Ducht

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Ducht ist in der Seemannssprache der Fachbegriff für eine Bank oder ein Sitzbrett auf einem offenen Ruder- oder Segelboot. Wenn es ein quer zum Kiel von Bordwand zu Bordwand verlaufendes Sitzbrett ist, spricht man von einer Querducht, auf dem die Ruderer in einem Ruderboot pullen.[1] Ist die Planke quer direkt am Heck befestigt, also achtern, wird sie Achterducht genannt.[2] In der Regel verlaufen Duchten aber in Schiffsrichtung.

In den Elbmarschen konnte hiermit je nach Kontext auch ein Unterbezirk eines Kirchspiels gemeint sein.

Literatur[Bearbeiten]

  • K. Schwitalla, U. Scharnow: Lexikon der Seefahrt. transpress, Verlag für Verkehrswesen, Berlin 1988, ISBN 3-344-00190-6, S. 123.

Weblinks[Bearbeiten]

 Wiktionary: Ducht – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Joachim Schult: Seglerlexikon. 5. erweiterte Auflage. Bielefeld 1992, ISBN 3-87412-103-8, S. 89.
  2.  Golz, Reinhard, Altonaer Museum in Hamburg (Hrsg.): Die Sprache der Finkenwerder Fischer. Koehler, Herford 1984, ISBN 3-7822-0342-9, S. 113.