Dr.-Heinrich-Hackel-Hütte

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Dr.-Heinrich-Hackel-Hütte
ÖAV-Hütte Kategorie I
p1
Lage Südhang des Tennengebirges; Werfenweng/Tennengau/Land Salzburg; Talort: Werfenweng, Lungötz/Sankt Martin-Lammertal
Gebirgsgruppe Tennengebirge
Geographische Lage: 47° 29′ 2,8″ N, 13° 17′ 25,3″ OKoordinaten: 47° 29′ 2,8″ N, 13° 17′ 25,3″ O
Höhenlage 1531 m ü. A.
Dr.-Heinrich-Hackel-Hütte (Land Salzburg)
Dr.-Heinrich-Hackel-Hütte
Besitzer ÖAV-Sektion Salzburg
Bautyp Hütte
Übliche Öffnungszeiten Anfang Mai bis Ende Oktober
Beherbergung 7 Betten, 20 Lager
Weblink hackelhuette.at
Hüttenverzeichnis ÖAV DAV

Die Dr.-Heinrich-Hackel-Hütte ist eine Hütte der Sektion Salzburg im ÖAV und liegt auf 1531 m Höhe am Südhang des Tennengebirges. Während der Öffnungszeiten ist sie bewirtschaftet und ein bedeutender Ausgangspunkt für zahlreiche Kletterrouten, Rundtouren und Überschreitungen sowie für Wanderungen auf dem Hochplateau des Tennengebirges. Im Winter sind Skitouren möglich. Von der Sonnenterrasse bietet sich ein weiter Ausblick ins Tal der Salzach (Salzachpongau) und auf den Hochkönig.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sie hieß ehemals Söldenhütte, war die ehemalige Alm der Söldentalalm, 1913 von der DuÖAV Sektion Salzburg als Ruine erworben und wiederhergestellt. 1923 wurde die Hütte durch eine Lawine schwer beschädigt, und zu Ehren von Heinrich Hackel[1] benannt, dem Pionier der Tennengebirgserschließung und Sektionschef der Sektion Salzburg bis 1926.[2]

1958 wurde die Hackelhütte ausgebaut.

Zugänge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • von Wengerau (bei Werfenweng) über den Hüttenweg in 1½ Stunden
  • von Zaglau (bei Werfenweng) über die Mühlbachalm in 2 Stunden
  • Von Spießhof, Sankt Martin-Lammertal, bei Lungötz (965 m) über die Aualm in 2½ Stunden
  • von Hüttau über Larzenbachtal und Anton-Proksch-Haus in 3 Stunden

Die Hütte ist Etappenziel des Salzburger Almenweges.

Übergänge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gipfelbesteigungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Skitouren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Eiskogel / Tauernkogel
  • Bleikogel - Laufener Hütte
  • Tennengebirgsüberquerung zur Wengerscharte, Scheiblingkogel

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Heinrich Hackel: Führer durch das Tennengebirge. Artaria, Wien 1925.
  2. Karl Georg Kreiter: Dr. Heinrich-Hackel-Hütte. In: Namensgeber der Schutzhütten - Berghütten und deren Geschichte – Was uns die Namen dieser Schutzhütten im Alpenraum sagen. Abgerufen am 2010.