Dušan Lajović

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Dušan Lajović Tennisspieler
Dušan Lajović
Dušan Lajović 2016 bei den US Open
Nation: SerbienSerbien Serbien
Geburtstag: 30. Juni 1990
Größe: 183 cm
Gewicht: 83 kg
1. Profisaison: 2007
Spielhand: Rechts, einhändige Rückhand
Trainer: José Perlas
Preisgeld: 6.834.489 US-Dollar
Einzel
Karrierebilanz: 149:188
Karrieretitel: 1
Höchste Platzierung: 23 (29. April 2019)
Aktuelle Platzierung: 35
Grand-Slam-Bilanz
Doppel
Karrierebilanz: 42:74
Karrieretitel: 2
Höchste Platzierung: 82 (21. September 2020)
Aktuelle Platzierung: 154
Grand-Slam-Bilanz
Letzte Aktualisierung der Infobox:
20. September 2021
Quellen: offizielle Spielerprofile bei der ATP/WTA (siehe Weblinks)

Dušan Lajović (serbisch-kyrillisch Душан Лајовић; * 30. Juni 1990 in Belgrad, SR Serbien) ist ein serbischer Tennisspieler.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zum Anfang seiner Karriere gewann Lajović zwischen 2009 und 2011 im Einzel sechs von neun Future-Turnieren, bei denen er im Finale stand. Das brachte ihn in der Weltrangliste bis in die Top 200 nach vorne. Außerdem gewann er vier Doppeltitel auf der Future Tour. Auf der Challenger Tour gewann er im August 2012 seinen ersten Titel im Einzel beim Turnier von Samarqand, worauf er in der Weltrangliste nochmals Plätze gutmachen konnte und bis auf Position 137 vorstieß. Auf der ATP Tour konnte er sich 2011 für die Hauptfelder in Zagreb, Moskau und Umag qualifizieren, in Belgrad erhielt er zudem eine Wildcard. Er konnte jedoch zu diesem Zeitpunkt noch keine Partie dort gewinnen und schied stets in der ersten Runde aus. In St. Petersburg qualifizierte er sich ebenfalls und konnte sich dieses Mal auch glatt in zwei Sätzen gegen Jérémy Chardy durchsetzen. Es folgte ein hart erkämpfter Dreisatzsieg gegen Dudi Sela im Achtelfinale. Im Viertelfinale blieb er gegen Alex Bogomolov junior chancenlos und verlor klar in zwei Sätzen. 2012 nahm Lajović bei den Australian Open erstmals an der Qualifikation für ein Grand-Slam-Turnier teil. Im dritten Satz der Erstrundenpartie gegen Matteo Viola führte er bereits mit 5:0, 40:0, konnte jedoch insgesamt neun Matchbälle nicht verwerten und verlor den Satz und damit auch das Match noch mit 6:8 gegen den späteren Qualifikanten.[1] Im Jahr 2012 wurde Lajović erstmals für die serbische Davis-Cup-Mannschaft nominiert und gab im Erstrundenspiel gegen Schweden im letzten Einzel gegen Filip Prpic sein Debüt, nachdem Serbien bereits uneinholbar vorne lag. Er siegte in zwei Sätzen mit 6:4, 6:4.

Im Jahr 2013 gewann Lajović zwei von drei Challenger-Turnieren, bei denen er im Finale stand. Erstmals in den Top 100 platzieren konnte sich der Serbe zu Beginn des Jahres 2014. In diesem Jahr erreichte er auch unmittelbar eines seiner besten Grand-Slam-Ergebnisse, als er bei den French Open bis ins Achtelfinale kam und dort dem späteren Turniersieger Rafael Nadal unterlag. Die meiste Zeit konnte sich Lajović in den folgenden Jahren zwischen Platz 60 und 100 der Weltrangliste behaupten, erreichte jedoch kaum größere Erfolge auf ATP-Ebene oder bei Grand Slams. Bestes Ergebnis war das Achtelfinale beim Masters-Turnier von Indian Wells im Jahr 2017. Größere Erfolge hatte er ab dem Jahr 2018. Beim Masters von Madrid erreichte er das Viertelfinale, nachdem er zuvor im Achtelfinale den an Nr. 4 gesetzten Juan Martín del Potro in drei Sätzen besiegt hatte. Ende des Jahres konnte er sich in der Weltrangliste erstmals in den Top 50 platzieren. Beim Masters von Monte-Carlo 2019 erreichte er das Finale, nachdem er zuvor Dominic Thiem und Daniil Medwedew jeweils glatt in zwei Sätzen besiegt hatte. Im Finale unterlag er dann ebenfalls in zwei Sätzen Fabio Fognini, erreichte durch dieses Turnier aber mit Rang 23 in der Weltrangliste eine neue persönliche Höchstplatzierung. Seinen bislang einzigen Turniersieg auf der ATP Tour feierte Lajović rund drei Monate später in Umag, wo er gegen den Qualifikanten Attila Balázs in zwei Sätzen im Finale erfolgreich war. Zu Beginn des Jahres 2020 gewann er mit Serbien den ATP Cup, wobei er vier seiner sechs Matches gewinnen konnte. Durch diesen Erfolg konnte er sich wieder in den Top 30 der Weltrangliste platzieren und diese Platzierung seither konstant halten.

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Legende (Anzahl der Siege)
Grand Slam
ATP World Tour Finals
ATP World Tour Masters 1000
ATP World Tour 500
ATP World Tour 250 (3)
ATP Challenger Tour (6)
ATP-Titel nach Belag
Hartplatz (1)
Sand (2)
Rasen (0)

Einzel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Turniersiege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

ATP World Tour[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Nr. Datum Turnier Belag Finalgegner Ergebnis
1. 21. Juli 2019 KroatienKroatien Umag Sand UngarnUngarn Attila Balázs 7:5, 7:5
ATP Challenger Tour[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Nr. Datum Turnier Belag Finalgegner Ergebnis
1. 11. August 2012 UsbekistanUsbekistan Samarqand Sand UsbekistanUsbekistan Farrux Doʻstov 6:3, 6:2
2. 9. Juni 2013 ItalienItalien Caltanissetta Sand NiederlandeNiederlande Robin Haase 7:64, 6:3
3. 3. November 2013 Korea SudSüdkorea Seoul Hartplatz DeutschlandDeutschland Julian Reister kampflos
4. 21. September 2015 Bosnien und HerzegowinaBosnien und Herzegowina Banja Luka Sand RumänienRumänien Victor Hănescu 7:65, 7:65
5. 15. Juli 2017 SchwedenSchweden Båstad Sand ArgentinienArgentinien Leonardo Mayer 6:2, 7:64
6. 1. April 2018 GuadeloupeGuadeloupe Le Gosier Hartplatz Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Denis Kudla 6:4, 6:0

Finalteilnahmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nr. Datum Turnier Belag Finalgegner Ergebnis
1. 21. April 2019 MonacoMonaco Monte Carlo Sand ItalienItalien Fabio Fognini 3:6, 4:6

Doppel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Turniersiege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nr. Datum Turnier Belag Partner Finalgegner Ergebnis
1. 3. Mai 2015 TurkeiTürkei Istanbul Sand Moldau RepublikRepublik Moldau Radu Albot SchwedenSchweden Robert Lindstedt
OsterreichÖsterreich Jürgen Melzer
6:4, 7:62
2. 29. September 2019 China VolksrepublikVolksrepublik China Chengdu Hartplatz SerbienSerbien Nikola Čačić IsraelIsrael Jonathan Erlich
FrankreichFrankreich Fabrice Martin
7:69, 3:6, [10:3]

Finalteilnahmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nr. Datum Turnier Belag Partner Finalgegner Ergebnis
1. 27. Juli 2014 KroatienKroatien Umag Sand KroatienKroatien Franko Škugor TschechienTschechien František Čermák
TschechienTschechien Lukáš Rosol
3:6, 1:6

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. “Miracle Matteo” and other thoughts from the Australian Open qualifiers. In: shanktennis.wordpress.com. 14. Januar 2012, abgerufen am 5. Januar 2016 (englisch).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Dušan Lajović – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien