Dromersheim

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Dromersheim
Ehemaliges Gemeindewappen von Dromersheim
Koordinaten: 49° 55′ 28″ N, 7° 57′ 45″ O
Höhe: 147 m ü. NHN
Einwohner: 1531 (1. Mrz. 2011)
Eingemeindung: 22. April 1972
Postleitzahl: 55411
Vorwahl: 06725
Dromersheim (Rheinland-Pfalz)
Dromersheim

Lage von Dromersheim in Rheinland-Pfalz

Gottfried Mascop: Karte der Gemarkung Dromersheim, 1577
Katholische Pfarrkirche St. Peter und Paul
Vierseithof aus dem 18. Jahrhundert
Verkehrskreisel bei Dromersheim mit Eisweindenkmal

Dromersheim ist ein Stadtteil von Bingen am Rhein in Rheinland-Pfalz.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die erste urkundliche Erwähnung fand durch Edling Eggiolt von Worms am 15. Juni 754 als Truhtmaresheim statt.

Am 11. Februar 1830 wurde in den Weinbergen von Dromersheim erstmals Eiswein in Deutschland gelesen.

Die bis dahin eigenständige Gemeinde Dromersheim wurde am 22. April 1972 mit damals 1.221 Einwohnern nach Bingen eingemeindet.[1]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Wappen der ehemaligen Gemeinde Dromersheim ist geviert. In den Feldern eins und vier je ein silbernes Mainzer Rad auf rotem Grund. Im zweiten Feld auf blauem Grund eine goldene Krone, umrahmt von sieben slberne Sternen und eine silberne Mondsichel (Hinweis auf die als „schöne Dromersheimerin“ bekannte Madonna). Im dritten Feld, ebenfalls auf blauen Grund, zwei gekreuzte goldene Schlüssel. Die Schlüssel symbolisieren Sankt Petrus, einen der Kirchenpatrone des Dorfes.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Liste der Kulturdenkmäler in Bingen am Rhein sind für Dromersheim 13 Einzeldenkmale und eine Denkmalzone aufgeführt.

Musik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Katholische Kirchenmusik Bingen-Dromersheim
  • Männgergesangsverein Bingen-Dromersheim 1872

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Dromersheimer Pfarrkirche

Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Turn- und Sportverein 1899 Bingen-Dromersheim

Weitere Vereine[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Bauernverein Bingen-Dromersheim
  • Kath. Junge Gemeinde Dromersheim
  • Landfrauenverein Bingen-Dromersheim
  • Ortsvereinsring Bingen-Dromersheim e. V.
  • Carneval Club Ledekepp e. V.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dromersheim liegt im Schnittpunkt der Landstraße 414 und der Bundesstraße 41, die Autobahnen 60 und 61 sind maximal 10 km entfernt.

Über Stadtbusse ist der Stadtteil im Halb-Stundentakt mit Bingen verbunden. Dreimal täglich gibt es eine Busverbindung nach Bad Kreuznach. Die nächsten Bahnhöfe sind an der linken Rheinstrecke in Bingen, sowie der Rheinhessenbahn und Nahetalbahn in Gensingen-Horrweiler, Ockenheim oder auch Gau-Algesheim vorhanden.

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Ort selbst befindet sich eine Grundschule. Die Realschule Plus ist im Stadtteil Büdesheim. Weiterführende Schulen (Stefan-George-Gymnasium und Hildegardisschule) sind in Bingen bzw. in Büdesheim die Rochus-Realschule. Eine Berufsbildende Schule (Sekundarabschluss I und Fachabitur) findet sich in Bingen. Eine Integrierte Gesamtschule mit der Abschlussmöglichkeit Mittlere Reife bzw. Abitur gibt es in Ingelheim am Rhein.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Söhne und Töchter des Stadtteils[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Persönlichkeiten, die vor Ort gewirkt haben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Gottfried Mascop (* vor 1550; † nach 1603), deutscher Kartograf der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts, Gemarkungspläne
  • Burkard Zamels (* um 1690; † 1757), Bildhauer, Kreuzigungsgruppe, um 1750

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Dromersheim – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Amtliches Gemeindeverzeichnis 2006 (Memento vom 22. Dezember 2017 im Internet Archive) (= Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz [Hrsg.]: Statistische Bände. Band 393). Bad Ems März 2006, S. 171 (PDF; 2,6 MB). i Info: Es liegt ein aktuelles Verzeichnis (2016) vor, das aber im Abschnitt „Gebietsänderungen – Territoriale Verwaltungsreform“ keine Einwohnerzahlen angibt.