Dix-Hallpike-Lagerungsprobe

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Die Dix-Hallpike-Lagerungsprobe, auch Dix-Hallpike-Manöver, ist eine spezielle Lagerung mit Kopfdrehung, die zur Diagnostik des benignen (gutartigen) paroxysmalen (anfallsweisen) Lagerungsschwindels eingesetzt wird.

Zur Durchführung wird der Kopf des auf einer Untersuchungsliege sitzenden Patienten mit 45° zur nicht betroffenen Seite gedreht. Sodann erfolgt unter Beibehaltung der Kopfposition die Lagerung des Patienten zur anderen Seite, um nach circa drei Minuten – weiterhin unter Beibehaltung der Kopfdrehung mit einer schnellen Bewegung zum nicht betroffenen Ohr gekippt, wobei nun die Nase nach unten zeigt.[1]

Der Test ist dann positiv, wenn ein Nystagmus (schnelle unwillkürliche Augenbewegungen) auftritt und der posteriore (hintere) der drei Bogengänge (mit-)betroffen ist.[2]

Falsch negativer Ergebnisse können mit der Verwendung einer Frenzel-Brille vermieden werden.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Günther Deuschl: Gerontoneurologie, Thieme Verlag, 2006, S. 5, ISBN 3131396512, mit Abbildungen zur Verdeutlichung
  2. wie vor, S. 4