Donald Trump

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Donald Trump (2015) Unterschrift

Donald John Trump (* 14. Juni 1946 in New York City) ist ein amerikanischer Unternehmer. Als Tycoon im Immobilien- und Entertainmentgeschäft erlangte der Milliardär durch extrovertiertes Auftreten in den Medien hohe Bekanntheit; sein Name wurde zur wertvollen Marke, etwa für die nach ihm benannten Hochhäuser (Trump Towers). Mit Fernsehsendungen wie The Apprentice erhöhte er seine Popularität weiter und gehört heute zu den bekanntesten Geschäftsleuten der Vereinigten Staaten.

Im Juni 2015 kündigte er an, sich für die US-Präsidentschaftswahl 2016 in der Vorwahl der Republikaner zu bewerben. Dabei sorgte er unter anderem mit seinen als rechtspopulistisch eingeschätzten und umstrittenen Aussagen über illegale Einwanderung sowie mit seinem Vorschlag, vorübergehend allen Muslimen die Einreise zu verweigern, für weltweite Aufmerksamkeit. Er führt das parteiinterne Bewerberfeld seit Ende Juli 2015 in Umfragen konstant an.

Familie und Ausbildung[Bearbeiten]

Donald Trump ist das vierte von fünf Kindern des Immobilienunternehmers Frederick Trump Jr. und dessen Frau Mary Anne MacLeod (1912–2000). Sie stammt aus Tong auf der schottischen Isle of Lewis.[1] Väterlicherseits waren seine Großeltern Frederick Trump und Elisabeth Christ aus Kallstadt in der Pfalz (damals Teil des Königreichs Bayern) eingewandert.[2] Auch der Vater des Ketchup-Herstellers Henry John Heinz, Johann Heinrich Heinz, stammte aus Kallstadt, seine Mutter Charlotte Luise Trump ist Donald Trumps Urgroßtante.[3] In einem Interview gab Trump an, stolz auf dieses deutsche Blut zu sein.[4] 1987 hatte Trump in seinem autobiographischen Buch Art of the Deal dagegen noch behauptet, sein Großvater stamme aus Schweden, womit er eine Fiktion seines Vaters aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs weitertrug.[5]

In der High School, die er im Internat New York Military Academy verbrachte, zeigte Trump herausragende Sportleistungen. Anschließend studierte er Wirtschaftswissenschaft, 1964 bis 1966 an der Fordham University in New York und 1966 bis 1968 an der prestigeträchtigen Wharton School in Philadelphia, an der er seinen Bachelor-Abschluss machte. Dort fiel Trump kaum auf und beteiligte sich nicht an den allgegenwärtigen Vietnamkriegsdemonstrationen, sondern verfolgte bereits konzentriert das Ziel, New Yorker „Immobilienkönig“ zu werden, indem er erste Häuser erwarb und sanierte.[6]

Trump und seine dritte Ehefrau Melania (2006)

1977 heiratete er die Tschechin Ivana Marie Zelníčková. Aus der Ehe gingen die Söhne Donald Jr. (* 1977) und Eric (* 1984) sowie die Tochter Ivanka (* 1981) hervor. 1992 erfolgte die Scheidung. Trump war kurzzeitig mit Carla Bruni liiert.[7] 1993 bis 1999 war er mit Marla Maples verheiratet, mit der er die Tochter Tiffany (* 1993) hat. Seit 2005 ist Trump mit dem slowenischen Model Melania geb. Knauss verheiratet; 2006 wurde ihr gemeinsamer Sohn Barron William geboren.

Trump gehört der presbyterianischen Marble Collegiate Church an, die Teil der Reformed Church in America ist.[8] Nach eigenen Angaben verzichtet er vollständig auf den Konsum von Zigaretten und alkoholischen Getränken. Der Tod seines alkoholkranken älteren Bruders Fred habe ihn in dieser Haltung bestärkt. Trumps Schwester Maryanne Trump Barry ist Richterin für den dritten Bezirk des United States Court of Appeal; sie haben noch zwei weitere Geschwister.[9]

Unternehmerkarriere[Bearbeiten]

Unternehmens- und Wohnsitz Trump Tower in New York
Trump mit der stellvertretenden südkoreanischen Generalkonsulin in New York, Hong Sook-ja, in den späten 1980er Jahren

Trumps Vater wurde mit dem Bau von Mietskasernen[10] in den New Yorker Stadtteilen Brooklyn, Queens und Staten Island zum Multimillionär. Donald Trump arbeitete im Unternehmen des Vaters und übernahm es 1974. Er konzentrierte seine Geschäfte fortan auf Manhattan, wo ihm die Stadt aufgrund der schlechten Wirtschaftslage große Steuernachlässe anbot. Für die Übernahme eines Hotels (heute: Grand Hyatt New York) erreichte er von der fast bankrotten Stadtverwaltung einen Steuernachlass über 40 Jahre und verschaffte sich später immer wieder ähnliche Steuervorteile.[11] Nach der Subprime-Krise investiert Trump seit 2011 auch in Aktien.[12] Das Unternehmen ist heute in der Trump Organization zusammengefasst, sein Name dient aber als wertvolle Marke für eine große Zahl von Unternehmungen[13] bis hin zu Bekleidung, Parfüm und Gesellschaftsspielen. Seit 1999 verfügt er mit dem Trump Model Management über eine Modelagentur.

Trump hat Bau- und Hotellerieprojekte in vielen Städten der USA, aber auch in anderen Ländern realisiert bzw. seinen Namen gegeben. Allein in New York City ließ er neben dem Hauptsitz seines Unternehmens, dem Trump Tower, den Trump World Tower errichten und das Trump Building umbauen; einen Trump International Hotel and Tower gibt es in Chicago, Las Vegas, New York, Honolulu und Toronto. Ein weiterer in Vancouver wird gerade gebaut und soll 2016 fertiggestellt werden. Neben dem zum Hotel umgenutzten Old Post Office Pavilion in Washington, D.C. und einem Projekt in Rio de Janeiro wird Trumps Unternehmen dadurch bis 2016 die Zahl seiner Hotels von bisher neun (darunter das Mar-A-Lago) auf zwölf erhöhen.[14] Trump hat Planungen für Las Vegas, Dubai,[15] Philadelphia,[16] Berlin, Frankfurt am Main und Stuttgart[17] fallengelassen bzw. aufgeschoben.

Neben den Einnahmen aus dem Immobilienbetrieb setzte er auf Spielbanken und andere Freizeitgeschäfte hauptsächlich in Atlantic City (New Jersey), die in der Holdinggesellschaft Trump Entertainment Resorts verwaltet werden. Ab dem Ende der 1980er Jahre geriet das Unternehmen zunehmend in Schwierigkeiten.[18] Viermal wurde wegen Zahlungsunfähigkeit seiner Casino-Unternehmungen Gläubigerschutz nach Kapitel 11 US-Handelsgesetz angewendet (1991, 1992, 2004 und 2009).[19] Trump musste daraufhin unter anderem die Hälfte des Casinos Taj Mahal und des Plaza-Hotels verkaufen, zudem 1991 seine Yacht Trump Princess und 1992 die Fluggesellschaft Trump Shuttle.[20] 2009 zog er sich aus dem Casinogeschäft vollständig zurück, verkauft aber auch in diesem Bereich weiterhin Lizenzen seines zugkräftigen Namens.

1984/85 war er Eigentümer des (nicht mehr bestehenden) American-Football-Teams New Jersey Generals in der 1982 von Trump mitgegründeten United States Football League. 1988 organisierte er als Berater für Mike Tyson den Boxkampf gegen Michael Spinks.[21] 1989/90 versuchte er, mit der Tour de Trump ein Etappenrennen in den Vereinigten Staaten zu etablieren. Trump betreibt 18 Golfplätze, unter anderem in Puerto Rico, Dubai, Irland und Schottland.[22]

Medienkarriere[Bearbeiten]

Trump hat 16 Bücher unter seinem Namen veröffentlicht, die als Ratgeberliteratur von Verhandlungs- und Geschäftspraxis handeln.[23] Sein Buch The Art of the Deal von 1987 stand 51 Wochen in der Bestsellerliste der New York Times und wurde bis zu einer Million Mal verkauft.[24] Im US-Präsidentschaftswahlkampf 2016 brachte er im November 2015 das Buch Crippled America („Verkrüppeltes Amerika“) heraus, in dem er seine, auf seine Person zentrierten, politischen Pläne für das Land vorstellte.[25]

Trumps Stern in Hollywood

1994 wirkte Donald Trump im Kinderfilm Die kleinen Superstrolche mit. Cameoauftritte hatte er in den Komödien Mein Geist will immer nur das Eine … (1991) – wofür er die Goldene Himbeere als schlechtester Newcomer und schlechtester Nebendarsteller erhielt –, Kevin – Allein in New York (1992), Wer ist Mr. Cutty? (1996), Zoolander (2001), Ein Chef zum Verlieben (2002) und Kindsköpfe 2 (2013) sowie im Drama Studio 54 (1998), im Kriminalfilm Hart aber herzlich – Geheimnisse des Herzens (1995) und in den Fernsehserien Der Prinz von Bel-Air, Die Nanny und Sex and the City. 2004 und 2015[26] war Trump Gastgeber von Saturday Night Live, 2005 Nominierter bei The Greatest American und 2011 Gast des Comedy Central Roast.

