Dominik

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Dominik oder Dominic ist ein männlicher Vorname, der auch als Familienname in Gebrauch ist.

Herkunft und Bedeutung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dominik ist die Verkürzung zu Dominikus, lateinisch Dominicus und bedeutet „zum Herrn gehörig“. Mit dem Herrn ist Jesus Christus gemeint. Da dies Domenica - „Tag des Herrn“ den Sonntag meint, an dem der biblischen Überlieferung nach Jesus von den Toten auferstand, kann der Name auch ein an diesem Wochentag geborenes Kind bezeichnen.[1]

Verbreitung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Familienname Dominik (auch in der Form Dominic) kommt im mitteldeutschen Raum besonders häufig vor.

Varianten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Üblicherweise weiblich gebrauchte Formen des Namens sind Dominika, Dominica und Domenika; männliche Formen sind Dominig, Dominic und Dominik. Die französische Form Dominique kann sowohl männlich als auch weiblich sein.

Der Name kam im Mittelalter zu großer Beliebtheit und ist in nahezu allen europäischen Ländern und Sprachen vertreten.

  • Dominick, Domenic
  • Dominic (englisch)
  • Domenico (italienisch)
  • Domenic, Dumeng, Dumeni, Men, Menisch, Mic, Mec (rätoromanisch)
  • Dominique (französisch – kann sowohl männlich als auch weiblich sein)
  • Domingo, Dominico (spanisch)
  • Dominykas, Domininkas (litauisch)
  • Domingov (russisch)
  • Domka (slawische Kurzform)
  • Nedeljko, Nediljko (kroatisch und serbisch, nedelja bedeutet Sonntag)
  • Domonkos (ungarisch)
  • Txomin (baskisch)
  • Domas
  • Dominiak
  • Domenikos (griechisch)

Namenstage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

je nach Konfession und Kalender der:

Namensträger[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vorname[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Familienname[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verwendung in Brauchtum, Kunst und Populärkultur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Wilfried Seibicke: Vornamen. Verlag für Standesamtswesen, Frankfurt am Main/Berlin 1991, S. 168.