Doris Day

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Doris Day an Bord der USS Juneau, um 1953

Doris Day (* 3. April 1922[1][2][3] in Cincinnati, Ohio, als Doris Mary Ann Kappelhoff) ist eine US-amerikanische Filmschauspielerin und Sängerin mit deutschen Wurzeln.

Day trat zunächst erfolgreich als Sängerin verschiedener Big Bands auf. 1947 schaffte sie den Sprung nach Hollywood, wo sie fortan in einigen Musicals zu sehen war. Doch es waren vor allem familienfreundliche Filmkomödien, u. a. mit Rock Hudson, die maßgeblich ihr Image als „Sauberfrau“ prägten und mit denen sie in den späten 1950er und frühen 1960er Jahren zu den populärsten und kommerziell erfolgreichsten Hollywoodstars aufstieg. Seit dem Ende ihrer Filmkarriere setzt sich Doris Day verstärkt für den Tierschutz ein, wofür sie 2004 mit der Presidential Medal of Freedom ausgezeichnet wurde.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kindheit und Jugend bis 1939[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Doris Mary Ann Kappelhoff[4] ist das dritte Kind des Musiklehrers William Kappelhoff (1892–1967) und seiner Frau Alma Sophia Welz (1895–1976). Beide Eltern waren als Kinder deutscher Einwanderer ebenfalls in Cincinnati zur Welt gekommen.[5]

Sie wollte ursprünglich Tänzerin werden, konnte ihren Traum aufgrund eines im Alter von 14 Jahren bei einem Autounfall erlittenen Beinbruchs aber nicht verwirklichen.

Doris Day im Jazzclub Aquarium (New York), 1946. Foto: William P. Gottlieb

Frühe Jahre (1939–1947)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sie trat beim Rundfunk und in Nachtklubs auf, bevor sie als Sängerin bei den Bands von Bob Crosby und Les Brown arbeitete. Ihren Durchbruch hatte sie 1944 mit dem Nummer-eins-Hit Sentimental Journey, dem mit My Dreams Are Getting Better All the Time ein weiterer Hit folgte. Ihr Arbeitgeber, der Nachtclubbesitzer und Bandleader Barney Rapp, verpasste ihr nach dem Lied Day After Day den Künstlernamen „Doris Day“.[6] Danach arbeitete sie für verschiedene Radiosendungen unter anderem mit Frank Sinatra, Bob Hope und Dinah Shore zusammen.

Ihre erste Ehe mit dem Posaunisten Al Jordan dauerte von 1941 bis 1943. Ihr im Februar 1942 geborener Sohn Terry starb am 19. November 2004 an Krebs. 1946 heiratete sie den Saxofonisten George Weidler, doch auch diese Ehe wurde nach kurzer Zeit geschieden. Doris Day wurde als mittlerweile etablierte Entertainerin 1947 von Hollywood-Produzenten entdeckt und unterschrieb einen Filmvertrag bei Warner Brothers.

Filmvertrag bei Warner Brothers (1947–1954)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ihr erster Film, Zaubernächte in Rio unter der Regie von Michael Curtiz, kam 1948 ins Kino. Er bescherte ihr den dritten Nummer-eins-Hit It’s Magic. Es folgten überwiegend heitere Filmmusicals wie Bezaubernde Frau, Romanze mit Hindernissen, In all meinen Träumen bist du oder Man soll nicht mit der Liebe spielen, in denen vor allem ihr Gesangstalent und ihr Talent als Komödiantin gefördert wurden. Einige ernste Rollen übernahm Doris Day in Filmen wie Der Mann ihrer Träume oder Der Gefangene des Ku-Klux-Klan. Ihre bekanntesten Filmpartner waren James Garner, Rock Hudson, Lauren Bacall, Tony Randall, Ronald Reagan, Ginger Rogers, Frank Sinatra und Danny Thomas, mit denen sie z.T. auch später noch persönlich befreundet blieb. 1951 heiratete sie den Produzenten Martin Melcher, mit dem sie bis zu dessen Tod 1968 verheiratet war.

Den größten Erfolg jener Zeit feierte sie 1953 an der Seite von Howard Keel mit dem Western-Musical Schwere Colts in zarter Hand, das als sehr freie Verfilmung der Vita der Wildwest-Heldin Calamity Jane gelten kann. Mit dem Lied Secret Love aus diesem Film, das 1954 als Bester Filmsong mit einem Oscar ausgezeichnet wurde, hatte sie nach Love Somebody mit Buddy Clark und A Guy Is a Guy ihren fünften und letzten Nummer-eins-Hit.

