  3. A. A. Reinders, E. R. Nijenhuis, A. M. Paans, J. Korf, A. T. Willemsen, J. A. den Boer: One brain, two selves. In: NeuroImage. Band 20, Nummer 4, Dezember 2003, S. 2119–2125, PMID 14683715.
  4. A. A. Reinders, E. R. Nijenhuis, J. Quak, J. Korf, J. Haaksma, A. M. Paans, A. T. Willemsen, J. A. den Boer: Psychobiological characteristics of dissociative identity disorder: a symptom provocation study. In: Biological psychiatry. Band 60, Nummer 7, Oktober 2006, S. 730–740, doi:10.1016/j.biopsych.2005.12.019, PMID 17008145.
  5. Y. R. Schlumpf, E. R. Nijenhuis, S. Chalavi, E. V. Weder, E. Zimmermann, R. Luechinger, R. La Marca, A. A. Reinders, L. Jäncke: Dissociative part-dependent biopsychosocial reactions to backward masked angry and neutral faces: An fMRI study of dissociative identity disorder. In: NeuroImage. Clinical. Band 3, 2013, S. 54–64, doi:10.1016/j.nicl.2013.07.002, PMID 24179849, PMC 3791283 (freier Volltext).
  6. A. A. Reinders, A. T. Willemsen, J. A. den Boer, H. P. Vos, D. J. Veltman, R. J. Loewenstein: Opposite brain emotion-regulation patterns in identity states of dissociative identity disorder: a PET study and neurobiological model. In: Psychiatry research. Band 223, Nummer 3, September 2014, S. 236–243, doi:10.1016/j.pscychresns.2014.05.005, PMID 24976633.
  7. Y. R. Schlumpf, A. A. Reinders, E. R. Nijenhuis, R. Luechinger, M. J. van Osch, L. Jäncke: Dissociative part-dependent resting-state activity in dissociative identity disorder: a controlled FMRI perfusion study. In: PloS one. Band 9, Nummer 6, 2014, S. e98795, doi:10.1371/journal.pone.0098795, PMID 24922512, PMC 4055615 (freier Volltext).
  8. A. A. Reinders, A. T. Willemsen, E. M. Vissia, H. P. Vos, J. A. den Boer, E. R. Nijenhuis: The Psychobiology of Authentic and Simulated Dissociative Personality States: The Full Monty. In: The Journal of nervous and mental disease. Band 204, Nummer 6, Juni 2016, S. 445–457, doi:10.1097/NMD.0000000000000522, PMID 27120718.
  9. A. A. Reinders, A. A. Reinders, A. T. Willemsen, H. P. Vos, J. A. den Boer, E. R. Nijenhuis: Fact or factitious? A psychobiological study of authentic and simulated dissociative identity states. In: PloS one. Band 7, Nummer 6, 2012, S. e39279, doi:10.1371/journal.pone.0039279, PMID 22768068, PMC 3387157 (freier Volltext).
  10. S. Chalavi, E. M. Vissia, M. E. Giesen, E. R. Nijenhuis, N. Draijer, J. H. Cole, P. Dazzan, C. M. Pariante, S. K. Madsen, P. Rajagopalan, P. M. Thompson, A. W. Toga, D. J. Veltman, A. A. Reinders: Abnormal hippocampal morphology in dissociative identity disorder and post-traumatic stress disorder correlates with childhood trauma and dissociative symptoms. In: Human brain mapping. Band 36, Nummer 5, Mai 2015, S. 1692–1704, doi:10.1002/hbm.22730, PMID 25545784, PMC 4400262 (freier Volltext).
  11. Peter Fiedler: Dissoziative Störungen und Konversion, Trauma und Traumabehandlung. 3. Auflage. Beltz Verlag, Weinheim, S. 218.
  12. Ulrich Sachsse: Traumazentrierte Psychotherapie. Schattauer, 2004.
  13. Michaela Huber: Multiple Persönlichkeiten – Überlebende extremer Gewalt. Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt am Main 2004, ISBN 3-596-12160-4, S. 85–110.
  14. Peter Fiedler: Dissoziative Störungen und Konversion. Trauma und Traumabehandlung. 2. Auflage. Beltz, Weinheim 2001, S. 345.
  15. Michaela Huber: Multiple Persönlichkeiten – Überlebende extremer Gewalt. Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt am Main 2004, ISBN 3-596-12160-4, S. 38–41.
  16. Michaela Huber: Multiple Persönlichkeiten – Überlebende extremer Gewalt. Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt am Main 2004, ISBN 3-596-12160-4, S. 41–51.
  17. Michaela Huber: Multiple Persönlichkeiten – Überlebende extremer Gewalt. Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt am Main 2004, ISBN 3-596-12160-4, S. 51–55.
  18. Michaela Huber: Multiple Persönlichkeiten – Überlebende extremer Gewalt. Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt am Main 2004, ISBN 3-596-12160-4, S. 55–58.
  19. Richard J. Loewenstein: Rational psychopharmacology in the treatment of multiple personality disorder. In: Psychiatric Clinics of North America. Vol 14 (3), 1991, S. 721–740.
  20. Scott D. Miller u. a.: Optical differences in multiple personality disorder. A second look. In: Journal of Nervous & Mental Disease. Vol. 179 (3), 1991, S. 132–135.
  21. Michaela Huber: Multiple Persönlichkeiten – Überlebende extremer Gewalt. Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt am Main 2004, ISBN 3-596-12160-4, S. 26f.
  22. Bettina Overkamp: Differentialdiagnostik der dissoziativen Identitätsstörung (DIS) in Deutschland. Validierung der Dissociative Disorders Interview Schedule (DDIS). (PDF; 3,4 MB) Inaugural-Dissertation zur Erlangung des Doktorgrades der Philosophie an der Ludwig-Maximilians-Universität München, 2005.
  23. Putnam 1984, Reinders 2003; Multiple Persönlichkeiten verwenden verschiedene Nervenbahnen. science.orf.at, Wissenschaftsseite des Österreichischen Rundfunks
  24. Nicholas P. Spanos: Multiple Identities & False Memories: A Sociocognitive Perspective. American Psychological Association, Washington 1996, ISBN 1-55798-893-5, S. 234.
  25. R. Ofshe, E. Watters: Die missbrauchte Erinnerung. München 1994, ISBN 3-423-30556-8, S. 318–322.
  26. Pope, Harrison: Psychology Astray. Boca Raton FL 1997, ISBN 0-89777-149-4, S. 37–72.
  27. H. Crombag, H. Merckelbach: Missbrauch vergisst man nicht. Berlin 1997, ISBN 3-333-01003-8, S. 107–153.
  28. David S. Holmes: The Evidence for Repression. In: J. L. Singer: Repression and Dissociation. Chicago 1990.
  29. Richard McNally: Remembering Trauma. Cambridge (Mass.), ISBN 0-674-01082-5, S. 186–228.
  30. H. Crombag, H. Merckelbach: Missbrauch vergisst man nicht. Berlin 1997, ISBN 3-333-01003-8, S. 181–185.
  31. Paul McHugh: Try to Remember. Washington DC 2008, ISBN 978-1-932594-39-3, S. 63.
  32. E. Bass, L. Davis: Trotz allem. Berlin 1997, ISBN 3-922166-61-X, S. 78–79.
  33. Joan Acocella: Creating Hysteria. San Francisco 1999, S. 66.
  34. Michaela Huber: Multiple Persönlichkeiten – Überlebende extremer Gewalt. Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt am Main 2004, ISBN 3-596-12160-4.
  35. Nicholas Spanos: Multiple Identities & False Memories. Washington 1996, S. 272–285.
  36. Crombag, Merckelbach: Missbrauch vergisst man nicht. S. 224–288.
  37. R. Ofshe, E. Watters: Die missbrauchte Erinnerung. München 1996, S. 274–315.
  38. Richard McNally: Remembering Trauma. Cambridge/Mass. 2005, S. 234–246.
  39. Nicholas Spanos: Multiple Identities & False Memories. Washington 1996, S. 247–251.
  40. Nicholas Spanos: Multiple Identities & False Memories. Washington 1996, S. 255.
  41. R. Ofshe, E. Watters: Die missbrauchte Erinnerung. München 1996, S. 316–344.
  42. Nicholas Spanos: Multiple Identities & False Memories. Washington 1996, S. 235–246.
  43. Martha Schalleck: Rotkäppchens Schweigen. Die Tricks der Kindesmissbraucher und ihrer Helfer. Lumen Verlag / Autorenverlag ARTEP, Freiburg im Breisgau 2006, ISBN 3-936544-80-8.
