Duckow

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Wappen Deutschlandkarte
Die Gemeinde Duckow führt kein Wappen
Duckow
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Duckow hervorgehoben
Koordinaten: 53° 42′ N, 12° 48′ O
Basisdaten
Bundesland: Mecklenburg-Vorpommern
Landkreis: Mecklenburgische Seenplatte
Amt: Malchin am Kummerower See
Höhe: 53 m ü. NHN
Fläche: 14,22 km²
Einwohner: 239 (31. Dez. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 17 Einwohner je km²
Postleitzahl: 17139
Vorwahl: 039957
Kfz-Kennzeichen: MSE, AT, DM, MC, MST, MÜR, NZ, RM, WRN
Gemeindeschlüssel: 13 0 71 030
Adresse der Amtsverwaltung: Am Markt 1
17139 Malchin
Webpräsenz: www.amt-malchin-am-kummerower-see.de
Bürgermeister: Erhard Galinat (CDU)
Lage der Gemeinde Duckow im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte
Brandenburg Landkreis Rostock Landkreis Vorpommern-Rügen Landkreis Vorpommern-Greifswald Landkreis Vorpommern-Greifswald Landkreis Ludwigslust-Parchim Beggerow Borrentin Hohenbollentin Hohenmocker Kentzlin Kletzin Lindenberg (Vorpommern) Meesiger Nossendorf Sarow Schönfeld (bei Demmin) Siedenbrünzow Sommersdorf (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte) Utzedel Verchen Warrenzin Datzetal Friedland (Mecklenburg) Friedland (Mecklenburg) Friedland (Mecklenburg) Galenbeck Genzkow Basedow (Mecklenburg) Basedow (Mecklenburg) Duckow Faulenrost Gielow Kummerow (am See) Malchin Neukalen Alt Schwerin Fünfseen Göhren-Lebbin Malchow (Mecklenburg) Nossentiner Hütte Penkow Silz (Mecklenburg) Walow Zislow Mirow Priepert Peenehagen Wesenberg (Mecklenburg) Wustrow (Mecklenburgische Seenplatte) Blankensee (Mecklenburg) Blumenholz Carpin Godendorf Grünow (Mecklenburg) Hohenzieritz Klein Vielen Kratzeburg Möllenbeck (bei Neustrelitz) Schloen-Dratow Schloen-Dratow Userin Wokuhl-Dabelow Beseritz Blankenhof Brunn (Mecklenburg) Neddemin Neuenkirchen (bei Neubrandenburg) Neverin Sponholz Staven Trollenhagen Woggersin Wulkenzin Zirzow Ankershagen Kuckssee Penzlin Möllenhagen Altenhof (Mecklenburg) Bollewick Buchholz (bei Röbel) Bütow Fincken Gotthun Grabow-Below Groß Kelle Kieve Lärz Leizen Ludorf Massow Melz Priborn Rechlin Röbel/Müritz Schwarz (Mecklenburg) Sietow Stuer Vipperow Wredenhagen Zepkow Grabowhöfe Groß Plasten Hohen Wangelin Jabel Kargow Klink Klocksin Moltzow Moltzow Torgelow am See Varchentin Vollrathsruhe Burg Stargard Burg Stargard Cölpin Groß Nemerow Holldorf Lindetal Pragsdorf Bredenfelde Briggow Grammentin Gülzow (bei Stavenhagen) Ivenack Jürgenstorf Kittendorf Knorrendorf Mölln (Mecklenburg) Ritzerow Rosenow Stavenhagen Zettemin Altenhagen (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte) Altentreptow Bartow (Vorpommern) Breesen Breest Burow Gnevkow Golchen Grapzow Grischow Groß Teetzleben Gültz Kriesow Pripsleben Röckwitz Siedenbollentin Tützpatz Werder (bei Altentreptow) Wildberg (Vorpommern) Wolde Groß Miltzow Kublank Neetzka Petersdorf (bei Woldegk) Schönbeck Schönhausen (Mecklenburg) Voigtsdorf Voigtsdorf Woldegk Dargun Demmin Feldberger Seenlandschaft Neubrandenburg Neustrelitz Waren (Müritz)Karte
Über dieses Bild

Duckow ist eine Gemeinde im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte. Sie liegt südöstlich von Malchin. Bis zum 1. Januar 2005 war die Gemeinde Teil des Amtes Am Kummerower See und ist seitdem Teil des Amtes Malchin am Kummerower See.

Geografie und Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Duckow liegt etwa drei Kilometer südöstlich von Malchin. Die Bundesstraße 104 von Lübeck nach Linken verläuft nördlich der Gemeinde. Durch das Gemeindegebiet fließt die Ostpeene.

Ortsteile[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ortsteile der Gemeinde sind:

  • Pinnow
  • Duckow.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Duckow wurde erstmals in einer Urkunde von 1226 erwähnt. Der Ort war jahrhundertelang in Besitz der Familie von Maltzahn. Trotz verschiedener Erbteilungen innerhalb der Familie und den Familienzweigen blieben Pinnow als Hauptgut (ab 1210 mit einigen Unterbrechungen bis 1945) und Duckow als Nebengut im Besitz der Maltzahns. [2]
Nach 1989 fanden viele Verbesserung der Ortsgestaltung statt. Duckow erhielt Zugang zu einer zentralen Abwasseranlage.

Mehrere Maltzahnschen Besitzungen an der Ostpeene, darunter auch Duckow und der Ortsteil Pinnow, bildeten die säben Dörper, eine pommersche Exklave umgeben von Mecklenburger Gebiet. 1937 kamen diese Dörfer vom Kreis Demmin zum mecklenburgischen Kreis Malchin.

Pinnow: Das zweigeschossige Gutshaus (Herrenhaus) Pinnow stammt aus dem 18. Jahrhundert; Umbauten fanden 1840 statt, danach wurde der Gutspark angelegt. Das Gutshaus befindet sich heute wieder im Eigentum der Familie von Maltzahn.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dorfkirche in Duckow
  • Feldsteinkirche aus dem späten 13. Jahrhundert mit Barockorgel von Matthias Friese und mit Glockenstuhl.
  • Gutshaus Pinnow (18. Jahrhundert; Umbauten 1840) sowie Gutsanlage
  • Landschaftspark Pinnow nach Plänen von Peter Joseph Lenné von nach 1840/50.

Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Mecklenburger Poloclub Pinnow e.V.[3]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Duckow – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisches Landesamt M-V – Bevölkerungsentwicklung der Kreise und Gemeinden 2014 (XLS-Datei) (Einwohnerzahlen in Fortschreibung des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Hubertus Neuschäffer: Vorpommerns Schlösser und Herrenhäuser. Husum Druck- und Verlagsgesellschaft 1993, S. 58, ISBN 3-88042-636-8
  3. Mecklenburger Poloclub Pinnow e.V. (Homepage)