Rollenwechsel (1954–1959)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als sich Doris Day ihre Filmrollen selbst aussuchen konnte, entschied sie sich für Tyrannische Liebe, ein Werk, das die dramatische Lebensgeschichte der Sängerin Ruth Etting darstellte und mit dem Oscar ausgezeichnet wurde. Danach trat sie 1956 mit James Stewart in dem Alfred-Hitchcock-Thriller Der Mann, der zuviel wußte auf und machte den Filmsong Que Sera, Sera (Oscar-Auszeichnung) zu ihrer Erkennungsmelodie. Die Produzenten des Films hatten auf ihre Popularität als Sängerin gesetzt, gleichwohl lobten Kritiker ihre künstlerisch anspruchsvolle Leistung als Schauspielerin.

1957 verlängerte sie ihren Vertrag mit Columbia Records für die damalige Rekordsumme von einer Million US-Dollar um weitere zehn Jahre. Nachdem sie seit Bestehen ihres Vertrags mit Warner Brothers mit Ausnahme des Albums My Thrill nur die Soundtracks ihrer Musicals als Alben veröffentlicht hatte, nahm sie bis Mitte der 1960er Jahre eine Reihe von eigenen Studioalben auf. Nach Der Mann, der zuviel wußte folgten überwiegend harmlose Komödien wie Reporter der Liebe (mit Clark Gable), Babys auf Bestellung (mit Richard Widmark) und Mit mir nicht, meine Herren (mit Jack Lemmon), die allerdings eher mäßig erfolgreich waren.

Internationale Filmkarriere (1959–1965)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ihren endgültigen Durchbruch als kassenträchtiger Filmstar hatte Doris Day an der Seite von Rock Hudson mit dem Film Bettgeflüster, für den sie ihre erste und einzige Oscar-Nominierung erhielt. Mit Hudson drehte sie 1961 und 1964 die sehr erfolgreichen Nachfolger Ein Pyjama für zwei und Schick mir keine Blumen. Daneben profilierte sie sich als eine der beliebtesten Schauspielerinnen der Vereinigten Staaten in kommerziell erfolgreichen Filmkomödien wie Ein Hauch von Nerz (mit dem Golden Globe als beste Komödie ausgezeichnet) neben Cary Grant oder Was diese Frau so alles treibt und Eine zuviel im Bett mit James Garner. Ihre letzte dramatische Rolle hatte sie 1960 in dem Psychothriller Mitternachtsspitzen, ihre letzte Musicalrolle 1962 in Spiel mit mir. Während eine Schauspielerin wie Marilyn Monroe durch die Überbetonung ihrer erotischen Anziehungskraft den Ruf einer "Sexgöttin" hatte, pflegte Doris Day ein komplett gegensätzliches Image und verkörperte Frauen, die in ihrer Sittsamkeit unbeirrbar waren. Dies brachte der Darstellerin auch Spott ein. Ihrem ehemaligen Leinwandpartner Oscar Levant wird die Aussage zugeschrieben: "Ich kannte sie, bevor sie Jungfrau wurde."

Nachlassende Filmerfolge und Fernsehkarriere (1965–1973)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ab Mitte der 1960er Jahre wurden Days Filme und Darstellungen zunehmend als unglaubwürdig kritisiert. Der Geschmack des Kinopublikums veränderte sich deutlich, etablierte Genres wie der Western, das Musical oder der Monumentalfilm wurden als veraltet empfunden. Auch die romantischen Komödien, in denen Doris Day üblicherweise zu sehen war, waren nicht mehr zeitgemäß. In Comics und von Kritikern wurde die Schauspielerin als „älteste Jungfrau der Welt“ bezeichnet.[7][8] Auch wenn alle ihre Filme, abgesehen von Das Teufelsweib von Texas, Einnahmen über die Produktionskosten hinaus erzielten,[9] erreichten sie bei weitem nicht die Einspielergebnisse ihrer ersten beiden Filme mit Rock Hudson oder von Ein Hauch von Nerz. Doris Day wurde auch die Rolle der „Mrs. Robinson“ in dem Film Die Reifeprüfung angeboten, sie lehnte diese jedoch aus persönlichen Gründen ab.

