Dreispänner

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Schematischer Aufbau der Anspannung
Schwarzwälder-Dreiergespann

Als Dreispänner wird ein von drei nebeneinander gehenden Pferden oder anderen Zugtieren gezogenes Kutschengespann bezeichnet. Diese Art der Bespannung kam in der Römerzeit auf und wird deshalb auch manchmal Triga genannt (aus dem Lateinischen).[1]

Anspannung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Gegensatz zur Troika wird der Dreispänner mit drei Leinenpaaren gefahren, die Pferde gehen parallel und alle in derselben Gangart. Meist geht das mittlere Pferd in der Einspännerschere, die Außenpferde werden an Ortscheite gespannt.

Im Fahrsport ist der Dreispänner eine nur noch sehr selten praktizierte Anspannung, zu sehen ist sie etwa in einigen Immenhof-Filmen, wo dreispännig mit Shetlandponys gefahren wird.

Landwirtschaftliche Anspannung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vor allem im landwirtschaftlichen Bereich war früher auch die Kombination von zwei Ortscheitpaaren gängig: An einer Seite des an dem Fuhrwerk befestigten Ortscheites wurde das stärkste der drei Pferde eingespannt, auf der anderen Seite ein weiteres Ortscheitpaar eingehängt, an dem die anderen beiden Pferde eingespannt wurden. Im landwirtschaftlichen Bereich wurden vor allem bei schweren Arbeiten wie etwa Pflügen häufig verschiedene Zugtiere wie Rinder und Pferde nebeneinandergespannt.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Triga laut Duden