Division 2 1981/82

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Division 2 1981/82
Meister Toulouse FC
Aufsteiger FC Rouen
Toulouse FC
Relegation ↑ CS Thonon
FC Mulhouse
Absteiger Paris FC, SR Saint-Dié,
Gazélec FC Ajaccio, AAJ Blois, Calais RUFC, EDS Montluçon
Stade Quimper
Mannschaften 36 (in 2 Gruppen)
Spiele 612  + 4 Relegationsspiele
Tore 1.520  (ø 2,48 pro Spiel)
Torschützenkönig Žarko Olarević, (Le Havre AC)
Issicka Ouattara, (FC Mulhouse)
Division 2 1980/81
Division 1 1981/82

Die Division 2 1981/82 war die 43. Austragung der zweithöchsten französischen Fußballliga. Es handelte sich seit 1970 um eine offene Meisterschaft mit Profis und Amateuren. Gespielt wurde vom 1. August 1981 bis zum 8. Mai 1982; von Mitte Dezember bis Ende Januar gab es eine besonders lange Winterpause.[1]

Zweitligameister wurde der Toulouse FC.

Vereine[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Teilnahmeberechtigt waren die 28 Vereine, die nach der vorangegangenen Spielzeit weder in die erste Division auf- noch in die dritte Liga (National) abgestiegen waren; dazu kamen zwei Erstligaabsteiger und sechs Aufsteiger aus der National. Diese 36 Teilnehmer spielten in zwei überwiegend nach regionalen Gesichtspunkten eingeteilten Gruppen (eine mit Mannschaften aus dem Norden und Westen sowie eine mit Teams aus dem Süden und Osten).
Somit spielten in dieser Saison folgende Mannschaften um die Meisterschaft der Division 2: Aufsteiger Absteiger

Direkt aufstiegsberechtigt waren nur die jeweiligen Gruppenersten. Dazu kam eine Relegation zwischen dem am schlechtesten platzierten Erstligisten, der nicht direkt abstieg, und dem besten, nicht direkt aufstiegsberechtigten Zweitligisten.

Saisonverlauf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jede Mannschaft trug gegen jeden Gruppengegner ein Hin- und ein Rückspiel aus, einmal vor eigenem Publikum und einmal auswärts. Es galt die Zwei-Punkte-Regel; bei Punktgleichheit gab die Tordifferenz den Ausschlag für die Platzierung. In Frankreich wird bei der Angabe des Punktverhältnisses ausschließlich die Zahl der Pluspunkte genannt; hier geschieht dies in der in Deutschland zu Zeiten der 2-Punkte-Regel üblichen Notation.

In beiden Gruppen gab es eine bis zum letzten Spieltag spannende Auseinandersetzung um die für direkten Aufstieg und Relegationsteilnahme wesentlichen Plätze. In der Gruppe A entschied schließlich sogar nur das bessere Torverhältnis zugunsten von Toulouse gegenüber Thonon über ersten und zweiten Rang, während die besten drei Mannschaften in Gruppe B lediglich jeweils ein Zähler Abstand trennte. Dem Liganeuling Mulhouse gelang am Saisonende der „Durchmarsch“ von der dritten in die erste Division. Auch zwei weitere Vorjahres-Drittligisten (Toulon und Cuiseaux-Louhans) schnitten im oberen Tabellenviertel und somit sehr achtbar ab; dafür musste Calais als einziger Aufsteiger postwendend in die National zurückkehren, wobei gleichfalls nur die Tordifferenz den Ausschlag gab. Der Paris FC verließ die Division 2 nach seiner Auflösung und anschließender Neugründung. Bemerkenswert war noch, dass Grenoble den Rekord an unentschiedenen Spielausgängen einstellte, den Angoulême erst zwei Jahre vorher auf 18 Remis in 34 Begegnungen aufgestellt hatte.

In den 612 Begegnungen wurden 1.520 Treffer erzielt; das entspricht einem Mittelwert von knapp 2,5 Toren je Spiel. Erfolgreichste Torschützen waren in Gruppe A Marc Pascal (Marseille) mit 18 und in Gruppe B zwei Spieler (Žarko Olarević aus Le Havre sowie Issicka Ouattara aus Mulhouse) mit je 25 Treffern; die beiden Letztgenannten teilten sich somit die Liga-Torjägerkrone.[2] Zur folgenden Spielzeit kamen drei Absteiger aus der Division 1 hinzu: US Valenciennes-Anzin, OGC Nizza und Montpellier La Paillade SC. Aus der dritthöchsten Liga stiegen sieben Mannschaften auf, und zwar Racing Paris, AS Red Star Saint-Ouen, ES Viry-Châtillon, AS Corbeil-Essonnes, CS Blénod, Entente Montceau-les-Mines und Olympique Alès.

Abschlusstabellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gruppe A[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pl. Verein Sp. S U N Tore Diff. Punkte
 1. Toulouse FC  34  18  10  6 050:250 +25 46:22
 2. CS Thonon  34  18  10  6 038:230 +15 46:22
 3. Olympique Marseille  34  14  15  5 048:330 +15 43:25
 4. SC Toulon (N)  34  15  10  9 062:500 +12 40:28
 5. CS Cuiseaux-Louhans (N)  34  16  5  13 049:540  −5 37:31
 6. Olympique Nîmes (A)  34  14  7  13 057:490  +8 35:33
 7. AS Béziers  34  12  11  11 039:350  +4 35:33
 8. AS Cannes  34  11  13  10 040:370  +3 35:33
 9. US Orléans  34  12  11  11 033:370  −4 35:33
10. Paris FC  34  11  12  11 046:450  +1 34:34
11. FC Gueugnon  34  10  13  11 033:340  −1 33:35
12. FC AS Grenoble  34  7  18  9 031:290  +2 32:36
13. FC Martigues  34  12  8  14 041:440  −3 32:36
14. AS Libourne  34  10  11  13 037:380  −1 31:37
15. FC Fontainebleau-Bagneaux  34  10  10  14 045:470  −2 30:38
16. SR Saint-Dié  34  8  8  18 031:490 −18 24:44
17. Gazélec FC Ajaccio  34  7  9  18 029:520 −23 23:45
18. AAJ Blois  34  6  9  19 026:540 −28 21:47

Platzierungskriterien: 1. Punkte – 2. Tordifferenz – 3. geschossene Tore

  • Aufstieg in die Division 1 1982/83
  • Teilnahme an der Relegation
  • Abstieg nach Auflösung
  • Abstieg in die National (D3)
  • (A) Absteiger aus der Division 1 1980/81
    (N) Neuaufsteiger

    Gruppe B[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Pl. Verein Sp. S U N Tore Diff. Punkte
     1. FC Rouen  34  21  9  4 054:190 +35 51:17
     2. FC Mulhouse (N)  34  22  6  6 073:400 +33 50:18
     3. US Nœux-les-Mines  34  19  11  4 046:220 +24 49:19
     4. Le Havre AC  34  20  6  8 073:380 +35 46:22
     5. Stade Rennes  34  17  10  7 045:260 +19 44:24
     6. Stade Reims  34  16  9  9 054:260 +28 41:27
     7. AS Angoulême  34  17  7  10 050:330 +17 41:27
     8. SCO Angers (A)  34  12  10  12 042:390  +3 34:34
     9. EA Guingamp  34  12  5  17 043:420  +1 29:39
    10. Racing FC Besançon  34  9  11  14 045:530  −8 29:39
    11. Stade Français 92 Paris (N)  34  8  13  13 037:500 −13 29:39
    12. US Dunkerque  34  8  12  14 030:390  −9 28:40
    13. FC Limoges  34  10  8  16 038:600 −22 28:40
    14. LB Châteauroux  34  8  9  17 038:510 −13 25:43
    15. SC Abbeville  34  5  13  16 034:650 −31 23:45
    16. Calais RUFC (N)  34  8  7  19 028:690 −41 23:45
    17. EDS Montluçon  34  7  8  19 022:540 −32 22:46
    18. Stade Quimper  34  6  8  20 033:590 −26 20:48

    Platzierungskriterien: 1. Punkte – 2. Tordifferenz – 3. geschossene Tore

  • Aufstieg in die Division 1 1982/83
  • Teilnahme an der Relegation
  • Abstieg in die National (D3)
  • (A) Absteiger aus der Division 1 1980/81
    (N) Neuaufsteiger

    Ermittlung des Meisters[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Die beiden Gruppensieger trafen in Hin- und Rückspiel aufeinander, um den diesjährigen Meister der Division 2 zu ermitteln. Dabei gewann Rouen sein Heimspiel mit 3:2 und verlor in Toulouse mit 1:2. Angesichts des Gleichstands erzielter Tore wirkte sich erstmals die sogenannte „Auswärtstorregel“ aus, durch die Toulouse Zweitligameister wurde.

    Gruppe B Gesamt Gruppe A Hinspiel Rückspiel
    FC Rouen (a)4:4(a) Toulouse FC 3:2 1:2

    Relegation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Nach dem gleichen Modus kämpften die beiden Gruppenzweiten darum, wer von ihnen gegen den Erstliga-18. US Valenciennes-Anzin um einen weiteren Aufstiegsplatz in die höchste Spielklasse spielen durfte. Hierbei gewann Mulhouse beide Spiele gegen Thonon (3:0 und 2:1). Anschließend besiegten die Elsässer auch die USVA vor eigenem Publikum mit 5:2, erreichten im Rückspiel ein 1:1 und stiegen somit als dritter Zweitdivisionär auf.

    Gruppe B Gesamt Gruppe A Hinspiel Rückspiel
    FC Mulhouse 5:1 CS Thonon 3:0 2:1
    Division 2 Gesamt Division 1 Hinspiel Rückspiel
    FC Mulhouse 6:3 US Valenciennes-Anzin 5:2 1:1

    Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    • Alex Graham: Football in France. A statistical record 1894-2005. Soccer Books, Cleethorpes 2005, ISBN 1-86223-138-9
    • Sophie Guillet/François Laforge: Le guide français et international du football éd. 2009. Vecchi, Paris 2008, ISBN 978-2-7328-9295-5

    Anmerkungen und Nachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    1. Pascal Grégoire-Boutreau/Tony Verbicaro: Stade de Reims - une histoire sans fin. Cahiers intempestifs, Saint-Étienne 2001, ISBN 2-911698-21-5, S. 333–335
    2. Guillet/Laforge, S. 253