Dortmunder Volksbank

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Logo der Genossenschaftsbanken  Dortmunder Volksbank eG
Dortmunder Volksbank.jpg
Staat DeutschlandDeutschland Deutschland
Sitz Betenstraße 10
44137 Dortmund
Rechtsform eingetragene Genossenschaft
Bankleitzahl 441 600 14[1]
BIC GENO DEM1 DOR[1]
Gründung 1899
Verband Rheinisch-Westfälischer Genossenschaftsverband
Website www.dovoba.de
Geschäftsdaten 2015[2]
Bilanzsumme 6.321 Mrd. EUR
Einlagen 5.168 Mrd. EUR
Kundenkredite 4.026 Mrd. EUR
Mitarbeiter 1.057
Mitglieder 153.400
Leitung
Vorstand Martin Eul (Vorsitzender)
Jürgen Beissner
Markus Dünnebacke
Matthias Frentzen
Michael Martens
Aufsichtsrat Ulrich Leitermann (Vorsitzender)
Liste der Genossenschaftsbanken in Deutschland
Niederlassung Unna

Die Dortmunder Volksbank eG ist eine Genossenschaftsbank mit Hauptsitz in Dortmund und Zweigniederlassungen in Hamm, Unna, Schwerte und Castrop-Rauxel sowie weiteren Filialen.

Geschichte und Entwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vor 1945[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Dortmunder Volksbank geht auf eine am 7. Februar 1899 gegründete genossenschaftliche Gewerbebank mit beschränkter Haftpflicht zurück. Die 23 Gründungsmitglieder, Männer aus Handwerk und Handel, beabsichtigten, Bankgeschäfte „zum Zwecke der Beschaffung für das Gewerbe und die Wirtschaft der Mitglieder nötigen Geldmittel“ zu betreiben. Nach anfänglich schweren Zeiten betrug die Bilanzsumme zum zehnjährigen Bestehen eine Million Mark. Im Jahr 1918 wurde erstmals ein eigenes Gebäude bezogen. Die Inflation des Jahres trieb die Bilanzsumme in astronomische Höhen, sie betrug Ende 1923 über eine Trillion Mark. Davon blieben nach der Abwertung auf Rentenmark ganze 19 Pfennig Eigenkapital übrig. 1924 brachte die neue stabile Währung eine schnelle Normalisierung des Geschäftslebens.

Nach 1945[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1965 folgte die Bank der Empfehlung des Deutschen Genossenschaftsverbandes, den Namen Gewerbebank in „Dortmunder Volksbank“ abzuändern. 1971 wurde die Volksbank Castrop-Rauxel durch Fusion übernommen und als Zweigniederlassung weitergeführt. In den 1970er Jahren wurden zahlreiche weitere Filialen gegründet; Geschäftsumfang, Bilanzsumme und Mitgliederzahlen stiegen rapide an. Nach der Fusion mit der Volksbank Hörde eG 1985 und der Fusion mit der Volksbank Dortmund-Asseln 1986 stieg die Bilanzsumme auf 1,25 Milliarden Mark. Das Geschäftsstellennetz in Dortmund, Castrop-Rauxel und Lünen-Brambauer wuchs auf insgesamt 42 Bankstellen. Weitere Fusionen erfolgten 1995 mit der Bank für Beamte und Angestellte und 2003 mit der Volksbank Unna Schwerte.

1999 feierte die Dortmunder Volksbank ihr 100-jähriges Jubiläum. Die Bank gehörte zu den großen Volksbanken in Deutschland, in Nordrhein-Westfalen war sie die drittgrößte Volksbank.

2013 fusionierte die Dortmunder Volksbank mit der Volksbank Hamm.

Leistungsspektrum[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Leistungsspektrum der Dortmunder Volksbank baut auf vier Säulen: den Auftritt als Filialbank (direkter Kontakt mit Ansprechpartnern in der jeweiligen Filiale), Beratungsbank (Beratung bei Spezialthemen), Onlinebank (Abwicklung des Zahlungsverkehrs sowie des Wertpapierhandels per Online-Banking und Brokerage) sowie SB-Bank (Geldautomaten und SB-Terminals). Auf Basis dieses Leistungsspektrums nimmt die Dortmunder Volksbank in der Rangliste der Kreditgenossenschaften Deutschlands im Jahre 2014 den 11. Rang (von 1.045) ein.[3]

Filiale an der Saarlandstraße in der südlichen Dortmunder Innenstadt

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Dortmunder Volksbank – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Stammdaten des Kreditinstitutes bei der Deutschen Bundesbank
  2. Geschäftsbericht 2015 abgerufen am 16. September 2016
  3. Liste aller Genossenschaftsbanken

Koordinaten: 51° 30′ 48″ N, 7° 28′ 2″ O