Nach dem Tod (1968) ihres Ehemannes Martin Melcher, der ihre Karriere als Manager maßgeblich mitbestimmt hatte, nahm Day keine Rollen mehr an. Melcher oder ihr Anlageberater Jerry Rosenthal hatten ihr Vermögen verspekuliert. Day war verschuldet und vertraglich zu einer Fernsehserie verpflichtet. Nach einem längeren Gerichtsverfahren wurde Jerry Rosenthal zur Zahlung von 22 Millionen Dollar in erster Instanz verpflichtet; nach einem Berufungsverfahren erhielt Day im Zuge eines Vergleiches 10 Millionen Dollar. Von 1968 bis 1973 drehte sie für das Fernsehen die erfolgreiche Sitcom The Doris Day Show. Mit wöchentlich 20 Millionen Zuschauern gehörte sie in den ersten vier von insgesamt fünf Jahren zu den Top-30-Shows. An der Produktion war auch ihr Sohn Terry Melcher beteiligt, der sich inzwischen einen Namen als Musikproduzent gemacht hatte.

Doris Days Hotel Cypress Inn in Carmel-by-the-Sea

Rückzug ins Privatleben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach zwei weiteren Fernsehspecials Mitte der 1970er Jahre zog sich Doris Day aus der Öffentlichkeit zurück. Ihre vierte Ehe, die sie 1976 mit Barry Comden geschlossen hatte, endete mit der Scheidung 1981. Day widmete sich dem Tierschutz. Ihre Stiftung Doris Day Animal League setzt sich für herrenlose Tiere ein, insbesondere für Hunde. 1985/86 kehrte sie ins Fernsehen zurück und thematisierte in ihrer Talkshow Doris Day’s Best Friends Tierliebe und Leid der Tiere. 1989 erhielt sie den Cecil B. DeMille Award der Foreign Press Association in Hollywood für ihr Lebenswerk. Day zog sich erneut ins Privatleben zurück und betreibt in Carmel mit ihrem Geschäftspartner Dennis LeVette ein kleines Hotel namens Cypress Inn.

Comeback-Album[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2011 erschien ihr Album My Heart. Es wurde von Bruce Johnston produziert, der zudem an drei der Songs zusammen mit Terry Melcher als Co-Autor beteiligt war.[10] Das Album stieg auf Anhieb in die britischen Top 10 Album Charts ein. Damit schaffte Doris Day den Sprung in die englische Hitliste als zweitälteste Künstlerin nach Vera Lynn, die 2009 auf Platz 1 der britischen Album-Charts kam und mit 92 Jahren die älteste lebende Sängerin der Top 10 war.

Filmografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: Doris Day/Filmografie

Kinofilme

Fernsehsendungen

  • 1968–1973: The Doris Day Show (Sitcom)
  • 1971: The Doris Mary Anne Kappelhoff Special
  • 1975: Doris Day Today
  • 1985–1986: Doris Day’s Best Friends (Talkshow)
  • 1991: Doris Day: A Sentimental Journey

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Oscar

  • Nominierung
    • 1960: Beste Hauptdarstellerin in Bettgeflüster

Golden Apple Award

  • 1954: Sour Apple als unkooperativste Schauspielerin
  • 1962: Sour Apple als unkooperativste Schauspielerin
  • 1964: Sour Apple als unkooperativste Schauspielerin

Golden Globe Award

  • Auszeichnungen
    • 1958: Beliebteste Filmschauspielerin der Welt
    • 1960: Beliebteste Filmschauspielerin der Welt
    • 1963: Beliebteste Filmschauspielerin der Welt
    • 1989: Cecil B. DeMille Award für das Lebenswerk
  • Nominierungen
    • 1955: Beliebteste Filmschauspielerin der Welt
    • 1959: Beste Hauptdarstellerin – Komödie oder Musical (Babys auf Bestellung)
    • 1960: Beste Hauptdarstellerin – Komödie oder Musical (Bettgeflüster)
    • 1961: Beste Hauptdarstellerin – Drama (Mitternachtsspitzen)
    • 1963: Beste Hauptdarstellerin – Komödie oder Musical (Spiel mit mir)
    • 1964: Beste Hauptdarstellerin – Komödie oder Musical (Eine zuviel im Bett)
    • 1966: Beliebteste Filmschauspielerin der Welt
    • 1969: Bester weiblicher Fernsehstar (Doris Day in …)

Grammy Awards

  • Auszeichnung
  • Nominierungen
    • 1959: Beste weibliche Gesangsdarbietung (Everybody Loves a Lover)
    • 1961: Beste weibliche Gesangsdarbietung (The Sound of Music)

Hollywood Walk of Fame

Photoplay Award

  • 1951: Beliebtester weiblicher Star
  • 1959: Beliebtester weiblicher Star

Laurel Award

  • Auszeichnungen
    • 1958: Weiblicher Top Star
    • 1959: Weiblicher Top Star
    • 1960: Beste Hauptdarstellerin in einer Komödie (Bettgeflüster)
    • 1960: Weiblicher Top Star
    • 1961: Weiblicher Top Star
    • 1962: Beste Hauptdarstellerin in einer Komödie (Ein Pyjama für zwei)
    • 1962: Weiblicher Top Star
    • 1963: Beste Hauptdarstellerin in einer Komödie (Ein Hauch von Nerz)
    • 1963: Weiblicher Top Star
    • 1964: Weiblicher Top Star
    • 1965: Beste Hauptdarstellerin in einer Komödie (Schick mir keine Blumen)
  • Nominierungen
    • 1959: Beste Hauptdarstellerin in einer Komödie (Babys auf Bestellung, Platz 3)
    • 1961: Beste Hauptdarstellerin in einem Drama (Mitternachtsspitzen, Platz 4)
    • 1965: Weiblicher Top Star (Platz 4)
    • 1966: Weiblicher Top Star (Platz 5)
    • 1967: Beste Hauptdarstellerin in einer Komödie (Spion in Spitzenhöschen, Platz 2)
    • 1967: Weiblicher Top Star (Platz 8)
    • 1968: Beste Hauptdarstellerin in einer Komödie (Als das Licht ausging, Platz 5)
    • 1968: Weiblicher Top Star (Platz 14)
    • 1970: Beste Hauptdarstellerin in einer Komödie (Der Mann in Mammis Bett, Platz 3)

Bravo Otto

  • Auszeichnungen
  • Nominierungen unter anderem
    • 1968: Beliebteste Filmschauspielerin (Platz 19)
    • 1970: Beliebteste Filmschauspielerin (Platz 8)
    • 1971: Beliebteste Fernsehschauspielerin (Platz 11)
    • 1972: Beliebteste Fernsehschauspielerin (Platz 8)
    • 1980: Beliebteste Filmschauspielerin (Platz 5)
    • 1983: Beliebteste Filmschauspielerin (Platz 10)

Weitere Auszeichnungen

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel Chartplatzierungen[11] Anmerkungen
DeutschlandDeutschland DE OsterreichÖsterreich AT SchweizSchweiz CH Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich UK Vereinigte StaatenVereinigte Staaten US
1949 You’re My Thrill
300! 300! 300! 300! 5
(8 Wo.)
1950 Young Man with a Horn
300! 300! 300! 300! 1
(50 Wo.)
Tea for Two
300! 300! 300! 300! 3
(19 Wo.)
1951 Lullaby of Broadway
300! 300! 300! 300! 1
(24 Wo.)
On Moonlight Bay
300! 300! 300! 300! 2
(21 Wo.)
1952 I’ll See You in My Dreams
300! 300! 300! 300! 1
(24 Wo.)
1953 By the Light of the Silvery Moon
300! 300! 300! 300! 3
(17 Wo.)
Calamity Jane
300! 300! 300! 300! 2
(24 Wo.)
1955 Young at Heart
300! 300! 300! 300! 11
(6 Wo.)
mit Frank Sinatra
Soundtrack zum Film Man soll nicht mit der Liebe spielen
Love Me or Leave Me
300! 300! 300! 300! 1
(39 Wo.)
Soundtrack
1957 Day by Day
300! 300! 300! 300! 11
(6 Wo.)
1964 Love Him!
300! 300! 300! 300! 102
(8 Wo.)
Soundtrack
1979 20 Golden Greats
300! 300! 300! 12
(11 Wo.)
300!
1989 A Portrait of Doris Day
300! 300! 300! 32
(9 Wo.)
300!
1993 Greatest Hits
300! 300! 300! 14
(12 Wo.)
300!
1994 The Love Album
300! 300! 300! 64
(4 Wo.)
300!
1999 The Magic of the Movies
300! 300! 300! 63
(2 Wo.)
300!
2002 41 Hollywood Greats – The Best Of
300! 300! 300! 73
(2 Wo.)
300!
2007 The Magic of Doris Day
300! 300! 300! 20
(8 Wo.)
300!
2011 My Heart
46
(4 Wo.)
22
(7 Wo.)
73
(3 Wo.)
9
(7 Wo.)
135
(1 Wo.)
The Greatest Hits & More
300! 300! 300! 65
(10 Wo.)
300!
2012 The Ultimate Collection
300! 300! 300! 36
(3 Wo.)
300!
Nummer-eins-Alben 4
Top-10-Alben 1 9
Alben in den Charts 1 1 1 10 13

Singles[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In dieser Tabelle sind alle Singles von Doris Day eingetragen, die es in den USA sowie im Vereinigten Königreich (ab 1952) und Deutschland (ab 1956) in die jeweiligen Single-Charts unter die Top 40 geschafft haben. Bis Ende 1947 war Doris Day Sängerin der Les Brown Band, erst ab dem Song „Confess“ erschienen die Titel unter ihrem Namen.

Jahr Titel Chartplatzierungen[11] Anmerkungen
DeutschlandDeutschland DE Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich UK Vereinigte StaatenVereinigte Staaten US
1948 Love Somebody
300! 300! 1
(24 Wo.)
Confess
300! 300! 16
(11 Wo.)
mit Buddy Clark
It’s Magic
300! 300! 2
(21 Wo.)
My Darling, My Darling
300! 300! 7
(13 Wo.)
mit Buddy Clark
aus dem Broadway-Musical Where's Charley?
1949 Powder Your Face with Sunshine (Smile! Smile! Smile!)
300! 300! 16
(3 Wo.)
mit Buddy Clark
Again
300! 300! 2
(19 Wo.)
Film: Nachtclub-Lilly
Everywhere You Go
300! 300! 22
(1 Wo.)
1949 Let’s Take an Old-Fashioned Walk
300! 300! 17
(6 Wo.)
mit Frank Sinatra
aus dem Broadway-Musical Miss Liberty
(Where Are You) Now That I Need You
300! 300! 20
(7 Wo.)
aus dem Broadway-Musical Red, Hot and Blue!
Canadian Capres (Cuttin’ Capres)
300! 300! 15
(10 Wo.)
Film: Mein Traum bist Du
Original: Paul Whiteman (1922)
(There’s A) Bluebird on Your Windowsill
300! 300! 19
(2 Wo.)
1950 Quicksilver
300! 300! 20
(3 Wo.)
I Said My Pajamas (And Put On My Pray’rs)
300! 300! 21
(6 Wo.)
Enjoy Yourself (It’s Later Than You Think)
300! 300! 24
(3 Wo.)
1950 Hoop-De-Doo
300! 300! 17
(12 Wo.)
Bewitched
300! 300! 9
(15 Wo.)
aus dem Broadway-Musical Pal Joey
I Didn’t Slip – I Wasn’t Pushed – I Fell
300! 300! 19
(4 Wo.)
A Bushel and a Peck
300! 300! 16
(8 Wo.)
aus dem Broadway-Musical Guys and Dolls
1951 Would I Love You (Love You, Love You)
300! 300! 10
(10 Wo.)
Harry James & His Orchestra with Doris Day
(Why Did I Tell You I Was Going To) Shanghai
300! 300! 7
(17 Wo.)
Domino
300! 300! 21
(4 Wo.)
1952 A Guy Is a Guy
300! 300! 1
(19 Wo.)
Adaption des britischen Lieds I Went to the Alehouse (A Knave Is a Knave) aus dem 18. Jahrhundert
Sugarbush
300! 8
(8 Wo.)
7
(14 Wo.)
Doris Day and Frankie Lane
When I Fall in Love
300! 300! 20
(3 Wo.)
Film: Korea
1952 No Two People
300! 300! 25
(2 Wo.)
mit Donald O’Connor
Film: Hans Christian Andersen
My Love and Devotion
300! 10
(2 Wo.)
300!
Full Time Job
300! 11
(1 Wo.)
20
(1 Wo.)
Ma Says Pa Says
300! 12
(1 Wo.)
300!
mit Johnnie Ray
1953 Mister Tap Toe
300! 300! 10
(7 Wo.)
Candy Lips
300! 300! 17
(1 Wo.)
mit Johnnie Ray
Let’s Walk That-a-Way
300! 4
(14 Wo.)
300!
Choo Choo Train (Ch-Ch-Foo)
300! 300! 20
(1 Wo.)
Adaption des französischen Lieds Le petit train
1954 Secret Love
300! 1
(29 Wo.)
1
(22 Wo.)
I Speak to the Stars
300! 300! 16
(4 Wo.)
Film: Das blonde Glück
Black Hills of Dakota
300! 7
(8 Wo.)
300!
If I Give My Heart to You
300! 4
(11 Wo.)
3
(17 Wo.)
1955 Ready, Willing and Able
300! 7
(9 Wo.)
300!
I’ll Never Stop Loving You
300! 17
(3 Wo.)
13
(9 Wo.)
Love Me or Leave Me
300! 20
(1 Wo.)
300!
1956 Let It Ring
300! 300! 51
(6 Wo.)
Ooh Bang Jiggilly Jang
300! 300! 88
(1 Wo.)
mit Paul Weston
Que Sera, Sera (Whatever Will Be, Will Be)
10
(4 Wo.)
1
(22 Wo.)
2
(27 Wo.)
Love in a Home
300! 300! 79
(4 Wo.)
mit Paul Weston
Julie
300! 300! 64
(10 Wo.)
The Party’s Over
300! 300! 63
(11 Wo.)
1957 Twelve O’Clock Tonight
300! 300! 68
(6 Wo.)
1958 A Very Precious Love
300! 16
(11 Wo.)
300!
Teacher’s Pet
300! 300! 56
(12 Wo.)
Everybody Loves a Lover
300! 25
(4 Wo.)
14
(12 Wo.)
Tunnel of Love
300! 300! 43
(8 Wo.)
1959 Love Me in the Daytime
300! 300! 100
(1 Wo.)
1960 Anyway the Wind Blows
300! 300! 50
(7 Wo.)
1962 Lover Come Back
300! 300! 98
(1 Wo.)
1964 Move Over Darling
300! 8
(16 Wo.)
300!
1987 Move Over Darling (1987)
300! 45
(6 Wo.)
300!
Wiederveröffentlichung
Winter Wonderland / Christmas Song
300! 87
(2 Wo.)
300!
Nummer-eins-Singles 2 3
Top-10-Singles 1 9 13
Singles in den Charts 2 17 46