Von Juni 2004 an kommentierte Donald Trump in der täglichen Radiosendung Trumped einige Jahre lang das Tagesgeschehen. Im Januar 2007 erhielt er einen Stern auf dem Hollywood Walk of Fame.[27] Er erhielt Ehrendoktorwürden von der Robert Gordon University (2010) und von der Liberty University (2012); nach seiner Forderung eines Einreisestopps für Muslime erkannte ihm erstere diese Würde im Dezember 2015 wieder ab.[28] Trump hat nach eigenen Angaben über 7 Millionen Follower in sozialen Medien und tritt regelmäßig in der Fox-News-Sendung Fox & Friends auf.[23]

The Apprentice[Bearbeiten]

Trump mit dem Celebrity-Apprentice-Bewerber Dennis Rodman (2009)

Von November 2003 bis April 2004 lief in den USA die erste Staffel der Fernsehsendung The Apprentice (Der Auszubildende), in der Trump einen Mitarbeiter für sein Firmenkonglomerat suchte. Der Sieger erhielt einen Ein-Jahres-Vertrag für den von Trump so bezeichneten „dream job of a life time“ mit einem Gehalt von 250.000 US-Dollar. In jeder Folge wurde einer der anfänglich 16 Kandidaten „gefeuert“, nachdem diese in verschiedenen Gruppenaufgaben kaufmännisches Führungstalent zeigen sollten. Trumps catchphrase (Schlagwort) „You’re fired“ (deutsch: „Sie sind gefeuert“) wurde durch die Serie in US-Medien zum geflügelten Wort.[29] Der erste Gewinner, Bill Rancic, entschied sich für die Projektleitung beim Bau des Trump Towers in Chicago. Die medial intensiv begleitete Sendung wurde von durchschnittlich 26 Millionen Zuschauern in den USA gesehen und entwickelte sich so für den Sender NBC unerwartet zum Quotenerfolg. Für Trump bedeutete sie einen enormen Popularitätsgewinn.

Die zweite Staffel lief von Oktober 2004 bis Januar 2005 mit guten, aber gesunkenen Einschaltquoten; von Ende Januar bis Mai 2005 lief die dritte Staffel. Eine vierte Staffel war wegen Trumps hoher Gagenforderung zunächst fraglich, lief aber im September 2005 an. Die siebte Staffel (Celebrity Apprentice) wurde 2008 ausgestrahlt, die 14. lief Anfang 2015.[30]

Nach Trumps umstrittenen Äußerungen als Präsidentschaftskandidat kündigte NBC im Juni 2015 an, dass Trump in Zukunft nicht mehr in der Sendung auftreten werde.[31] Trump hatte bereits im März erklärt, dass er bei der geplanten 15. Staffel nicht teilnehmen werde, da er sich auf eine US-Präsidentschaftskandidatur vorbereite.[32] Im September 2015 gab NBC bekannt, dass Arnold Schwarzenegger Trump in The Apprentice ersetzen werde.[33]

Miss-Universe-Organisation[Bearbeiten]

Trump gehört die Miss Universe Organization gemeinsam mit dem Medienunternehmen NBCUniversal (Stand: Juni 2015).[34] Die Miss Universe Organization veranstaltet jährlich die Miss-Universe-, Miss-USA- und Miss-Teen-USA-Wettbewerbe.[35] Trump wurde Anfang 2007 von Talkshow-Moderatorin Rosie O’Donnell kritisiert, da er einer der Miss-USA-Bewerberinnen, Tara Conner, zu viel durchgehen lassen würde. Daraufhin begann Trump einen Medienstreit; er beschimpfte O’Donnell als „fette Sau“, „Verliererin“ und „Degenerierte“. Der Streit zog sich über Jahre hin und wird inzwischen als Lehrbuchfall der Medienethik behandelt.[36]

Im Zusammenhang mit umstrittenen Äußerungen Trumps im Rahmen seiner Präsidentschaftskandidatur kündigte NBC im Juni 2015 die Zusammenarbeit mit Trump bei den Miss-Wahlen auf.[37]

World Wrestling Entertainment[Bearbeiten]

Im März 2007 trat Trump im Rahmen einer sogenannten Battle of the billionaires-Storyline regelmäßig beim World Wrestling Entertainment RAW auf, um gegen den WWE-Besitzer Vince McMahon zu fehden. Der Höhepunkt dieses Handlungsstranges war ein Match bei Wrestlemania 23, zu dem beide Milliardäre einen repräsentativen Wrestler ausgewählt hatten. Trumps Schützling Bobby Lashley siegte gegen McMahons Schützling Umaga. Bei Trumps Einzug in die Ford-Footballarena ließ er Hundert-Dollar-Scheine herabregnen. McMahon bedankte sich für die Zusammenarbeit mit einem Scheck für eine gemeinnützige Organisation Trumps.

Im Juni 2009 war Trump erneut in eine WWE-Storyline involviert, der zufolge er die Show RAW übernommen hatte; deshalb wurde die Sendung werbefrei ausgestrahlt und die Besucher der Show erhielten ihr Eintrittsgeld zurück. Trump griff laut Storyline in weitere Handlungsstränge ein und veranlasste den Wechsel mehrerer Wrestler zwischen den WWE-Shows RAW, SmackDown und ECW. Da einige Aktionäre diese Entwicklung als real ansahen und der Aktienkurs der WWE dadurch fiel,[38] wurde Trumps Engagement durch den „Rückkauf“ Vince McMahons beendet und die Storyline offengelegt.[39]

Trump wurde 2013 in die WWE Hall of Fame aufgenommen.[40]

Politik[Bearbeiten]

Trump bei einer Rede für die Conservative Political Action Conference (2015)

Trump ließ sich 1987 als Anhänger der Republikaner registrieren, wechselte 1999 zur Independence Party (einem Ableger von Ross Perots Reform Party), 2001 zu den Demokraten und 2009 wieder zu den Republikanern; auch seine Parteispenden verteilte er bis 2012 fast ausgewogen an die beiden großen konkurrierenden Parteien.[19] Zudem spendete er der Clinton Foundation 100.000 US-Dollar und unterhielt lange gute Beziehungen zu Hillary Clinton.[41]

Nachdem Trump 1988, 2000 (für die Reform Party) und 2004 eine Kandidatur als US-Präsident sowie 2006 und 2014 als Gouverneur von New York erwogen hatte,[42] spielte er insbesondere vor der Präsidentschaftswahl 2012 öffentlich mit dem Gedanken, sich als Kandidat aufstellen zu lassen, bis er im Mai 2011 absagte.[43] Einige Wochen zuvor hatte er Präsident Obama aufgefordert, seine Geburtsurkunde zu veröffentlichen, und stellte sich damit an die Spitze der verschwörungstheoretischen Birther-Bewegung, die Obamas Legitimität als Präsident anzweifelte (siehe Barack Obama#Opposition).[44]

Präsidentschaftskandidatur 2016[Bearbeiten]

Bekanntgabe seiner Bewerbung[Bearbeiten]

Am 16. Juni 2015 kündigte er im Trump Tower in New York an, sich in der Primary der Republikaner als Kandidat für die US-Präsidentschaftswahl im November 2016 zu bewerben, womit er der zwölfte republikanische Kandidat in einem bereits großen und bisher favoritenlosen Bewerberfeld wurde.[45] Trump versprach in seiner Rede zum Einstieg in den Wahlkampf, es – anders als die bisherige US-Politik – mit den weltweiten Wirtschaftsgroßmächten aufzunehmen, die Zuwanderung wirksam zu begrenzen und als erfolgreicher Geschäftsmann außerhalb der Washingtoner Machtzirkel zu agieren. Er fügte hinzu, er werde „der großartigste Arbeitsplatz-Präsident“ sein, „den Gott je erschaffen hat“.[46] Sein Wahlkampfslogan lautet „Make America great again“ (etwa: „Mache Amerika wieder groß“). Diesen Slogan, an dem Trump die Nutzungsrechte erworben hat, hatte Ronald Reagan bereits 1980 verwendet. Begleitet wurde der Auftritt durch Neil Youngs Lied Rockin’ in the Free World. Young, der für die Wahl den demokratischen Kandidaten Bernie Sanders unterstützt, wandte sich gegen die Nutzung seines Werkes, was Trump über Twitter als Heuchelei bezeichnete.[47]

„The Summer of Trump“[Bearbeiten]

Trump bei einer Wahlkampfveranstaltung am 19. August 2015 im wichtigen Vorwahlstaat New Hampshire

