Drink doch eine met

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Drink doch eine met ist ein von Fred Hoock geschriebenes Karnevalslied. Das Stück wurde 1971 als B-Seite der zweiten Single der Gruppe Bläck Fööss veröffentlicht. 1979 erreichte das Lied in den deutschen Charts Platz 79.[1]

Hintergrund[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bevor sie mit Liedern in kölscher Mundart bekannt wurden, spielten die Mitglieder der Bläck Fööss in diversen Beat-Gruppen. Bei Auftritten in Karnevalssitzungen spielten sie auch vom Publikum geforderte kölsche Lieder. Auf Vorschlag des Sängers Graham Bonney nahmen sie Titel auf Kölsch auf, jedoch unter dem Namen De Bläck Fööss. Der Titel Drink doch eine met wurde 1971 bei BASF als B-Seite von Mir drinken us einer Fläsch auf der zweiten Single der Gruppe veröffentlicht und ein großer Erfolg.[2]

Harry Fuchs schrieb dazu:

„In Deutschland vermengte die Gruppe Bläck Fööss erstmals 1971 im Karnevalslied Drink doch eine met einen Dialekttext in Kölscher Mundart mit Rock ’n’ Roll und Beat.[3]

Die Popularität des Liedes, das bei Umfragen neben En uns’rem Veedel auf Platz zwei der beliebtesten Bläck-Fööss-Lieder gewählt wurde, wurde wie folgt erklärt:

„Das ist kein Zufall, denn diese beiden Lieder gehören zu den „Solidaritätsliedern“ der Bläck Fööss, es sind Lieder, deren dialektale Sprache, ein wenig sentimentaler Inhalt, ruhige Komposition und weiches Arrangement bei vielen KölnerInnen Gemeinschaftsgefühle und Wohlbefinden erzeugen.[4]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. De Bläck Fööss - Drink doch eine met. Abgerufen am 15. April 2013.
  2. De Bläck Fööss. Abgerufen am 15. April 2013.
  3. Harry Fuchs: Austropop - Entstehungsgeschichte, Rahmenbedingungen und Relevanz einer nationalen populären Musikkultur, 120 Seiten, Grin Verlag, ISBN 3638676080, S. 61
  4. Astrid Reimers - Zwei bekannte Kölner Karnevalslieder. Abgerufen am 15. April 2013 (PDF; 354 kB).