Dobra (Powiat Turecki)

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Dobra
Wappen von Dobra
Dobra (Polen)
Dobra
Dobra
Basisdaten
Staat: Polen
Woiwodschaft: Großpolen
Powiat: Turek
Fläche: 1,84 km²
Geographische Lage: 51° 55′ N, 18° 37′ OKoordinaten: 51° 54′ 59″ N, 18° 37′ 1″ O
Höhe: 123 m n.p.m.
Einwohner: 1408
(31. Dez. 2016)[1]
Postleitzahl: 62-730
Telefonvorwahl: (+48) 63
Kfz-Kennzeichen: PTU
Wirtschaft und Verkehr
Straße: DK83 WartaTurek
Nächster int. Flughafen: Łódź
Gmina
Gminatyp: Stadt- und Landgemeinde
Gminagliederung: 26 Schulzenämter
Fläche: 131,79 km²
Einwohner: 6206
(31. Dez. 2016)[1]
Bevölkerungsdichte: 47 Einw./km²
Gemeindenummer (GUS): 3027033
Verwaltung (Stand: 2008)
Bürgermeister: Andrzej Piątkowski
Adresse: Pl. Wojska Polskiego 10
62–730 Dobra
Webpräsenz: dobra24.pl



Dobra (1943–1945 Doberbühl)[2] ist eine Stadt in Polen in der Woiwodschaft Großpolen.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stadt liegt etwa 60 Kilometer nordwestlich von Łódź und 130 Kilometer südöstlich von Posen. Dobra liegt etwa 123 Meter über dem Meeresspiegel.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes stammt aus dem Jahr 1381. Im Jahr 1392 wurde der Ort erstmals als Stadt bezeichnet. Dobra war eine nach Magdeburger Recht angelegte Privatstadt. 1521 siedelten sich die ersten Juden in der Stadt an. Ein Brand vernichtete etwa 1538 große Teile der Stadt. 1626 brach eine Cholera-Epidemie aus welche viele Einwohner tötete. Eine weitere Cholera-Epidemie folgte 1708. Im Rahmen der Zweiten Teilung Polens kam die Stadt 1793 unter preußische Hoheit. 1807 wurde die Stadt Teil des Herzogtums Warschau. 1810 eröffnete die erste Grundschule in Dobra. Fünf Jahre später wurde die Stadt dann Teil des neu gebildeten Kongresspolen. Nach der Niederschlagung des Januaraufstands durch russische Truppen verlor der Ort 1867 sein Stadtrecht. Am 15. Mai 1905 nahm die erste Feuerwehr Dobras ihre Arbeit auf. Die Errichtung der Pfarrkirche wurde 1912 abgeschlossen. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde die Stadt Teil des wieder errichten Polens und administrativ der Wojewodschaft Łódź zugeordnet. Im September 1939 wurde die Stadt von der Wehrmacht besetzt. Am 21. Januar 1945 marschierte die Rote Armee in die Stadt ein welche in der Folge Teil der Volksrepublik Polen wurde.

Einwohnerentwicklung
Jahr[3] 1793 1807 1820 1850 1860 1865 1880 1910 1926 1961 2006
Einwohnerzahl 900 881 1.897 2.265 2.380 2.558 4.526 3.893 3.486 1.584 1.496

Gemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stadt- und Landgemeinde Dobra besitze eine Fläche von 131,79 km² auch welcher etwa 6.400 Menschen leben.

Die Schulzenämter sind:

  • Chrapczew
  • Czajków
  • Długa Wieś
  • Dąbrowica (1943–1945 Dombrowitz)[4]
  • Januszówka
  • Józefów
  • Linne
  • Łęg Piekarski
  • Mikulice (1943–1945 Mikulitz)[4]
  • Miłkowice (1943–1945 Milkowitz)[4]
  • Moczydła
  • Ostrówek
  • Piekary
  • Potworów
  • Rzechta
  • Rzymsko
  • Skęczniew
  • Stawki
  • Stefanów
  • Strachocice Kol. (1943–1945 Kolonie Strachozitz)[4]
  • Strachocice Wieś (1943–1945 Strachozitz)[4]
  • Szymany (1943–1945 Schimany)[4]
  • Ugory
  • Wola Piekarska
  • Zagaj (1943–1945 Sagaj)[4]
  • Żeronice

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Pfarrkirche der Stadt wurde in den Jahren 1905 bis 1912 errichtet.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stadt liegt an der Landesstraße 83 (droga krajowa 83), die von Turek nach Sieradz führt. Der nächste internationale Flughafen ist der 60 Kilometer südöstlich von Dobra befindliche Władysław-Reymont-Flughafen Łódź.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fußnoten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Population. Size and Structure by Territorial Division. As of December 31, 2016. Główny Urząd Statystyczny (GUS) (PDF-Dateien; 5,19 MiB); abgerufen am 29. September 2017.
  2. Anordnung über Ortsnamenänderung im Reichsgau Wartheland im Verordnungsblatt des Reichstatthalters im Warthegau vom 18. Mai 1943 (PDF; 1,9 MB)
  3. Für 1793, 1807, 1820, 1850, 1860, 1865, 1880, 1910, 1926, 1961 Dobra Online, für 2006; Główny Urząd Statystyczny
    aktuelle Daten: Główny Urząd Statystyczny: Ludność. Stan i struktura w przekroju terytorialnym.
  4. a b c d e f g mapywig.org