Trump sorgte in den folgenden Wochen mit Äußerungen zu Latinos für Aufsehen. Unter anderem brächten sie als Einwanderer Drogen und Kriminalität ins Land, „sie sind Vergewaltiger, und einige, nehme ich an, sind auch nette Leute“.[48] Daraufhin trennte sich eine Reihe von Geschäfts- und Medienpartnern von ihm;[31] zwei Sender, Univision und NBC, stellten ihre Übertragung der von ihm produzierten Miss-Wahlen ein.[49] Republikanische Parteifreunde distanzierten sich von ihm, selbst die anderen Präsidentschaftskandidaten mit Ausnahme von Ted Cruz.[50] Gleichwohl ergaben Umfragen Mitte Juli, dass Trump unter den Anhängern der Republikaner auf Platz zwei knapp hinter Jeb Bush aufrückte oder sogar in Führung ging, ohne sich vom dichten Bewerberfeld klar abzusetzen.[51] Der Cook Political Report führt das auf die große Bekanntheit und geschickte Nutzung der Aufmerksamkeitsökonomie durch Trump zurück; zudem habe er mit dem Thema Immigration einen politischen Nerv getroffen. Dennoch habe Trump trotz seines Höhenfluges vor dem eigentlichen Beginn des Primary-Wahlkampfs real fast keine Chance auf die Nominierung;[52] eine Einschätzung, die auch der Datenjournalist Nate Silver teilt.[53]

Mit seiner aggressiven Rhetorik sorgte Trump für Kritik im Establishment der eigenen Partei; so fürchtete der US-Senator John McCain, der 2013 eine überparteiliche, letztlich erfolglose Einwanderungsreform mitentworfen hatte, Trumps Äußerungen könnten die parteiinternen „Bekloppten“ („crazies“) wieder in Stellung bringen,[54] während einige Mitbewerber beklagten, dass Trumps Auftreten die Präsidentschaftskandidaten der zweiten Reihe aus der Öffentlichkeit verschwinden lasse und somit für eine Ausdünnung des Feldes um qualifizierte, verdiente Politiker sorge.[55] Als Trump daraufhin McCain das militärische Heldentum absprach, weil dieser im Vietnam-Krieg in Kriegsgefangenschaft geraten war (und dort schwer gefoltert wurde), brach ein Sturm der Entrüstung in der Republikanischen Partei los,[56] was viele politische Beobachter als möglichen Wendepunkt seiner Kampagne ansahen, da seine politische wie persönliche Außenseiterposition in der Partei in den Fokus der Aufmerksamkeit rücken könnte,[57] was sich nicht erfüllt hat.

Trotz der Empörung, die Trump wegen seiner Äußerungen zu McCain entgegenschlug, stieg er in den Umfragen bis Ende Juli deutlich an die Spitze des republikanischen Bewerberfeldes und erreichte am 30. Juli 2015 aggregiert knapp 20 Prozent vor Jeb Bush (13 Prozent) und Scott Walker (12 Prozent);[58] seine Unterstützer waren dabei diffus in fast allen Teilen der Partei zu finden.[59] In den sozialen Medien lag die Aufmerksamkeit, die Trump auf sich zog, während seiner gesamten Kandidatur bis Ende Juli jeden Tag vor jedem anderen Kandidaten beider Parteien.[60]

Bei der ersten von Fox News ausgestrahlten Debatte zwischen den in Umfragen führenden zehn republikanischen Bewerbern um das Präsidentenamt am 6. August 2015 in Cleveland füllte er den größten Teil der Redezeit. Außer ihm debattierten Jeb Bush, Ben Carson, Chris Christie, Ted Cruz, Mike Huckabee, John Kasich, Rand Paul, Marco Rubio und Scott Walker. Bereits zu Beginn erklärte er als einziger, sich auch eine unabhängige Kandidatur offenzuhalten.[61] Auf die Frage nach frauenfeindlichen Äußerungen erklärte er: „Ein großes Problem dieses Landes ist, dass es politisch korrekt ist. Und ich habe keine Zeit, um politisch korrekt zu sein.“[62] Am Tag darauf kritisierte Trump die unter Konservativen beliebte Moderatorin Megyn Kelly wegen ihrer harten Fragen, indem er sagte, er habe „das Blut aus ihren Augen triefen sehen und sonst woher“, was allgemein als sexistischer Hinweis auf Unkontrolliertheit wegen der Menstruation aufgefasst wurde, auch wenn Trump später erklärte, er habe damit die Nase gemeint. Diese Aussage sorgte für weitere parteiübergreifende Empörung über Trump, der daraufhin seinen engsten politischen Berater Roger Stone verlor und von einer Veranstaltung des einflussreichen konservativen Bloggers Erick Erickson ausgeladen wurde.[63] Auch wenn wiederum viele politische Experten daraufhin einen Wendepunkt in Trumps Kampagne sahen, da Fox News für die politische Meinungsbildung der Republikaner-Anhänger als unverzichtbar gilt,[64] stieg Trumps Unterstützung in den Umfragen und auch in den Zuschriften der meisten Fox-News-Zuschauer weiter an, sodass dessen Chef Roger Ailes sich mit Trump auf ein gegenseitiges verbales Abrüsten verständigte.[65]

Für den Fall, dass er sich von den Republikanern schlecht behandelt fühle, erwog Trump, als unabhängiger dritter Kandidat bei der allgemeinen Wahl anzutreten, was laut Umfragen die Wahlaussichten der voraussichtlichen demokratischen Kandidatin Hillary Clinton deutlich verbessern würde.[66] Trumps Andeutung einer parteilosen Bewerbung löste in den Führungsgremien der Republikaner erhebliche Bedenken aus. Am 3. September 2015 unterzeichnete Trump auf Drängen der Parteiführung im Beisein des Vorsitzenden des republikanischen Nationalkomitees Reince Priebus eine Loyalitätsbekundung (loyalty pledge), dass er auf eine Kandidatur als Unabhängiger verzichten und den republikanischen Bewerber unterstützen würde. Trotzdem brachte Trump daraufhin immer wieder eine parteilose Präsidentschaftskandidatur in die öffentliche Debatte, sollte er von den Republikanern „nicht fair behandelt werden“.[67]

Angesichts von Trumps hoher öffentlicher Präsenz über den Sommer 2015 (und darüber hinaus) sprachen etliche amerikanische Medien vom „Summer of Trump“.[68]

Entwicklungen bis zum Beginn der Vorwahlen[Bearbeiten]

Trump bei einer Wahlkampfveranstaltung am 3. September 2015 in New York, bei der er ein Dokument unterzeichnete, das seine Loyalität zur republikanischen Partei versicherte, nachdem er zuvor ein Antreten als Unabhängiger nicht ausgeschlossen hatte

Die Zustimmung, die der in Umfragen weiter klar führende Trump für seine Mitte August 2015 veröffentlichten Positionen zur Einwanderungspolitik von der rechtsgerichteten Parteibasis, aber teils auch aus dem Feld seiner Mitkandidaten erhielt,[69] ließ politische Beobachter vermuten, dass seine Kampagne in eine neue Phase eintrete, in der sein Erfolg nicht mehr allein durch seine mediale Präsenz zu erklären sei, sondern dadurch, dass er die Themen des Wahlkampfs setze und damit die Agenda der Republikaner auch inhaltlich dominiere.[70] Im Lauf des Augusts stiegen seine Chancen auf die republikanische Nominierung im mit CNN kooperierenden Prognosemarkt Pivit von 1 auf 19 Prozent.[71] Die New York Times bezeichnete Trumps Umfrageerfolg als möglicherweise verzerrt, da besonders viele seiner Anhänger nicht sicher seien, ob sie überhaupt zur Wahl gehen.[72]

Als Trumps Umfragewerte nach der zweiten Fernsehdebatte Mitte September etwas nachließen und Marco Rubio in den Umfragen zulegte, begann Trump ihn persönlich anzugreifen; Rubio antwortete, indem er Trump persönliche Unsicherheit und eine politische „Freak Show“ attestierte, an der er nicht teilnehmen werde.[73] Den in der ersten Jahreshälfte als Favorit für die Nominierung gehandelten Jeb Bush, der die Unterstützung vieler wohlhabender Spender und aus Teilen des Partei-Establishments genoss, griff Trump erfolgreich an, indem er ihn als Kandidaten mit „wenig Energie“ („low energy person“) bezeichnete und zunehmend mit den negativ behafteten Ergebnissen der Präsidentschaft seines Bruders George W. Bush, den Terroranschlägen am 11. September 2001 und dem Irakkrieg, in Verbindung brachte.[74] Dabei stützte sich Trump – wie der ebenfalls in den Umfragen im Oktober stark zulegende Ben Carson niemals zuvor Inhaber eines öffentlichen Amtes – auf eine ausgeprägte Anti-Establishment-Stimmung der Parteibasis.[75] Als Carson Ende Oktober an Trumps Umfrageergebnisse heranrückte, griff dieser ihn erstmals als Person und wegen seines Glaubens an; so verspottete er Carson als „Person mit superwenig Energie“ („superlow energy person“) und wenig später als „kompletten und totalen Verlierer“ („complete and total loser“).[76] Zuvor deutete Trump erstmals an, dass er bei einem stärkeren Sinken seiner Umfragewerte aus dem Wahlkampf ausscheiden wolle.[77]