  44. Henry F. Ellenberger: Die Entdeckung des Unbewußten. Geschichte und Entwicklung der dynamischen Psychiatrie von den Anfängen bis zu Janet, Freud, Adler und Jung. (Erstauflage 1970) vom Autor durchgesehene zweite, verbesserte Taschenbuchauflage. Diogenes, Bern 1996.
  45. Nicholas P. Spanos: Multiple Identities & False Memories: A Sociocognitive Perspective. American Psychological Association, Washington 1996, ISBN 1-55798-893-5, S. 145–227.
  46. Ian Hacking: Multiple Persönlichkeit. Zur Geschichte der Seele in der Moderne. Carl Hanser, München 1996, ISBN 3-446-18745-6, S. 223–237.
  47. Onno van der Hart, Ruth Lierens, Jean Goodwin: Jeanne Fery: A Sixteen Century Case of Dissociative Identity Disorder. In: The Journal of Psychohistory. 24 (1), 1996, S. 1–12.
  48. B. Peter: On the history of dissociative identity disorders in Germany: the doctor Justinus Kerner and the girl from Orlach, or possession as an „exchange of the self“. In: The International journal of clinical and experimental hypnosis. 59 (1), 2011, S. 82–102, PMID 21104486
  49. Nach: Ursula Gast, Frauke Rodewald, Arne Hofmann, Helga Mattheß, Ellert Nijenhuis, Luise Reddemann, Hinderk M. Emrich: Die dissoziative Identitätsstörung – häufig fehldiagnostiziert. In: Deutsches Ärzteblatt. 2006, 103(47), S. A-3193, B-2781, C-2664.
  50. Pierre Janet: L’automatisme psychologique. Félix Alcan, Paris 1889. (Reprint: Société Pierre Janet, Paris 1889/1973) Nach Gast u. a.: Die dissoziative Identitätsstörung. 2006, a. a. O.
  51. Rainer Krause: Zur Geschichte und Behandlung sogenannter Multipler Persönlichkeitsstörunge bei Frauen, in Abgrenzung zur Borderline-Persönlichkeitsstörung und der Posttraumatischen Belastungsstörung. Projekt der Fachrichtung Psychologie / Lehrstuhl für Klinische Psychologie an der Universität des Saarlands, Saarbrücken
  52. Flora Rheta Schreiber: Sybil. Independent Pub Group, Chicago 1973, ISBN 0-8092-0001-5.
  53. Mikkel Borch-Jacobsen: Making Minds and Madness. Cambridge 2009, ISBN 978-0-521-71688-8.
  54. Debbie Nathan: Sybil Exposed. New York 2011, ISBN 978-1-4391-6827-1.
  55. Brigitte Axelrad: The Ravages of False Memories. Bradford on Avon 2011, ISBN 978-0-9555184-2-3, S. 46–47.
  56. R. Ofshe, E. Watters: Die missbrauchte Erinnerung. München 1994, ISBN 3-423-30556-8, S. 316–317, 345.
  57. Paul McHugh u. a.: From Refusal to Reconciliation. In: The Journal of Nervous and Mental Disease. 192/8, 2004, S. 525–531.
  58. Rezension: Kerry Fried: Cheaper by the Dozen, New York Times, 23. März 2003
  59. Ann L. Hackman: Set This House in Order: A Romance of Souls, Book Review, Psychiatric Services 54, 12, December 2003, S. 1660-1660; doi:10.1176/appi.ps.54.12.1660
Gesundheitshinweis Dieser Artikel behandelt ein Gesundheitsthema. Er dient nicht der Selbstdiagnose und ersetzt keine Arztdiagnose. Bitte hierzu diese Hinweise zu Gesundheitsthemen beachten!