Dorothea von Philipsborn

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Dorothea Luise Mathilde Auguste von Philipsborn (* 20. Mai 1894 in Strehlitz bei Groß Merzdorf, Schlesien; † 31. August 1971 in Weißwasser) war eine deutsche Bildhauerin und Malerin. Sie gehört in der Lausitz zu den wichtigsten, den öffentlichen Raum prägenden Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts. Von Philipsborn schuf zahlreiche sakrale Kunstwerke und Kleinplastiken aus Gips, Bronze, Zinn und Holz. Sie selbst bezeichnete ihre Kunst als „Figürlichen Realismus“.[1]

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dorothea von Philipsborn absolvierte zunächst ein Studium an der Akademie der Künste in Breslau bei Paul Schulz, danach in der Kunstakademie Dresden bei Peter Pöppelmann. Sie war 1938, 1940, 1943 und 1944 auf der Großen Deutschen Kunstausstellung in München vertreten.[2]

Nach ihrer 1946 erfolgten Flucht vom Gut Strehlitz in Schlesien kam sie nach Trebendorf. Sie richtete 1951 in Weißwasser ein Atelier im ehemaligen Porzellanwerk ein und lebte ab 1953 bis zu ihrem Tod auch in Weißwasser. Von Philipsborn war adliger Abstammung[1] und verleugnete auch in der DDR nie ihre christliche und schlesische Herkunft. Sie war Mitglied im 1950 gegründeten Verband Bildender Künstler. Sie war 1958/1959 und 1962/1963 auf den Deutschen Kunstausstellungen in Dresden vertreten.

Werke (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zumindest einen Teil ihrer Werke signierte sie mit einem P, dessen Fuß in einem V steht und somit eine nach unten zeigende Pfeilspitze bildet.

Bergmann vor der Hochschule Lausitz in Senftenberg

Ausstellungen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1960 Ausstellungen in China und dem Irak

Preise (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Dorothea von Philipsborn – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c Thoralf Schirmer: Ein Stück Heimat. Die stille Schlesierin in Weißwasser. In: Lausitzer Rundschau. 2. Februar 2008, abgerufen am 9. März 2021.
  2. Treffpunkt-Kunst.net - Künstlernamen Listing M-P
  3. http://www.gdk-research.de/de/obj19401641.html
  4. Wenn alle Brünnlein fließen … (PDF; 0,2 MB) In: Lausitzer Wasserzeitung, Ausgabe: Cottbus. September 2001, archiviert vom Original am 11. November 2004; abgerufen am 9. März 2021.
  5. Zoobummel in Hoyerswerda. (PDF; 5,1 MB) In: Ferienjournal Lausitzer Seenland. S. 23, archiviert vom Original am 10. April 2009; abgerufen am 9. März 2021.
  6. Liegender weiblicher Akt mit Tuch bei artnet
  7. Sabine Larbig: Erstes Ehrengrab erinnert an Dorothea von Philipsborn. In: Sächsische Zeitung. 2. September 2008, abgerufen am 9. März 2021.
  8. Aus der Geschichte der Stadt Cottbus: 1955, Website der Stadt Cottbus
  9. Gabi Nitsche: Ihre Kunstwerke schmücken Weißwasser. Ehrengrabstätte für Dorothea von Philipsborn eingeweiht. In: Lausitzer Rundschau. 2. September 2008, abgerufen am 9. März 2021.