Dominikanerbasilika (Krakau)

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Dominikanerkirche
Blick von dem pl. Wszystkich Świętych

Blick von dem pl. Wszystkich Świętych

Baujahr: 1222
Einweihung: 1223
Stilelemente: Gotik, Barock
Bauherr: Katholische Kirche
Lage: 50° 3′ 33,4″ N, 19° 56′ 21,9″ OKoordinaten: 50° 3′ 33,4″ N, 19° 56′ 21,9″ O
Anschrift: pl. Stolarska 12
Krakau
Polen
Zweck: Römisch-katholische Dominikanerkirche
Bistum: Krakau
Innenansicht (Hauptschiff)

Die Dominikanerkirche ist eine der größten römisch-katholischen Kirchen in Krakau. Sie ist die gotische Dreifaltigkeitskirche der Dominikaner, die in Krakau seit 1222 nachgewiesen sind. Der Standort der Kirche ist ul. Stolarska 12.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei dem Bauwerk handelt es sich um eine dreischiffige Basilika, deren Vorgänger im 13. Jahrhundert gegründet und zunächst in Holz ausgeführt worden war. Im 14. und 15. Jahrhundert erfolgten Aus- und Umbauten sowohl der Kirche als auch der Konventsgebäude. Nach einem Brand im Jahre 1850 wurde die Klosterkirche wieder aufgerichtet und neu ausgestattet. 1957 wurde sie in den Rang einer Basilica minor erhoben.[1]

Im Presbyterium befindet sich das von Veit Stoß entworfene Epitaph für den italienischen Dichter und Gelehrten Filippo Buonaccorsi (Callimachus). Es handelt sich um das erste solche Stück in Polen für eine Person ohne weltliche oder geistliche Würden.

Bekannt ist besonders die Studentenmesse am Sonntagabend um 20:20 Uhr.

Orgel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die heutige Orgel wurde in den Jahren 1899/1900 von der Orgelbaufirma Gebrüder Rieger, k.u.k. Hof-Orgelfabrik (Jägerndorf, Schlesien) erbaut. Das Instrument hat 30 Register auf zwei Manualen und Pedal.[2]

I. Manual C–f3
Prinzipal 8′
Bourdon 16′
Flute 8′
Gamba 8′
Bourdon 8′
Flute euspide 8′
Quintatone 8′
Salicional 8′
Dolce 4′
Flute 4′
Octava 4′
Quinte II 223
Cornett III-IV 4′
Mixtura VI 223
II. Manual C–f3
Violin prinzipal 8′
Bourdon 16′
Flute harmonique 8′
Aeolina 8′
Flute concerto 8′
Voix coelestis 8′
Flut duoce 4′
Octave 4′
Harmonia aetheria IV 223
Pedal C–d1
Kontrabass 16′
Subbas 16′
Violon 16′
Quintaton 1023
Octavbass 8′
Bourdonbass 8′
Cello 8′
  • Koppeln: II/I, I/P, II/P
  • Spielhilfen: Feste Kombinationen (Tutti, Pleno, Forte I, Mezzoforte I, Forte II, Mezzoforte II), Registercrescendo

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Schenkl: Die Dreifaltigkeitskirche der Dominicaner in Krakau in den Mittheilungen der kaiserl. königl. Central-Commission zur Erforschung und Erhaltung der Baudenkmale, Band 2, 1857, (Kategorie mit zugehörigen Bildern auf Commons)

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bazylika Przenajświętszej auf gcatholic.org
  2. Nähere Informationen zur Orgel (Memento des Originals vom 4. März 2016 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.organy.art.pl (polnisch)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Dominikanerkirche (Krakau) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien