Druschba (Kaliningrad)

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Siedlung
Druschba
Allenburg

Дружба
Föderationskreis Nordwestrussland
Oblast Kaliningrad
Rajon Prawdinsk
Erste Erwähnung 1256
Frühere Namen Allenburg (bis 1947)
Siedlung seit 1947
Bevölkerung 440 Einwohner
(Stand: 14. Okt. 2010)[1]
Höhe des Zentrums 27 m
Zeitzone UTC+2
Telefonvorwahl (+7) 40157
Postleitzahl 238405
Kfz-Kennzeichen 39, 91
OKATO 27 233 807 001
Geographische Lage
Koordinaten 54° 30′ N, 21° 12′ OKoordinaten: 54° 29′ 33″ N, 21° 11′ 32″ O
Druschba (Kaliningrad) (Europäisches Russland)
Red pog.svg
Lage im Westteil Russlands
Druschba (Kaliningrad) (Oblast Kaliningrad)
Red pog.svg
Lage in der Oblast Kaliningrad

Druschba (russisch Дрýжба, Družba, deutsch Allenburg, polnisch Alembork, litauisch Alna) ist eine Siedlung (bis 1945 Stadt) im Rajon Prawdinsk der russischen Oblast Kaliningrad. Er gehört zur kommunalen Selbstverwaltungseinheit Stadtkreis Prawdinsk.

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort liegt in der historischen Region Ostpreußen am Fluss Лава, Lawa (poln. Łyna, dt. Alle) nahe der Einmündung des Omet und des Masurischen Kanals, etwa 40 Kilometer südöstlich der Stadt Königsberg (Kaliningrad).

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Allenburg wurde 1256 erstmals erwähnt, als der Deutsche Ritterorden die Burg auf der östlichen Seite der Alle zu einer Vorburg mit Wallanlage als Wehranlage gegen die Litauer ausbaute. Bereits vier Jahre darauf zerstörten die Prussen die Burg, jedoch wurde 1272 nach Niederwerfung der Prussen eine neue Burg errichtet.[2]

Am 19. Oktober 1400 erhielt Allenburg die Stadtrechte von Konrad von Jungingen, dem Hochmeister des Deutschen Ritterordens, nach Kulmer Recht. Die Stadt schloss sich dem Preußischen Bund an und wurde deswegen 1455 vom Deutschen Orden angegriffen, erobert und dabei teilweise zerstört.[2]

Seit 1818 gehörte Allenburg zum Kreis Wehlau im Regierungsbezirk Königsberg in der Provinz Ostpreußen.

Um 1900 gab es in Allenburg eine evangelische Kirche, ein Damenstift, ein Rettungshaus und eine Dampfmühle,[3] um 1925 ein Amtsgericht, Sägewerke, Molkereien sowie vier Pferde- und Viehmärkte, und es bestand eine Motorbootverbindung mit Königsberg.[4] Im Ersten Weltkrieg wurde die Stadt im August 1914 von der russischen Armee erobert und dabei stark zerstört. Auch die Stadtkirche wurde in Mitleidenschaft gezogen. Nach Kriegsende erfolgte Anfang der 1920er Jahre der allgemeine Wiederaufbau der Stadt. Sie gehörte bis 1945 zum Landkreis Wehlau im Regierungsbezirk Königsberg der preußischen Provinz Ostpreußen.

Nach dem Zweiten Weltkrieg kam die Stadt 1945 unter sowjetische Verwaltung und wurde 1947 in Druschba (deutsch: „Freundschaft“) umbenannt.[5] Gleichzeitig wurde der Ort Sitz eines Dorfsowjets im Rajon Prawdinsk. Die nach der Flucht verbliebenen deutschen Einwohner wurden bis 1948 ausgesiedelt und durch Neusiedler aus verschiedenen Teilen der Sowjetunion ersetzt. Nach dem Verlust des Hinterlandes und der meisten Verkehrsverbindungen durch die sowjetisch-polnische Grenzziehung mitten durch Ostpreußen sowie dem Verlust der Stadtrechte hat der Ort seit 1945 stark an Bedeutung verloren, und es stehen nur noch relativ wenige Häuser. Im Rahmen der kommunalen Selbstverwaltung wurde Druschba im Jahr 2004 in die städtische Gemeinde Prawdinskoje gorodskoje posselenije eingegliedert.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

bis 1945

1711 wütete die Große Pest (Preußen) in der Stadt, und nur elf Einwohner sollen überlebt haben.[2]

Jahr Einwohner Anmerkungen
1768 1.138[6]
1782 1.379 in 179 Haushaltungen, ohne die aus einer Schwadron Dragoner bestehende Garnison[7]
1798 1.321 [8]
1802 1.353 [9]
1810 1.250 [8][9]
1816 1.399 davon 1.390 Evangelische, sieben Katholiken und zwei Juden[9]
1821 1.423 [9]
1831 1.654 [8]
1840 1.730 [10]
1858 2.252 davon 2.229 Evangelische, fünf Katholiken und 18 Juden[11]
1875 2.090 [12]
1880 2.107 [12]
1985 1.958 [12]
1900 1.750 [3]
1910 1.697
1925 1.730 meist Evangelische[4]
1933 2.082 [12]
1939 2.692 [12]
seit 1945
Jahr Einwohner Anmerkungen
2002 0515
2010 0440

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Historisches Wappen

Blasonierung: „In Silber ein aus grünem Röhricht aufragender, roter Elchrumpf.“[13]

In dieser Gegend sind Elche jetzt noch Standwild. Es ist daher nicht verwunderlich, wenn das SIGILLUM CIVITATIS ALLENBERG des 15. Jahrhunderts ein auf welligem Boden schreitendes Elen mit breitschaufeligem Geweih zeigt. Im 17. Jahrhundert setzte man stattdessen einen gewöhnlichen Hirschkopf in die Siegel.[14]

Druschbinski selski Sowet/okrug 1947–2004[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Dorfsowjet Druschbinski selski Sowet (ru. Дружбинский сельский Совет) wurde im Juni 1947 zunächst im Rajon Gwardeisk eingerichtet.[5] Im Juli 1947 wurde er dann dem Rajon Prawdinsk zugeordnet.[15] Nach dem Zerfall der Sowjetunion bestand die Verwaltungseinheit als Dorfbezirk Druschbinski selski okrug (ru. Дружбинский сельский округ). Die sich Ende 2004 noch im Dorfbezirk Druschbinski befindlichen elf Siedlungen wurden im Rahmen der kommunalen Selbstverwaltung dann in die städtische Gemeinde Prawdinskoje gorodskoje posselenije eingegliedert.

Ortsname Name bis 1947/50 Bemerkungen
Belaja Poljana (Белая Поляна) Jägersdorf Der Ort wurde 1947 umbenannt und vor 1975 verlassen.
Bely Jar Eiserwagen Der Ort wurde 1947 umbenannt und gehörte bis vor 1988 zum Dorfsowjet Nowo-Bobruiski.
Beresinki (Березинки) Schallen Der Ort wurde 1947 umbenannt und vor 1975 verlassen.
Berjosowo (Берёзово) Schönbaum Der Ort wurde 1947 umbenannt und war zunächst in den Dorfsowjet Sewski eingeordnet.
Demjanowka (Демьяновка) Groß Engelau Der Ort wurde 1947 umbenannt und vor 1975 verlassen.
Druschba (Дружба) Allenburg Verwaltungssitz
Fedotowo (Федотово) Groß Plauen Der Ort wurde 1947 umbenannt.
Ilitschowo (Ильичёво) Engelshöhe Der Ort wurde 1950 umbenannt und vor 1975 verlassen.
Iswilino (Извилино) Dettmitten Der Ort wurde 1947 umbenannt.
Krasnoje (Красное) Schöntritten Der Ort wurde 1950 umbenannt und vor 1975 verlassen.
Kurortnoje (Курортное) Groß Wohnsdorf und Agnesenhof Der Ort wurde 1950 umbenannt und war zunächst in den Dorfsowjet Sewski eingeordnet.
Lugowoje (Луговое) Hohenfelde Der Ort wurde 1947 umbenannt und war zunächst in den Dorfsowjet Poretschenski eingeordnet.
Maiskoje (Майское) Kautern Der Ort wurde 1950 umbenannt und vor 1975 verlassen.
Nowoje (Новое) Trimmau Der Ort wurde 1947 umbenannt.
Ossipenko (Осипенко) Gundau Der Ort wurde 1947 umbenannt und vor 1988 verlassen.
Owraschnoje (Овражное) Wilhelmshöhe Der Ort wurde 1950 umbenannt und war zunächst in den Dorfsowjet Poretschenski eingeordnet. Er wurde vor 1975 verlassen.
Pawenkowo (Павенково) Klein Engelau Der Ort wurde 1947 umbenannt und vor 1975 verlassen.
Pessotschnoje (Песочное) Althof,
Kreis Bartenstein
Der Ort wurde 1947 umbenannt.
Pospelowo (Поспелово) Progen Der Ort wurde 1950 umbenannt und vor 1975 verlassen.
Progress (Прогресс) Auglitten Der Ort wurde 1950 umbenannt.
Retschnoje (Речное) Redden Der Ort wurde 1950 umbenannt und vor 1975 verlassen.
Rodniki (Родники) Leißienen Der Ort wurde 1947 umbenannt und gehörte zunächst zum Dorfsowjet Bolschepoljanski im Rajon Gwardeisk.
Selzy (Сельцы) Königstann und Klein Neumühl Der Ort wurde 1950 umbenannt und war zunächst in den Dorfsowjet Sewski eingeordnet. Er wurde vor 1975 verlassen.

Die beiden 1950 umbenannten Orte Alexejewka (Hanswalde) und Cholmogorje (Kipitten), die zunächst ebenfalls dem Druschbinski selski Sowet zugeordnet wurden, kamen dann (vor 1975) zum Poretschenski selski Sowet.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durch den Ort verlaufen die Regionalstraße 27A-037 (ex R 514) von Prawdinsk zur Föderalstraße A 229 bei Snamensk und die Kommunalstraße 27K-071 von Jelnjaki an der Regionalstraße 27A-027 (ex R 508) nach Schelesnodoroschny. Ebenfalls an die Regionalstraße 27A-027 schließen die Kommunalstraße 27K-132 in Nowo-Bobruisk und die Kommunalstraße 27K-070 in Gussewo an.

Vor 1945 war der Ort Bahnstation an der Bahnstrecke von Wehlau über Friedland (Ostpreußen) nach Bartenstein und Heilsberg, die nach dem Zweiten Weltkrieg im Abschnitt bis Bartoszyce demontiert wurde.

Partnerstädte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hoya an der Weser ist seit 1972 die Patenstadt der Allenburger.

Festlich begangen wurde 1997 die 25-jährige Patenschaft und auch im Jahr 2000 der 600. Jahrestag der Verleihung der Stadtrechte. Ein Gedenkstein für die 600 Jahre Stadtrechte wurde an der Martinskirche, dem Kulturzentrum von Hoya, aufgestellt und feierlich eingeweiht.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gut erhalten ist die Stadtkirche aus dem 15. Jahrhundert mit ihrem markanten Treppengiebelturm. 1999 wurde ein Verein gegründet zur Erhaltung und Nutzung der Kirche für evangelisch-lutherische Gottesdienste und ein kleines Museum. Nach umfangreichen Sanierungsarbeiten wurde im Juli 2005 ein kleines Museum im Kirchturm und ein Gottesdienstraum für die evangelisch-lutherische Gemeinde eingerichtet. Vom Turm der Kirche besteht eine gute Aussicht über die Umgebung und auf ein auf dem Ostgiebel des Kirchturmes befindliches und benutztes Storchennest.

In Druschba gibt es zwei Schleusen am Masurischen Kanal. Die Schleuse direkt an der Straße nach Bely Jar (Eiserwagen) hat ein großes Ausgleichsbecken. Das Schleusenwärterhaus wurde im Jahr 1921 auf dem Aushub der Schleuse erbaut. Es wurde ab 2002 von einem Ehepaar aus Deutschland restauriert, brannte aber am 2. Februar 2012 infolge eines Kurzschlusses ab. Die zweite Schleuse befindet sich am Ende des Weges in Richtung des früheren Bahnhofs, wo heute ein Kuhstall steht. Diese Schleuse ist noch größer und wesentlich besser erhalten als die Schleuse an der Straße nach Bely Jar; das Schleusenwärterhaus ist allerdings nach dem Krieg zerstört worden.

Pfarrkirche[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Allenburger Pfarrkirche (2006)

Bis zum Bau der Kirche[16] im Jahre 1405 wurde die Burgkapelle als Gotteshaus genutzt. Anfang des 15. Jahrhunderts begann man mit der Errichtung der Kirche aus Backstein mit dem bemerkenswerten Ostgiebel, allerdings ohne Chor.

Gegen Ende des 15. Jahrhunderts erweiterte man den Saalbau nach Westen. Die Nordseite des Kirchenschiffs war zugleich Stadtmauer. Bei den Kämpfen im Ersten Weltkrieg entstand schwerer Schaden am Gebäude, dabei wurde neben dem Turm auch die 1699 von Johann Josua Mosengel errichtete Orgel mit 2 Manualen und 22 Registern zerstört.

Am 30. August 1925 konnte man die wieder errichtete Kirche wieder einweihen. Der von russischen Truppen gesprengte Turm wurde im neugotischen Stil neuerrichtet und erhöht; vermutlich nach Plänen des Architekten Hugo Häring.

Seit dem Jahr 2005 – im Jahr der Feier des 600-jährigen Bestehens der Kirche – kann diese wieder für Gottesdienste genutzt werden.

Kirchengemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Reformation setzte sich relativ früh in Allenburg durch. Im Jahre 1529 wurde der letzte vorreformatorische Geistliche abgesetzt und am 23. Februar 1529 der erste lutherische Pfarrer bestellt.

Allenburg mit seiner mehrheitlich evangelischen Bevölkerung war bis 1945 Sitz eines weitflächigen Kirchspiels, das zum Kirchenkreis Wehlau innerhalb der Kirchenprovinz Ostpreußen der Kirche der Altpreußischen Union gehörte.

Während der Sowjetzeit konnte kirchliches Leben nicht stattfinden. Erst in den 1990er Jahren sammelten sich vor allem Russlanddeutsche in Druschba. Es entstand eine kleine Gemeinde, die zur Kirchenregion der Auferstehungskirchengemeinde in Kaliningrad (Königsberg (Preußen)) gehört. Sie ist Teil der ebenfalls neu gegründeten Propstei Kaliningrad innerhalb der Evangelisch-Lutherischen Kirche Europäisches Russland (ELKER).[17]

Kirchspielorte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zum Kirchspiel Allenburg vor 1945 gehörten 42 Ortschaften, von denen einige heute nicht mehr existieren:[18]

Name (bis 1946) Russischer Name Name (bis 1946) Russischer Name Name (bis 1946) Russischer Name
Allenburg Druschba Groß Plauen Fedowowo Neumühl Kostromino
Allenburgsfelde Hohen Damerau Neusaß I und II Gratschjowo
Allenburgshausen Harnowen,
1938–1946 Krugdorf
Neuwaldau
Allendorfshof Karlswalde Potawern Potapowo
Aue I und II Kautern Maiskoje Progen Pospelowo
Damerau bei Progen Klein Mauen Redden Retschnoje
Dettmitten Iswilino Klein Neumühl Reichau
Eichwalde Anochino Klein Plauen Selzy Schallen
Eiserwagen Bely Jar Koppershagen Schönrade Schtscherbinino
Elisenthal Kortmedien Kostromino Trilinde Annowka
Ernstwalde Kreis Wehlau Leißienen Rodniki Trimmau Nowoje
Friederikenruh Dawydowo Milchwalde Trimmau-Damerau Deschnewo
Glashütte Kreis Wehlau Dalneje Muskau Wittenberg Kreis Wehlau
Groß Allendorf Kostromino Nagurren,
1938–1946: Freudenfeld
Nowo-Bobruisk Ziegelhöfchen Malachowo

Pfarrer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit der Reformationszeit amtierten in Allenburg bis 1945 jeweils zwei Geistliche:[19]

  • Johann Laxophorin, ab 1529
  • Balthasar Gottshtuer, bis 1537
  • Alex Magnus, bis 1546
  • L. Tollenburg, 1550–1558
  • Johann Sperber, 1562–1575
  • Martin Bezelius, ab 1575
  • Theodor Siligeneus, ab 1601
  • Johann Jungius, 1619–1625
  • Andreas Meyer, 1625
  • Georg Hintz, 1625–1651
  • Johann Röder, 1625–1657
  • Georg Frischeisen, 1653–1670
  • Johann Friedrich Weißemmel, 1657–1662
  • Friedrich Gerholtz, ab 1662
  • Georg Bliesner, 1670–1681
  • Christoph Moldenhauer, 1666
  • Michael Hefter, 1681–1711
  • Friedrich Kranich, 1681–1716
  • Friedrich Mickeht, 1711–1721
  • Johann Ludwig Colbius, 1717–1748
  • Michael Freytag, 1721–1737
  • Daniel Friedrich Glawe, 1738–1743
  • Bernhard Jacob Drenckhan, 1743–1786
  • Johann Ernst Henne, 1749–1761
  • Johann Gottlieb Schudich, 1761–1773
  • Samuel Heinrich Keber, 1773–1777
  • Jacob Friedrich Töppen, 1777–1786
  • Johann Gottlob Patzig, 1786–1817
  • Johann Daniel Schmidt, 1792–1816
  • Gottfried Laudien, 1816–1820
  • Simon Mäckelburg, 1817–1821
  • Karl Wilhelm Ferdinand Bobrik, 1820–1832
  • Daniel Samuel Weißemmel, 1822–1838
  • Friedrich Adolf Günther, 1833–1845
  • Sigismund Erwin Otto von Schäwen, 1838–1866
  • Adolf Eduard Treibe, 1846–1892[20]
  • August Wolfgang Adalbert Kähler, 1866–1876
  • Albert Leonhard H. Wodaege, 1877–1880
  • Carl Gustav Marter, 1880–1882
  • Otto Meißner, 1884–1885
  • August Wilhelm Lucas, 1885–1886
  • Josef Grunert, 1887–1906
  • Max Zacharias Ebel, 1892–1900
  • Alexander Gerhard A. Wormit, 1901–1910
  • Richard Bernhard Böhnke, 1907–1910
  • Hermann Erich Kramm, 1910–1918
  • Georg Wagner, 1911–1914
  • Rudolf Erich Sack, 1914–1916
  • Georg Kern, 1918–1924
  • Georg Luntowski, 1922–1925
  • Paul Bendrich, 1925–1927
  • Georg Luntowski, 1925–1927
  • Otto Rosinski, 1927–1930
  • Bruno Adelsberger, 1927–1932
  • Friedrich Mickwitz, 1930–1933
  • Ernst Daudert, 1935–1940
  • Berthold Kröhnert, 1936–1938
  • Heinz Paul Albert Reich, 1939–1945
  • Alfred Blaesner, 1943–1945
  • Michael Klumbies, 1943–1945

Persönlichkeiten des Ortes[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Königsstraße mit dem Königlichen Amtsgericht und der Post (1910)

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Johann Friedrich Goldbeck: Volständige Topographie des Königreichs Preußen. Teil I: Topographie von Ost-Preußen. Marienwerder 1785, S. 13–14.
  • August Eduard Preuß: Preußische Landes- und Volkskunde oder Beschreibung von Preußen. Ein Handbuch für die Volksschullehrer der Provinz Preußen, so wie für alle Freunde des Vaterlandes. Gebrüder Bornträger, Königsberg 1835, S. 516, Nr. 117.
  • Daniel Heinrich Arnoldt: Kurzgefaßte Nachrichten von allen seit der Reformation an den lutherischen Kirchen in Ostpreußen gestandnen Predigern. Königsberg 1777, S. 61–63.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Druschba (Kaliningrad) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Itogi Vserossijskoj perepisi naselenija 2010 goda. Kaliningradskaja oblastʹ. (Ergebnisse der allrussischen Volkszählung 2010. Oblast Kaliningrad.) Band 1, Tabelle 4 (Download von der Website des Territorialorgans Oblast Kaliningrad des Föderalen Dienstes für staatliche Statistik der Russischen Föderation)
  2. a b c Handbuch der historischen Stätten – Ost- und Westpreussen, Historische Stätten, Stuttgart 1981, ISBN 3-520-31701-X, S. 5
  3. a b Meyers Großes Konversations-Lexikon. 6. Auflage, Band 1, Leipzig und Wien 1905, S. 345.
  4. a b Der Große Brockhaus. 15. Auflage, 1. Band, Leipzig 1928, S. 301.
  5. a b Durch den Указ Президиума Верховного Совета РСФСР от 17 июня 1947 г.«Об образовании сельских советов, городов и рабочих поселков в Калининградской области» (Erlass des Präsidiums des Obersten Sowjets der RSFSR vom 17. Juni 1947: Über die Bildung von Dorfsowjets, Städten und Arbeitersiedlungen in der Oblast Kaliningrad)
  6. || Leopold Krug: Die preußische Monarchie – topographisch, statistisch und wirtschaftlich dargestellt. Teil 1: Provinz Ostpreußen. Berlin 1833, S. 304.
  7. Johann Friedrich Goldbeck: Volständige Topographie des Königreichs Preußen. Teil I: Topographie von Ost-Preußen. Marienwerder 1785, S. 14.
  8. a b c Leopold Krug (1833), loc. cit.
  9. a b c d Alexander August Mützell und Leopold Krug: Neues topographisch-statistisch-geographisches Wörterbuch des preussischen Staats. Band 5: T–Z, Halle 1823, S. 250–351, Ziffer 7.
  10. Supplemente zum Universal-Lexikon oder Enzyklopädischen Wörterbuch der Wissenschaften, Künste und Gewerbe (herausgegeben von H. A. Pierer, bearbeitet von Franz Dornberger). 1. Band, Altenburg 1841, S. 180.
  11. Adolf Schlott: Topographisch-statistische Uebersicht des Regierungs-Bezirks Königsberg, nach amtlichen Quellen. Hartung, Königsberg 1861, S. 22–233, Ziffer 6.
  12. a b c d e Michael Rademacher: Deutsche Verwaltungsgeschichte von der Reichseinigung 1871 bis zur Wiedervereinigung 1990. Ostpreußen: Landkreis Wehlau. (Online-Material zur Dissertation, Osnabrück 2006).
  13. Prof. Dr. Erich Keyser: Deutsches Städtebuch – Handbuch städtischer Geschichte Band I Nordostdeutschland S. 21/22. W. Kohlhammer Verlag, Stuttgart 1939.
  14. Prof. Otto Hupp: Deutsche Ortswappen. Kaffee-Handels-Aktiengesellschaft, Bremen 1925.
  15. Durch den Указ Президиума Верховного Совета РСФСР от 25 июля 1947 г. «Об административно-территориальном устройстве Калининградской области» (Erlass des Präsidiums des Obersten Sowjets der RSFSR vom 25. Juli 1947: Über den administrativ-territorialen Aufbau der Oblast Kaliningrad)
  16. Die Kirche in Allenburg
  17. Ev.-luth. Propstei Kaliningrad (Memento vom 29. August 2011 im Internet Archive)
  18. Kirchspiele im Kreis Wehlau (PDF; 10,2 MB), ergänzt um: Walther Hubatsch: Geschichte der evangelischen Kirche Ostpreußens. Band III: Dokumente. Göttingen 1968, S. 474
  19. Friedwald Moeller, Altpreußisches evangelisches Pfarrerbuch von der Reformation bis zur Vertreibung im Jahre 1945, Hamburg, 1968, S. 14–15
  20. Angehöriger des Corps Masovia, Vater von Paul Treibe