Dolcetto d’Alba

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Dolcetto d’Alba ist ein italienischer Rotwein aus der Provinz Cuneo, Piemont. Das Gebiet um die Gemeinde Alba erhielt am 16. Juli 1974 den Status einer Denominazione di origine controllata (kurz DOC).

Anbau[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Insgesamt 2598 Winzer bearbeiten die 1470 Hektar zugelassenen Reblandes. Der Dolcetto d’Alba wird zu 100 % aus der Rebsorte Dolcetto hergestellt. Die Ertragsbeschränkung liegt bei 58,5 hl/ha. Mit insgesamt 79.100 hl Wein ist diese Herkunftsbezeichnung die bedeutendste der 7 dem Dolcetto gewidmeten Appellationen. Vor dem Verkauf muss der Wein mindestens 6 Monate beim Winzer reifen. Beim Käufer kann der Wein mindestens zwei bis fünf Jahre gelagert werden.

Definition des Anbaugebiets[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zugelassene Rebflächen befinden sich in den Gemeinden Alba, Albaretto della Torre, Barbaresco, Barolo, Borgomale, Bosia, Camo, Castiglione Falletto, Castiglione Tinella, Castino, Cherasco, Cortemilia, Cossano Belbo, Grinzane Cavour, La Morra, Lequio Berria, Mango, Monforte d’Alba, Montelupo Albese, Narzole, Neive, Neviglie, Novello, Rocchetta Belbo, Roddi, Roddino, Rodello, Santo Stefano Belbo, Serralunga d’Alba, Sinio, Torre Bormida, Treiso, Trezzo Tinella und Verduno[1]

Beschreibung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Farbe: rubinrot [1]
  • Geruch: fruchtig und charakteristisch
  • Geschmack: trocken, mandelartig, harmonisch
  • Alkoholgehalt: mind. 11,5  Volumenprozent (ab einem Alkoholgehalt von 12,5 Vol % darf der Wein die Qualitätsbezeichnung Superiore tragen)
  • Gesamtsäure: mind. 4,5  g/l
  • Trockenextraktgehalt: mind. 21 g/l, für Riserva mind. 22 g/l

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Produktionsvorschriften und Beschreibung

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]