Drei Tage Mittelarrest (1955)

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Filmdaten
OriginaltitelDrei Tage Mittelarrest
ProduktionslandDeutschland
OriginalspracheDeutsch
Erscheinungsjahr1955
Länge95 Minuten
AltersfreigabeFSK 18
Stab
RegieGeorg Jacoby
DrehbuchBobby E. Lüthge
ProduktionStandard-Film, Hamburg
(Jochen Genzow
Gustl Lautenbacher)
MusikMichael Jary
KameraErich Claunigk
SchnittMartha Dübber
Besetzung

Drei Tage Mittelarrest ist eine deutsche Komödie von Georg Jacoby aus dem Jahr 1955. Der Film ist eine Neuverfilmung des Militärschwanks von 1930.

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Bürgermeister einer Garnisonsstadt hat eine Abneigung gegen das Militär und befindet sich in einem ständigen Zwist mit dem Garnisonskommandeur. Die Frau des Bürgermeisters, die militärische Ahnen hat, versucht immer wieder in dem Streit zu vermitteln. Die Vermittlungsversuche erfolgen auch mit dem Hintergedanken, die Tochter Grete mit dem Oberleutnant von Feldern zu verheiraten. Der Streit eskaliert, als sich herausstellt, dass die Köchin des Bürgermeisters ein uneheliches Kind geboren hat und der Kindsvater unter den Soldaten zu suchen ist. Sowohl die Frau des Bürgermeisters als auch der Bürgermeister selbst versuchen unabhängig voneinander einen Ersatzvater für das Kind der Köchin zu finden. Am Ende wird ein Vater gefunden. Es ist aber weder einer der beiden bürgermeisterlichen Ersatzväter noch der wirkliche Vater. Die Köchin Auguste wählt jenen Musketier, der ihr in dem Schlamassel bei der Suche nach dem Vater zur Seite gestanden ist. Erst als Bürgermeister-Neuwahlen vor der Tür stehen, sind alle Beteiligten zu Kompromissen bereit und veranstalten ein Versöhnungsfest.

Produktion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der gleiche Stoff wurde bereits 1930 von Regisseur Carl Boese unter diesem Titel verfilmt. Drei Tage Mittelarrest wurde im Atelier Hamburg-Wandsbek sowie in Hamburg gedreht.[1] Der Film hatte seine Uraufführung am 9. September 1955 in Essen. Szenenfotos, Programmhefte und Plakate sind unter Heinz Erhardt Freunde zu sehen.[2]

Kritik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Lexikon des internationalen Films bezeichnete den Film als kalauerndes Remake einer unverwüstlichen Militärklamotte. [3]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Alfred Bauer: Deutscher Spielfilm Almanach. Band 2: 1946–1955, S. 496
  2. heinzerhardtfreun.de: Drei Tage Mittelarrest
  3. Drei Tage Mittelarrest. In: Lexikon des internationalen Films. Zweitausendeins, abgerufen am 2. März 2017.