Doris Wagner

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Doris Wagner (2014)
Video-Vorstellung (2014)

Doris Wagner (* 28. Januar 1963 in Bremen) ist eine deutsche Übersetzerin und gewählte Abgeordnete im Deutschen Bundestag (Bündnis 90/Die Grünen).

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Doris Wagner besuchte die Schule in Bremen und legte dort 1982 die Abiturprüfung ab. Anschließend ging sie in Würzburg auf die Dolmetscher-Schule und machte dort 1985 den Abschluss als staatlich geprüfte Übersetzerin mit Schwerpunkt Wirtschaft. Danach war sie als Fremdsprachenkorrespondentin in England und in Italien tätig. Sie kehrte 1995 nach Deutschland zurück, schloss eine Ausbildung zur Textilbetriebswirtin ab und arbeitete in dieser Branche. Von 2002 bis 2009 war sie als Veranstaltungsagentin selbständig. Von 2009 bis 2013 leitete sie das deutsche Büro der Europaabgeordneten Barbara Lochbihler.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sie trat 2001 in die Partei Bündnis 90/Die Grünen ein und bekleidete zahlreiche Funktionen in der Partei. Sie war von 2010 bis 2013 in Elternzeitvertretung Frauenreferentin der bayerischen Grünen Partei. Wagner engagiert sich besonders für Gleichstellungsfragen. Sie war Sprecherin der Bundesarbeitsgemeinschaft für Frauenpolitik und Sprecherin des Landesarbeitskreises Frauen- und Gleichstellungspolitik in Bayern.

Abgeordnete[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei der Bundestagswahl 2013 kandidierte sie im Wahlkreis München-Nord und zog über die Landesliste in den Bundestag ein. Dort ist sie Sprecherin der Grünen Fraktion für Demografiepolitik und Obfrau im Ausschuss für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Außerdem ist Wagner Ordentliches Mitglied im Verteidigungsausschuss[1]. und ist ordentliches Mitglied der Interparlamentarischen Konferenz für die GASP/GSVP (Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik/Gemeinsame Sicherheits- und Verteidigungspolitik).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Doris Wagner – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Doris Wagner, Bündnis 90/Die Grünen. Deutscher Bundestag. Abgerufen am 12. Juni 2017.