Doué-la-Fontaine

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Doué-la-Fontaine
Wappen von Doué-la-Fontaine
Doué-la-Fontaine (Frankreich)
Doué-la-Fontaine
Gemeinde Doué-en-Anjou
Region Pays de la Loire
Département Maine-et-Loire
Arrondissement Saumur
Koordinaten 47° 12′ N, 0° 16′ WKoordinaten: 47° 12′ N, 0° 16′ W
Postleitzahl 49700
Ehemaliger INSEE-Code 49125
Eingemeindung 30. Dezember 2016
Status Commune déléguée
Website http://www.ville-douelafontaine.fr

Rathaus von Doué-la-Fontaine

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Doué-la-Fontaine ist eine Ortschaft und eine Commune déléguée in der französischen Gemeinde Doué-en-Anjou mit 7.552 Einwohnern (Stand: 1. Januar 2017) im Département Maine-et-Loire in der Region Pays de la Loire. Die Einwohner werden Douessins genannt.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Doué-la-Fontaine liegt in der Landschaft Saumurois im Herzen des Regionalen Naturparks Loire-Anjou-Touraine. Doué-la-Fontaine liegt im Weinbaugebiet Anjou.

Umgeben wurde die Gemeinde Doué-la-Fontaine von den Nachbargemeinden Louresse-Rochemenier im Norden und Nordwesten, Dénezé-sous-Doué im Norden, Forges im Nordosten, Saint-Georges-sur-Layon im Osten, Brossay im Südosten, Vauldenay und Les Verchers-sur-Layon im Süden, Concourson-sur-Layon im Südwesten sowie Montfort im Westen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Theodoadus und Thedwat sowie ähnliche Bezeichnungen waren 814 und 835 als Namen des Ortes verwendet worden; 847 wird der Ort erstmals als Doadum geführt. Der heutige Ortsname Doué-la-Fontaine wurde 1893 angenommen, 1933 offiziell verankert. 1024 wird die Burg von Doué an den Grafen von Anjou gegeben.

1964 wurden die Gemeinden Douces und Soulanger eingemeindet.

Die Gemeinde Doué-la-Fontaine wurde am 30. Dezember 2016 mit Brigné, Concourson-sur-Layon, Forges, Meigné, Montfort, Saint-Georges-sur-Layon und Les Verchers-sur-Layon zur neuen Gemeinde Doué-en-Anjou zusammengeschlossen. Sie gehörte zum Arrondissement Saumur und war der Hauptort (chef-lieu) des Kantons Kanton Doué-la-Fontaine.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ruine der karolingische Motte

Von besonderer historischer Bedeutung ist die Kastralmotte (sog. Festes Haus) bei Doué-la-Fontaine, die im 10. und 11. Jahrhundert errichtet wurde. Sie ist seit 1973 Monument historique. Ob es sich um die älteste steinerne Burganlage handelt, ist zweifelhaft.

  • Château de Soulanger, seit 1986/1990 Monument historique
  • Kirchen Saint-Denis, seit 1862 Monument historique, und Saint-Pierre
  • Zoologischer Garten von Doué-la-Fontaine
  • Theater Philippe Noiret
  • Rathaus
Fachwerkhaus

Weinbau[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort gehört zum Weinbaugebiet Anjou.

Kultur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jährlich findet das Rosenfest statt. Doué-la-Fontaine gilt als französische Rosenhauptstadt.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Doué-la-Fontaine – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien