Drake Berehowsky

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KanadaKanada Drake Berehowsky Eishockeyspieler
Personenbezogene Informationen
Geburtsdatum 3. Januar 1972
Geburtsort Toronto, Ontario, Kanada
Größe 188 cm
Gewicht 96 kg
Spielerbezogene Informationen
Position Verteidiger
Schusshand Rechts
Draftbezogene Informationen
NHL Entry Draft 1990, 1. Runde, 10. Position
Toronto Maple Leafs
Spielerkarriere
1988–1989 Kingston Raiders
1989–1990 Kingston Frontenacs
1990–1992 North Bay Centennials
1992–1995 Toronto Maple Leafs
1995–1996 Cleveland Lumberjacks
1996–1997 Carolina Monarchs
1997–1998 Edmonton Oilers
1998–2001 Nashville Predators
2000–2001 Vancouver Canucks
2001–2003 Phoenix Coyotes
2003–2004 Pittsburgh Penguins
2004 Toronto Maple Leafs
2004–2005 Skellefteå AIK
2005–2006 Eisbären Berlin
2006 San Antonio Rampage

Drake Berehowsky (* 3. Januar 1972 in Toronto, Ontario) ist ein ehemaliger kanadischer Eishockeyspieler und derzeitiger -trainer. Während seiner Karriere spielte er für die Toronto Maple Leafs, Pittsburgh Penguins, Edmonton Oilers, Nashville Predators, Vancouver Canucks und Phoenix Coyotes in der National Hockey League. In der Spielzeit 2005/06 wurde er mit den Eisbären Berlin aus der Deutschen Eishockey Liga Deutscher Meister.

Karriere[Bearbeiten]

Berehowsky begann seine Karriere 1988 in der kanadischen Juniorenliga Ontario Hockey League bei den Kingston Raiders. Dort gehörte er bereits in seiner ersten Saison zu den Leistungsträgern und erzielte in 63 Spielen 46 Scorerpunkte. Nachdem das Team zu Beginn der Spielzeit 1989/90 den Besitzer wechselte und sich fortan Kingston Frontenacs nannte, verlor er seinen Stammplatz, zeigte in den lediglich neun Partien, die er absolvierte, dennoch gute Leistungen. Während des NHL Entry Draft 1990 wurde er von den Toronto Maple Leafs in der ersten Runde an insgesamt zehnter Position ausgewählt. 1990 bekam der gelernte Verteidiger erstmals die Chance sich in der NHL zu beweisen. Er wurde in acht Spielen eingesetzt und erzielte dabei einen Assist. In den folgenden Jahren spielte der Rechtsschütze überwiegend in der American Hockey League für die St. John’s Maple Leafs, dem damaligen Farmteam der Toronto Maple Leafs. Die Spielzeit 1992/93 verlief sportlich besonders positiv. Neben stets guten Leistungen in der AHL, spielte er sich in den Kader der Toronto Maple Leafs und konnte in 41 Spielen 19 Scorerpunkte erzielen, sowie eine Plus/Minus-Statistik von +1 aufweisen.

Zum Ende der Saison 1994/95 schloss sich der damals 23-jährige den Pittsburgh Penguins an. Auch in Pittsburgh gelang ihm nicht der Durchbruch. Nach einer weiteren durchaus erfolgreichen Station bei den Edmonton Oilers, für die 67 Mal auf dem Eis stand, unterschrieb er als Free Agent im Sommer 1998 einen Vertrag beim damaligen Liganeuling Nashville Predators. Hier entwickelte sich Berehowsky zum Stammspieler und Leistungsträger. In den drei Jahren, die er bei den Predators unter Vertrag stand, absolvierte er 219 Spiele und erzielte dabei 73 Punkte.

Weitere Karrierestationen in den folgenden Jahren waren neben den Phoenix Coyotes auch die Vancouver Canucks, mit denen er 2001 in der ersten Runde der Play-offs ausschied. Es folgte ein erneutes kurzes Intermezzo in Pittsburgh, ehe er während der Saison 2003/04 in seine Heimatstadt, nach Toronto zurückkehrte. Dort absolvierte er letzten Endes nur neun Spiele, konnte mit den Maple Leafs allerdings das Play-off-Halbfinale der Eastern Conference erreichen, wo das Team in einer hart umkämpften Serie knapp mit 2:4 Spielen an den Philadelphia Flyers scheiterte.

Während des NHL-Lockout der Saison 2004/05 spielte er in der schwedischen HockeyAllsvenskan für Skellefteå AIK. Nach einer weiteren anschließenden Saison bei den San Antonio Rampage in der AHL, konnte ihn das Management der Eisbären Berlin während der laufenden Spielzeit von einem Engagement in der deutschen Hauptstadt überzeugen. Berehowsky trug daraufhin 19 Mal das Trikot der Eisbären und krönte seine Karriere letzten Endes mit dem deutschen Meistertitel. Nach Ablauf der Saison 2005/06 beendete er im Alter von 34 Jahren seine aktive Karriere und begann im Trainerbereich tätig zu werden. Seine erste Station war ein Assistenztrainerposten bei den Barrie Colts aus der OHL in der Saison 2007/08. Ein weiteres Engagement in derselben Funktion folgte von 2009 bis 2012 bei den Peoria Rivermen aus der American Hockey League. Anschließend übernahm Berehowsky im Juni 2012 als Cheftrainer mit den neugegründeten Orlando Solar Bears aus der ECHL erstmals die Leitung eines Franchise.[1]

Erfolge und Auszeichnungen[Bearbeiten]

Statistik[Bearbeiten]

Saisons Spiele Tore Assists Punkte Strafminuten
NHL-Reguläre Saison 13 549 37 112 149 848
NHL-Playoffs 4 22 2 2 4 30
DEL-Reguläre Saison 1 19 3 12 15 18
DEL-Playoffs 1 11 1 1 2 12

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Solar Bears name Berehowsky as head coach. Hrsg.: ECHL, 19. Juni 2012, abgerufen am 31. Juli 2012.