Mitte Oktober stellte die Politikwebsite Politico fest, dass Trump inzwischen eine dem Üblichen entsprechende Kampagneninfrastruktur mit bezahlten Mitarbeitern in den ersten Vorwahlstaaten aufgebaut habe, was dafür spreche, dass Trump mit einem Verbleib im Wahlkampf plane.[78] Die meisten politischen Beobachter stimmten überein, dass Trumps Dominanz ernst zu nehmen sei, da er seit Anfang August in allen Umfragen in den vier ersten – sehr unterschiedlich strukturierten – Vorwahl-Bundesstaaten Iowa, New Hampshire, South Carolina und Nevada vorn lag, er seine früher sehr schwachen Beliebtheitswerte völlig umkehren konnte und sämtliche Mitbewerber zur Auseinandersetzung mit ihm zwang.[79] In der dritten Oktoberwoche verdichteten sich die Berichte, dass Teile des Parteiestablishments inzwischen einen Sieg des Außenseiters Trump für möglich hielten,[80] etwa Alex Castellanos.[81] In einer Umfrage gaben über 40 Prozent und damit die deutliche relative Mehrheit der republikanischen Wähler an, sie gingen davon aus, dass Trump die Nominierung gewinne, was ein halbes Jahr zuvor fast niemand angegeben hatte.[82] Trumps Führung verfestigte sich laut Umfrageanalysen durch eine weitgehende Sammlung der eher niedrig qualifizierten Blue-Collar-Wählerschaft (Arbeiter), während die White-Collar-Wähler (Angestellte) sich für keinen anderen Kandidaten entschieden hätten.[83] Dagegen hielten Stuart Stevens und Mike Murphy, Wahlkampfmanager des 2012 Nominierten Mitt Romney bzw. des für 2016 lange als Kandidat der republikanischen Führung gehandelten Jeb Bush, einen Sieg des „lächerlichen“ „Zombie-Kandidaten“ Trump weiterhin für ausgeschlossen, sobald der Vorwahl-Abstimmungsprozess ernsthaft beginne.[84]

Nach Angaben zahlreicher US-Medien vereinte Trump in diesem Wahlkampf die größten Zuhörerzahlen aller Kandidaten auf sich.[85] Seit der zweiten Fernsehdebatte ist Trumps Dominanz in der Fernsehberichterstattung gebrochen, wie eine Langzeitanalyse der George Washington University im November 2015 feststellte; während sich bis dahin täglich 40 bis 50 Prozent der Berichte über sämtliche Kandidaten beider Parteien mit ihm beschäftigt hatten, waren es seither 20 bis 30 Prozent, weniger als für Clinton, Bush, Carson oder Rubio.[86] Nachdem Trump im Gegensatz zu seinen Kontrahenten bislang auf jegliche Werbung in Fernsehen und Radio außerhalb seiner regulären Interviews verzichtet hatte, wurden Anfang November 2015 seine ersten Radiowerbespots veröffentlicht. Diese wurden zunächst im Bundesstaat Iowa, in dem die erste Abstimmung des Vorwahlkampfs im Februar 2016 stattfindet,[87] ausgestrahlt.[88]

Die Umfragewerte des bisherigen Zweitplatzierten Ben Carson rückten Anfang November deutlich näher an diejenigen Trumps, sodass Carson ihn in der Aggregation der Website RealClearPolitics nach über 100 Tagen kontinuierlicher US-weiter Führung am 4. November kurzzeitig knapp vom ersten Platz verdrängte.[89] Nach den Terroranschlägen in Paris am 13. November 2015 verschärfte Trump seine Rhetorik gegen den radikalen Islam und versprach in einem Radiospot, den Islamischen Staat „in Grund und Boden zu bombardieren“ (im Original: „to bomb the hell out of ISIS“).[90] Er verknüpfte die Warnung vor dem radikalislamischen Terrorismus wiederholt mit der Ablehnung der Aufnahme syrischer Bürgerkriegsflüchtlinge in den Vereinigten Staaten und kündigte an, bestimmte Moscheen schließen lassen zu wollen und ein bundesweites Zentralregister für Muslime einzurichten.[91] Daraufhin stieg der Vorsprung Trumps in den Vorwahl-Umfragen wieder deutlich an, während sich der Abstand zu Carson erneut deutlich vergrößerte, nachdem dieser auch wegen offensichtlich unrichtiger Angaben zu seinem Lebenslauf in die Kritik geraten war.[92]

Am 8. Dezember 2015 sorgte Trump international für erhebliches Aufsehen, als er infolge des Terroranschlags in San Bernardino ein temporäres Einreiseverbot für alle Muslime ohne US-Staatsbürgerschaft forderte.[93] Darüber hinaus sprach er sich dafür aus, Amerikanern, die sich der Terrororganisation Islamischer Staat angeschlossen haben, dauerhaft die Rückkehr in die USA zu verwehren. Trumps Äußerungen wurden nicht nur von Demokraten, sondern auch von republikanischen Parteikollegen, insbesondere Jeb Bush und Marco Rubio, aber auch dem Sprecher des Repräsentantenhauses Paul Ryan, scharf kritisiert. Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens wie Mark Zuckerberg und Muhammad Ali äußerten ihr Entsetzen.[94] Auch international stieß Trump weitgehend auf Kritik; im Vereinigten Königreich unterzeichneten binnen weniger Tage mehr als 550.000 Personen eine Petition, die ein Einreiseverbot für den Immobilienunternehmer fordert. Vorausgegangen war eine Aussage Trumps, einige Stadtviertel Londons seien derart radikalisiert, dass sich in sie nicht einmal die Polizei traue (No-go-Area).[95] Selbst rechtspopulistische Politiker distanzierten sich; Nigel Farage bezeichnete Trumps Äußerung als „einen Fehler zu viel“,[96] Marine Le Pen verwahrte sich gegen den Vergleich mit Trump, da sie Landsleute ohne Ansehen der Herkunft oder Religion verteidige,[97] allein Geert Wilders stellte sich hinter Trump, dem er als „tapferem Anführer“ den Sieg wünsche.[98]

Bis zum Jahresende 2015 verfestigte Trump seine Führung in den nationalen und bundesstaatlichen Umfragen. Gleichzeitig stellten Umfragen unter möglichen Teilnehmern der republikanischen Vorwahlen fest, dass ihm in den meisten zentralen Themenfeldern die höchste Kompetenz eingeräumt wird. So gaben in einer CNN-Befragung von Dezember 57 Prozent an, den Immobilien-Unternehmer unter den republikanischen Kandidaten im Bereich der Wirtschaftspolitik am komptentesten zu halten. Damit lag Trump klar vor seinen Mitbewerbern, die nicht über Werte im oberen einstelligen Bereich hinaus kamen. Ebenfalls deutlich zweistellige Vorsprünge ergaben Befragungen zu den Bereichen Terrorismusbekämpfung, Außenpolitik, illegale Einwanderung und Führungsstärke.[99]

Die republikanische Vizepräsidentschaftskandidatin von 2008, Sarah Palin, bei ihrem Endorsement Trumps in der Iowa State University am 20. Januar 2015

Es gelang weiterhin keinem der etablierten, weniger konfliktträchtigen Kandidaten, Trump in den Umfragen nahezukommen. Dafür schloss seit Dezember 2015 der als radikal konservativ geltende Tea-Party-Anhänger und US-Senator Ted Cruz zu Trump auf und ging in Iowa, wo die erste Abstimmung im Nominierungsprozess am 1. Februar stattfindet, zeitweilig in Führung. In der Fernsehdebatte am 13. Januar 2016 lieferte sich Trump mit Cruz eine harte Auseinandersetzung; er zweifelte Cruz’ passives Wahlrecht als Präsident an, da dieser in Kanada geboren ist (Natural born citizen), und konterte dessen Angriff auf Trumps „New York values“ (Wertvorstellungen der als linksliberal geltenden Metropole) mit dem Hinweis auf die Terroranschläge am 11. September 2001. Nach dieser Debatte sprachen sich die ersten Politiker des republikanischen Establishments für Trump aus, darunter der Gouverneur Iowas Terry Branstad und der frühere Präsidentschaftskandidat Bob Dole – offenbar mit dem Ziel, den noch unbeliebteren Cruz zu verhindern.[100] Sowohl an Prognosemärkten als auch unter politischen Beobachtern gingen im Januar erstmals klare Mehrheiten von Trumps Sieg im republikanischen Nominierungsprozess aus.[101] Dass traditionelle konservative Medien wie National Review, die im Januar mit dem Titel „Conservatives against Trump“ aufmachte,[102] offenbar nicht durchdrangen, haben Beobachter als Anzeichen eines Zerfallens der republikanischen Partei oder eines Machtverlusts ihrer Eliten gedeutet.[103] Trump setzte seine Kampagne gegen diese Eliten – unterstützt durch ein Endorsement Sarah Palins[104] – fort, indem er seine Teilnahme an der Fox-News-Fernsehdebatte kurz vor dem Beginn der Vorwahlen am 28. Januar wegen der von ihm abgelehnten Moderatorin Megyn Kelly absagte und stattdessen zeitgleich eine eigene Spendenveranstaltung zur Unterstützung der Veteranen durchführte.[105] Das Event brachte insgesamt sechs Millionen US-Dollar an Spenden ein, wovon Trump selbst eine Millionen aus seinem Privatvermögen beisteuerte.[106]

Politische Positionen[Bearbeiten]

Trumps politische Positionen lagen lange deutlich links des republikanischen Mainstreams; so hat er sich für eine allgemeine Krankenversicherung, für Steuererhöhungen und das Recht auf Abtreibung (Pro-Choice) eingesetzt,[57] sprach sich 2004 gegen den Irakkrieg aus[107] und bezeichnete den Demokraten Bill Clinton als erfolgreichen, den Republikaner George W. Bush aber als den schlechtesten aller US-Präsidenten.[108]

Immigration[Bearbeiten]

Noch nach der Präsidentschaftswahl 2012 erklärte Trump, dass die Niederlage des republikanischen Kandidaten Mitt Romney mit dessen harter Position in der Einwanderungsfrage zusammenhänge. Romneys zentralen Programmpunkt, illegale Einwanderer dazu zu bringen, aus freien Stücken das Land zu verlassen („self deportation“), bezeichnete Trump im November 2012 als „verrückt“ und „manisch“.[109]

Mitte August 2015 legte Trump im Rahmen des eigenen Präsidentschaftswahlkampfes sein erstes politisches Positionspapier vor, das sich mit Immigration beschäftigt und harte Maßnahmen vorschlägt: Demnach sollen sämtliche 11 Millionen illegal Eingewanderten ausgewiesen und die Grenze zu Mexiko durch eine durchgehende Mauer gesichert werden, deren Kosten Trump der mexikanischen Regierung auferlegen will. Zudem soll das bisher geltende Geburtsortsprinzip des US-Staatsbürgerschaftsrechts aufgegeben werden (siehe Ankerkind).[110]

Nachdem Trump zunächst die Aufnahme zusätzlicher syrischer Flüchtlinge in der andauernden Flüchtlingskrise befürwortet hatte,[111] erklärte er Anfang Oktober, alle syrischen Flüchtlinge aus den Vereinigten Staaten abschieben zu wollen.[112] Wenig später nannte er – international kontrovers diskutiert – die Politik der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel in der europäischen Flüchtlingskrise „wahnsinnig“ („insane“).[113] Da sich möglicherweise unter den Flüchtlingen Terroristen befinden, werde es zu „Aufständen“ („riots“) in Deutschland kommen.[114] Als Merkel im Dezember 2015 statt des ebenfalls nominierten Trump zur Person of the Year der Zeitschrift Time wurde, erklärte er sein Unverständnis, da Merkel Deutschland „ruiniere“.[115]

Steuern und Finanzen[Bearbeiten]

In der Steuerpolitik setzte sich Trump Ende August deutlich von den republikanischen Mitbewerbern ab, die sämtlich angebotsorientiert eine Senkung der Steuersätze für Vermögende und Bezieher hoher Einkommen bzw. eine Flat Tax fordern (vgl. Supply-Side Economics bzw. Trickle-down-Theorie). Trump will das Steuersystem vereinfachen, Reiche – ihn selbst eingeschlossen – hingegen stärker besteuern, die Mittelschicht jedoch entlasten. Amerikaner mit einem Jahreseinkommen von weniger als 25.000 Dollar sollen nach seinem Konzept komplett von der Einkommenssteuer auf Bundesebene befreit werden, da der organisatorische Aufwand für die öffentliche Hand größer als der eigentliche Ertrag sei. Auch für Unternehmen möchte Trump die Steuern senken, um so ein stärkeres Wirtschaftswachstum zu ermöglichen und mehr Arbeitsplätze zu schaffen. Vor allem konservative US-Medien haben seine Vorschläge im Bereich der Steuerpolitik als Populismus bezeichnet haben.[116] Zudem wolle er Steuerflucht intensiver bekämpfen und Steuerschlupflöcher schließen.[117]

Nach Trumps eigenen Angaben verhält sich sein Steuerkonzept einkommensneutral für die Regierung. Durch Effizienzsteigerungen im öffentlichen Dienst und beim Militär sowie Mehreinnahmen durch ein stärkes Wirtschaftswachstum möchte der Milliardär im Falle eines Wahlsieges binnen weniger Jahre einen ausgeglichenen Bundeshaushalt erreichen.[118]

Wirtschaft[Bearbeiten]

Donald Trump vertritt den Standpunkt, dass US-amerikanische Unternehmen bewegt werden sollen ihre derzeit im Ausland befindliche Produktion wieder ins Inland zu verlagern.[119]

Sozialversicherung[Bearbeiten]

Wie sämtliche Republikaner des Wahlkampfs 2016 fordert Trump eine Rücknahme der 2010 unter Präsident Obama eingeführten Gesundheitsreform („Obamacare“). Diese verschlechtere die Qualität des Gesundheitswesens und führe zu überhöhten Preisen. Nach seiner Auffassung begünstige sie außerdem einseitig die Versicherungskonzerne. Stattdessen befürwortet Trump einen sogenannten „free market plan“, mit dem durch eine Stärkung des Wettbewerbs im Gesundheitsbereich die Kosten gesenkt und Qualität verbessert werden sollen. Einen detaillierten Plan stellte er hierzu bislang nicht vor.

Kürzungen im Bereich von Social Security, Medicare und Medicaid lehnt Trump hingegen strikt ab,[120] womit er sich von den meisten republikanischen Mitbewerbern abhebt. Allerdings plädierte er dafür, die Programme der Sozialversicherung effizienter zu gestalten und Verschwendung einzudämmen.[121]

Bildung[Bearbeiten]

Trump möchte sämtliche Kompetenzen im Bereich der Bildungspolitik in der Zuständigkeit der Bundesstaaten belassen. Seiner Meinung nach sind bundesweite Vorgaben zu bürokratisch und wenig effizient. In diesem Zusammenhang beklagte er das schwache Abschneiden der Vereinigten Staaten bei Studien im Vergleich mit anderen westlichen Industrieländern trotz hoher Bildungsausgaben.[122]

Gleichgeschlechtliche Ehe[Bearbeiten]

Gegenüber einer rechtlichen Gleichstellung homosexueller Ehen zeigte sich Trump kritisch, erklärte aber, die Entscheidung solle den einzelnen Bundesstaaten überlassen bleiben. Nach dem Urteil des Supreme Court zur US-weiten Gleichstellung mit der heterosexuellen Ehe (Obergefell v. Hodges) teilte er mit, die Entscheidung müsse nun akzeptiert werden und tauge nicht mehr als Wahlkampfthema. Anfang September 2015 forderte er die Verwaltungsbeamte Kim Davis aus Kentucky auf, künftig nicht länger die Ausfertigung von Heiratsurkunden an homosexuelle Paare zu verweigern. Davis hatte durch ihre Weigerung für internationales Aufsehen gesorgt und war wegen ihres Verhaltens zeitweise inhaftiert worden. Andere Präsidentschaftskandidaten wie Mike Huckabee unterstützten Davis und kritisierten Trump für seine Haltung.[123]

Abtreibungen[Bearbeiten]

Während seiner Präsidentschaftskampagne 2016 erwähnte Trump mehrmals, Abtreibungen abzulehnen („Pro-Life“). Im Gegensatz zu vielen erzkonservativen Republikanern und Anhängern der religiösen Rechten will er jedoch in drei Ausnahmesituationen den Schwangerschaftsabbruch zulassen: Im Falle einer gesundheitlichen Gefährdung der Mutter, einer Vergewaltigung sowie bei Inzest. Allerdings vertrat Trump nicht immer diese Position: So schrieb er in seinem 2000 erschienenen Buch The America We Deserve, für Abtreibungen zu sein („Pro-Choice“). Auch einige Jahre später wiederholte er diesen Standpunkt in einem Interview.[124]

Klima und Umweltschutz[Bearbeiten]

Anlässlich des Besuchs von Papst Franziskus in den Vereinigten Staaten Ende September 2015 äußerte Trump, er glaube nicht an die anthropogene globale Erwärmung und halte den Klimawandel nicht für ein drängendes Problem, sondern ein natürliches Phänomen. Klimaschutz-Auflagen für amerikanische Firmen halte er für falsch.[125]

Für den Fall eines Wahlsieges kündigte Trump an, die von Barack Obama vollzogene Rückbenennung des Mount McKinley in Denali zu revidieren.[126]

Waffenrecht[Bearbeiten]

Trump verficht – nachdem er im Jahr 2000 noch für eine vermittelnde Position eingetreten war[127] – eine weite Auslegung des Zweiten Verfassungszusatzes, der US-Bürgern das Recht auf Waffenbesitz einräumt. Wie die Mehrheit der Republikaner lehnt er Verschärfungen des Waffenrechts ab, da sie nicht geeignet seien, Gewalttaten zu verhindern. Vielmehr macht er unzureichende Therapiemöglichkeiten und Präventionsmaßnahmen für Amokläufe verantwortlich. Ferner erklärte Trump, Gewalttäter würden sich für ihre Taten gezielt Einrichtungen aussuchen, in denen das Tragen von Waffen untersagt ist (gun free zones), weshalb niemand Amokläufer durch die Anwendung von Gegengewalt frühzeitig stoppen könne. Deshalb spricht er sich auch gegen sogenannte waffenfreie Zonen aus.[128]

Nach den Pariser Terroranschlägen vom November 2015 sorgte Trump für Aufsehen, als er den strengen Waffengesetzen in Frankreich eine Mitschuld an der hohen Opferzahl gab. „Hätten die Menschen Waffen getragen, wäre es anders verlaufen“, erklärte er bei einem Wahlkampfauftritt in Texas.[129]

Einschätzungen[Bearbeiten]

Die Zeitschrift The Economist gelangte in einer Analyse im September 2015 zur Einschätzung, Trump sei primär ein Demagoge und Populist, der Ideen aus dem gesamten politischen Spektrum aufnehme: Im Bereich der Einwanderungspolitik stehe er deutlich rechts des republikanischen Mainstreams; andererseits kritisierte Trump die Tätigkeit von Hedge-Fonds und Lobbyisten, lobte die staatlichen Gesundheitssysteme anderer Länder und vertrete wirtschaftspolitisch teils protektionistische Positionen. Nach der Einschätzung des Politikberaters Frank Luntz zeichneten sich Trumps Sympathisanten nicht durch ihre Treue zu konservativen Grundsätzen, sondern vor allem durch ihre Wut über den aktuellen Zustand der US-Politik aus. Trump spreche Menschen mit unterschiedlichsten Werthaltungen und aus allen sozialen Schichten an, weil er „ihre Sprache spreche“ und als „Anti-Politiker“ das unpopuläre politische Establishment angreife. Er positioniere sich – ähnlich wie Ende der 1960er-Jahre Richard Nixon – als Kandidat einer „schweigenden Mehrheit“ (silent majority).[130]

Markus Feldenkirchen urteilte im Spiegel über Trump, „fast alles, was herkömmliche Politiker machen“, mache er nicht: Er benenne gnadenlos alles, was im politischen System der USA faul sei. Schon seine schlichte Sprache setze ihn von den etablierten Politikern ab. Er nutzt bei seinen Reden wie ein Markenzeichen keine Teleprompter und verhöhnte Barack Obama als „Teleprompter-Präsidenten“, der seine Reden stets ablesen müsse. Der Erfolg Trumps sei „komplexer als der Mann selbst“ und verrate viel über den gegenwärtigen Zustand der Vereinigten Staaten und ihrer politischen Kultur.[131] Der Parteistratege Ward Baker kam in der Süddeutschen Zeitung im Dezember 2015 zu dem Schluss, der Kandidat sei deshalb „so populär, weil ihn die Wähler als authentisch, unabhängig, direkt und stark ansehen – und weil sie glauben, dass er nicht von Interessensgruppen gekauft werden kann“.[132]

Trumps Aufstieg ist immer wieder mit dem Erfolg der rechtspopulistischen Parteien in Europa in Verbindung gebracht worden.[133] Die New York Times etwa sah Trumps Kampagne auf den Spuren der vor allem Arbeiter ansprechenden Parteien wie der britischen UKIP, die die christliche Identität und ökonomische Integrität durch Zuwanderung bedroht betrachteten. Teile der Bevölkerung sähen sich als Zurückgelassene im kulturellen Wandel und wegen Arbeitsplatzabwanderung als Globalisierungsverlierer, wogegen diese Bewegungen einen „Wohlfahrtschauvinismus“ propagierten, also die Verteidigung des Sozialstaats allerdings nur für die Einheimischen. Das geschehe in einer tabuverletzenden Sprache und der spalterischen Rhetorik von „Starken“ und „Schwachen“, die sich unter anderem in der Bewunderung der autoritären Herrschaft Wladimir Putins und der Verächtlichmachung politischer Kontrahenten zeige. Die einfache Sprache, die propagierte Unkorrumpierbarkeit und der Hang zu Verschwörungstheorien (bei Trump zu den Birthern) sorge bei den Anhängern für das Gefühl einer Kampfgemeinschaft gegen die Etablierten und persönlicher Nähe. Wie bei Silvio Berlusconi komme dazu bei Trump der großsprecherische Mythos vom selbstgemachten Aufstieg zum Milliardär, die zur Schau gestellte machohafte Virilität und die virtuose Beherrschung der Medien.[134] Der Economist parallelisierte Trump mit erfolgreichen rechtspopulistischen Politikern wie Marine Le Pen oder Viktor Orbán, die in der 2015 besonders angespannten internationalen Lage durch islamistischen Terror und die Flüchtlingskrise innere Sicherheit durch radikale Lösungen versprächen.[135] Wie diese schaffe es Trump, sich durch seine Distanzierung von offenem Rassismus, militaristischer Rhetorik und Neonazismus vom Stigma zu befreien, das der radikalen Rechten bisher politischen Erfolg in die Mehrheitsgesellschaft hinein verwehrt hatte.[97] Trump habe, wie die Washington Post analysierte, zu dem Zweck seit Jahren ein Politiksegment umworben, das sich inzwischen zu einem Gegen-Establishment des rechten Randes („fringe establishment“) verfestigt und große mediale Präsenz als Gegenöffentlichkeit gewonnen habe, und verbrannte Erde bei den Etablierten hinterlassen.[136]

Vermögen[Bearbeiten]

Im November 2005 schrieb der New-York-Times-Autor Timothy O’Brien in seinem Buch The Art of Being The Donald, Trump sei nicht Milliardär, sondern lediglich Multi-Millionär; er schätzte das Vermögen auf 150 bis 250 Millionen US-Dollar.[137] Trump reichte dagegen eine Klage mit einem Streitwert von mindestens 2,5 Milliarden US-Dollar wegen Diffamierung („libel“) ein[138] – unterlag jedoch vor Gericht.[139] In der Verhandlung wurde bekannt, dass die Deutsche Bank Trump ebenfalls nicht als Milliardär einstufte, sondern ein Vermögen von 788 Millionen US-Dollar schätzte. Das wies Trump ebenso zurück.[140]

Bei der Ankündigung seiner Präsidentschaftskandidatur im Juni 2015 gab Trump ein Vermögen von mehr als 8 Milliarden US-Dollar an.[141] Mitte Juli 2015 taxierte er sein Vermögen sogar auf über 10 Milliarden US-Dollar.[142] Der Unterschied soll auf die unzureichende Bewertung von Immobilien in New York, San Francisco und Miami zurückgehen.[143] Unabhängige Berechnungen ergeben jedoch weiterhin geringere Summen: Die Finanzzeitschrift Forbes gab sein Vermögen im Juni 2015 mit 4,1 Milliarden US-Dollar an,[144] das Medienunternehmen Bloomberg schätzte es im Juli 2015 auf 2,9 Milliarden US-Dollar.[145]

In der Popkultur[Bearbeiten]

Nahaufnahme der berühmten Frisur (2015)

Die Fernsehserie Die Simpsons entwickelte in der 2000 ausgestrahlten Episode Barts Blick in die Zukunft (Staffel 11) die Idee, dass Lisa Simpson 2030 als erste US-Präsidentin auf Donald Trump folge.[146] 2015 wurde die Rede Trumps zur Erklärung der Präsidentschaftskandidatur ebenfalls in der Serie aufgegriffen.[147] Zwei Dokumentarfilme, You’ve Been Trumped (2011) und A Dangerous Game (2014), zeichneten den Kampf lokaler Initiativen gegen von Trump geplante Golfplätze nach. Der deutsche Dokumentarfilm Kings of Kallstadt behandelte 2014 die Einwanderung der Familien Trump und Heinz aus dem pfälzischen Kallstadt in die Vereinigten Staaten und deren jeweiligen Aufstieg zu Unternehmerdynastien.[4][148]

Nahezu seit Beginn seiner öffentlichen Präsenz ist Donald Trumps auffällige, mehrfach übereinandergekämmte Frisur Gegenstand medialer Diskussionen und – besonders im Internet – Ziel von Spott. Behauptungen, er würde ein Toupet tragen, wies er wiederholt zurück.[149]

Trump erhielt 1989 den inzwischen weit verbreiteten Spitznamen The Donald, nachdem seine damalige Frau Ivana ihn bei einem Interview öffentlich so genannt hatte. Dieser Name wurde im Anschluss von US-Medien verwendet und hat Eingang in den Sprachgebrauch der amerikanischen Gesellschaft gefunden.[150]

Veröffentlichungen[Bearbeiten]

  • mit Meredith McIver: Gib niemals auf! Wie ich meine größten Herausforderungen in meine größten Triumphe verwandelte. Übersetzt von Isabel Lamberty-Klaas. Redline, München 2008, ISBN 3-636-01596-6.
  • So werden Sie erfolgreich: Strategien für den Weg nach oben. Redline, München 2008, ISBN 3-636-01597-4.
  • Nicht kleckern, klotzen! Börsenmedien, Kulmbach 2008, ISBN 3-938350-73-3.
  • mit Meredith McIver: Wie man reich wird Übersetzt von Horst Fugger. FinanzBuch, München 2004, ISBN 3-89879-080-0.
  • Crippled America: How to Make America Great Again. Threshold Editions, New York 2015, ISBN 978-1-5011-3796-9.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Donald Trump – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Auslan Cramb: Donald Trump Flies to Western Isles to Visit Mother’s Home. In: The Daily Telegraph, 9. Juni 2008 (englisch).
  2. Gwenda Blair: Donald Trump: Master Apprentice. Simon & Schuster, New York 2005, ISBN 0-7432-7510-1, S. 5 f.
  3. Joshua Kendall: America’s Obsessives: The Compulsive Energy That Built a Nation. Grand Central Publishing, New York, Boston 2013, S. 64.
  4. a b Hannelore Crolly: Donald Trump, King of Kallstadt. In: Die Welt, 24. August 2015. Crollys Artikel macht deutlich, dass Trumps Großvater zeitlebens Trump hieß, nicht Drumpf, wie das häufig behauptet worden ist. Siehe Gwenda Blair: The Trumps: Three Generations That Built an Empire. Touchstone, New York u. a. 2000, S. 26; demnach hatte die Familie die Namensschreibung bereits während des Dreißigjährigen Krieges zu Trump geändert.
  5. Donald J. Trump, Tony Schwartz: Trump. The Art of the Deal. Ballantine, New York 1987, ISBN 0-345-47917-3, S. 66; ausführlich dazu Andrew Kaczynski: Trump Mocks Warren’s Native American Heritage Claim, But Falsely Claimed His Family Was Swedish. In: BuzzFeed, 17. August 2015 (englisch).
  6. Matt Viser: Even in College, Donald Trump Was Brash. In: The Boston Globe, 28. August 2015 (englisch).
  7. John Lichfield: The Life and Loves of Carla Bruni. In: The Independent, 18. Dezember 2007 (englisch).
  8. Eugene Scott: Church Says Donald Trump Is Not an ‘Active Member’. In: CNN, 28. August 2015 (englisch).
  9. Jason Horowitz: For Donald Trump, Lessons From a Brother’s Suffering. In: The New York Times, 2. Januar 2016 (englisch).
  10. Tracie Rozhon: Fred C. Trump, Postwar Master Builder of Housing for Middle Class, Dies at 93. In: The New York Times, 26. Juni 1999 (englisch).
  11. Jillian Kay Melchior: Donald Trump Has Mastered the Art of the Tax Break. In: National Review, 19. August 2015 (englisch).
  12. Jeff Cox: Trump Changes Gears, Now Buying Bluechip Stocks. In: CNBC, 11. August 2011 (englisch); Eamon Javers: Looks Like Trump Can Pick Some Stocks. In: CNBC, 16. Juli 2015 (englisch).
  13. Alex Frangos: Trump on Trump: Testimony Offers Glimpse of How He Values His Empire. In: The Wall Street Journal, 18. Mai 2009 (englisch).
  14. Eugene L. Meyer: A Trump Makeover for Washington’s Old Post Office. In: The New York Times, 27. Mai 2014.
  15. Claire Ferris-Lay: Trump Stays Mute on Dubai Tower Cancellation. In: ArabianBusiness.com, 3. Februar 2011.
  16. Jacob Adelman: New Owners See Ill-fated Trump Tower Phila. Plan as Template to Develop Site. In: Philly.com, 16. Mai 2015.
  17. Für die drei Projekte in Deutschland: Donald Trump bekennt sich zu seinem Tower in Stuttgart. In: Die Welt, 23. Juli 2002 (DPA-Meldung).
  18. Janice Castro: Trump Trips Up. In: Time, 6. Mai 1991, abgerufen am 17. Juni 2015 (englisch).
  19. a b Debra J. Saunders: Donald Trump and the GOP Primary of Horrors. In: SFGate.com, 11. Juli 2015.
  20. Chris Isidore: Everything You Want to Know About Donald Trump’s Bankruptcies. In: CNN, 31. August 2015 (englisch).
  21. Dave Anderson: Sports of The Times; Trump: Promoter Or Adviser? In: The New York Times, 12. Juli 1988 (englisch).
  22. Brentley Romine: PGA Tour: Donald Trump Announces he Will Run for President in 2016. In: Golfweek.com, 16. Juni 2015.
  23. a b About Donald J. Trump. In: DonaldJTrump.com.
  24. Linda Qiu: Is Donald Trump’s ‘Art of the Deal’ the Best-Selling Business Book of All Time? In: Politifact.com, 6. Juli 2015.
  25. Axel Postinett: Donald Trumps neues Buch: Ich, Ich, Ich. In: Handelsblatt, 4. November 2015.
  26. Sebastian Moll: „Saturday Night Live“: Trump bringt sich selbst zum Lachen. In: Die Zeit, 8. November 2015.
  27. Nele Husmann: Donald Trump ist jetzt offiziell ein Star. In: Die Welt, 21. Januar 2007.
  28. Koalition gegen Trump: „Das war ein Fehler zuviel“. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 10. Dezember 2015.
  29. Jeremy W. Peters: In Trump Coverage, Catchphrase Becomes Cliché. In: The New York Times, 16. Mai 2011 (englisch).
  30. Tyler McCarthy: Celebrity Apprentice 2015 Spoilers. In: International Business Times, 16. Februar 2015 (englisch).
  31. a b Hudson Hongo: A Comprehensive List of Everyone Trying to Sever Ties With Donald Trump. In: Gawker, 1. Juli 2015, zuletzt aktualisiert am 9. Juli 2015 (englisch); Armando Tinoco: Everyone Hates Donald Trump. 18 People, Companies Who’ve Dumped Him Over Racist Comments. In: Latin Times, 2. Juli 2015 (englisch).
  32. Dylan Byers: NBC Still Planning for 'Apprentice,' Despite Donald Trump's Presidential Claims. In: Politico, 18. März 2015 (englisch).
  33. James Hibberd: Arnold Schwarzenegger to Replace Donald Trump as Celebrity Apprentice Host. In: Entertainment Weekly, 14. September 2015 (englisch).
  34. Tom Kludt, Brian Stelter: Trump: NBC, Univision Abandoned ‘51 Wonderful Girls’. In: CNN, 30. Juni 2015 (englisch).
  35. Corporate Info bei MissUniverse.com.
  36. Marianne M. Jennings: Business Ethics: Case Studies and Selected Readings (= South-Western Legal Studies in Business.). 6. Auflage. South Western Cengage Learning, Mason OH 2009, ISBN 978-0-324-65774-6, S. 108 f.
  37. Miss Universe vs. US-Milliardär: Alle gegen Donald Trump. In: Spiegel Online, 3. Juli 2015.
  38. WWE Interactive Stock Chart. In: Finance.Yahoo.com, abgerufen am 17. Juni 2015 (englisch).
  39. USA Network Admits Trump Buying RAW Is Just A Storyline. In: Wrestlinginc.com, 18. Juni 2009 (englisch).
  40. Donald Trump Announced for WWE Hall of Fame. In: WWE.com, 25. Februar 2013 (englisch).
  41. Nick Gass: Donald Trump Has Spent Years Courting Hillary and Other Dems. In: Politico, 16. Juni 2015 (englisch).
  42. Cooper Allen: Donald Trump and White House Bids. A Long History of Not Running. In: USA Today, 15. Juni 2015 (englisch).
  43. Trump Not Running for President. In: CNN, 16. Mai 2011 (englisch).
  44. Glenn Kessler: A Look at Trump’s ‘Birther’ Statements. In: The Washington Post, 28. April 2011 (englisch).
  45. Reid J. Epstein, Heather Haddon: Donald Trump Enters 2016 Presidential Race. Reality-TV Personality and Real-estate Developer is 12th Candidate to Join Republican Race. In: The Wall Street Journal, 16. Juni 2015 (englisch).
  46. Adam B. Lerner: Donald Trump: I’m Running for President. In a Free-ranging Speech, Trump Takes on China, His Own Wealth, and Declares ‘I Will Be the Greatest Jobs President God Ever Created’. In: Politico, 16. Juni 2015 (englisch).
  47. Donald Trump Blasts Neil Young’s ‘Hypocrisy’ Over Use of Song. In: The Guardian, 26. Juni 2015 (englisch).
  48. Marc Pitzke: Donald Trumps rassistische Hetze: Wahlkampf der Dumpfbacken. In: Spiegel Online, 9. Juli 2015.
  49. Nicolas Richter: Das Phänomen Donald Trump. In: Süddeutsche Zeitung, 4. Juli 2015.
  50. Nach fremdenfeindlichen Äußerungen: Es wird einsam um Donald Trump. In: Spiegel Online, 4. Juli 2015.
  51. Dante Chinni: Trump Surge Leaves All but Jeb Bush in Donald’s Dust. In: The Wall Street Journal, 18. Juli 2015 (englisch).
  52. Amy Walter: The Long, Trump Summer. In: Cook Political Report, 15. Juli 2015 (englisch). Eine politikwissenschaftliche Bestätigung der medialen Präsenz Trumps gibt John Sides: Why Is Trump Surging? Blame the Media. In: The Washington Post, 20. Juli 2015 (englisch).
  53. U. a. Nate Silver: Donald Trump’s Six Stages Of Doom. In: FiveThirtyEight, 6. August 2015 (englisch); vgl. auch Andrew Prokop: Donald Trump is Surging in the Polls. Here’s Why He Won’t Win. In: Vox.com, 2. Juli 2015 (englisch).
  54. Ryan Lizza: John McCain Has a Few Things to Say About Donald Trump. In: The New Yorker, 16. Juli 2015 (englisch).
  55. Niall Stanage: Trump Crowds Out GOP’s Second Tier. In: The Hill, 16. Juli 2015 (englisch).
  56. Stephen F. Hayes: Trump GOP Candidacy Blows Up. In: The Weekly Standard, 19. Juli 2015 (englisch).
  57. a b Nate Cohn: The Trump Campaign’s Turning Point. In: The New York Times, 18. Juli 2015 (englisch); Dan Balz: Trump’s Attack on McCain Marks a Turning Point For Him — And the GOP. In: The Washington Post, 19. Juli 2015 (englisch).
  58. Chuck Todd, Mark Murray, Carrie Dann: A Showdown in Kentucky Could Be the Last of the Obama Wars. First Read. In: NBC News, 30. Juli 2015 (englisch).
  59. Harry Enten: Two Good Reasons Not To Take The Donald Trump ‘Surge’ Seriously. In: FiveThirtyEight, 16. Juli 2015 (englisch); Ben Schreckinger, Cate Martel: The Mystery of the Trump Coalition. In: Politico, 17. Juli 2015 (englisch).
  60. Natalie Andrews: Donald Trump Winning Facebook by a Landslide. In: The Wall Street Journal, 30. Juli 2015 (englisch).
  61. Nicolas Richter: Wie Donald Trump die Republikaner ruiniert. In: Süddeutsche Zeitung, 7. August 2015.
  62. Lisa Nienhaus: Die Trump-Show. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 7. August 2015.
  63. Andreas Ross: Trump und sein Berater. Gegen die Schwerkraft. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 9. August 2015.
  64. Nate Silver: Donald Trump Won’t Win A War Against Fox News. In: FiveThirtyEight, 7. August 2015 (englisch).
  65. Gabriel Sherman: Donald Trump and Roger Ailes Make Up — for Now. In: New York (Zeitschriftenwebsite), 10. August 2015 (englisch). Zum weiteren Verlauf Brian Snyder: Fox News: Republican Trump Should Apologize After Latest Twitter Outburst. In: Reuters.com, 25. August 2015 (englisch).
  66. Kevin Cirilli, Bob Cusack: Exclusive: Trump Threatens Third-party Run. In: The Hill, 23. Juli 2015 (englisch); Harry Enten: Trump Would Lose Badly In A Third-Party Bid, But He Could Take The Republican Down, Too. In: FiveThirtyEight, 24. Juli 2015 (englisch); Stephen Shepard: Insiders: Trump Independent Bid Would Ruin GOP Chances. In: Politico, 11. Dezember 2015 (englisch).
  67. Laura Meckler: Donald Trump: Open to Independent Bid if GOP Doesn’t Treat Him ‘Fairly’. In: The Wall Street Journal, 22. November 2015 (englisch); USA-Wahlkampf: Trump droht mit eigenständiger Kandidatur. In: Frankfurter Rundschau, 10. Dezember 2015 (AFP-Meldung).
  68. Amy Walter: The Long, Trump Summer. In: Cook Political Report, 15. Juli 2015 (englisch); No, the Summer of Donald Trump Isn’t Over Yet. In: Bloomberg.com, 22. September 2015 (englisch).
  69. The Editorial Board: G.O.P. Candidates Follow Trump to the Bottom on Immigration. In: The New York Times, 20. August 2015 (englisch).
  70. Josh Marshall: Act Two of the Trump Epic. In: TalkingPointsMemo. 19. August 2015 (englisch); Ken Goldstein: Is Donald Trump Just a Summer Fling? In: Bloomberg.com, 27. August 2015 (englisch).
  71. Deena Zaru: Pivit Prediction: Odds of Trump Winning GOP Nomination Surge. In: CNN, 24. August 2015 (englisch).
  72. Nate Cohn: There’s Evidence That Trump’s Polling Support Is Overstated. In: The New York Times, 26. August 2015 (englisch).
  73. Tal Kopan: Marco Rubio: Count Me Out of Donald Trump ‘Freak Show’. In: CNN, 28. September 2015 (englisch); Marc Caputo: The Strategy Behind Rubio’s Trump Feud. In: Politico, 24. September 2015 (englisch).
  74. Ezra Klein: Trump Has Figured Out Jeb Bush’s Greatest Weakness as a Candidate, and It’s Not His Energy Level. In: Vox.com, 18. Oktober 2015 (englisch).
  75. Rich Lowry: The Anti-Establishment Front-Runner. In: Politico, 21. Oktober 2015 (englisch).
  76. Trump Calls Carson a ‘Loser,’ Charms Ladies in these ‘SNL’ Promos. In: The Washington Post, 5. November 2015 (englisch).
  77. Chuck Todd, Mark Murray: Trump Plots His Exit Strategy. In: MSNBC, 5. Oktober 2015 (englisch); Maggie Haberman: From Donald Trump, Hints of a Campaign Exit Strategy. In: The New York Times, 9. Oktober 2015 (englisch).
  78. Ben Schreckinger: Donald Trump’s Building a Long-term Operation. In: Politico, 16. Oktober 2015 (englisch).
  79. Jonathan Easley: How Trump Won Summer of 2015. In: The Hill, 31. August 2015 (englisch).
  80. Byron York: Panicked Establishment Gets Ready for War Against Trump. In: The Washington Examiner, 19. Oktober 2015 (englisch).
  81. Taegan Goddard: Trump Can Win the GOP Nomination. In: The Political Wire, 18. Oktober 2015 (englisch).
  82. Philip Bump: Is it Time to Concede that Donald Trump Is Likely to Win the GOP Nomination? In: The Washington Post, 21. Oktober 2015 (englisch).
  83. Ronald Brownstein: Donald Trump’s Lead Explained in Two Sentences. In: National Journal, 19. Oktober 2015 (englisch).
  84. Taegan Goddard: Why Donald Trump Won’t Win. In: The Political Wire, 18. Oktober 2015 (englisch); Sasha Issenberg: Mike Murphy of Right to Rise Explains His Theory That Jeb Bush Is Still the Candidate to Beat. In: Bloomberg, 20. Oktober 2015 (englisch).
  85. Trump Gets Biggest Crowd of Any 2016 Candidate So Far. In: New York Post, 22. August 2015 (englisch).
  86. Kalev Leetaru: Is Donald Trump Finally Losing his Media Mojo? In: The Washington Post, 6. November 2015 (englisch).
  87. 2016 Iowa Caucus. In: 2016 Election Central, abgerufen am 7. November 2015 (englisch).
  88. Nick Corsanti: Donald Trump’s Radio Ads, Like His Stump Speech, Promise ‘Great’ Things. In: The New York Times, 5. November 2015 (englisch).
  89. Philip Bump: Donald Trump Led the Polls for 107 Straight Days. Until Today. In: The Washington Post, 4. November 2015 (englisch).
  90. Jenna Johnson: Donald Trump Promises to ‘Bomb the Hell Out of ISIS’ in New Radio Ad. In: The Washington Post, 18. November 2015 (englisch).
  91. Jeremy Diamond: Trump Would ‘Certainly Implement’ National Database for U.S. Muslims. In: CNN, 20. November 2015 (englisch).
  92. Niall Stanage: Trump Rises in Wake of Paris Attacks. In: The Hill, 19. November 2015 (englisch)
  93. Ansgar Graw: Trump „klingt mehr wie der Führer eines Lynchmobs“. In: Welt.de, 8. Dezember 2015.
  94. US-Prominente versus Donald Trump: Vereint gegen den Hetzer. In: Spiegel Online, 10. Dezember 2015.
  95. Briten fordern Einreiseverbot für Donald Trump. In: NDR.de, 10. Dezember 2015.
  96. Jon Stone: Nigel Farage Says Donald Trump’s Policy of Banning Muslim Immigration to the US Is ‘A Political Mistake too far’. In: The Independent, 9. Dezember 2015 (englisch).
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  147. Donald Trump gibt’s jetzt auch in Gelb. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 9. Juli 2015.
  148. Film: „Kings of Kallstadt“ zogen bislang 10 000 Besucher an. In: Focus, 29. November 2014.
  149. Fabian Wegener: Die irgendwie wahnsinnige Frisur des Donald Trump. In: Die Welt, 6. August 2015; Philipp Daum: Schönes blondes Haar: Mr. Trump, bleiben Sie sich treu! In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 24. August 2015.
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