Donald Trump

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Donald Trump (2015)
Unterschrift von Donald Trump

Donald John Trump [ˈdɒnəld d͡ʒɒn trʌmp] (* 14. Juni 1946 in Queens, New York City) ist ein amerikanischer Unternehmer und der Kandidat der Republikanischen Partei für die US-Präsidentschaftswahl 2016. Seit 1971 ist er CEO der Trump Organization, eines Mischkonzerns mit mehreren zehntausend Angestellten. Als Tycoon in der Immobilien- und Unterhaltungsbranche fiel der Milliardär durch sein extrovertiertes Verhalten auf; sein Name wurde zur Marke, etwa für die nach ihm benannten Hochhäuser, die Trump Towers. Mit Fernsehsendungen wie The Apprentice erhöhte er seine Popularität und gehört heute zu den bekanntesten Geschäftsleuten der Vereinigten Staaten.

Im Juni 2015 kündigte er an, sich für die Wahl zum US-Präsidenten am 8. November 2016 in der Vorwahl der Republikanischen Partei zu bewerben. Im anschließenden Wahlkampf sorgte er unter anderem mit umstrittenen Aussagen über illegale Einwanderung sowie mit seinem Vorschlag, vorübergehend allen Muslimen die Einreise in die USA zu verweigern, für weltweite Aufmerksamkeit. Entgegen der ursprünglichen Skepsis der meisten politischen Beobachter hat er das parteiinterne Bewerberfeld um die Präsidentschaftskandidatur seit Ende Juli 2015 in Umfragen weitgehend konstant angeführt und sich während des Abstimmungsprozesses zwischen Februar und Juni 2016 in der Mehrzahl der Bundesstaaten gegen seine Konkurrenten durchgesetzt. Seit Ende Mai verfügte Trump über die absolute Mehrheit der Delegierten. Am 19. Juli 2016 wurde Trump auf dem Nominierungsparteitag in Cleveland offiziell zum Präsidentschaftskandidaten der Republikaner gekürt;[1][2] am 21. Juli nahm er die Wahl formell an.[3][4]

Familie und Ausbildung

Donald Trump ist das vierte von fünf Kindern des Immobilienunternehmers Frederick Trump Jr. (1905–1999) und seiner Frau Mary Anne MacLeod (1912–2000). Sie stammte aus Tong auf der schottischen Isle of Lewis.[5] Väterlicherseits waren seine Großeltern Frederick Trump und Elisabeth Christ aus Kallstadt in der Pfalz (damals Teil des Königreichs Bayern) eingewandert.[6] Auch der Vater des Ketchup-Unternehmers Henry John Heinz, Johann Heinrich Heinz, stammte aus Kallstadt, seine Mutter Charlotte Luise war eine geborene Trump.[7] In einem Interview gab Trump an, stolz auf „dieses deutsche Blut“ zu sein.[8] 1987 hatte Trump in seinem autobiographischen Buch The Art of the Deal dagegen noch behauptet, sein Großvater stamme aus Schweden, womit er eine Fiktion seines Vaters aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs weitertrug.[9]

Von 1956 bis 1959 war Trump Schüler an der Kew-Forest School in New York. 1959 wechselte er auf die New York Military Academy in Cornwall-on-Hudson, einem Privatinternat im US-Bundesstaat New York mit vormilitärischer Ausbildung.[10] Dort zeigte Trump herausragende sportliche Leistungen und erwarb 1964 den High-School-Abschluss. Anschließend studierte er Wirtschaftswissenschaft, von 1964 bis 1966 an der Fordham University in New York und von 1966 bis 1968 an der renommierten Wharton School in Philadelphia. Während seiner Studienzeit fiel Trump weder persönlich noch politisch auf, an den allgegenwärtigen Anti-Vietnamkriegsdemonstrationen nahm er nicht teil. Er wurde nicht zum Wehrdienst mit einem möglichem Einsatz im Vietnamkrieg einberufen mit der Begründung, dass er als Immobilienhändler unternehmerisch tätig sei. Schon als Student hat Donald Trump sich selbstständig gemacht, indem er mit einem vom Vater gestellten Startkapital von 200.000 $ preiswert marode Häuser erwarb, sanierte und teuer weiter verkaufte.[11] Sein Studium schloss er 1968 mit dem akademischen Grad eines Bachelors ab.

Trump und seine dritte Ehefrau Melania bei einem Wahlkampfauftritt 2016

1977 heiratete er das tschechische Model Ivana Marie Zelníčková. Aus der Ehe gingen die Söhne Donald Jr., genannt Don, (* 1977) und Eric (* 1984) sowie die Tochter Ivanka (* 1981) hervor. 1992 erfolgte die Scheidung. Trump war kurzzeitig mit Carla Bruni liiert.[12] Von 1993 bis 1999 war er mit der Schauspielerin Marla Maples verheiratet, mit der er die Tochter Tiffany (* 1993) hat. Seit 2005 ist Trump mit dem slowenischstämmigen Model Melania geb. Knauss verheiratet; 2006 wurde ihr gemeinsamer Sohn Barron William geboren. Seine beiden ersten Söhne Don und Eric sowie seine Tochter Ivanka sind heute ebenfalls in führender Position im Familienunternehmen The Trump Organization tätig. Ivanka Trump machte darüber hinaus eine Karriere als Model. Trump ist achtfacher Großvater.[13]

Trump gehört der presbyterianischen Marble Collegiate Church an, die Teil der Reformed Church in America ist.[14] Nach eigenen Angaben verzichtet er vollständig auf den Konsum von Zigaretten und alkoholischen Getränken. Der Tod seines älteren Bruders Fred, der 1981 an den Folgen der Alkoholkrankheit starb, habe ihn in dieser Haltung bestärkt. Trumps Schwester Maryanne Trump-Barry ist Bundesrichterin für den dritten Bezirk des United States Court of Appeal.[15]

Unternehmerkarriere

Unternehmens- und Wohnsitz Trump Tower in New York
Trump mit der stellvertretenden südkoreanischen Generalkonsulin in New York, Hong Sook-ja, in den späten 1980er Jahren

Trumps Vater war mit dem Bau von Mietskasernen in den New Yorker Stadtteilen Brooklyn, Queens und Staten Island zum Multimillionär geworden.[16] Donald Trump arbeitete im Unternehmen des Vaters und übernahm es 1974. Er konzentrierte seine Geschäfte fortan auf Manhattan, wo ihm die Stadt aufgrund der schlechten Wirtschaftslage große Steuernachlässe anbot. Beispielsweise erreichte er für die Übernahme eines Hotels (heute: Grand Hyatt New York) von der fast bankrotten Stadtverwaltung einen Steuernachlass über 40 Jahre. Auch später verschaffte er sich immer wieder ähnliche Steuervorteile.[17] Nach der Finanzkrise investiert Trump seit 2011 auch in Aktien.[18] Das Unternehmen ist heute in der Trump Organization zusammengefasst. Sein Name dient auch als werthaltige Marke für verschiedene Unternehmungen bis hin zu Bekleidung, Parfüm und Gesellschaftsspielen.[19] Seit 1999 verfügt er mit dem Trump Model Management über eine Modelagentur.

Trump hat Bau- und Hotellerieprojekte in Städten der USA und in anderen Ländern realisiert bzw. seinen Namen gegeben. Allein in New York City ließ er neben dem Hauptsitz seines Unternehmens, dem Trump Tower, den Trump World Tower errichten und das Trump Building umbauen; einen Trump International Hotel and Tower gibt es in Chicago, Las Vegas, New York, Honolulu und Toronto. Ein weiterer in Vancouver wird gerade gebaut und soll 2016 fertiggestellt werden. Neben dem zum Hotel umgenutzten Old Post Office Pavilion in Washington, D. C. und einem Projekt in Rio de Janeiro wird Trumps Unternehmen dadurch bis 2016 die Zahl seiner Hotels von bisher neun, darunter das Mar-A-Lago, auf zwölf erhöhen.[20] Trump hat Planungen für Las Vegas, Dubai,[21] Philadelphia,[22] Berlin, Frankfurt am Main und Stuttgart[23] fallengelassen bzw. aufgeschoben.

Neben den Einnahmen aus dem Immobilienbetrieb setzte er auf Spielbanken und andere Freizeitgeschäfte hauptsächlich in Atlantic City (New Jersey), die in der Holdinggesellschaft Trump Entertainment Resorts verwaltet werden. Ab dem Ende der 1980er Jahre geriet das Unternehmen zunehmend in Schwierigkeiten.[24] Viermal wurde wegen Zahlungsunfähigkeit seiner Casino-Unternehmungen Gläubigerschutz nach Kapitel 11 US-Handelsgesetz angewendet (1991, 1992, 2004 und 2009).[25] Trump musste daraufhin unter anderem die Hälfte des Casinos Taj Mahal und des Plaza-Hotels verkaufen, zudem 1991 seine Yacht Trump Princess und 1992 die Fluggesellschaft Trump Shuttle.[26] 2009 zog er sich aus dem Casinogeschäft vollständig zurück, verkauft aber auch in diesem Bereich weiterhin Lizenzen seines zugkräftigen Namens.

1984/85 war er Eigentümer des heute nicht mehr bestehenden American-Football-Teams New Jersey Generals in der 1982 von Trump mitgegründeten United States Football League. 1988 organisierte er als Berater für Mike Tyson den Boxkampf gegen Michael Spinks.[27] 1989/90 versuchte er, mit der Tour de Trump ein Etappenrennen in den Vereinigten Staaten zu etablieren. Trump betreibt 18 Golfplätze, unter anderem in Puerto Rico, Dubai, Irland und Schottland.[28] Auf dem Trump National Golf Club in Kalifornien sollte im Jahr 2015 der PGA Grand Slam of Golf stattfinden, aufgrund von rassistischen Äußerungen Trumps wurde das Turnier jedoch zum ersten Mal seit 30 Jahren kurzerhand ausgesetzt.[29]

Medienkarriere

Trump hat 16 Bücher unter seinem Namen veröffentlicht, die als Ratgeberliteratur von Verhandlungs- und Geschäftspraxis handeln.[30] Sein Buch The Art of the Deal von 1987 stand 51 Wochen in der Bestsellerliste der New York Times und wurde bis zu einer Million Mal verkauft.[31] Im US-Präsidentschaftswahlkampf 2016 brachte er im November 2015 das Buch Crippled America („Verkrüppeltes Amerika“) heraus, in dem er die auf seine Person zentrierten politischen Pläne für das Land vorstellte.[32]

Trumps Stern in Hollywood

1994 wirkte Donald Trump im Kinderfilm Die kleinen Superstrolche mit. Cameoauftritte hatte er in den Komödien Mein Geist will immer nur das Eine … (1991), wofür er die Goldene Himbeere als schlechtester Newcomer und schlechtester Nebendarsteller erhielt, Kevin – Allein in New York (1992), Wer ist Mr. Cutty? (1996), Zoolander (2001), Ein Chef zum Verlieben (2002) und Kindsköpfe 2 (2013) sowie im Drama Studio 54 (1998), im Kriminalfilm Hart aber herzlich – Geheimnisse des Herzens (1995) und in den Fernsehserien Der Prinz von Bel-Air, Die Nanny und Sex and the City. 2004 und 2015 war Trump Gastgeber von Saturday Night Live,[33] 2005 Nominierter bei The Greatest American und 2011 Gast des Comedy Central Roast.

Von Juni 2004 an kommentierte Donald Trump in der täglichen Radiosendung Trumped einige Jahre lang das Tagesgeschehen. Im Januar 2007 erhielt er einen Stern auf dem Hollywood Walk of Fame.[34] Er erhielt Ehrendoktorwürden von der Robert Gordon University (2010) und von der Liberty University (2012); nach seiner Forderung eines Einreisestopps für Muslime erkannte ihm erstere diese Würde im Dezember 2015 wieder ab.[35] Trump hat nach eigenen Angaben über 7 Millionen Follower in sozialen Medien und tritt regelmäßig in der Fox-News-Sendung Fox & Friends auf.[30]

The Apprentice

Trump mit dem Celebrity-Apprentice-Bewerber Dennis Rodman (2009)

Von November 2003 bis April 2004 lief in den USA die erste Staffel der Fernsehsendung The Apprentice (Der Auszubildende), in der Trump einen Mitarbeiter für sein Firmenkonglomerat suchte. Der Sieger erhielt einen Ein-Jahres-Vertrag für den von Trump so bezeichneten „dream job of a life time“ mit einem Gehalt von 250.000 US-Dollar. In jeder Folge wurde einer der anfänglich 16 Kandidaten „gefeuert“, nachdem diese in verschiedenen Gruppenaufgaben kaufmännisches Führungstalent zeigen sollten. Trumps catchphrase (Schlagwort) „You’re fired“ (deutsch: „Sie sind gefeuert“) wurde durch die Serie in US-Medien zum geflügelten Wort.[36] Der erste Gewinner, Bill Rancic, entschied sich für die Projektleitung beim Bau des Trump Towers in Chicago. Die medial intensiv begleitete Sendung wurde von durchschnittlich 26 Millionen Zuschauern in den USA gesehen und entwickelte sich so für den Sender NBC unerwartet zum Quotenerfolg. Für Trump bedeutete sie einen enormen Popularitätsgewinn.

Die zweite Staffel lief von Oktober 2004 bis Januar 2005 mit guten, aber gesunkenen Einschaltquoten; von Ende Januar bis Mai 2005 lief die dritte Staffel. Eine vierte Staffel war wegen Trumps hoher Gagenforderung zunächst fraglich, lief aber im September 2005 an. Die siebte Staffel (Celebrity Apprentice) wurde 2008 ausgestrahlt, die 14. lief Anfang 2015.[37]

Nach Trumps umstrittenen Äußerungen als Präsidentschaftskandidat kündigte NBC im Juni 2015 an, dass Trump in Zukunft nicht mehr in der Sendung auftreten werde.[38] Trump hatte bereits im März erklärt, dass er bei der geplanten 15. Staffel nicht teilnehmen werde, da er sich auf eine US-Präsidentschaftskandidatur vorbereite.[39] Im September 2015 gab NBC bekannt, dass Arnold Schwarzenegger Trump in The Apprentice ersetzen werde.[40]

Miss-Universe-Organisation

Trump gehört die Miss Universe Organization gemeinsam mit dem Medienunternehmen NBCUniversal (Stand: Juni 2015).[41] Die Miss Universe Organization veranstaltet jährlich die Miss-Universe-, Miss-USA- und Miss-Teen-USA-Wettbewerbe.[42] Trump wurde Anfang 2007 von Talkshow-Moderatorin Rosie O’Donnell kritisiert, da er einer der Miss-USA-Bewerberinnen, Tara Conner, zu viel durchgehen lassen würde. Daraufhin begann Trump einen Medienstreit; er beschimpfte O’Donnell als „fette Sau“, „Verliererin“ und „Degenerierte“. Der Streit zog sich über Jahre hin und wird inzwischen als Lehrbuchfall der Medienethik behandelt.[43]

Im Zusammenhang mit umstrittenen Äußerungen Trumps im Rahmen seiner Präsidentschaftskandidatur kündigte NBC im Juni 2015 die Zusammenarbeit mit Trump bei den Miss-Wahlen auf.[44]

World Wrestling Entertainment

Im März 2007 trat Trump im Rahmen einer sogenannten Battle of the billionaires-Storyline regelmäßig beim World Wrestling Entertainment RAW auf, um gegen den WWE-Besitzer Vince McMahon zu fehden. Der Höhepunkt dieses Handlungsstranges war ein Match bei Wrestlemania 23, zu dem beide Milliardäre einen repräsentativen Wrestler ausgewählt hatten. Trumps Schützling Bobby Lashley siegte gegen McMahons Schützling Umaga. Bei Trumps Einzug in die Ford-Footballarena ließ er Hundert-Dollar-Scheine herabregnen. McMahon bedankte sich für die Zusammenarbeit mit einem Scheck für eine gemeinnützige Organisation Trumps.

Im Juni 2009 war Trump erneut in eine WWE-Storyline involviert, der zufolge er die Show RAW übernommen hatte; deshalb wurde die Sendung werbefrei ausgestrahlt und die Besucher der Show erhielten ihr Eintrittsgeld zurück. Trump griff laut Storyline in weitere Handlungsstränge ein und veranlasste den Wechsel mehrerer Wrestler zwischen den WWE-Shows RAW, SmackDown und ECW. Da einige Aktionäre diese Entwicklung als real ansahen und der Aktienkurs der WWE dadurch fiel,[45] wurde Trumps Engagement durch den „Rückkauf“ Vince McMahons beendet und die Storyline offengelegt.[46]

Trump wurde 2013 in die WWE Hall of Fame aufgenommen.[47]

Politik

Trump bei einer Rede für die Conservative Political Action Conference (2015)

Trump ließ sich 1987 als Anhänger der Republikaner registrieren, wechselte 1999 zur Independence Party, einem Ableger von Ross Perots Reform Party, 2001 zu den Demokraten und 2009 wieder zu den Republikanern. Seine Parteispenden verteilte er bis 2012 fast ausgewogen an die beiden großen konkurrierenden Parteien.[25] Zudem spendete er der Clinton Foundation 100.000 US-Dollar und unterhielt lange gute Beziehungen zu Hillary Clinton.[48]

Nachdem Trump 1988, 2000 (für die Reform Party) und 2004 eine Kandidatur als US-Präsident sowie 2006 und 2014 als Gouverneur von New York erwogen hatte,[49] spielte er insbesondere vor der Präsidentschaftswahl 2012 öffentlich mit dem Gedanken, sich als Kandidat aufstellen zu lassen, bis er im Mai 2011 absagte.[50] Einige Wochen zuvor hatte er Präsident Obama aufgefordert, seine Geburtsurkunde zu veröffentlichen, und stellte sich damit an die Spitze der verschwörungstheoretischen Birther-Bewegung, die Obamas Legitimität als Präsident anzweifelte (siehe Barack Obama-Opposition).[51]

Präsidentschaftskandidatur 2016

Bekanntgabe seiner Bewerbung

Am 16. Juni 2015 kündigte er im Trump Tower in New York an, sich in der Primary der Republikaner als Kandidat für die US-Präsidentschaftswahl im November 2016 zu bewerben, womit er der zwölfte republikanische Kandidat in einem bereits großen und bisher favoritenlosen Bewerberfeld wurde.[52] Trump versprach in seiner Rede zum Einstieg in den Wahlkampf, es – anders als die bisherige US-Politik – mit den weltweiten Wirtschaftsgroßmächten aufzunehmen, die Zuwanderung wirksam zu begrenzen und als erfolgreicher Geschäftsmann außerhalb der Washingtoner Machtzirkel zu agieren. Er fügte hinzu, er werde „der großartigste Arbeitsplatz-Präsident“ sein, „den Gott je erschaffen hat“.[53] Sein Wahlkampfslogan lautet „Make America great again“ (etwa: „Amerika wieder groß machen“). Diesen Slogan, an dem Trump die Nutzungsrechte erworben hat, hatte Ronald Reagan bereits 1980 verwendet. Begleitet wurde der Auftritt durch Neil Youngs Lied Rockin’ in the Free World. Young, der für die Wahl den demokratischen Kandidaten Bernie Sanders unterstützt, wandte sich gegen die Nutzung seines Werkes, was Trump über Twitter als Heuchelei bezeichnete.[54]

„The Summer of Trump“

Trump bei einer Wahlkampfveranstaltung am 19. August 2015 im wichtigen Vorwahlstaat New Hampshire

Trump sorgte in den folgenden Wochen mit Äußerungen zu Latinos für Aufsehen. Unter anderem brächten sie als Einwanderer Drogen und Kriminalität ins Land, „sie sind Vergewaltiger, und einige, nehme ich an, sind auch nette Leute“.[55] Daraufhin trennte sich eine Reihe von Geschäfts- und Medienpartnern von ihm;[38] zwei Sender, Univision und NBC, stellten ihre Übertragung der von ihm produzierten Miss-Wahlen ein.[56] Republikanische Parteifreunde distanzierten sich von ihm, selbst die anderen Präsidentschaftskandidaten mit Ausnahme von Ted Cruz.[57] Gleichwohl ergaben Umfragen Mitte Juli 2015, dass Trump unter den Anhängern der Republikaner auf Platz zwei knapp hinter Jeb Bush aufrückte oder sogar in Führung ging, ohne sich vom dichten Bewerberfeld klar abzusetzen.[58] Der Cook Political Report führte das auf die große Bekanntheit und geschickte Nutzung der Aufmerksamkeitsökonomie durch Trump zurück; zudem habe er mit dem Thema Immigration einen politischen Nerv getroffen. Dennoch habe Trump trotz seines Höhenfluges vor dem eigentlichen Beginn des Primary-Wahlkampfs real fast keine Chance auf die Nominierung;[59] eine Einschätzung, die auch der Datenjournalist Nate Silver teilte.[60]

Mit seiner aggressiven Rhetorik sorgte Trump für Kritik im Establishment der eigenen Partei; so fürchtete der US-Senator John McCain, der 2013 eine überparteiliche, letztlich erfolglose Einwanderungsreform mitentworfen hatte, Trumps Äußerungen könnten die parteiinternen „Bekloppten“ („crazies“) wieder in Stellung bringen,[61] während einige Mitbewerber beklagten, dass Trumps Auftreten die Präsidentschaftskandidaten der zweiten Reihe aus der Öffentlichkeit verschwinden lasse und somit für eine Ausdünnung des Feldes um qualifizierte, verdiente Politiker sorge.[62] Als Trump daraufhin McCain das militärische Heldentum absprach, weil dieser im Vietnam-Krieg in Kriegsgefangenschaft geraten war (und dort schwer gefoltert wurde), brach ein Sturm der Entrüstung in der Republikanischen Partei los,[63] was viele politische Beobachter als möglichen Wendepunkt seiner Kampagne ansahen, da seine politische wie persönliche Außenseiterposition in der Partei in den Fokus der Aufmerksamkeit rücken könnte,[64] was sich nicht erfüllt hat.

Trotz der Empörung, die Trump wegen seiner Äußerungen zu McCain entgegenschlug, stieg er in den Umfragen bis Ende Juli deutlich an die Spitze des republikanischen Bewerberfeldes und erreichte am 30. Juli 2015 aggregiert knapp 20 Prozentpunkte vor Jeb Bush (13 Prozent) und Scott Walker (12 Prozent);[65] seine Unterstützer waren dabei diffus in fast allen Teilen der Partei zu finden.[66] In den sozialen Medien lag die Aufmerksamkeit, die Trump auf sich zog, während seiner gesamten Kandidatur bis Ende Juli jeden Tag vor jedem anderen Kandidaten beider Parteien.[67]

Bei der ersten von Fox News ausgestrahlten Debatte zwischen den in Umfragen führenden zehn republikanischen Bewerbern um das Präsidentenamt am 6. August 2015 in Cleveland füllte er den größten Teil der Redezeit. Außer ihm debattierten Jeb Bush, Ben Carson, Chris Christie, Ted Cruz, Mike Huckabee, John Kasich, Rand Paul, Marco Rubio und Scott Walker. Bereits zu Beginn erklärte er als einziger, sich auch eine unabhängige Kandidatur offenzuhalten.[68] Auf die Frage nach frauenfeindlichen Äußerungen erklärte er: „Ein großes Problem dieses Landes ist, dass es politisch korrekt ist. Und ich habe keine Zeit, um politisch korrekt zu sein.“[69] Am Tag darauf kritisierte Trump die unter Konservativen beliebte Moderatorin Megyn Kelly wegen ihrer harten Fragen, indem er sagte, er habe „das Blut aus ihren Augen triefen sehen und sonst woher“, was allgemein als sexistischer Hinweis auf Unkontrolliertheit wegen der Menstruation aufgefasst wurde, auch wenn Trump später erklärte, er habe damit die Nase gemeint. Diese Aussage sorgte für weitere parteiübergreifende Empörung über Trump, der daraufhin seinen engsten politischen Berater Roger Stone verlor und von einer Veranstaltung des einflussreichen konservativen Bloggers Erick Erickson ausgeladen wurde.[70] Auch wenn wiederum viele politische Experten daraufhin einen Wendepunkt in Trumps Kampagne sahen, da Fox News für die politische Meinungsbildung der Republikaner-Anhänger als unverzichtbar gilt,[71] stieg Trumps Unterstützung in den Umfragen und auch in den Zuschriften der meisten Fox-News-Zuschauer weiter an, sodass dessen Chef Roger Ailes sich mit Trump auf ein gegenseitiges verbales Abrüsten verständigte.[72]

Für den Fall, dass er sich von den Republikanern schlecht behandelt fühle, erwog Trump, als unabhängiger dritter Kandidat bei der allgemeinen Wahl anzutreten, was laut Umfragen die Wahlaussichten der voraussichtlichen demokratischen Kandidatin Hillary Clinton deutlich verbessern würde.[73] Trumps Andeutung einer parteilosen Bewerbung löste in den Führungsgremien der Republikaner erhebliche Bedenken aus. Am 3. September 2015 unterzeichnete Trump auf Drängen der Parteiführung im Beisein des Vorsitzenden des republikanischen Nationalkomitees Reince Priebus eine Loyalitätsbekundung (loyalty pledge), dass er auf eine Kandidatur als Unabhängiger verzichten und den republikanischen Bewerber unterstützen würde. Trotzdem brachte Trump daraufhin immer wieder eine parteilose Präsidentschaftskandidatur in die öffentliche Debatte, sollte er von den Republikanern „nicht fair behandelt werden“.[74]

Angesichts von Trumps hoher öffentlicher Präsenz über den Sommer 2015 (und darüber hinaus) sprachen etliche amerikanische Medien vom „Summer of Trump“.[75]

Entwicklungen bis zum Beginn der Vorwahlen

Trump bei einer Wahlkampfveranstaltung am 3. September 2015 in New York, bei der er ein Dokument unterzeichnete, das seine Loyalität zur republikanischen Partei versicherte, nachdem er zuvor ein Antreten als Unabhängiger nicht ausgeschlossen hatte

