Dodo (Sänger)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Chartplatzierungen
(vorläufig)
Erklärung der Daten
Alben[1][2]
Reggae Against the Machine
  CH 54 22.03.2009 (4 Wo.)
Funkloch
  CH 27 02.10.2011 (3 Wo.)
Anti Brumm
  CH 2 Gold 04.10.2015 (16 Wo.)
Pfingstweid
  CH 7 03.09.2017 (14 Wo.)
Singles[1]
Robinsong
  CH 22 14.11.1999 (7 Wo.)
O mein Papa (als Dodo Jud)
  CH 62 02.09.2012 (1 Wo.)
Hippie-Bus
  CH 13Platin 01.03.2015 (33 Wo.)
Zürimaa
  CH 32 19.03.2017 (7 Wo.)
Brütigam (feat. Dabu Fantastic)
  CH 17 27.08.2017 (10 Wo.)
Hardbrugg (feat. Rita Roof)
  CH 70 18.02.2018 (2 Wo.)
Helga
  CH 99 15.07.2018 (… Wo.)
Vorlage:Infobox Chartplatzierungen/Wartung/vorläufige Chartplatzierung

Dodo (* 1977 in Nairobi; eigentlich Dominik Jud) ist ein Schweizer Reggae- und Raggasänger.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dodo Jud kam als Sohn von Schweizer Eltern in Kenia auf die Welt und verbrachte seine ersten Jahre in Abidjan an der Elfenbeinküste. 1983 kehrte die Familie zurück in die Schweiz. Seine ersten Bühnenerfahrungen machte Dodo im Alter von 17 Jahren, als er in Jugendhäusern und an Schulen auftrat.

Musikkarriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Herbst 1999 wurde Dodo in der Schweiz einem grösseren Publikum durch seine Teilnahme an der Reality-Show „Expedition Robinson“ des Senders TV3 bekannt. Mit seiner fast zeitgleich veröffentlichten Debüt-Single „Robinsong“ stieg er gleich in die Schweizer Hitparade ein. Im Sommer 2000 erschien in Zusammenarbeit mit Thomas Gassmann (auch bekannt als Mec2rue), mit dem Dodo die Band Doppelganger bildete, das dazugehörige Album „Hörspiel“. Die daraus ausgekoppelte Single „Wieso?“ erreichte in der Folge eine Platzierung in der Hitparade.[3] Zwei Jahre später realisierten Doppelganger ihr zweites und letztes Reggae-Album mit dem Titel „Original“. Ausser als Sänger war Dominik Jud bei diesem Album auch als Produzent tätig.

Seit 2004 ist Dodo wieder als Solokünstler tätig und tritt regelmässig an Konzerten und Festivals in der ganzen Schweiz, in Deutschland und Österreich auf. 2006 veröffentlichte er sein erstes Soloalbum „Endlich“, dem drei Jahre später das Album „Reggae Against the Machine“ folgte. Im Jahr 2009 belegte Dodo mit dem Song "Plan B (Allstars Remix)" den 4. Platz beim Protestsongcontest. 2011 kam sein drittes Album "Funkloch" auf den Schweizer Markt, das Soul- und Funk-Einflüsse enthielt. Im August 2012 coverte Dodo anlässlich der Fernsehsendung "Cover Me" vom Schweizer Fernsehen den Welthit O mein Papa von Lys Assia. Als Produzent hat er bereits 2 Alben von der Mundartrapperin Steff La Cheffe produziert, deren zweites Album die Nummer 1 in der Schweizer Hitparade erreichte. Dodo Jud produzierte auch das Album "Zucker fürs Volk" der Mundart-Combo Lo & Leduc. Diese wurden im Februar 2015 anlässlich der Swiss Music Awards mit drei Awards ausgezeichnet. Als Mitproduzent des Schweizers James Gruntz war Dodo auch an dessen Erfolgen an den Swiss Music Awards beteiligt. Gruntz erhielt zwei Auszeichnungen.

Als Solokünstler veröffentlichte Dodo im Februar 2015 seine erste Single "Hippie-Bus" im Vorgriff auf ein neues Album. Sie hielt sich monatelang in den Charts. Das Album Anti Brumm erschien am 25. September und stieg auf Platz 2 der Hitparade ein.

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alben

  • Endlich (2006)
  • Reggae Against the Machine (2009)
  • Funkloch (2011)
  • Anti Brumm (2015)
  • Pfingstweid (2017)

Lieder

  • Robinsong (1999)
  • O mein Papa (als Dodo Jud, 2012)
  • Hippie-Bus (2015)
  • Zürimaa (2017)
  • Brütigam (feat. Dabu Fantastic, 2017)
  • Hardbrugg (feat. Rita Roof, 2018)

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Dodo in den Schweizer Charts auf hitparade.ch
  2. Auszeichnungen für Musikverkäufe: CH
  3. Doppelganger in den Schweizer Charts auf hitparade.ch

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]