Donačka Gora

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Donačka Gora
Donačka Gora

Donačka Gora

Höhe 882 m
Lage Slowenien
Koordinaten 46° 15′ 47″ N, 15° 44′ 52″ OKoordinaten: 46° 15′ 47″ N, 15° 44′ 52″ O
Donačka Gora (Slowenien)
Donačka Gora

Der Donačka Gora oder auch Donatiberg ist ein Berg mit einer Höhe von 882 m ü. A. in den östlichsten Karawanken in der Untersteiermark. Der Berg wurde nach der Kirche des Heiligen Donatus benannt. Früher hieß der Berg auch Rogaška gora, wurde aber umbenannt, da die Kirche, die ursprünglich an einem anderen Ort stand, 1740 von einem Blitz getroffen wurde und abbrannte. Diese wurde dann am heutigen Standort neu errichtet.

Besonders auffallend am Berg ist der von Osten nach Westen verlaufende Kamm. Von seinem Westgipfel ist der Boč zu sehen. Ein weiterer Nachbarberg ist der Konjiška gora. Um den Donačka Gora gibt es ein 27 ha großes Naturschutzgebiet, das als Buchenurwald bereits seit 1965 unter Schutz steht.

Das Gebiet ist für seine spezielle Pflanzenwelt bekannt. Schon 1885 beschrieb der Ornithologe und Forstwirt Otmar Reiser die Bäume der Gegend.[1] Nur hier wächst der von Vinko Strgar 1971 beschriebene endemische Juvan-Hauswurz (Strgar) C.Favarger & J.Parn. Auf der Nordseite findet man Hirschzungenfarn, Fichten, Geißbärte, Alpen-Goldregen (Laburnum alpinum) und viele andere Pflanzen. Auf der Südseite findet man eher Edelkastanie und Zerreiche.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Otmar Reiser: Verzeichnis der im Gebiete der K. K. Bezirkshauptmannschaft Marburg a./Drau einschliesslich des Donati- und Wotschgebirges vorkommenden Holzgewächse. Selbstverlag, Pickern bei Marburg 1885.
  • Julius Dreger: Ueber die geologischen Verhältnisse der Umgebung des Wotsch- und Donatiberges in Südsteiermark. In: Verhandlungen der Geologischen Bundesanstalt. 1883, S. 92–98 (landesmuseum.at [PDF; 656 kB]).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Donačka Gora – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Otmar Reiser (1885).