Drewag

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DREWAG - Stadtwerke Dresden GmbH
Logo
Rechtsform GmbH
Gründung 1997
Sitz Dresden, Sachsen
Leitung Geschäftsführer:
  • Reinhard Richter
  • Ursula Gefrerer
Mitarbeiter 625 (2014)[1]
Website www.drewag.de
Heizkraftwerk Nossener Brücke
Graffito an einer Verteilerstation am Sachsenplatz
Straßenbahn mit Drewag-Werbung am Postplatz

Die DREWAG - Stadtwerke Dresden GmbH ist das Stadtwerk von Dresden. Anteilseigentümer sind über zwischengeschaltete Beteiligungsgesellschaften letztlich zu 90 % die Stadt Dresden und zu 10 % die Thüga AG.[2] Die Drewag betreibt in Dresden neben 12 Umspannwerken und ca. 1.600 Umspannstationen, 7 Heizkraftwerke und 4 Wasserwerke.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Drewag wurde am 1. Januar 1930 als Aktiengesellschaft gegründet und übernahm die Versorgung der Stadt Dresden mit Gas, Wasser und Strom. Bis zum August 1948 bestand die Drewag als Kapitalgesellschaft und ging anschließend in der Kommunalen Wohnungsverwaltung, im VEB Energieversorgung Dresden bzw. VEB Energiekombinat Dresden auf. Im Jahr 1993 wurden die kurz nach der politischen Wende entstanden Unternehmen Dresdner Wärmeversorgung GmbH (DWV) und Teile der Energieversorgung Sachsen Ost AG (ENSO) zur Dresden Elektrizität und Fernwärme GmbH (DEF) zusammengeschlossen. Diese wurde wiederum 1997 mit Dresden Gas GmbH (DG) und Dresden Wasser und Abwasser GmbH (DWA) zur DREWAG Stadtwerke Dresden GmbH fusioniert, mit der Besonderheit, dass der Abwasserbereich der DWA als Stadtentwässerung Dresden GmbH selbstständig blieb.

Am 12. Oktober 2009 gab die Stadt Dresden bekannt, die Verträge mit den Miteigentümern fristgerecht zum 31. Dezember 2012 gekündigt zu haben und so mit dem Rückkauf der Drewag zu beginnen.[3] Die zuvor von EnBW gehaltenen 35 % sind bereits wieder in kommunaler Hand.[2] (Rekommunalisierung)

Die Landesdirektion Dresden hatte den Beschluss des Stadtrates der Landeshauptstadt Dresden vom 18. März 2010 genehmigt, wonach die Technische Werke Dresden GmbH (TWD) die GESO Beteiligungs- und Beratungs-AG kaufen und ein neues Unternehmen mit dem Namen EnergieVerbund Dresden GmbH (EVD) errichten wird. In dieses Unternehmen wurde neben der GESO auch der bislang von der TWD gehaltene städtische Geschäftsanteil an der DREWAG – Stadtwerke Dresden GmbH (55 Prozent des Stammkapitals) eingebracht.[4]

Die DREWAG ist seitdem zu 90 % im Besitz der EVB (Energieverbund Dresden), woran die Stadt Dresden über ihre Holding TWD (Technische Werke Dresden) zu 100 % beteiligt ist. Die restlichen 10 % an DREWAG hält die Thüga.[5] Aufsichtsratvorsitzender ist Dirk Hilbert.

Um Vandalismus an den Anlagen (insbesondere den Umspann-, Wärmeversorgungs- und Gasdruckregelanlagen) vorzubeugen und das triste Bild der Anlagen zu verbessern, lässt die Drewag wie einige andere Energieversorger die Anlagen in einem Graffiti-Projekt künstlerisch gestalten. Mittlerweile wurden über 150 solcher Anlagen von Künstlern mit verschiedenen Motiven gestaltet.[6]

Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • DREWAG – Stadtwerke Dresden GmbH (Hrsg.), Dietrich Exner: Geschichte und Geschichten ums Dresdner Gas – 175 Jahre öffentliche Gasversorgung 1828–2003. Industriedruck Dresden, Dezember 2002.
  • DREWAG – Stadtwerke Dresden GmbH (Hrsg.), Helge Edelmann, Winfried Rupf: Dresden – 110 Jahre öffentliche Stromversorgung 1895–2005. Industriedruck Dresden, August 2005.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: DREWAG – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. drewag.de: Zahlen und Fakten zur DREWAG, abgerufen am 18. November 2012.
  2. a b drewag.de: Die Eigner der DREWAG, abgerufen am 20. Dezember 2009.
  3. Dresden startet den Rückkauf der Stadtwerke DREWAG. In: dresden.de. Landeshauptstadt Dresden, 12. Oktober 2009, abgerufen am 16. August 2015 (Pressemitteilung).
  4. "Pressemitteilungen 2010'
  5. Geschäftsbericht TWD Dresden von 2014
  6. drewag graffiti-projekt auf drewag.de