Schloen-Dratow

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Wappen Deutschlandkarte
Die Gemeinde Schloen-Dratow führt kein Wappen
Schloen-Dratow
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Schloen-Dratow hervorgehoben
Koordinaten: 53° 31′ N, 12° 49′ O
Basisdaten
Bundesland: Mecklenburg-Vorpommern
Landkreis: Mecklenburgische Seenplatte
Amt: Seenlandschaft Waren
Höhe: 62 m ü. NHN
Fläche: 36,38 km2
Einwohner: 854 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 23 Einwohner je km2
Postleitzahlen: 17192 (Groß Dratow, Neu Schloen, Schloen),
17219 (Klockow)Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/PLZ enthält Text
Vorwahl: 039934
Kfz-Kennzeichen: MSE, AT, DM, MC, MST, MÜR, NZ, RM, WRN
Gemeindeschlüssel: 13 0 71 174
Adresse der Amtsverwaltung: Friedensstraße 11
17192 Waren (Müritz)
Webpräsenz: www.amt-seenlandschaft-waren.de
Bürgermeister: Berthold Schulz
Lage der Gemeinde Schloen-Dratow im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte
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Über dieses Bild

Schloen-Dratow ist eine Gemeinde im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte in Mecklenburg-Vorpommern. Sie wird vom Amt Seenlandschaft Waren mit Sitz in der Stadt Waren (Müritz) verwaltet.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde grenzt an Peenehagen, Groß Plasten, Möllenhagen, Ankershagen, Kratzeburg, Kargow und Torgelow am See.

Im Südwesten des Gemeindegebietes entspringt die Ostpeene, der längste aber nicht hydrografisch höchstrangige der drei Quellflüsse der Peene.

Ortsteile[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ortsteile sind Groß Dratow, Klein Dratow, Klockow, Neu Schloen, Oberschloen, Schloen, Schloener Kolonie und Schwastorf.

Postalisch ist das Gemeindegebiet in folgende Orte gegliedert:

  • 17192 Groß Dratow (mit den Ortsteilen Klein Dratow, Klockow und Schwastorf)
  • 17192 Neu Schloen
  • 17192 Schloen
  • 17219 Klockow

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schloen-Dratow entstand am 1. Januar 2012 aus dem Zusammenschluss der bis dahin selbstständigen Gemeinden Groß Dratow und Schloen.[2] Zum 1. Januar 2014 wurde die Gemeinde Dratow-Schloen in Schloen-Dratow umbenannt.[3]

Groß Dratow wurde 1284 erstmals urkundlich erwähnt. Die Kirche stammt aus dem 13. Jahrhundert und die Dorfschmiede von 1860.

Schloen wurde 1218 erstmals urkundlich erwähnt. Die Kirche aus den Anfängen des 13. Jahrhunderts steht an der Stelle einer ehemaligen Wallburg. Ihr Turm stammt von 1765.

Schwastorf: Gutsbesitzer waren u.a die Familien von Schuckmann (um 1803–1869), Sauerkohl (bis 1886), Dähnert (bis 1896), Walter-Sürssen (bis 1928) und Freiherr von dem Knesebeck – Milendonck (bis 1945). Das Gutshaus aus der Mitte des 18. Jahrhunderts war nach 1945 u.a. Kulturhaus und ist heute eine Ruine.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Schloener Kirche, im Kern aus dem 13. Jahrhundert, mit einem nach italienischen Vorbildern gestalteten Altar aus dem 18. Jahrhundert
  • Schloener Wassermühle
  • Dorfschmiede in Groß Dratow von 1860; heute Gaststätte
  • Dorfkirche in Groß Dratow (13. Jh.)
  • Neugotische Friedhofskapelle (um 1900 erbaut) in Schwastorf
  • Gutshaus- und Speicherruine in Schwastorf

Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schloen-Dratow liegt an der Bundesstraße 192 von Waren (Müritz) nach Neubrandenburg. Der nächste Bahnhof befinden sich in der Stadt Waren (Müritz) (Bahnstrecke Neustrelitz–Warnemünde). Der Bahnhof Klockow (b. Waren/Müritz) lag ebenfalls an der Bahnstrecke Neustrelitz–Warnemünde; allerdings halten dort infolge des Ausbaus der Strecke seit September 2011 keine Personenzüge mehr. Der einstige Haltepunkt Schwastorf-Dratow sowie der betreffende Abschnitt Kargow – Möllenhagen der Bahnstrecke Parchim–Neubrandenburg wird im Personenverkehr seit 1970 nicht mehr bedient. Das Gemeindegebiet erschließen heute die Buslinien der Mecklenburg-Vorpommerschen Verkehrsgesellschaft (MVVG).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Schloen-Dratow – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisches Landesamt M-V – Bevölkerungsentwicklung der Kreise und Gemeinden 2015 (XLS-Datei) (Einwohnerzahlen in Fortschreibung des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Mecklenburg-Vorpommern Statistisches Amt – Gebietsänderungen in Mecklenburg-Vorpommern 1. Januar bis 10. Januar 2012 (PDF; 53 KB)
  3. Statistik MV (Memento vom 22. Februar 2014 im Internet Archive)