Don Walsh

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Don Walsh
Don Walsh und Jacques Piccard

Don Walsh (* 2. November 1931) ist ein US-amerikanischer Ozeanograph.

Am 23. Januar 1960 erforschte er als Oberleutnant der United States Navy zusammen mit Jacques Piccard den Marianengraben. Das BathyscaphTrieste“ brachte sie auf 10.911 m Tiefe (Triestetief – ursprünglich gemessen 10.916 m, der Wert wurde später korrigiert). Dieser war Tieftauchrekord bis zum 28. April 2019.[1]

Mehr als 30 Jahre war Walsh mit der Erforschung der Meere beschäftigt. Nach Abschluss der Militärakademie 1954 trat er in den aktiven Marinedienst ein, den er im Rang eines Kapitäns zur See verließ. Er verbrachte 15 Jahre auf See, hauptsächlich in U-Booten, unter anderem als U-Boot-Kommandant. Außerdem arbeitete er für die US-Marine an der Meeresforschung und Entwicklung.

Als ehemaliger Dekan des Meeresprogrammes und Professor of Ocean Engineering an der University of Southern California gründete Walsh im Rahmen eines Joint Ventures mit dem Shirshov Institute of Oceanology ein Unternehmen für Unterwasserreparaturen, Soyuz Marine Service, das bis heute in der Russischen Föderation tätig ist.

Walsh ist Namensgeber für den Walsh Spur, einen Gebirgskamm in der Antarktis.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Amerikaner taucht 10.928 Meter tief – und findet eine Plastiktüte. In: Spiegel Online. 14. Mai 2019, abgerufen am 17. Mai 2019.