Dollenchen

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Dollenchen
Gemeinde Sallgast
Koordinaten: 51° 36′ 30″ N, 13° 51′ 35″ O
Höhe: 125 m ü. NHN
Fläche: 11,47 km²
Einwohner: 307 (1. Jan. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 27 Einwohner/km²
Eingemeindung: 31. Dezember 1997
Postleitzahl: 03238
Vorwahl: 035329
Altes Feuerwehrgerätehaus
Altes Feuerwehrgerätehaus

Dollenchen [doˈleːnçən] (niedersorbisch Dolanje[2]) ist ein Ortsteil der Gemeinde Sallgast im Landkreis Elbe-Elster im Süden des Landes Brandenburg. Das Dorf gehört dem Amt Kleine Elster (Niederlausitz) an und war bis zum 31. Dezember 1997 eine eigenständige Gemeinde. In Dollenchen leben etwa 300 Einwohner.

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dollenchen liegt am südlichen Rand der Niederlausitz, etwa zehn Kilometer südöstlich von Finsterwalde und zehn Kilometer westlich von Großräschen. Die Gemarkung von Dollenchen grenzt im Norden an Göllnitz, im Nordosten kurz an Lipten, im Osten an Wormlage, im Süden an Sallgast und im Westen an Lieskau. Zu Dollenchen gehörem der Gemeindeteil Zürchel und der Wohnplatz Danzigmühle.

Das Dorf liegt am Verlauf der Bundesstraße 96. Die Anschlussstelle Großräschen an der Bundesautobahn 13 ist knapp sechs Kilometer von Dollenchen entfernt. Auf der Gemarkungsgrenze mit Wormlage und gleichzeitigen Kreisgrenze zwischen den Landkreisen Elbe-Elster und Oberspreewald-Lausitz fließt der Wormlager Mühlgraben.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort Dollenchen wurde erstmals im Jahr 1360 urkundlich erwähnt. Von der Besiedelung des sumpfigen Gebiets geben heute noch die Reste ehemaliger Wassermühlen Zeugnis. Die Herrschaft über den Ort wurde lange Zeit vom Kloster Dobrilugk ausgeübt. Im Zuge der kommunalen Neuordnung des Landes Brandenburg wurde die Gemeinde Dollenchen mit Wirkung vom 31. Dezember 1997 in die Gemeinde Sallgast eingemeindet.[3]

Sehenswürdigkeiten und Veranstaltungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Ortsbild wird von der aus Granitfindlingen gebauten Dorfkirche aus dem 13. Jahrhundert geprägt.

Das alljährlich stattfindende Stollenreiten zieht Tausende von Zuschauern an.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Müllers Großes Deutsches Ortsbuch 2012: Vollständiges Ortslexikon. 33. überarb. und erw. Ausg., Walter de Gruyter, Berlin und Boston 2012, ISBN 978-3-11-027420-2, Online bei Google Books, S. 275
  2. Ortsnamen der Niederlausitz/Wejsne mjenja Dolna Łužyca (Memento des Originals vom 24. März 2009 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.lodka.sorben.com
  3. StBA: Änderungen bei den Gemeinden, siehe 1997

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Dollenchen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien