Dominikalgut

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Unter Dominikalgut oder Herrenbesitz wurde in der Habsburgermonarchie bis 1918 ein in der Landtafel eingetragener Eigenbesitz einer Herrschaft (d. h. in der Regel eines Adeligen) bezeichnet. Das Dominikalgut steht in Eigenbewirtschaftung des Inhabers der Ortsherrschaft. Der Gegenbegriff dazu ist Rustikalgut (Eigenbesitz eines Bauern)[1] und das Kammergut (Zubehör der Landesherrschaft).[2]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Georg Grüll: Burgen und Schlösser in Oberösterreich. Band 1: Mühlviertel. Birken-Verlag, Wien 1962.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Ignaz Zibermayr: Oberösterreichisches Landesarchiv. 32. Jahresbericht (1928). In: Jahrbuch des Oberösterreichischen Musealvereines. Bd. 83, 1930, ISSN 0379-0819, S. 45–56, hier S. 47, (Digitalisat (PDF; 1,13 MB)).
  2. Peter Csendes, Ferdinand Opll (Hrsg.): Wien. Geschichte einer Stadt. Band 1: Von den Anfängen bis zur Ersten Wiener Türkenbelagerung (1529). Böhlau, Wien u. a. 2001, ISBN 3-205-99266-0, S. 199.