Duggingen

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Duggingen
Wappen von Duggingen
Staat: Schweiz
Kanton: Basel-Landschaft (BL)
Bezirk: Laufen
BFS-Nr.: 2785i1f3f4
Postleitzahl: 4202
UN/LOCODE: CH DGI
Koordinaten: 612686 / 255625Koordinaten: 47° 27′ 5″ N, 7° 36′ 25″ O; CH1903: 612686 / 255625
Höhe: 342 m ü. M.
Fläche: 5.86 km²
Einwohner: 1568 (31. Dezember 2017)[1]
Einwohnerdichte: 268 Einw. pro km²
Website: www.duggingen.ch
Schloss Angenstein

Schloss Angenstein

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Duggingen ist eine politische Gemeinde im Bezirk Laufen des Kantons Basel-Landschaft in der Schweiz.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Duggingen grenzt an die Gemeinden Aesch, Pfeffingen, Grellingen, Seewen, Hochwald, Dornach und Himmelried.

Die Fläche des Gemeindegebiets beträgt 586 Hektaren, davon sind 30 % Landwirtschaftsfläche, 57 % Wald, 12 % Bauzone und 1 % unproduktive Fläche.

Duggingen ist wegen der ländlichen Lage und den gut durchdachten Zonenvorschriften ein typisches Einfamilienhausdorf. Die großen, voll erschlossenen Baulandgebiete machen Duggingen derzeit zu einem attraktiven Ort für Zuzüger. Die Landpreise sind im Vergleich zu den benachbarten Gemeinden Arlesheim und Aesch mit Quadratmeterpreisen von 400–650 CHF moderat.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1330 wurde die Gemeinde – als „Tuggingen“ – erstmals urkundlich erwähnt. Archäologische Funde belegen aber, dass die Gegend bereits von den Römern besiedelt war. Duggingen gehörte zur Herrschaft von Pfeffingen und somit zum Bistum Basel. Das Lehen hatten ab 1330 die Ritter Jakob und Johannes von Hofstetten, zusätzlich wurden Lehnsherren des Bischofs eingesetzt: die Herren von Bärenfels, von Angenstein und von Thierstein sowie vorübergehend Heinrich von Ostheim, ein Diener von Graf Heinrich von Thierstein.[2] 1815 wurde die Gemeinde durch Entscheid des Wiener Kongresses dem Kanton Bern zugeordnet und wechselte 1994 zum Kanton Basel-Landschaft.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit 1946 hat Duggingen ein offizielles Wappen. Es zeigt einen aufrechten schwarzen Bär mit roten Krallen und roter Zunge auf einem roten Dreiberg, vor goldenem Grund. Dies ist das Wappen der Herren von Bärenfels und wird erstmals im Jahr 1305 offiziell erwähnt.

Bevölkerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zu den Dugginger Geschlechtern gehören die Familien Hofner, Ruetsch, Saladin und Zeugin, welche heute noch im Dorf lebende Bürger stellen. Die Bevölkerung hat in den letzten Jahren, bedingt durch reichliches Baulandangebot, stark zugenommen. Die Gemeinde ist mit ihren Infrastrukturen für eine Bevölkerungszahl bis zu 1'600 Personen eingerichtet. Die Bevölkerung ist in Duggingen auf 14,8 % Ausländer und 85,2 % Schweizer aufgeteilt.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Duggingen ist durch die Eisenbahn, Regionallinie S 3, in nur 15 Minuten von der Stadt Basel erschlossen. Die kantonale Autobahn H 18 endet beim Schloss Angenstein und ist von Duggingen aus in zwei Fahrminuten erreichbar. Die kantonale Autobahn ist ab Reinach voll ausgebaut. Die Stadt Basel ist in ungefähr zehn Fahrminuten zu erreichen.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schloss Angenstein in Duggingen

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Duggingen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Ständige und nichtständige Wohnbevölkerung nach Jahr, Kanton, Bezirk, Gemeinde, Bevölkerungstyp und Geschlecht (Ständige Wohnbevölkerung). In: bfs.admin.ch. Bundesamt für Statistik (BFS), 31. August 2018, abgerufen am 30. September 2018.
  2. Staatsarchiv Basel-Landschaft: AA 1001 Urkunden