Dorfkirche Hochstedt

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Die evangelische Dorfkirche Hochstedt stand im Ortsteil Hochstedt der Stadt Nordhausen in Thüringen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die 1831 erbaute Kirche hatte mehr als 100 Sitzplätze. 1958 gehörten 80 Mitglieder zur Kirchgemeinde, als Pfarrer Lerchner die Pfarrstelle in Hochstedt übertragen bekam. Damals waren die Balken der tragenden Dachkonstruktion vom Hausbock befallen und zerstört. Drei der vier Eckpfeiler kippten, bedingt durch Bodensenkungen, nach außen weg. 1964 wurde das Gebäude baupolizeilich wegen Baufälligkeit und Einsturzgefahr gesperrt. Mangels Geld und Material für eine Generalsanierung wurden die Gläubigen an die Pfarrkirche in Nordhausen-Salza verwiesen. 1965 wurde die Dorfkirche abgebrochen.[1]

Die Gläubigen und die Einwohner errichteten im Jahr 1968 eine kleine Kapelle mit nebenstehendem Glockenstuhl.[2] Die Baukosten in Höhe von 22.000 DDR-Mark wurden größtenteils durch Spenden der Gemeindemitglieder aufgebracht. Am 30. Juni 1968 wurde die Kapelle durch Propst Hoffmann aus Nordhausen eingeweiht. Am 9. Mai 1993 feierte die Gemeinde im großen Festzelt gemeinsam mit der Partnergemeinde Altenbochum das 25-jährige Bestehen der Kapelle.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Thomas Müller: Die Kirchen im Südharz. mit Fotografien von Christoph Keil und anderen. Nordhausen 2017, S. 100.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Die Kirche auf www.hesserode.de
  2. Die Kirche auf der Webseite der Stadt Abgefragt am 14. Februar 2014

Koordinaten: 51° 31′ 16″ N, 10° 42′ 5″ O