Dombühl

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen des Marktes Dombühl
Dombühl
Deutschlandkarte, Position des Marktes Dombühl hervorgehoben
Koordinaten: 49° 15′ N, 10° 17′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Mittelfranken
Landkreis: Ansbach
Verwaltungs­gemeinschaft: Schillingsfürst
Höhe: 470 m ü. NHN
Fläche: 17,9 km²
Einwohner: 1739 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 97 Einwohner je km²
Postleitzahl: 91601
Vorwahl: 09868
Kfz-Kennzeichen: AN, DKB, FEU, ROT
Gemeindeschlüssel: 09 5 71 137
Marktgliederung: 8 Ortsteile
Adresse der
Marktverwaltung:
Am Markt 2
91601 Dombühl
Webpräsenz: www.dombuehl.de
Bürgermeister: Jürgen Geier (Freie Wählervereinigung)
Lage des Marktes Dombühl im Landkreis Ansbach
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Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Markt

Dombühl ist ein Markt im mittelfränkischen Landkreis Ansbach und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Schillingsfürst.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dombühl liegt im Naturpark Frankenhöhe, im Bundesland Bayern, Bezirk Mittelfranken, im westlichen Landkreis Ansbach. Dombühl ist Bahnstation an der Strecke Heilbronn - Nürnberg, zwischen den Knotenbahnhöfen Crailsheim und Ansbach.

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Nachbargemeinden sind:

(Aufzählung: Im Norden beginnend im Uhrzeigersinn.)

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde besteht aus acht Ortsteilen:[2]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dombühl wurde erstmals im Jahre 1252 urkundlich erwähnt.

Die erste schriftliche Erwähnung des Ortsteils Bortenberg datiert vom 1. Mai 1000. Als Teil des Hochstiftes Eichstätt gehörte Dombühl ab 1500 zum Fränkischen Reichskreis. Es fiel wie der größte Teil des zugunsten Bayerns säkularisierten oberen Stifts im preußisch-bayerischen Hauptlandesvergleich im Jahr 1803 an das Fürstentum Ansbach, mit dem es im Vertrag von Paris (Februar 1806) durch Tausch an Bayern zurückfiel. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde.

Kirche St. Veit in Dombühl

1971 Eingemeindung von Kloster Sulz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. April 1971 wurde die bis dahin selbstständige Gemeinde Kloster Sulz, die bis 1952 Sulz hieß, eingegliedert.[3]

Religion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Evangelisch-Lutherisch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das lutherische Pfarramt Dombühl mit der Kirche St. Veit in Dombühl und der Marienkirche in Kloster Sulz gehört zum Dekanat Feuchtwangen des Kirchenkreises Ansbach-Würzburg der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern.

Katholisch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eine katholische Filialkirche wird vom Pfarramt Schillingsfürst (Dekanat Ansbach, Erzbistum Bamberg) betreut. Der Sonntagsgottesdienst (Vorabendmesse) findet nur alle zwei Wochen statt.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach der letzten Kommunalwahl am 16. März 2014 hat der Gemeinderat zwölf Mitglieder. Die Wahlbeteiligung lag bei 61,95 %. Die Wahl brachte folgendes Ergebnis:[4]

  Freie Wählervereinigung     6 Sitze  (53,13 %)
  Freie Wählergemeinschaft 6 Sitze (46,87 %)

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Bürgermeister ist gesetzlicher Vertreter der Gemeinde und Vorsitzender des Gemeinderates. Erster Bürgermeister der Marktgemeinde Dombühl ist Jürgen Geier. Weitere Funktionen: Stv. Vorsitzender der VG Schillingsfürst, Mitglied der Geschäftsleitung der Region Hessenberg, Verbandsrat im Zweckverband InterFranken

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Baudenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Liste der Baudenkmäler in Dombühl

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Tourismus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dombühl ist Mitglied im Tourismusverband Romantisches Franken.

Gewerbepark InterFranken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dombühl ist Mitglied im Zweckverband Industrie- und Gewerbepark InterFranken.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Öffentlicher Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dombühl liegt an der Bahnstrecke Nürnberg–Crailsheim. Im Zweistundentakt fahren Regional-Express-Züge nach Nürnberg und Stuttgart. Es ist geplant, Dombühl in das Netz der S-Bahn Nürnberg einzubinden (siehe auch: Verlängerung der S4 von Ansbach nach Dombühl).[5][6]

Die Bahnstrecke Nördlingen–Dombühl wird derzeit für Museumsfahrten und den Güterverkehr genutzt. Es wird eine Reaktivierung des Personenverkehrs bis Dinkelsbühl geprüft.

Bis 1971 zweigte in Dombühl die Bahnstrecke Steinach bei Rothenburg–Dombühl ab. Diese ist zwischen Dombühl und Rothenburg ob der Tauber stillgelegt, die Gleise sind abgebaut. Die Strecke wird teilweise für einen Radweg genutzt.

Individualverkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dombühl liegt nahe der Autobahnen A 6 (Anschlussstelle 49 – Feuchtwangen-Nord) und A 7 (Anschlussstelle 109 – Wörnitz).

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Dombühl – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom Juli 2016 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. bayerische-landesbibliothek-online.de
  3. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 562.
  4. Vorläufiges Ergebnis zur Gemeinderatswahl 2014 in Dombühl
  5. S-Bahn-Netz Nürnberg
  6. S-Bahn nach Dombühl um ein Jahr verzögert