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Dominik Moll

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Dominik Moll (2024)

Dominik Moll (* 7. Mai 1962 in Bühl, Deutschland) ist ein deutsch-französischer Regisseur und Drehbuchautor. Sein Film In der Nacht des 12. wurde 2023 mit drei Césars ausgezeichnet. Moll, der in Deutschland aufwuchs, lebt und arbeitet in Frankreich.

Moll wuchs mit drei Geschwistern als Sohn eines deutschen Französischlehrers und einer französischen Deutschlehrerin in Baden-Baden auf, wo er das Gymnasium abschloss. Im Anschluss studierte er in Heidelberg Anglistik und setzte sein Studium ab 1982 an der City University in New York fort. Im Jahr 1984 kam er nach Europa zurück und besuchte in Paris, ab 1984 zunächst die Filmhochschule IDHEC und ab 1986 La Fémis.[1]

In den Jahren nach seinem Abschluss arbeitete er zunächst als Cutter und Regieassistent, wobei er unter anderem mit den Regisseuren Marcel Ophuls und Laurent Cantet zusammenarbeitete. Sein Langfilmdebüt Intimité erreichte die deutschen Kinos nicht, die jedoch Harry meint es gut mit dir (2000) und Lemming (2005) zeigten.[1][2]

2010 drehte er Der Mönch, basierend auf dem Matthew Lewis-Gothic-Roman Der Mönch, mit Vincent Cassel (als Mönch Ambrosio), Joséphine Japy (Antonia), Déborah François (Matilda) und Geraldine Chaplin (in der Rolle der Äbtissin).[3]

Sein 2022 erschienener Film In der Nacht des 12., der sich mit der wahren Geschichte eines ungelösten Femizids befasst, wurde mit 2023 mit drei Césars ausgezeichnet, darunter auch der Preis als „Bester Film“.[2]

Einzelnachweise

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  1. a b Dominik Moll. Munzinger-Archiv, abgerufen am 2. Dezember 2025
  2. a b Wichtigster Filmpreis Frankreichs. In Deutschland geborener Regisseur gewinnt César mit Femizidkrimi. Der Spiegel, abgerufen am 2. Dezember 2025
  3. Vincent Cassel Beats off the Devil in The Monk
  4. Le gynécologue et sa secrétaire. 1987, 34m. IMDb, abgerufen am 2. Dezember 2025
Commons: Dominik Moll – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien