Downside Risk

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Als Downside Risk bezeichnet man das finanzielle Risiko verknüpft mit Verlusten, also die Differenz zwischen dem wirklichen und dem erwarteten Kapitalrückfluss (wenn der wirkliche Rückfluss geringer ist), bzw. die Unsicherheit dieses Rückflusses. In der Finanzwirtschaft bezeichnet man das Risiko eines Zinsertragsverlustes durch Festschreibung einen Zinssatzes als downside risk. Ein Verlust resultiert hier daraus, dass der Marktzins steigt und der Festzins nicht angepasst werden kann. Typischerweise berücksichtigt das Risikomaß nur den downside risk und nicht den upside risk Wert.[1][2]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In den frühen1980er Jahren entwickelte Dr. Frank Sortino die formale Definition von downside risk als besseren Maßindex für Investitionsrisiken.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. McNeil, Alexander J.; Frey, Rüdiger; Embrechts, Paul (2005). Quantitative risk management: concepts, techniques and tools. Princeton University Press. pp. 2–3. ISBN 978-0-691-12255-7
  2. Nawrocki, David. "A Brief History of Downside Risk Measures". CiteSeerX: 10.1.1.22.262