Die Zustimmung, die der in Umfragen weiter klar führende Trump für seine Mitte August 2015 veröffentlichten Positionen zur Einwanderungspolitik von der rechtsgerichteten Parteibasis, aber teils auch aus dem Feld seiner Mitkandidaten erhielt,[76] ließ politische Beobachter vermuten, dass seine Kampagne in eine neue Phase eintrete, in der sein Erfolg nicht mehr allein durch seine mediale Präsenz zu erklären sei, sondern dadurch, dass er die Themen des Wahlkampfs setze und damit die Agenda der Republikaner auch inhaltlich dominiere.[77] Im Lauf des Augusts stiegen seine Chancen auf die republikanische Nominierung im mit CNN kooperierenden Prognosemarkt Pivit von 1 auf 19 Prozent.[78] Die New York Times bezeichnete Trumps Umfrageerfolg als möglicherweise verzerrt, da besonders viele seiner Anhänger nicht sicher seien, ob sie überhaupt zur Wahl gehen.[79]

Als Trumps Umfragewerte nach der zweiten Fernsehdebatte Mitte September etwas nachließen und Marco Rubio in den Umfragen zulegte, begann Trump ihn persönlich anzugreifen; Rubio antwortete, indem er Trump persönliche Unsicherheit und eine politische „Freak Show“ attestierte, an der er nicht teilnehmen werde.[80] Den in der ersten Jahreshälfte als Favorit für die Nominierung gehandelten Jeb Bush, der die Unterstützung vieler wohlhabender Spender und aus Teilen des Partei-Establishments genoss, griff Trump erfolgreich an, indem er ihn als Kandidaten mit „wenig Energie“ („low energy person“) bezeichnete und zunehmend mit den negativ behafteten Ergebnissen der Präsidentschaft seines Bruders George W. Bush, den Terroranschlägen am 11. September 2001 und dem Irakkrieg, in Verbindung brachte.[81] Dabei stützte sich Trump – wie der ebenfalls in den Umfragen im Oktober stark zulegende Ben Carson niemals zuvor Inhaber eines öffentlichen Amtes – auf eine ausgeprägte Anti-Establishment-Stimmung der Parteibasis.[82] Als Carson Ende Oktober an Trumps Umfrageergebnisse heranrückte, griff dieser ihn erstmals als Person und wegen seines Glaubens an; so verspottete er Carson als „Person mit superwenig Energie“ („superlow energy person“). Nach dem Fallen von dessen Umfragewerten wenige Wochen später nannte Trump den pensionierten Arzt jedoch einen „netten Kerl“. Zuvor deutete Trump erstmals an, dass er bei einem stärkeren Sinken seiner Umfragewerte aus dem Wahlkampf ausscheiden wolle.[83]

Mitte Oktober stellte die Politikwebsite Politico fest, dass Trump inzwischen eine dem Üblichen entsprechende Kampagneninfrastruktur mit bezahlten Mitarbeitern in den ersten Vorwahlstaaten aufgebaut habe, was dafür spreche, dass Trump mit einem Verbleib im Wahlkampf plane.[84] Die meisten politischen Beobachter stimmten überein, dass Trumps Dominanz ernst zu nehmen sei, da er seit Anfang August in allen Umfragen in den vier ersten – sehr unterschiedlich strukturierten – Vorwahl-Bundesstaaten Iowa, New Hampshire, South Carolina und Nevada vorn lag, er seine früher sehr schwachen Beliebtheitswerte völlig umkehren konnte und sämtliche Mitbewerber zur Auseinandersetzung mit ihm zwang.[85] In der dritten Oktoberwoche verdichteten sich die Berichte, dass Teile des Parteiestablishments inzwischen einen Sieg des Außenseiters Trump für möglich hielten,[86] etwa Alex Castellanos.[87] In einer Umfrage gaben über 40 Prozent und damit die deutliche relative Mehrheit der republikanischen Wähler an, sie gingen davon aus, dass Trump die Nominierung gewinne, was ein halbes Jahr zuvor fast niemand angegeben hatte.[88] Trumps Führung verfestigte sich laut Umfrageanalysen durch eine weitgehende Sammlung der eher niedrig qualifizierten Blue-Collar-Wählerschaft (Arbeiter), während die White-Collar-Wähler (Angestellte) sich für keinen anderen Kandidaten entschieden hätten.[89] Dagegen hielten Stuart Stevens und Mike Murphy, Wahlkampfmanager des 2012 Nominierten Mitt Romney bzw. des für 2016 lange als Kandidat der republikanischen Führung gehandelten Jeb Bush, einen Sieg des „lächerlichen“ „Zombie-Kandidaten“ Trump weiterhin für ausgeschlossen, sobald der Vorwahl-Abstimmungsprozess ernsthaft beginne.[90]

Nach Angaben zahlreicher US-Medien vereinte Trump in diesem Wahlkampf die größten Zuhörerzahlen aller Kandidaten auf sich.[91] Seit der zweiten Fernsehdebatte ist Trumps Dominanz in der Fernsehberichterstattung gebrochen, wie eine Langzeitanalyse der George Washington University im November 2015 feststellte; während sich bis dahin täglich 40 bis 50 Prozent der Berichte über sämtliche Kandidaten beider Parteien mit ihm beschäftigt hatten, waren es seither 20 bis 30 Prozent, weniger als für Clinton, Bush, Carson oder Rubio.[92] Nachdem Trump im Gegensatz zu seinen Kontrahenten bislang auf jegliche Werbung in Fernsehen und Radio außerhalb seiner regulären Interviews verzichtet hatte, wurden Anfang November 2015 seine ersten Radiowerbespots veröffentlicht. Diese wurden zunächst im Bundesstaat Iowa, in dem die erste Abstimmung des Vorwahlkampfs im Februar 2016 stattfindet,[93] ausgestrahlt.[94]

Die Umfragewerte des bisherigen Zweitplatzierten Ben Carson rückten Anfang November deutlich näher an diejenigen Trumps, sodass Carson ihn in der Aggregation der Website RealClearPolitics nach über 100 Tagen kontinuierlicher US-weiter Führung am 4. November kurzzeitig knapp vom ersten Platz verdrängte.[95] Nach den Terroranschlägen in Paris am 13. November 2015 verschärfte Trump seine Rhetorik gegen den radikalen Islam und versprach in einem Radiospot, den Islamischen Staat „in Grund und Boden zu bombardieren“ (im Original: „to bomb the hell out of ISIS“).[96] Er verknüpfte die Warnung vor dem radikalislamischen Terrorismus wiederholt mit der Ablehnung der Aufnahme syrischer Bürgerkriegsflüchtlinge in den Vereinigten Staaten und kündigte an, bestimmte Moscheen schließen lassen zu wollen.[97] Darüber hinaus sprach er sich dafür aus, Amerikanern, die sich der Terrororganisation Islamischer Staat angeschlossen haben, dauerhaft die Rückkehr in die USA zu verwehren. Daraufhin stieg der Vorsprung Trumps in den Vorwahl-Umfragen wieder deutlich an, während sich der Abstand zu Carson erneut deutlich vergrößerte, nachdem dieser auch wegen offensichtlich unrichtiger Angaben zu seinem Lebenslauf in die Kritik geraten war.[98]

Bis zum Jahresende 2015 verfestigte Trump seine Führung in den nationalen und bundesstaatlichen Umfragen. Gleichzeitig stellten Umfragen unter möglichen Teilnehmern der republikanischen Vorwahlen fest, dass ihm in den meisten zentralen Themenfeldern die höchste Kompetenz eingeräumt wird. So gaben in einer CNN-Befragung von Dezember 57 Prozent an, den Immobilien-Unternehmer unter den republikanischen Kandidaten im Bereich der Wirtschaftspolitik am kompetentesten zu halten. Damit lag Trump klar vor seinen Mitbewerbern, die nicht über Werte im oberen einstelligen Bereich hinaus kamen. Ebenfalls deutlich zweistellige Vorsprünge ergaben Befragungen zu den Bereichen Terrorismusbekämpfung, Außenpolitik, illegale Einwanderung und Führungsstärke.[99]

Die republikanische Vizepräsidentschaftskandidatin von 2008, Sarah Palin, bei ihrer Unterstützungs-Erklärung für Trump in der Iowa State University am 20. Januar 2016

Es gelang weiterhin keinem der etablierten, weniger konfliktträchtigen Kandidaten, Trump in den Umfragen nahezukommen. Dafür schloss seit Dezember 2015 der als radikal konservativ geltende Tea-Party-Anhänger und US-Senator Ted Cruz zu Trump auf und ging in Iowa, wo die erste Abstimmung im Nominierungsprozess am 1. Februar stattfindet, zeitweilig in Führung. In der Fernsehdebatte am 13. Januar 2016 lieferte sich Trump mit Cruz eine harte Auseinandersetzung; er zweifelte Cruz’ passives Wahlrecht als Präsident an, da dieser in Kanada geboren ist (Natural born citizen), und konterte dessen Angriff auf Trumps „New York values“ (Wertvorstellungen der als linksliberal geltenden Metropole) mit dem Hinweis auf die Terroranschläge am 11. September 2001. Nach dieser Debatte sprachen sich die ersten Politiker des republikanischen Establishments für Trump aus, darunter der Gouverneur Iowas Terry Branstad und der frühere Präsidentschaftskandidat Bob Dole – offenbar mit dem Ziel, den noch unbeliebteren Cruz zu verhindern.[100] Sowohl an Prognosemärkten als auch unter politischen Beobachtern gingen im Januar erstmals klare Mehrheiten von Trumps Sieg im republikanischen Nominierungsprozess aus.[101] Dass traditionelle konservative Medien wie National Review, die im Januar mit dem Titel „Conservatives against Trump“ aufmachte,[102] offenbar nicht durchdrangen, haben Beobachter als Anzeichen eines Zerfallens der republikanischen Partei oder eines Machtverlusts ihrer Eliten gedeutet.[103] Trump setzte seine Kampagne gegen diese Eliten – unterstützt durch eine Empfehlung Sarah Palins, ihn zum Präsidenten zu machen[104] – fort, indem er seine Teilnahme an der Fox-News-Fernsehdebatte kurz vor dem Beginn der Vorwahlen am 28. Januar wegen der von ihm abgelehnten Moderatorin Megyn Kelly absagte und stattdessen zeitgleich eine eigene Spendenveranstaltung zur Unterstützung der Veteranen durchführte.[105] Das Event brachte insgesamt sechs Millionen US-Dollar an Spenden ein, wovon Trump selbst eine Million aus seinem Privatvermögen beisteuerte.[106]

Vorwahlen

Donald Trump bei einem Wahlkampfauftritt im Februar 2016

Die Vorwahlen der Republikanischen Partei begannen am 1. Februar mit dem Caucus in Iowa. Obwohl die Umfragen zuletzt einen relativ knappen Vorsprung für Trump sahen, erreichte er nur den zweiten Platz nach dem erzkonservativen Senator aus Texas, Ted Cruz. Am folgenden Tag warf Trump seinem Konkurrenten vor, den Sieg gestohlen zu haben, da das Wahlkampfteam des Senators am Wahltag Nachrichten verbreitete, der um ein ähnliches Wählersegment kämpfende Ben Carson würde sich aus dem Rennen zurückziehen. Bei der ersten Primary im Bundesstaat New Hampshire am 9. Februar konnte sich der Milliardär hingegen klar durchsetzen und übertraf dabei die letzten Umfragewerte, womit er seinen Status als Favorit bei den Republikanern festigte.[107] Am 20. Februar siegte er auch in South Carolina deutlich vor seinen nächsten beiden Herausforderern Cruz und Rubio. Unterdessen stieg Jeb Bush nach einem für ihn enttäuschenden Ergebnis aus dem Rennen aus, sodass seitdem allgemein von einem Dreikampf um die Nominierung ausgegangen wurde, bei dem Trump klarer Favorit wäre[108] und bei dem seine Chancen auf den Prognosemärkten erstmals deutlich über 50 Prozent stiegen.[109] Beim republikanischen Caucus in Nevada am 23. Februar ging Trump mit 46 Prozent der Stimmen als klarer Sieger hervor und gewann dabei laut Wählerbefragungen – entgegen früherer Prognosen von Beobachtern – auch die die meisten Stimmen der an diesem parteigebundenen Prozess beteiligten Hispanics mit etwa 45 Prozent.[110] Jedoch bleibt Trump laut Umfragen unter allen Hispanics bundesweit mit etwa 80 Prozent Ablehnung der mit deutlichem Abstand unbeliebteste Kandidat.[111] Wenige Tage vor dem Super Tuesday erhielt Trump durch eine Wahlempfehlung von New Jeserys Gouverneur Chris Christie weiteren Rückenwind. Christie, der seine eigene Kandidatur nach der Wahl in New Hampshire aufgab, ist damit der erste hochrangige Politiker des sogenannten Partei-Establishments, der sich für den Milliardär ausspricht.[112]

Bei den Abstimmungen am Super Tuesday baute Trump seinen Vorsprung gegenüber anderen republikanischen Mitbewerbern weiter aus. Trump gewann in sieben Staaten – Alabama, Arkansas, Georgia, Massachusetts, Tennessee, Vermont und Virginia – und errang damit 237 Delegiertenstimmen. Insgesamt konnte er bisher 319 Delegiertenstimmen hinter sich versammeln.[113] Am darauffolgenden Super Saturday fanden Vorwahlen in vier Staaten statt. Während Trump in Maine und Kansas den zweiten Platz nach Ted Cruz belegte, siegte er in Louisiana und Kentucky.[114] Wenige Tage später setzte sich der Geschäftsmann auch in Michigan, Louisiana und Hawaii klar durch. Am 11. März gab auch Ben Carson, der wenige Tage zuvor seine Kampagne beendete, seine Unterstützung für Trump bekannt.[115]

Beim zweiten sogenannten Super Tuesday am 15. März setzte Trump seinen Siegeszug fort, in fünf von sechs Vorwahlen konnte er gewinnen. Darunter in Florida, wo sich der Milliardär sämtliche 99 Delegierte des Staates sicherte. Sein deutlicher Sieg in diesem Staat führte zum Ausscheiden Marco Rubios, womit sich das republikanische Bewerberfeld auf drei Kandidaten (Trump, Cruz und Kasich) verkleinert hat. Lediglich in Ohio musste sich Trump dem Gouverneur des Staates John Kasich geschlagen geben.

Ende März rückte Trump von einer im September 2015 gegenüber dem Republican National Committee (RNC) schriftlich gegebenen Zusage ab, im Fall einer Niederlage in den Vorwahlen den Sieger zu unterstützen. Cruz und Kasich zogen ihre Zusagen im Falle einer Nominierung Trumps ebenfalls zurück.[116][117]

Nachdem Trump die Vorwahl in Wisconsin am 5. April überraschend klar gegen Ted Cruz verloren hatte, siegte er am 19. April mit mehr als 60 % der Stimmen in seinem Heimatstaat New York. Damit baute er seinen Vorsprung an Delegierten so weit aus, dass seit diesem Zeitpunkt es nur noch ihm selbst möglich ist, die absolute Mehrheit der Delegierten vor dem Parteitag auf sich zu vereinen. Die Nominierung eines anderen Kandidaten wäre damit nur dann möglich, wenn auch Trump die absolute Mehrheit an Delegierten verfehlen würde. Dafür wäre auf dem Parteitag ein zweiter Wahlgang nötig, in dem die meisten Delegierten nicht mehr an das Vorwahlergebnis gebunden sind.

Am 3. Mai 2016 gewann Trump die Primary in Indiana so klar, dass davon auszugehen war, dass er aller Voraussicht nach die absolute Mehrheit der Parteitagsdelegierten hinter sich versammeln würde. Sein Hauptkonkurrent Cruz beendete daraufhin seine Kandidatur. Der Vorsitzende des RNC Reince Priebus sicherte Trump daraufhin seine Unterstützung zu.[118] Daher ist Trump die Nominierung der Republikaner kaum noch zu nehmen.[119] Sein einziger verbliebener Gegenkandidat war John Kasich, der am folgenden Tag seine Kandidatur ebenfalls aufgab.[120]

Anfang Mai wurde bekannt, dass Trumps vormaliger Rivale und Unterstützer Ben Carson vorübergehend beauftragt wurde, die Suche nach einem geeigneten Vizepräsidentschaftskandidaten zu leiten. Trump hatte bereits im Vorfeld angekündigt, einen Running Mate mit politischer Erfahrung zu wählen.[121]

Am 26. Mai 2016 erreichte Trump formell mit 1239 Delegierten die notwendige Delegiertenzahl, die ihm eine Nominierung für die Präsidentschaftskandidatur durch die Republikanische Partei auf deren Parteikongress in Cleveland im Juli 2016 sichern sollte.[122] Ende Mai schloss Trump in den Umfragen zur lange Zeit deutlich führenden Hillary Clinton auf; in den Prognosemärkten wurden seine Chancen für November daraufhin nicht mehr wie bisher recht stabil mit 1:3, sondern mit 1:2 taxiert.[123] Viele Beobachter erklärten diese Entwicklung damit, dass Trump es in erstaunlich kurzer Zeit gelungen sei, die skeptische bis offen feindliche Haltung vieler republikanischer Anhänger[124] und Eliten zu überwinden und weitgehend hinter sich zu versammeln, während Hillary Clinton sich weiterhin in einer zunehmend hart geführten parteiinternen Vorwahl gegen Bernie Sanders befindet. Trumps Gegenkandidaten im Vorwahlkampf, die sich mit teils scharfer Ablehnung über Trump geäußert hatten (etwa Rick Perry, Lindsey Graham oder Marco Rubio[125]), sprachen sich im Mai fast ausnahmslos für Trump aus, während sein monatelanger Hauptgegner Jeb Bush und desen Vater und Bruder – der 41. und 43. US-Präsident und damit die letzten republikanischen Inhaber des Amtes, das Trump anstrebt – ihm die Unterstützung versagten.[126] Auch Mitt Romney, der republikanische Präsidentschaftsbewerber von 2012 und damit Trumps direkter Vorgänger als Parteikandidat, hatte noch im März 2016 eine Rede gehalten, in der er Trump aufs Schärfste kritisierte, und sich weiterhin nicht mit Kritik zurückgehalten; im Mai jedoch stellte Romney seine Überlegungen ein, einen unabhängigen Dritt-Kandidaten gegen Trump und damit gegen die Entscheidung der eigenen Parteianhänger aufzustellen.[127] Am 2. Juni 2016 erklärte der Republikaner mit dem ranghöchsten Staatsamt, der Speaker of the House Paul Ryan, nach fast einmonatigem öffentlichem Zögern seine Unterstützung für Trump, was David Wasserman vom Cook Political Report zu der Einschätzung brachte, Trumps „feindliche Übernahme“ der republikanischen Partei sei damit „komplett“.[128]

Ende Mai geriet Trump unter Druck, als Dokumente aus einem Gerichtsverfahren gegen die von ihm initiierte Trump University öffentlich wurden. In dieser Einrichtung hatte Trump gegen hohe Gebühren die Einführung in seine Geschäftsgeheimnisse versprochen; die dabei erreichten Ergebnisse sorgten dafür, dass einige frühere Studierende Anklage wegen Betrugs erhoben.[129] Trumps Verteidigungslinie zielte darauf ab, dem Richter wegen dessen mexikanischer Herkunft öffentlich die Neutralität abzusprechen, da er wegen Trumps Mauerbauplänen gegen Mexiko befangen sei.[130] Diese Äußerungen sorgten für eine mediale Empörungswelle, die viele Beobachter als qualitativ anders als den bisherigen Anstoß gegen Trumps kontroverse Äußerungen betrachteten: Da Trump nun der offizielle Kandidat der Republikaner sei und Anfang Mai versprochen habe, ab jetzt präsidentiell und moderat-integrierend aufzutreten, werde dieses Verhalten nicht mehr toleriert. Der Speaker of the House, Paul Ryan, nannte Trumps Bemerkung eine „Lehrbuchdefinition von Rassismus“, und der US-Senator für Arizona, Jeff Flake, überlegte öffentlich, beim Nominierungsparteitag trotz Trumps absoluter Delegiertenmehrheit einen Gegenkandidaten durchzusetzen, da mit Trump die Wahl nicht zu gewinnen sei.[131] Auch zwei US-Senatoren, die mit Trump um die Nominierung konkurriert hatten, distanzierten sich; Marco Rubio zog seine Zusage eines Auftritts zugunsten Trumps beim Nominierungsparteitag zurück,[132] und Lindsey Graham forderte die übrigen Republikaner auf, ihre bereits öffentlich gemachten Unterstützungserklärungen für Trump zurückzuziehen.[133] Dies tat beispielsweise der vor einer schwierigen Wiederwahl stehende US-Senator für Illinois, Mark Kirk.[134] Zugleich gerieten Trumps chaotische Wahlkampforganisation[135] und seine Schwierigkeiten beim Fundraising[136] ins Blickfeld, sodass in den Medien Mitte Juni 2016 allgemein davon gesprochen wurde, Trump habe den Wahlkampf-Vorsprung durch seine frühe Nominierung gegenüber Clinton verspielt.[137]

Republikanischer Parteitag

Mike Pence, den Trump zu seinem Vizepräsidentschaftskandidaten ernannte

Im Vorfeld des vom 18. bis zum 21. Juli stattfindenden Nominierungsparteitag in Cleveland wählte Trump den Gouverneur von Indiana, Mike Pence, als Kandidaten für das Amt des Vizepräsidenten („Running Mate“) aus. In den Medien wurden zuvor auch der ehemaliger Sprecher des Repräsentantenhauses Newt Gingrich, New Jerseys Gouverneur Chris Christie und der pensionierte General Michael T. Flynn genannt. Alle drei spielen beratende Rollen in Trumps Kampagne und sollen jedoch im Falle eines Wahlsieges Teil einer Trump-Regierung werden. Nach Medienangaben spielten Trumps Kinder Don junior, Ivanka und Eric eine zentrale Rolle in der Auswahl des Vizekandidaten. Im Wahlkampf soll Pence vor allem die mangelnde politische Erfahrung kompensieren; so war er vor seiner Zeit als Gouverneur (seit 2013) bereits zwölf Jahre Abgeordneter im Repräsentantenhaus. Aus dieser Zeit verfügt er auch über gute Beziehung zu wichtigen Funktionären und Funktionsträgern der Republikaner. Auch soll Pence durch seine als ruhig und sachlich beschriebene Persönlichkeit Trumps extrovertiertes Auftreten ausgleichen sowie evangelikale Wähler ansprechen, die dem Milliardär skeptisch gegenüber stehen, aber einen wichtigen Teil der republikanischen Wählerschaft bilden.[138]

Gewalt bei Veranstaltungen

Bei Wahlkampfauftritten Trumps kam es in einem bis dahin bei US-Vorwahlen der jüngeren Geschichte nicht gekannten Umfang zu Gewalttätigkeiten zwischen seinen Anhängern und Gegnern.[139] Zunächst gab es auf mehreren Kundgebungen Trumps körperliche Übergriffe von Unterstützern an Gegnern, teilweise nach verbalen Auseinandersetzungen.[140] Trump sagte daraufhin kurzfristig einen für den 11. März geplanten Auftritt auf dem Gelände der Universität von Illinois in Chicago wegen Sicherheitsbedenken auf Grund von potentiellen Ausschreitungen zwischen Anhängern und Gegnern ab. Trotzdem kam es auf dem Gelände zu Gewalttätigkeiten; eine Reihe von Trump-Gegnern drang in die Veranstaltungshalle ein.[141] Fünf Personen wurden festgenommen, darunter ein CBS News-Reporter.[142] Trump gab seinen Gegnern die Schuld, die sein Recht auf freie Rede nach dem First Amendment verletzt hätten,[143] und nannte sie „Berufsdemonstranten“ und „Schläger“. Fünf andere Präsidentschaftskandidaten kritisierten Trump und seine ihrer Meinung nach polarisierende Rhetorik.[142] Auch im weiteren Verlauf der Vorwahlen gab es immer wieder teilweise gewalttätige Proteste gegen Trump und seinen Veranstaltungen. So musste Trump, um zur GOP Convention in Burlingame zu gelangen, den Hintereingang benutzen, da die Hauptzufahrt von Trump-Gegnern versperrt wurde. Einige von ihnen schwenkten mexikanische Flaggen.[144] In der kalifornischen Stadt Costa Mesa blockierten Gegner Trumps die Straße und demolierten ein Polizeiauto. 20 Personen wurden festgenommen.[145] In Anaheim eskalierte Ende April ein Streit zwischen Trumpgegnern und -anhängern; ein Gegner Trumps sprühte Tränengas auf dessen Unterstützer. Hierdurch wurden fünf Personen verletzt, darunter zwei acht und elf Jahre alte Mädchen.[146] Am 24. Mai 2016 wurde ein Auftritt Trumps in Albuquerque von Demonstranten gestört, einige Trump-Gegner drangen in die Veranstaltungshalle ein. Außerhalb des Veranstaltungsgebäudes wurden Trump-Anhänger verbal angegriffen. Die Polizei musste Pfefferspray und Schlagstöcke gegen die Demonstranten einsetzen, die Feuer entzündeten, Steine warfen und ein Polizeiauto beschädigten.[147] Am 2. Mai griffen Gegner mehrere Unterstützer Trumps in San Jose an, die eine Veranstaltung verließen. Einer Frau wurden Eier an den Kopf geworfen, ein Unterstützer am Ohr verletzt und einigen wurde ins Gesicht geschlagen. Es gab mindestens vier Festnahmen. Die Versammlung von Trumpgegnern außerhalb der Veranstaltungshalle wurde von der Polizei nach dem Ende der Rede Trumps als illegal eingestuft. Bei Störungen in der Halle blieb Trump gelassen, anders als bei früheren Veranstaltungen, als er über einen Black Lives Matter-Aktivisten sagte: „Vielleicht hätte man ihn aufmischen sollen“.[148]

Politische Positionen

Trumps politische Positionen lagen lange deutlich links des republikanischen Mainstreams; so hat er sich für eine allgemeine Krankenversicherung, für Steuererhöhungen und das Recht auf Abtreibung (Pro-Choice) eingesetzt,[64] sprach sich 2004 gegen den Irakkrieg aus[149] und bezeichnete den Demokraten Bill Clinton als erfolgreichen, den Republikaner George W. Bush aber als den schlechtesten aller US-Präsidenten.[150]

Immigration

Noch nach der Präsidentschaftswahl 2012 erklärte Trump, dass die Niederlage des republikanischen Kandidaten Mitt Romney mit dessen harter Position in der Einwanderungsfrage zusammenhänge. Romneys zentralen Programmpunkt, illegal Eingewanderte dazu zu bringen, aus freien Stücken das Land zu verlassen („self deportation“), bezeichnete Trump im November 2012 als „verrückt“ und „manisch“.[151]

Mitte August 2015 legte Trump im Rahmen des eigenen Präsidentschaftswahlkampfes sein erstes politisches Positionspapier vor, das sich mit Immigration beschäftigt und harte Maßnahmen vorschlägt: Demnach sollen sämtliche 11 Millionen illegal Eingewanderte ausgewiesen und die Grenze zu Mexiko durch eine durchgehende Mauer gesichert werden, deren Kosten Trump der mexikanischen Regierung auferlegen will. Zudem soll das bisher geltende Geburtsortsprinzip des US-Staatsbürgerschaftsrechts aufgegeben werden (siehe Ankerkind).[152] Dem gesellschaftlichen Grundkonsens der amerikanischen Einwanderungspolitik entsprechend befürwortet Trump dagegen die legale Einwanderung gut Qualifizierter.[153]

Nachdem Trump zunächst die Aufnahme zusätzlicher syrischer Flüchtlinge in der andauernden Flüchtlingskrise befürwortet hatte,[154] erklärte er Anfang Oktober, alle syrischen Flüchtlinge aus den Vereinigten Staaten abschieben zu wollen (wörtlich: „they’re going back“).[155] Wenig später nannte er – international kontrovers diskutiert – die Politik der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel in der europäischen Flüchtlingskrise „wahnsinnig“ („insane“).[156] Da sich möglicherweise unter den Flüchtlingen Terroristen befinden, werde es zu „Aufständen“ („riots“) in Deutschland kommen.[157]

Steuern und Finanzen

In der Steuerpolitik setzte sich Trump Ende August 2015 deutlich von den republikanischen Mitbewerbern ab, die sämtlich angebotsorientiert eine Senkung der Steuersätze für Vermögende und Bezieher hoher Einkommen bzw. eine Flat Tax fordern (vgl. Trickle-down-Theorie). Trump will das Steuersystem vereinfachen, Reiche – ihn selbst eingeschlossen – hingegen stärker besteuern, die Mittelschicht jedoch entlasten. Amerikaner mit einem Jahreseinkommen von weniger als 25.000 US-Dollar sollen komplett von der Einkommenssteuer auf Bundesebene befreit werden. Auch für Unternehmen möchte Trump die Steuern senken, um so ein stärkeres Wirtschaftswachstum zu ermöglichen und mehr Arbeitsplätze zu schaffen. Vor allem konservative US-Medien haben seine Vorschläge im Bereich der Steuerpolitik als Populismus bezeichnet.[158] Zudem wolle er Steuerflucht intensiver bekämpfen und Steuerschlupflöcher schließen.[159]

Nach Trumps eigenen Angaben ist sein Steuerkonzept aufkommensneutral. Durch Effizienzsteigerungen im öffentlichen Dienst und beim Militär sowie Mehreinnahmen durch ein starkes Wirtschaftswachstum möchte er binnen weniger Jahre einen ausgeglichenen Bundeshaushalt erreichen.[160]

Wirtschaft

Laut eigener Aussage befürwortet Trump den freien Markt, vertritt jedoch den Standpunkt, dass US-Unternehmen ihre ausländischen Produktionsstätten unter anderem durch hohe Strafzölle und Steuererleichterungen in die Vereinigten Staaten zurückverlagern sollen[161], und dass die angeblich ungünstigen Handelsverträge, wie z. B. die Transpazifische Partnerschaft, neu ausgehandelt werden müssten.[162] Diese Positionen sind vor allem in libertären und konservativen Kreisen wie dem Club for Growth als protektionistisch und als „Verachtung“ der freien Marktwirtschaft kritisiert worden.[163]

Sozialversicherung

Wie sämtliche Republikaner des Wahlkampfs 2016 fordert Trump eine Rücknahme der 2010 unter Präsident Obama eingeführten Gesundheitsreform („Obamacare“). Diese verschlechtere die Qualität des Gesundheitswesens und führe zu überhöhten Preisen. Nach seiner Auffassung begünstige sie außerdem einseitig die Versicherungskonzerne. Stattdessen befürwortet Trump einen sogenannten „free market plan“, mit dem durch eine Stärkung des Wettbewerbs im Gesundheitsbereich die Kosten gesenkt und Qualität verbessert werden sollen. Einen detaillierten Plan stellte er hierzu bislang nicht vor.

Kürzungen im Bereich von Social Security, Medicare und Medicaid lehnt Trump hingegen strikt ab,[164] womit er sich von den meisten republikanischen Mitbewerbern abhebt. Allerdings plädierte er dafür, die Programme der Sozialversicherung effizienter zu gestalten und Verschwendung einzudämmen.[165] Trump setzt sich für eine bessere Versorgung der Veteranen ein.[166]

Bildung

Trump möchte sämtliche Kompetenzen im Bereich der Bildungspolitik in der Zuständigkeit der Bundesstaaten belassen. Seiner Meinung nach sind bundesweite Vorgaben zu bürokratisch und wenig effizient. In diesem Zusammenhang beklagte er das schwache Abschneiden der Vereinigten Staaten bei Studien im Vergleich mit anderen westlichen Industrieländern trotz hoher Bildungsausgaben.[167]

Gleichgeschlechtliche Ehe

Gegenüber einer rechtlichen Gleichstellung homosexueller Ehen zeigte sich Trump kritisch, erklärte aber, die Entscheidung solle den einzelnen Bundesstaaten überlassen bleiben. Nach dem Urteil des Supreme Court zur US-weiten Gleichstellung mit der heterosexuellen Ehe (Obergefell v. Hodges) teilte er mit, die Entscheidung müsse nun akzeptiert werden und tauge nicht mehr als Wahlkampfthema. Anfang September 2015 forderte er die Verwaltungsbeamtin Kim Davis aus Kentucky auf, künftig nicht länger die Ausfertigung von Heiratsurkunden an homosexuelle Paare zu verweigern. Davis hatte durch ihre Weigerung für internationales Aufsehen gesorgt und war wegen ihres Verhaltens zeitweise inhaftiert worden. Andere Präsidentschaftskandidaten wie Mike Huckabee unterstützten Davis und kritisierten Trump für seine Haltung.[168]

Der Vorsitzende der Log Cabin Republicans Gregory T. Angelo, einer Vereinigung innerhalb der Republikanischen Partei, die für die Rechte von Homosexuellen eintritt, bezeichnete Trump als „einen der besten, wenn nicht den besten, republikanischen Präsidentschaftskandidaten für die Rechte Homosexueller“ (im Original: „one of the best, if not the best, pro-gay Republican candidates to ever run for the presidency“).[169]

Abtreibungen

In seinem zur Präsidentschaftswahl 2000 veröffentlichten Buch The America We Deserve sprach sich Trump für die Möglichkeit zu Abtreibungen aus („Pro-Choice“). Auch Jahre später bekräftigte er diesen Standpunkt in einem Interview.[170] Während seiner Präsidentschaftskampagne 2016 erklärte Trump hingegen, Abtreibungen abzulehnen („Pro-Life“). Im Gegensatz zu vielen erzkonservativen Republikanern und Anhängern der religiösen Rechten will er jedoch in drei Ausnahmesituationen den Schwangerschaftsabbruch zulassen: Im Falle einer gesundheitlichen Gefährdung der Mutter, einer Vergewaltigung sowie bei Inzest.

Klima und Umweltschutz

Anlässlich des Besuchs von Papst Franziskus in den Vereinigten Staaten Ende September 2015 äußerte Trump, er glaube nicht an die anthropogene globale Erwärmung und halte den Klimawandel nicht für ein drängendes Problem, sondern ein natürliches Phänomen. Klimaschutz-Auflagen für amerikanische Firmen halte er für falsch.[171]

Die von Barack Obama vollzogene Rückbenennung des Mount McKinley in Denali werde er revidieren.[172]

Bei einer Wahlkampfrede in Kalifornien und bei weiteren Auftritten betonte er, er setze sich für „clean water and air“ (sauberes Wasser und Luft) ein. Wie er das erreichen will, ließ er offen.

Waffenrecht

Trump verficht – nachdem er im Jahr 2000 noch für eine vermittelnde Position eingetreten war[173] – eine weite Auslegung des Zweiten Verfassungszusatzes, der US-Bürgern das Recht auf Waffenbesitz einräumt. Wie die Mehrheit der Republikaner lehnt er Verschärfungen des Waffenrechts ab, da sie nicht geeignet seien, Gewalttaten zu verhindern. Vielmehr macht er unzureichende Therapiemöglichkeiten und Präventionsmaßnahmen für Amokläufe verantwortlich. Ferner erklärte Trump, Gewalttäter würden sich für ihre Taten gezielt Einrichtungen aussuchen, in denen das Tragen von Waffen untersagt ist (gun free zones), weshalb niemand Amokläufer durch die Anwendung von Gegengewalt frühzeitig stoppen könne. Deshalb spricht er sich auch gegen sogenannte waffenfreie Zonen aus.[174]

Nach den Pariser Terroranschlägen vom November 2015 sorgte Trump für Aufsehen, als er den strengen Waffengesetzen in Frankreich eine Mitschuld an der hohen Opferzahl gab. „Hätten die Menschen Waffen getragen, wäre es anders verlaufen“, erklärte er bei einem Wahlkampfauftritt in Texas.[175]

Todesstrafe

Bei einem Treffen mit Polizeioffizieren erklärte Trump, er werde als Präsident eine Executive Order erlassen, die bei Polizistenmorden die Todesstrafe zwingend vorschreibt. Ob dies durch geltendes Recht abgedeckt ist, ist umstritten. Eine Entscheidung des U.S. Supreme Court aus dem Jahr 1976 schließt das obligatorische Verhängen der Todesstrafe für bestimmte Delikte aus.[176][177]

Außenpolitik

Trump lobte den russischen Präsidenten Putin für sein Vermögen als Staatschef („leader“).[178][179] Trump ist der Meinung, dass ein gutes Verhältnis zwischen ihm und Putin auch gut für die USA sein würde.[180] In der Fernsehdebatte am 6. Februar 2016 erklärte Trump auf eine dahingehende Frage des Moderators, dass er im Kampf gegen den Terrorismus das Waterboarding und viel Schlimmeres („a hell of a lot worse“) wieder einführen wolle, wobei er dieser Aussage eine Verurteilung der Methoden des Islamischen Staats vorausschickte.[181][182] Am 4. März 2016 erklärte Trump, dass er das Militär nicht anweisen werde, gegen das Gesetz zu verstoßen und dass die Vereinigen Staaten an Verträge gebunden sind.[183] Am 6. Juli 2016 sorgte Trump erneut für Aufsehen als er in einer Wahlkampfkampange in North Dakota dem ehemaligen Diktator des Iraks, Saddam Hussein ein effizientes Vorgehen gegen Terroristen zusprach. Zudem wiederholte Trump seine Ablehnung gegenüber dem Irakkrieg.[184]

Am 27. April hielt er im Mayflower Hotel in Washington D.C. eine außenpolitische Grundsatzrede. Zur Leitlinie seiner Außenpolitik erklärte er „America First“: Die Interessen des amerikanischen Volks und der Sicherheit Amerikas sollten allen Bedürfnissen anderer Nationen vorgeordnet werden[185][186][187]. Zum Chef seines außenpolitischen Beraterteams ernannte er Senator Jeff Sessions[188]. Trump bezeichnete Israel als Freund der Vereinigten Staaten, das als einzige echte Demokratie im Nahen Osten eine Kraft der Gerechtigkeit und des Friedens in der Region sei. Der Iran hingegen sei in den letzten Jahren erstarkt und wäre von Obama zu gut behandelt worden. Trump kündigte an, falls er Präsident werden würde, einen Gipfel der NATO-Alliierten und einen separaten Gipfel mit den Alliierten aus Asien einzuberufen, um die weitere strategische Vorgehensweise zu prüfen und alte Strukturen zu erneuern, welche noch auf Grundlagen des Kalten Krieges beruhten. Außerdem verteidigt er eine passive militärische Außenpolitik; das Militär sollte nur eingesetzt werden, falls es absolut notwendig sei.[189]

Phänomen Trump

Wahrnehmung als unkonventionell, stark und authentisch

Markus Feldenkirchen urteilte im Spiegel über Trump, „fast alles, was herkömmliche Politiker machen“, mache er nicht: Er benenne gnadenlos alles, was im politischen System der USA faul sei. Schon seine schlichte Sprache setze ihn von den etablierten Politikern ab. Er nutzt bei seinen Reden wie ein Markenzeichen keine Teleprompter und verhöhnte Barack Obama als „Teleprompter-Präsidenten“, der seine Reden stets ablesen müsse. Der Erfolg Trumps sei „komplexer als der Mann selbst“ und verrate viel über den gegenwärtigen Zustand der Vereinigten Staaten und ihrer politischen Kultur.[190] Der Parteistratege Ward Baker kam in der Süddeutschen Zeitung im Dezember 2015 zu dem Schluss, der Kandidat sei deshalb „so populär, weil ihn die Wähler als authentisch, unabhängig, direkt und stark ansehen – und weil sie glauben, dass er nicht von Interessensgruppen gekauft werden kann“.[191]

Die Zeitschrift The Economist gelangte in einer Analyse im September 2015 zur Einschätzung, Trump würde Ideen aus dem gesamten politischen Spektrum aufnehmen: Im Bereich der Einwanderungspolitik stehe er rechts des republikanischen Mainstreams; andererseits kritisierte Trump die Tätigkeit von Hedge-Fonds und Lobbyisten, lobte die staatlichen Gesundheitssysteme anderer Länder und vertrete wirtschaftspolitisch teils protektionistische Positionen.

Kandidat einer „schweigenden Mehrheit“

Nach der Einschätzung des Politikberaters Frank Luntz zeichnen sich Trumps Sympathisanten nicht durch ihre Treue zu konservativen Grundsätzen, sondern vor allem durch ihre Wut über den aktuellen Zustand der US-Politik aus. Trump spreche Menschen mit unterschiedlichsten Werthaltungen und aus allen sozialen Schichten an, weil er „ihre Sprache spreche“ und als „Anti-Politiker“ das unpopuläre politische Establishment angreife. Er positioniere sich – ähnlich wie Ende der 1960er-Jahre Richard Nixon – als Kandidat einer „schweigenden Mehrheit“ (silent majority).[192]

Die Anhänger Trumps überwinden laut Umfrage- und Wählerbefragungsdaten die bisherigen Spaltungen der republikanischen Wählerschaft und sind in hoher Kohärenz durch religiöse, soziale und „rassische“ Intoleranz vereint.[193]

Trump habe, wie die Washington Post analysierte, seit Jahren ein rechtes Politiksegment umworben, das sich inzwischen zu einem Gegen-Establishment („fringe establishment“) verfestigt und große mediale Präsenz als Gegenöffentlichkeit gewonnen habe; Trump habe verbrannte Erde bei den Etablierten hinterlassen.[194]

Parallelen zu rechtspopulistischen Parteien in Europa

Trumps Aufstieg ist immer wieder mit dem Erfolg rechtspopulistischer Parteien in Europa in Verbindung gebracht worden.[195] Die New York Times etwa sah Trumps Kampagne auf den Spuren der vor allem Arbeiter ansprechenden Parteien wie der britischen UKIP, die die christliche Identität und ökonomische Integrität durch Zuwanderung bedroht betrachteten. Teile der Bevölkerung sähen sich als Zurückgelassene im kulturellen Wandel und wegen Arbeitsplatzabwanderung in der globalisierten Wirtschaft als Modernisierungsverlierer, wogegen diese Bewegungen einen „Wohlfahrtschauvinismus“ propagierten, also die Verteidigung des Sozialstaats allerdings nur für die Einheimischen. Das geschehe in einer tabuverletzenden Sprache und der spalterischen Rhetorik von „Starken“ und „Schwachen“, die sich unter anderem in der Bewunderung der Führung Russlands durch Wladimir Wladimirowitsch Putin und der Verächtlichmachung politischer Kontrahenten zeige. Die einfache Sprache, die propagierte Unkorrumpierbarkeit und der Hang zu Verschwörungstheorien (bei Trump unter anderem zu den Birthern)[196] sorge bei den Anhängern für das Gefühl einer Kampfgemeinschaft gegen die Etablierten und persönlicher Nähe. Wie bei Silvio Berlusconi komme dazu bei Trump der großsprecherische Mythos vom selbstgemachten Aufstieg zum Milliardär, die zur Schau gestellte machohafte Virilität und die virtuose Beherrschung der Medien.[197] Der Economist parallelisierte Trump mit erfolgreichen rechtsgerichteten Politikern wie Marine Le Pen oder Viktor Orbán, die in der 2015 besonders angespannten internationalen Lage durch islamistischen Terror und die Flüchtlingskrise innere Sicherheit durch radikale Lösungen versprachen.[198] Wie diese schaffe es Trump, sich durch seine Distanzierung von offenem Rassismus, militaristischer Rhetorik und Neonazismus vom Stigma zu befreien, das der radikalen Rechten bisher politischen Erfolg in die Mehrheitsgesellschaft hinein verwehrt hatte.[199]

Kritik

Forderung nach Registrierung und Einreiseverbot für Muslime in die USA

Donald Trump tritt für die Einrichtung eines bundesweiten Zentralregisters für Muslime in den USA ein, welche an verschiedenen Orten registriert werden könnten, „nicht nur in Moscheen“,[200] Am 8. Dezember 2015 erregte Trump international Aufsehen, als er infolge des Terroranschlags in San Bernardino einen Hass unterstellte, „den große Teile der muslimischen Bevölkerung“ auf Amerikaner hätten, weshalb er ein temporäres Einreiseverbot für alle Muslime forderte. Er bezog sich dabei auf eine Umfrage des Center for Security Policy, nach der 25 % der Befragten die Aussage bejahten, dass Gewalt gegen Amerikaner als Teil des globalen Dschihad gerechtfertigt sei. Diese Organisation ist aber wegen ihres Hangs zu Verschwörungstheorien umstritten.[201] Auf eine spätere Nachfrage ergänzte Trump, dass dieses Einreiseverbot nicht nur für Flüchtlinge, Touristen und Studenten gelten solle, sondern auch für Bürger mit US-Staatsbürgerschaft, wenn sie aus dem Ausland kommend in die USA wiedereinreisen wollen.[202] Trumps Äußerungen wurden von Demokraten und von republikanischen Parteikollegen, insbesondere Jeb Bush und Marco Rubio, aber auch dem Sprecher des Repräsentantenhauses Paul Ryan, scharf kritisiert. Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens wie Mark Zuckerberg und Muhammad Ali äußerten ihr Entsetzen.[203] Auch international stieß Trump weitgehend auf Kritik; im Vereinigten Königreich unterzeichneten binnen weniger Tage mehr als 550.000 Personen eine Petition, die ein Einreiseverbot für den Immobilienunternehmer fordert. Vorausgegangen war eine Aussage Trumps, einige Stadtviertel Londons seien derart radikalisiert, dass sich in sie nicht einmal die Polizei traue (No-go-Area).[204] Auch rechtspopulistische Politiker distanzierten sich; Nigel Farage bezeichnete Trumps Äußerung als „einen Fehler zu viel“,[205] Marine Le Pen verwahrte sich gegen den Vergleich mit Trump, da sie Landsleute ohne Ansehen der Herkunft oder Religion verteidige,[199] allein Geert Wilders stellte sich hinter Trump, dem er als „tapferem Anführer“ den Sieg wünsche.[206]

Ermittlungen gegen Donald Trump

Die New Yorker Generalstaatsanwaltschaft hat 2005 eine Ermittlung gegen die gegründete Donald Trump Universität eingeleitet, mit der Begründung „wegen Betriebs ohne Genehmigung und Täuschung der Kunden“. Trump soll hierbei Managementkurse angeboten haben, wobei keine Diplome erworben werden konnten und trotzdem bis 2011 Summen von ca. 40 Millionen US-Dollar einkassiert wurden. Das Geld wird von der Anwaltschaft zurückgefordert. Trump benannte die Universität in „Trump Entrepreneur Institute“ um.[207]

Vermögen

Im November 2005 schrieb der New-York-Times-Autor Timothy O’Brien in seinem Buch The Art of Being The Donald, Trump sei nicht Milliardär, sondern lediglich Multi-Millionär; er schätzte das Vermögen auf 150 bis 250 Millionen US-Dollar.[208] Trump reichte dagegen eine Klage mit einem Streitwert von mindestens 2,5 Milliarden US-Dollar wegen Diffamierung („libel“) ein[209] – unterlag jedoch vor Gericht.[210] In der Verhandlung wurde bekannt, dass die Deutsche Bank Trump ebenfalls nicht als Milliardär einstufte, sondern ein Vermögen von 788 Millionen US-Dollar schätzte. Das wies Trump ebenso zurück.[211]

Bei der Ankündigung seiner Präsidentschaftskandidatur im Juni 2015 gab Trump ein Vermögen von mehr als 8 Milliarden US-Dollar an.[212] Mitte Juli 2015 taxierte er sein Vermögen sogar auf über 10 Milliarden US-Dollar.[213] Der Unterschied soll auf die unzureichende Bewertung von Immobilien in New York, San Francisco und Miami zurückgehen.[214] Unabhängige Berechnungen ergeben jedoch weiterhin geringere Summen: Die Finanzzeitschrift Forbes gab sein Vermögen im Juni 2015 mit 4,1 Milliarden US-Dollar an,[215] das Medienunternehmen Bloomberg schätzte es im Juli 2015 auf 2,9 Milliarden US-Dollar.[216]

In der Popkultur

Nahaufnahme der markanten Frisur (2015)

Die Fernsehserie Die Simpsons entwickelte in der 2000 ausgestrahlten Episode Barts Blick in die Zukunft (Staffel 11) die Idee, dass Lisa Simpson 2030 als erste US-Präsidentin auf Donald Trump folge.[217] 2015 wurde die Rede Trumps zur Erklärung der Präsidentschaftskandidatur ebenfalls in der Serie aufgegriffen.[218] Zwei Dokumentarfilme, You’ve Been Trumped (2011) und A Dangerous Game (2014), zeichneten den Kampf lokaler Initiativen gegen von Trump geplante Golfplätze nach. Der deutsche Dokumentarfilm Kings of Kallstadt behandelte 2014 die Einwanderung der Familien Trump und Heinz aus dem pfälzischen Kallstadt in die Vereinigten Staaten und deren jeweiligen Aufstieg zu Unternehmerdynastien.[8][219]

Nahezu seit Beginn seiner öffentlichen Präsenz ist Donald Trumps auffällige, mehrfach übereinandergekämmte Frisur Gegenstand medialer Diskussionen und – besonders im Internet – Ziel von Spott. Behauptungen, er würde ein Toupet tragen, wies er wiederholt zurück.[220]

Trump erhielt 1989 den inzwischen weit verbreiteten Spitznamen The Donald, nachdem seine damalige Frau Ivana ihn bei einem Interview öffentlich so genannt hatte. Dieser Name wurde im Anschluss von US-Medien verwendet und hat Eingang in den Sprachgebrauch der amerikanischen Gesellschaft gefunden.[221]

In der bildenden Kunst

Einige bildende Künstler setzten sich mit der Person Donald Trump auseinander und schufen Werke.[222] Auf weltweites Medieninteresse stieß eine Buntstiftzeichnung der US-amerikanisch-australischen Künstlerin Illma Gore, die Trump als Akt mit winzigem Penis darstellt. Als Titel für dieses Porträt wählte sie Trumps Wahlkampf-Slogan: Make America Great Again. Für umgerechnet 1,2 Millionen Euro steht das Bild in einer Londoner Galerie zum Verkauf.[223]

Veröffentlichungen (Auswahl)

  • Tony Schwartz (Ghostwriter für Trump[224]): Trump: The Art of the Deal, Warner Books 1987, ISBN 0-446-35325-6.
  • mit Meredith McIver: Gib niemals auf! Wie ich meine größten Herausforderungen in meine größten Triumphe verwandelte. Übersetzt von Isabel Lamberty-Klaas. Redline, München 2008, ISBN 3-636-01596-6.
  • So werden Sie erfolgreich: Strategien für den Weg nach oben. Redline, München 2008, ISBN 3-636-01597-4.
  • Nicht kleckern, klotzen! Börsenmedien, Kulmbach 2008, ISBN 3-938350-73-3.
  • mit Meredith McIver: Wie man reich wird Übersetzt von Horst Fugger. FinanzBuch, München 2004, ISBN 3-89879-080-0.
  • Crippled America: How to Make America Great Again. Threshold Editions, New York 2015, ISBN 978-1-5011-3796-9.

Literatur

Weblinks

 Commons: Donald Trump – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

  1. Trump seals Republican nomination. BBC News, 19. Juli 2016, abgerufen am 19. Juli 2016 (englisch).
  2. spiegel.de 20. Juli 2016 / Marc Pitzke: Donald Trumps Festival der Lügen
  3. FAZ.net: Trump präsentiert sich als „Kandidat für Recht und Ordnung“
  4. Volltext der Rede (englisch)
  5. Auslan Cramb: Donald Trump Flies to Western Isles to Visit Mother’s Home. In: The Daily Telegraph, 9. Juni 2008 (englisch).
  6. Gwenda Blair: Donald Trump: Master Apprentice. Simon & Schuster, New York 2005, ISBN 0-7432-7510-1, S. 5 f.; Roland Paul: Der Amerika-Auswanderer Friedrich Trump aus Kallstadt und das Scheitern seiner Rückwanderung. In: Pfälzer Heimat. Bd. 67, 2016, S. 15–21.
  7. Joshua Kendall: America’s Obsessives: The Compulsive Energy That Built a Nation. Grand Central Publishing, New York, Boston 2013, S. 64.
  8. a b Hannelore Crolly: Donald Trump, King of Kallstadt. In: Die Welt, 24. August 2015. Crolly macht deutlich, dass Trumps Großvater zeitlebens Trump hieß, nicht Drumpf, wie das häufig behauptet worden ist. Siehe Gwenda Blair: The Trumps: Three Generations That Built an Empire. Touchstone, New York u. a. 2000, S. 26; demnach hatte die Familie die Namensschreibung bereits während des Dreißigjährigen Krieges zu Trump geändert.
  9. Donald J. Trump, Tony Schwartz: Trump. The Art of the Deal. Ballantine, New York 1987, ISBN 0-345-47917-3, S. 66; ausführlich dazu Andrew Kaczynski: Trump Mocks Warren’s Native American Heritage Claim, But Falsely Claimed His Family Was Swedish. In: BuzzFeed, 17. August 2015 (englisch).
  10. Heike Buchter, Kerstin Kohlenberg, Thorsten Schröder, Eva Schweitzer: Das größte Ego Amerikas. In: Die Zeit. 19. Mai 2016, abgerufen am 19. Juni 2016.
  11. Matt Viser: Even in College, Donald Trump Was Brash. In: The Boston Globe, 28. August 2015 (englisch).
  12. John Lichfield: The Life and Loves of Carla Bruni. In: The Independent, 18. Dezember 2007 (englisch).
  13. About Donald J. Trump, donaldjtrump.com (englisch)
  14. Eugene Scott: Church Says Donald Trump Is Not an ‘Active Member’. In: CNN, 28. August 2015 (englisch).
  15. Jason Horowitz: For Donald Trump, Lessons From a Brother’s Suffering. In: The New York Times, 2. Januar 2016 (englisch).
  16. Tracie Rozhon: Fred C. Trump, Postwar Master Builder of Housing for Middle Class, Dies at 93. In: The New York Times, 26. Juni 1999 (englisch).
  17. Jillian Kay Melchior: Donald Trump Has Mastered the Art of the Tax Break. In: National Review, 19. August 2015 (englisch).
  18. Jeff Cox: Trump Changes Gears, Now Buying Bluechip Stocks. In: CNBC, 11. August 2011 (englisch); Eamon Javers: Looks Like Trump Can Pick Some Stocks. In: CNBC, 16. Juli 2015 (englisch).
  19. Alex Frangos: Trump on Trump: Testimony Offers Glimpse of How He Values His Empire. In: The Wall Street Journal, 18. Mai 2009 (englisch).
  20. Eugene L. Meyer: A Trump Makeover for Washington’s Old Post Office. In: The New York Times, 27. Mai 2014.
  21. Claire Ferris-Lay: Trump Stays Mute on Dubai Tower Cancellation. In: ArabianBusiness.com, 3. Februar 2011.
  22. Jacob Adelman: New Owners See Ill-fated Trump Tower Phila. Plan as Template to Develop Site. In: Philly.com, 16. Mai 2015.
  23. Für die drei Projekte in Deutschland: Donald Trump bekennt sich zu seinem Tower in Stuttgart. In: Die Welt, 23. Juli 2002 (DPA-Meldung).
  24. Janice Castro: Trump Trips Up. In: Time, 6. Mai 1991, abgerufen am 17. Juni 2015 (englisch).
  25. a b Debra J. Saunders: Donald Trump and the GOP Primary of Horrors. In: SFGate.com, 11. Juli 2015.
  26. Chris Isidore: Everything You Want to Know About Donald Trump’s Bankruptcies. In: CNN, 31. August 2015 (englisch).
  27. Dave Anderson: Sports of The Times; Trump: Promoter Or Adviser? In: The New York Times, 12. Juli 1988 (englisch).
  28. Brentley Romine: PGA Tour: Donald Trump Announces he Will Run for President in 2016. In: Golfweek.com, 16. Juni 2015.
  29. PGA cancels Grand Slam of Golf at Trump National in Los Angeles. espn.go.com, 3. September 2015, abgerufen am 21. März 2016 (englisch).
  30. a b About Donald J. Trump. In: DonaldJTrump.com.
  31. Linda Qiu: Is Donald Trump’s ‘Art of the Deal’ the Best-Selling Business Book of All Time? In: Politifact.com, 6. Juli 2015.
  32. Axel Postinett: Donald Trumps neues Buch: Ich, Ich, Ich. In: Handelsblatt, 4. November 2015.
  33. Sebastian Moll: „Saturday Night Live“: Trump bringt sich selbst zum Lachen. In: Die Zeit, 8. November 2015.
  34. Nele Husmann: Donald Trump ist jetzt offiziell ein Star. In: Die Welt, 21. Januar 2007.
  35. Koalition gegen Trump: „Das war ein Fehler zuviel“. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 10. Dezember 2015.
  36. Jeremy W. Peters: In Trump Coverage, Catchphrase Becomes Cliché. In: The New York Times, 16. Mai 2011 (englisch).
  37. Tyler McCarthy: Celebrity Apprentice 2015 Spoilers. In: International Business Times, 16. Februar 2015 (englisch).
  38. a b Hudson Hongo: A Comprehensive List of Everyone Trying to Sever Ties With Donald Trump. In: Gawker, 1. Juli 2015, zuletzt aktualisiert am 9. Juli 2015 (englisch); Armando Tinoco: Everyone Hates Donald Trump. 18 People, Companies Who’ve Dumped Him Over Racist Comments. In: Latin Times, 2. Juli 2015 (englisch).
  39. Dylan Byers: NBC Still Planning for 'Apprentice,' Despite Donald Trump's Presidential Claims. In: Politico, 18. März 2015 (englisch).
  40. James Hibberd: Arnold Schwarzenegger to Replace Donald Trump as Celebrity Apprentice Host. In: Entertainment Weekly, 14. September 2015 (englisch).
  41. Tom Kludt, Brian Stelter: Trump: NBC, Univision Abandoned ‘51 Wonderful Girls’. In: CNN, 30. Juni 2015 (englisch).
  42. Corporate Info bei MissUniverse.com.
  43. Marianne M. Jennings: Business Ethics: Case Studies and Selected Readings (= South-Western Legal Studies in Business.). 6. Auflage. South Western Cengage Learning, Mason OH 2009, ISBN 978-0-324-65774-6, S. 108 f.
  44. Miss Universe vs. US-Milliardär: Alle gegen Donald Trump. In: Spiegel Online, 3. Juli 2015.
  45. WWE Interactive Stock Chart. In: Finance.Yahoo.com, abgerufen am 17. Juni 2015 (englisch).
  46. USA Network Admits Trump Buying RAW Is Just A Storyline. In: Wrestlinginc.com, 18. Juni 2009 (englisch).
  47. Donald Trump Announced for WWE Hall of Fame. In: WWE.com, 25. Februar 2013 (englisch).
  48. Nick Gass: Donald Trump Has Spent Years Courting Hillary and Other Dems. In: Politico, 16. Juni 2015 (englisch).
  49. Cooper Allen: Donald Trump and White House Bids. A Long History of Not Running. In: USA Today, 15. Juni 2015 (englisch)
  50. Trump Not Running for President. In: CNN, 16. Mai 2011 (englisch).
  51. Glenn Kessler: A Look at Trump’s ‘Birther’ Statements. In: The Washington Post, 28. April 2011 (englisch).
  52. Reid J. Epstein, Heather Haddon: Donald Trump Enters 2016 Presidential Race. Reality-TV Personality and Real-estate Developer is 12th Candidate to Join Republican Race. In: The Wall Street Journal, 16. Juni 2015 (englisch).
  53. Adam B. Lerner: Donald Trump: I’m Running for President. In a Free-ranging Speech, Trump Takes on China, His Own Wealth, and Declares ‘I Will Be the Greatest Jobs President God Ever Created’. In: Politico, 16. Juni 2015 (englisch).
  54. Donald Trump Blasts Neil Young’s ‘Hypocrisy’ Over Use of Song. In: The Guardian, 26. Juni 2015 (englisch).
  55. Marc Pitzke: Donald Trumps rassistische Hetze: Wahlkampf der Dumpfbacken. In: Spiegel Online, 9. Juli 2015.
  56. Nicolas Richter: Das Phänomen Donald Trump. In: Süddeutsche Zeitung, 4. Juli 2015.
  57. Nach fremdenfeindlichen Äußerungen: Es wird einsam um Donald Trump. In: Spiegel Online, 4. Juli 2015.
  58. Dante Chinni: Trump Surge Leaves All but Jeb Bush in Donald’s Dust. In: The Wall Street Journal, 18. Juli 2015 (englisch).
  59. Amy Walter: The Long, Trump Summer. In: Cook Political Report, 15. Juli 2015 (englisch). Eine politikwissenschaftliche Bestätigung der medialen Präsenz Trumps gibt John Sides: Why Is Trump Surging? Blame the Media. In: The Washington Post, 20. Juli 2015 (englisch).
  60. U. a. Nate Silver: Donald Trump’s Six Stages Of Doom. In: FiveThirtyEight, 6. August 2015 (englisch); vgl. auch Andrew Prokop: Donald Trump is Surging in the Polls. Here’s Why He Won’t Win. In: Vox.com, 2. Juli 2015 (englisch).
  61. Ryan Lizza: John McCain Has a Few Things to Say About Donald Trump. In: The New Yorker, 16. Juli 2015 (englisch).
  62. Niall Stanage: Trump Crowds Out GOP’s Second Tier. In: The Hill, 16. Juli 2015 (englisch).
  63. Stephen F. Hayes: Trump GOP Candidacy Blows Up. In: The Weekly Standard, 19. Juli 2015 (englisch).
  64. a b Nate Cohn: The Trump Campaign’s Turning Point. In: The New York Times, 18. Juli 2015 (englisch); Dan Balz: Trump’s Attack on McCain Marks a Turning Point For Him — And the GOP. In: The Washington Post, 19. Juli 2015 (englisch).
  65. Chuck Todd, Mark Murray, Carrie Dann: A Showdown in Kentucky Could Be the Last of the Obama Wars. First Read. In: NBC News, 30. Juli 2015 (englisch).
  66. Harry Enten: Two Good Reasons Not To Take The Donald Trump ‘Surge’ Seriously. In: FiveThirtyEight, 16. Juli 2015 (englisch); Ben Schreckinger, Cate Martel: The Mystery of the Trump Coalition. In: Politico, 17. Juli 2015 (englisch).
  67. Natalie Andrews: Donald Trump Winning Facebook by a Landslide. In: The Wall Street Journal, 30. Juli 2015 (englisch).
  68. Nicolas Richter: Wie Donald Trump die Republikaner ruiniert. In: Süddeutsche Zeitung, 7. August 2015.
  69. Lisa Nienhaus: Die Trump-Show. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 7. August 2015.
  70. Andreas Ross: Trump und sein Berater. Gegen die Schwerkraft. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 9. August 2015.
  71. Nate Silver: Donald Trump Won’t Win A War Against Fox News. In: FiveThirtyEight, 7. August 2015 (englisch).
  72. Gabriel Sherman: Donald Trump and Roger Ailes Make Up — for Now. In: New York (Zeitschriftenwebsite), 10. August 2015 (englisch). Zum weiteren Verlauf Brian Snyder: Fox News: Republican Trump Should Apologize After Latest Twitter Outburst. In: Reuters.com, 25. August 2015 (englisch).
  73. Kevin Cirilli, Bob Cusack: Exclusive: Trump Threatens Third-party Run. In: The Hill, 23. Juli 2015 (englisch); Harry Enten: Trump Would Lose Badly In A Third-Party Bid, But He Could Take The Republican Down, Too. In: FiveThirtyEight, 24. Juli 2015 (englisch); Stephen Shepard: Insiders: Trump Independent Bid Would Ruin GOP Chances. In: Politico, 11. Dezember 2015 (englisch).
  74. Laura Meckler: Donald Trump: Open to Independent Bid if GOP Doesn’t Treat Him ‘Fairly’. In: The Wall Street Journal, 22. November 2015 (englisch); USA-Wahlkampf: Trump droht mit eigenständiger Kandidatur. In: Frankfurter Rundschau, 10. Dezember 2015 (AFP-Meldung).
  75. Amy Walter: The Long, Trump Summer. In: Cook Political Report, 15. Juli 2015 (englisch); No, the Summer of Donald Trump Isn’t Over Yet. In: Bloomberg.com, 22. September 2015 (englisch).
  76. The Editorial Board: G.O.P. Candidates Follow Trump to the Bottom on Immigration. In: The New York Times, 20. August 2015 (englisch).
  77. Josh Marshall: Act Two of the Trump Epic. In: TalkingPointsMemo. 19. August 2015 (englisch); Ken Goldstein: Is Donald Trump Just a Summer Fling? In: Bloomberg.com, 27. August 2015 (englisch).
  78. Deena Zaru: Pivit Prediction: Odds of Trump Winning GOP Nomination Surge. In: CNN, 24. August 2015 (englisch).
