Driencourt

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Driencourt
Driencourt (Frankreich)
Driencourt
Region Hauts-de-France
Département Somme
Arrondissement Péronne
Kanton Péronne
Gemeindeverband Haute Somme
Koordinaten 49° 58′ N, 3° 1′ OKoordinaten: 49° 58′ N, 3° 1′ O
Höhe 65–139 m
Fläche 5,00 km2
Einwohner 95 (1. Januar 2016)
Bevölkerungsdichte 19 Einw./km2
Postleitzahl 80240
INSEE-Code

Driencourt (picardisch: Dryincourt) ist eine französische Gemeinde mit 95 Einwohnern (Stand 1. Januar 2016) im Département Somme in der Region Hauts-de-France im Norden von Frankreich. Die Gemeinde gehört zum Kanton Péronne.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die ländliche Gemeinde liegt an der Départementsstraße 181E rund fünf Kilometer nordöstlich von Péronne im Vermandois.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Driencourt wurden Reste einer gallo-römischen Villa und unterirdischer Schutzbauten (muche; vgl. Souterrain von Naours) entdeckt.

Im Ersten Weltkrieg wurde die Gemeinde zerstört. Sie erhielt als Auszeichnung das Croix de guerre 1914–1918. Den Wiederaufbau (Mairie-École, Kirche Sainte-Radegonde, Wohnhäuser und Bauernhöfe) führte der Pariser Architekt Jacques Debat-Ponsan (1882–1942) mit seinem Büro aus, der auch beim Wiederaufbau von Péronne tätig war.

Einwohner[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Entwicklung der Einwohnerzahl
1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006 2010
127 119 97 88 78 85 88 90

Verwaltung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister (maire) ist seit 2001 Hilde Mascre.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Kirche Sainte-Radegonde

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Driencourt – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien