Donegal

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Donegal
Dún na nGall
Donegal
Donegal (Irland)
Red pog.svg
Koordinaten 54° 39′ N, 8° 7′ WKoordinaten: 54° 39′ N, 8° 7′ W
Symbole
Wappen
Wappen
Basisdaten
Staat Irland

Provinz

Ulster
Grafschaft Donegal
Höhe 9 m
Fläche 265 km²
Einwohner 2618 (2016)
Dichte 9,9 Ew./km²
Telefonvorwahl +353(0)74
Website www.donegaltown.ie (englisch)
Donegal stadsgezicht.jpg

Donegal (irisch Dún na nGall, deutsch ‚Festung der Fremden‘) ist eine Stadt im Nordwesten der Republik Irland.[1]

Obwohl namensgebend für das nördlichste irische County, in dessen Südwesten die Stadt liegt, ist Donegal weder der Hauptort noch Verwaltungssitz (das ist Lifford) noch der größte Ort des Countys (das ist Letterkenny). Beim Census 2016 wurde die Einwohnerzahl von Donegal mit 2618 Personen ermittelt.[2]

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Donegal liegt nahe der Spitze der Donegal Bay und wird vom River Eske durchflossen, der südwestlich von Donegal in den Atlantik mündet. Nördlich von Donegal liegen die Bluestack Mountains, die sich wie eine natürliche Barriere zwischen dem südlichen und nördlichen Teil des Countys erstrecken.

Donegal
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Quelle: Met Éireann
Monatliche Durchschnittstemperaturen und -niederschläge für Donegal
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Max. Temperatur (°C) 7,6 7,5 8,7 10,3 12,7 15,0 16,2 16,6 15,3 13,0 9,8 8,4 Ø 11,8
Min. Temperatur (°C) 3,2 2,9 3,7 5,0 7,1 9,6 11,4 11,4 10,1 8,3 5,2 4,2 Ø 6,9
Niederschlag (mm) 114 76 86 58 59 64 72 91 102 118 114 103 Σ 1.057
Regentage (d) 19 13 16 12 12 13 13 15 16 18 18 18 Σ 183
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Quelle: Met Éireann

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aus archäologischen Funden erschließt sich, dass die Gegend um Donegal bereits in prähistorischen Zeiten besiedelt wurde. Im Jahr 1159 wurde Aufzeichnungen zufolge hier eine dänische Wikinger-Festung von dem irischen Hochkönig Muirchertach Mac Lochlainn zerstört. Auf die Wikinger-Besiedlung wird auch der Name „Festung der Fremden“ zurückgeführt.

In späterer Zeit war in Donegal der Sitz des O’Donnell-Clans, der eine zentrale Rolle in der irischen Geschichte spielte und vom 15. bis 17. Jahrhundert die Hauptopposition gegen die englischen Eroberer repräsentierte.

Die Familie der O’Donnells gründete im 15. Jahrhundert an der Donegal Bay südlich des Stadtzentrums die franziskanischen Klöster Magherabeg und Donegal.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ungeachtet seiner geringen Größe und fehlenden administrativen Bedeutung ist Donegal weithin bekannt, da die Stadt von allen Touristen passiert wird, die über Sligo und Ballyshannon aus dem irischen Westen ins County Donegal einreisen. Nach dem Ausbau des Straßensystems in Irland in den 1990er- und 2000er-Jahren fließt der Durchgangsverkehr inzwischen jedoch auf der N15 bzw. N56 an Donegal vorbei, wobei die N56 in Donegal beginnt und als Zirkularroute über Killybegs, Glenties, Dungloe, Gweedore, Gortahork, Falcarragh und Dunfanaghy den Westen und Norden des Countys erschließt und dann über Letterkenny und Stranorlar als N15 nach Donegal zurückführt.

Über den kleinen Flughafen Donegal bei Dungloe wird das County zweimal täglich von der Aer Arann mit Dublin sowie dreimal pro Woche mit Glasgow in Schottland verbunden (Stand 2010).[3] Der Hauptteil des öffentlichen Personenverkehrs wird jedoch wie überall in Irland von Bus Éireann abgewickelt, der Donegal via Enniskillen (NI) mit Dublin und über Letterkenny mit Derry in Nordirland sowie via Sligo mit Galway im zentralen Westen Irlands verbindet; zwei kleine Privatunternehmen fahren außerdem (meist einmal täglich) auch Orte im County Donegal an, die Bus Éireann nicht bedient. An den Schienenverkehr in Irland, der landesweit nur marginale Bedeutung hat, ist Donegal seit 1960 nicht mehr angeschlossen. Im früheren Bahnhofsgebäude ist heute das „Donegal Railway Heritage Centre“ untergebracht, ein Eisenbahnmuseum, das die Geschichte der beiden Schmalspurbahnen im County Donegal zwischen 1863 und 1959 darstellt.[4]

Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als Ausgangspunkt und Standquartier für touristische Exkursionen verfügt Donegal zwar über eine größere Anzahl von Hotels, für die örtliche Bevölkerung ist die soziale Infrastruktur aufgrund fehlender öffentlicher Einrichtungen jedoch eher unbefriedigend. Auch große Shopping Centres fehlen vor Ort.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Donegal – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Karte von Irland (stark vergrößerbar)
  2. Donegal (Town) auf citypopulation.de, abgerufen am 7. Juli 2017 (englisch)
  3. @1@2Vorlage:Toter Link/www.donegalairport.ie Seite nicht mehr abrufbar; Suche in Webarchiven: Website des Donegal Airports
  4. County Donegal Railway Restoration Ltd. – Website
  5. Eske Castle auf solishotels.com