Dornier Do 317

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Dornier Do 317
f2
Typ: Bomber
Entwurfsland:

Deutsches Reich NSDeutsches Reich (NS-Zeit) Deutsches Reich

Hersteller: Dornier
Erstflug: 8. September 1942
Stückzahl: 1

Die Dornier Do 317 war ein mittelschwerer deutscher Bomber. Mit der Planung des Flugzeugentwurfes wurde 1940 begonnen und obwohl das Flugzeug äußerlich stark an die Do 217 erinnert, handelte es sich um einen neuen Entwurf.[1]

Es wurden nur sehr wenige Bauteile der Do 217 in die Do 317 übernommen. Der Zweck der Umkonstruktion lag darin, den Rumpf derart zu gestalten, dass eine Last von 3000 bis 4000 Kilogramm im Laderaum unterzubringen war. Ausführungen A und B waren geplant.

Die Höchstgeschwindigkeit lag bei 585 km/h in 6000 Metern Höhe bei zwei verwendeten Jumo 222 M mit einer Leistung von jeweils 2.000 PS (ca. 1.470 kW) und einer Startmasse von 20,15 Tonnen. Als Besatzung waren vier Mann vorgesehen.

Der Erstflug der Do 317 V1 (VK+IY) fand am 8. September 1942 mit Flugkapitän Hans Dieterle als Pilot statt. Es waren ursprünglich sechs Versuchsflugzeuge geplant. Jedoch wurde kein weiteres Flugzeug fertiggestellt.[2] Das darauffolgende Projekt (die Do 417) kam über das Entwurfsstadium nicht mehr hinaus. Somit war die Do 317 das letzte Glied in Dorniers 17er-Typenreihe.

Technische Daten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kenngröße Daten der Do 317A
Besatzung 4
Länge 16,80 m
Spannweite 20,64 m
Flügelfläche 68 m²
Höhe 5,45 m
Leermasse 9.955 kg
Startmasse 20.140 kg
Triebwerke zwei DB 603B mit 1.750 PS (ca. 1.290 kW)
Höchstgeschwindigkeit 560 km/h
Dienstgipfelhöhe 9800 m
Reichweite 3980 km
Bewaffnung 1 × MG 151, 3 × MG 131 und 1 × MG 81Z, sechs 500-kg-Bomben

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Hans-Peter Dabrowski: Focke-Wulf Fw 191 „Kampfflugzeug“ und das Bomber-B-Programm, 2011, S. 306ff.
  2. Hans-Peter Dabrowski: Focke-Wulf Fw 191 „Kampfflugzeug“ und das Bomber-B-Programm, 2011, S. 322f. Manfred Griehl: Dornier Do 217-317-417, 1987, S. 199f