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Deutsch

  • George Morris: Doris Day: Ihre Filme – ihr Leben (Originaltitel: Doris Day). Deutsch von Claudia Walter, 2. Auflage, Heyne, München 1987, ISBN 3-453-86061-6 (Heyne-Filmbibliothek. Band 61).
  • Tedd Thomey: Doris Day. Ein Lebensbericht (Originaltitel: Doris Day). Deutsch von Ellen Synthesen, Heyne, München 1965.
  • Diskografie aus: Frank Laufenberg: Hit-Lexikon des Rock & Pop.

Englisch

  • Eric Braun: Doris Day. 2. bearb. Aufl. Orion, London 2004, ISBN 978-0-7528-1715-6.
  • Tom Santopietro: Considering Doris Day. New York, St. Martin's Press.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Doris Day – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikiquote: Doris Day – Zitate

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Die meisten Biografien, darunter auch die Brockhaus Enzyklopädie und Kay Weniger: Das große Personenlexikon des Films, nennen 1924 als Geburtsjahr; wenige andere dagegen 1922. Die amtliche Volkszählung in ihrer Heimatstadt Cincinnati vom 1. April 1930 gibt das Alter von Doris mit sieben Jahren an (Mikrofilm: Stadtarchiv Cincinnati/Ohio, Federal Census 1930, Enumeration District 55, Rolle 1808, S. 10A), was 1922 als Geburtsjahr belegt.
  2. Ihre Geburt wurde unter der Registernummer 1922032665 am 12. April 1922 im Ohio Department of Health registriert.
  3. Doris Day. Plötzlich ein paar Jahre älter. In: Der Spiegel. 3. April 2017; abgerufen am 16. Mai 2017.
  4. Doris Day im Rampenlicht. In: Süddeutsche Zeitung online. 2. Juli 2009; abgerufen am 16. Mai 2017.
  5. Vorfahren von Doris Day (mit Quellennachweisen zu ihren Eltern und Großeltern).
  6. Vgl. Doris Day Autobiografie: Doris Day. Her Own Story, by A. E. Hotchner. 6. Auflage. New York: Bantam Books, S. 43; ebenso in Braun, Eric: Doris Day. 5. Aufl. London: Orion, S. 42f.
  7. With Six You Get Eggroll, Vgl. dorisday.net
  8. Caprice, Vgl. dorisday.net
  9. Box Office/Awards, Vgl. dorisday.net
  10. David Beard: Bruce Johnston produces new recordings for Doris Day album (Memento vom 17. Dezember 2015 im Internet Archive)
  11. a b Chartquellen: