Dominik Landwehr

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Dominik Landwehr (2016)

Dominik Landwehr (* 1958 in Zürich) ist ein Schweizer Journalist, Autor, Medien- und Kulturschaffender. Von 1998 bis 2019 war er Leiter des Fachbereichs Pop & Neue Medien beim Migros-Kulturprozent in Zürich.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dominik Landwehr (rechts) als Moderator einer Podiumsdiskussion

Nach dem Abitur studierte Dominik Landwehr Germanistik und Kulturwissenschaften.[1] Das Studium beendete er 1983 mit der Lizenziatsarbeit Ludwig Lavaters Gespensterbuch von 1569 im Rahmen der zeitgenössischen populären Literatur von Zürich bei Rudolf Schenda.[2] Anschliessend war er als Redaktor und Journalist für Fernsehen, Radio und Printmedien tätig. Seine bevorzugten Themen waren Neue Medien, Computerkultur und Popmusik.[1] Zwischen 1988 und 1991 war er Delegierter des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK) mit Einsätzen in Pakistan, Thailand und Rumänien. 2007 promovierte er an der Philosophisch-Historischen Fakultät der Universität Basel mit der Arbeit Mythos Enigma: Die Chiffriermaschine als Sammler- und Medienobjekt.[3] 1998 bis Mitte 2019 war er Leiter des Fachbereichs «Pop und Neue Medien» beim Migros-Kulturprozent und dort Herausgeber der Edition Digital Culture sowie weiterer Publikationen.[4] Landwehr war unter anderem verantwortlich für die Internetplattform digitalbrainstorming, den Jugendwettbewerb bugnplay und das Förderprogramm «Digitale Kultur».[5]

Seit Sommer 2019 ist Dominik Landwehr Publizist und Berater im Bereich Digitalisierung, Kultur und Technikgeschichte. Landwehr lebt in Winterthur[6] und ist mit Susanne Landwehr-Sigg verheiratet.[7]

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die von Landwehr initiierte und herausgegebene Buchreihe Edition Digital Culture, die 2014 bis 2019 im Christoph Merian Verlag Basel erschien, wurde 2020 vom Bundesamt für Kultur mit dem Preis für die schönsten Bücher 2019 ausgezeichnet.[8] Die Buchreihe wurde von den bereits mehrfach ausgezeichneten Grafikern Ivan Sterzinger und Gregor Huber gestaltet[9]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Dominik Landwehr – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Biografie auf netzspannung.org, abgerufen am 19. April 2018.
  2. Ludwig Lavater (1527–1586). Texte von Dominik Landwehr. Website von Dominik Landwehr.
  3. Landwehr: Mythos Enigma. 2008, S. 4.
  4. Biografie auf digitalbrainstorming.ch, abgerufen am 19. April 2018.
  5. Biografie auf athenas.ch, abgerufen am 19. April 2018.
  6. Biografie auf cryptomuseum.com, abgerufen am 19. April 2018.
  7. Landwehr: Mythos Enigma. 2008, S. 11.
  8. Bundesamt für Kultur BAK: 19 schönste Schweizer Bücher ausgezeichnet. Abgerufen am 13. März 2020.
  9. Huber/Sterzinger. Abgerufen am 13. März 2020.