  79. Nate Cohn: There’s Evidence That Trump’s Polling Support Is Overstated. In: The New York Times, 26. August 2015 (englisch).
  80. Tal Kopan: Marco Rubio: Count Me Out of Donald Trump ‘Freak Show’. In: CNN, 28. September 2015 (englisch); Marc Caputo: The Strategy Behind Rubio’s Trump Feud. In: Politico, 24. September 2015 (englisch).
  81. Ezra Klein: Trump Has Figured Out Jeb Bush’s Greatest Weakness as a Candidate, and It’s Not His Energy Level. In: Vox.com, 18. Oktober 2015 (englisch).
  82. Rich Lowry: The Anti-Establishment Front-Runner. In: Politico, 21. Oktober 2015 (englisch).
  83. Chuck Todd, Mark Murray: Trump Plots His Exit Strategy. In: MSNBC, 5. Oktober 2015 (englisch); Maggie Haberman: From Donald Trump, Hints of a Campaign Exit Strategy. In: The New York Times, 9. Oktober 2015 (englisch).
  84. Ben Schreckinger: Donald Trump’s Building a Long-term Operation. In: Politico, 16. Oktober 2015 (englisch).
  85. Jonathan Easley: How Trump Won Summer of 2015. In: The Hill, 31. August 2015 (englisch).
  86. Byron York: Panicked Establishment Gets Ready for War Against Trump. In: The Washington Examiner, 19. Oktober 2015 (englisch).
  87. Taegan Goddard: Trump Can Win the GOP Nomination. In: The Political Wire, 18. Oktober 2015 (englisch).
  88. Philip Bump: Is it Time to Concede that Donald Trump Is Likely to Win the GOP Nomination? In: The Washington Post, 21. Oktober 2015 (englisch).
  89. Ronald Brownstein: Donald Trump’s Lead Explained in Two Sentences. In: National Journal, 19. Oktober 2015 (englisch).
  90. Taegan Goddard: Why Donald Trump Won’t Win. In: The Political Wire, 18. Oktober 2015 (englisch); Sasha Issenberg: Mike Murphy of Right to Rise Explains His Theory That Jeb Bush Is Still the Candidate to Beat. In: Bloomberg, 20. Oktober 2015 (englisch).
  91. Trump Gets Biggest Crowd of Any 2016 Candidate So Far. In: New York Post, 22. August 2015 (englisch).
  92. Kalev Leetaru: Is Donald Trump Finally Losing his Media Mojo? In: The Washington Post, 6. November 2015 (englisch).
  93. 2016 Iowa Caucus. In: 2016 Election Central, abgerufen am 7. November 2015 (englisch).
  94. Nick Corsanti: Donald Trump’s Radio Ads, Like His Stump Speech, Promise ‘Great’ Things. In: The New York Times, 5. November 2015 (englisch).
  95. Philip Bump: Donald Trump Led the Polls for 107 Straight Days. Until Today. In: The Washington Post, 4. November 2015 (englisch).
  96. Jenna Johnson: Donald Trump Promises to ‘Bomb the Hell Out of ISIS’ in New Radio Ad. In: The Washington Post, 18. November 2015 (englisch).
  97. Jeremy Diamond: Trump Would ‘Certainly Implement’ National Database for U.S. Muslims. In: CNN, 20. November 2015 (englisch).
  98. Niall Stanage: Trump Rises in Wake of Paris Attacks. In: The Hill, 19. November 2015 (englisch)
  99. CNN Poll, December 18, 2015, CNN (englisch)
  100. Nate Silver: One Big Reason To Be Less Skeptical Of Trump. In: FiveThirtyEight, 21. Januar 2016 (englisch).
  101. Matt Coulter: PredictWise Market Update: Trump Triumphs, Cruz Crashes. In: Race 4 2016, 26. Januar 2016 (englisch); Mike Allen: Playbook. In: Politico, 27. Januar 2016 (englisch).
  102. Glenn Beck, Steven F. Hayward, Mark Helprin, William Kristol, Edwin Meese u. a.: Conservatives against Trump. In: The National Review, 21. Januar 2016 (englisch).
  103. Nate Silver: The Republican Party May Be Failing. In: FiveThirtyEight, 25. Januar 2016 (englisch).
  104. Johannes Kuhn: „Er ist der Beste“: Sarah Palin unterstützt Donald Trump. In: Süddeutsche Zeitung, 20. Januar 2016.
  105. Margaret Hartmann, Jaime Fuller: Why Is Trump Boycotting the Fox News Debate? In: New York, 27. Januar 2016 (englisch)
  106. TRUMP: 'Donald Trump gave $1 million' to the event he's hosting instead of attending the debate, Business Insider, 29. Januar 2016 (englisch)
  107. 2016 Primary Results and Calendar. In: The New York Times (englisch).
  108. Ed Kilgore: Here’s Your 3-Way GOP Race — and It Is Trump’s To Lose. In: New York, 20. Februar 2016 (englisch).
  109. Taegan Goddard: Prediction Markets Overwhelmingly Favor Trump. In: Political Wire, 24. Februar 2016 (englisch).
  110. Nate Silver, Harry Enten: Nevada Was Great For Donald Trump, Bad For Ted Cruz. In: FiveThirtyEight, 24. Februar 2016 (englisch). Sie weisen darauf hin, dass Hispanics (bei einem Anteil von 25 Prozent der Bevölkerung) nur etwa acht Prozent der Caucus-Wähler und etwa ein Prozent der staatsweiten Hispanics ausmachten.
  111. Janell Ross: Donald Trump apparently won the Latino vote in Nevada. It doesn’t mean Latinos suddenly love him. In: The Washington Post, 24. Februar 2016 (englisch); Dan Balz, Scott Clement: Poll: Trump’s Negatives among Hispanics Rise; Worst in GOP Field. In: The Washington Post, 25. Februar 2016 (englisch).
  112. Chris Christie endorses Donald Trump, CNN, 26. Februar 2016 (englisch)
  113. „Election 2016 — Republican Delegate Count“, realclearpolitics.com, 2. März 2016 (englisch)
  114. „Super Saturday – Cruz wins Kansas“, cnn.com, 6. März 2016 (englisch)
  115. Carson spricht sich für Trump aus, zeit.de, 11. März 2015
  116. Donald Trump signs RNC loyalty pledge, CNN Politics, 4. September 2015
  117. GOP candidates back off pledge to support nominee, CNN Politics, 30. März 2016
  118. Taegan Goddard: RNC Embraces Trump as Nominee. In: Political Wire, 3. Mai 2016 (englisch).
  119. Jonathan Martin, Patrick Healy: Donald Trump All but Clinches Nomination With Indiana Win; Cruz Quits. In: The New York Times, 3. Mai 2016 (englisch).
  120. Who Is Running for President? In: The New York Times, 3. Mai 2016.
  121. Donald Trump: Ben Carson May Help Pick VP, USNews, 4. Mai 2016 (englisch).
  122. Stephen Ohlemacher, Jill Colvin: Delegates in hand, Trump says he’s got GOP nomination. Associated Press, 26. Mai 2016, abgerufen am 26. Mai 2016 (englisch).
  123. Of Course Trump Can Win. But Clinton’s the favorite. Here’s what we make of the polls at this stage. In: FiveThirtyEight, 31. Mai 2016 (englisch).
  124. Harry Enten: GOP Voters Are Rallying Behind Trump As If He Were Any Other Candidate. In: FiveThirtyEight, 1. Juni 2016 (englisch).
  125. Exemplarisch Clare Malone: Conventional Wisdom: Rubio Flip-Flops Onto The Trump Bandwagon. In: FiveThirtyEight, 31. Mai 2016 (englisch).
  126. Jordan Rudner: Bush 41 and 43 have no plans to endorse Trump. In: The Washington Post, 4. Mai 2016 (englisch).
  127. Monica Langley: Behind Mitt Romney’s Increasingly Lonely Challenge to Donald Trump. In: The Wall Street Journal, 28. Mai 2016 (englisch); Eric Bradner, Jim Acosta: Mitt Romney ends recruiting efforts for an independent candidate. In: CNN.com, 19. Mai 2016 (englisch).
  128. Chuck Todd, Mark Murray, Carrie Dann: First Read: Trump's Takeover of the GOP Is Now Complete. In: NBC News, 3. Juni 2016 (englisch).
  129. Bill Chappell: ‘Trump University’ Documents Put On Display Aggressive Sales Techniques. In: National Public Radio, 31. Mai 2016 (englisch).
  130. Scott Bixby: Donald Trump says judge in university court case biased by ‘Mexican heritage’. In: The Guardian, 3. Juni 2016 (englisch).
  131. John Bat: GOP Sen. Jeff Flake: Trump can't win. In: CBS News, 7. Juni 2016 (englisch).
  132. Jessie Hellman: Rubio: I'd speak on Trump's behalf at convention. In: The Hill, 26. Mai 2016 (englisch); Niels Lesniewski: Rubio Says He Won’t Speak on Trump’s Behalf at GOP Convention. In: Roll Call, 6. Juni 2016 (englisch).
  133. Taegan Goddard: Graham Urges Republicans to Take Back Endorsements. In: Political Wire, 7. Juni 2016 (englisch).
  134. Lynn Sweet: Sweet: Sen. Mark Kirk withdraws support for Trump. In: Chicago Sun Times, 7. Juni 2016 (englisch).
  135. Ashley Parker, Maggie Haberman: Donald Trump’s Campaign Stumbles as It Tries to Go Big. In: The New York Times, 27. Mai 2016 (englisch); Benji Sarlin, Katy Tur, Ali Vitali: Donald Trump does not have a campaign. In: MSNBC, 6. Juni 2016 (englisch).
  136. Reid J. Epstein, Rebecca Ballhaus, Beth Reinhard: Donald Trump Is Getting a Late Start on Fundraising. In: The Wall Street Journal, 7. Juni 2016 (englisch).
  137. Chuck Todd, Mark Murray, Carrie Dann: First Read: Trump Starts the General After Squandering a Head Start. In: NBC News, 8. Juni 2016 (englisch).
  138. Trump will Pence als Vize, Tagesschau, 15. Juli 2016 (englisch)
  139. Donald Trump rallies are turning violent. In: CNN Money, 10. März 2016 (englisch).
  140. Trump supporter charged after sucker-punching protester at North Carolina rally. In: The Washington Post, 10. März 2016 (englisch); Donald Trump’s Campaign Violence is Condoned All the Way to the Top. In: The Guardian, 11. März 2016 (englisch).
  141. Trump supporters, protesters clash after Chicago rally postponed. In: CNN.com, 12. März 2016 (englisch).
  142. a b Presidential Candidates React To Violence At Donald Trump’s Chicago Rally. In: National Public Radio, 12. März 2016 (englisch).
  143. Campaign violence and Donald Trump: Hardly surprising, entirely predictable. In: The Los Angeles Times, 11. März 2016 (englisch).
  144. Update: Five arrested in anti-Trump protest at GOP convention in Burlingame. In: San Francisco Examiner, 2. Mai 2016 (englisch).
  145. About 20 demonstrators arrested outside of Trump rally in California. In: Reuters, 29. April 2016 (englisch).
  146. Pepper Spray Flies During Trump Protest Clash In Anaheim. In: CBS Los Angeles, 27. April 2016 (englisch).
  147. Trump protesters smash door, break through barriers. In: CNN.com, 24. Mai 2016 (englisch).
  148. Protesters attack Trump supporters outside San Jose rally. In: USA Today, 2. Juni 2016 (englisch).
  149. Steve Eder: In Fact | Donald Trump Opposed Iraq War — but After It Started. In: The New York Times, 16. September 2015 (englisch). Im Februar 2016 erregten zwei Radiointerviews von 2002 und 2003 Aufsehen, in denen Trump sich positiv zum Irakkrieg geäußert hatte; Andrew Kaczynski: Trump One Day Into Iraq Invasion: “It Looks Like A Tremendous Success”. In: BuzzFeed, 19. Februar 2016 (englisch).
  150. Carl Cannon: Why Donald Trump Didn't Run as a Democrat. In: RealClearPolitics, 21. Juli 2015.
  151. Rachel Weiner: Trump: Mitt Romney’s ‘Maniacal’ Self-deportation Policy Cost him Minorities. In: The Washington Post, 26. November 2012 (englisch).
  152. Immigration Reform That Will Make America Great Again. In: DonaldJTrump.com (englisch).
  153. Siehe Jens Hainmueller, Daniel J. Hopkins: The Hidden American Immigration Consensus: A Conjoint Analysis of Attitudes toward Immigrants. In: American Journal of Political Science. Bd. 59, 2015, S. 529–548, doi:10.1111/ajps.12138: „Americans view educated immigrants in high-status jobs favorably … Beneath partisan divisions over immigration lies a consensus about which immigrants to admit“. Siehe auch Roger Daniels: Guarding the Golden Door. American Immigration Policy and Immigrants since 1882. Hill and Wang, New York 2004, S. 266 f. mit einem Zitat von Doris Meissner über die Kontinuität dieser Politik auch nach 9/11.
  154. Eugene Scott, Sara Murray: Donald Trump Changes Tone on Syrian Refugees. In: CNN, 10. September 2015 (englisch).
  155. Elias Isquith: “If I Win, They’re Going Back”. Why Donald Trump’s Threat to Refugees is the Key to his Campaign. In: Salon.com, 1. Oktober 2015 (englisch).
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  222. Sarah Gilbert: Interpreting Trump: art that honors and art that tears him down – in pictures. In: The Guardian. 16. März 2016, abgerufen am 10. April 2016 (englisch).
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