Duke of Leeds

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Wappen der Familie Osborne

Duke of Leeds war ein erblicher britischer Adelstitel in der Peerage of England.

Der Titel ist nach der Stadt Leeds in der Grafschaft Yorkshire benannt, nicht nach Leeds Castle in der Grafschaft Kent.

Verleihung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die erste Verleihung erfolgte im Jahre 1694 an Thomas Osborne, 1. Marquess of Carmarthen. Dieser hatte in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts verschiedene hohe Staatsämter inne. Der Titel erlosch 1964 mit dem Tod des 12. Duke of Leeds.

Nachgeordnete Titel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Dukes of Leeds hielten auch die Titel Marquess of Carmarthen (geschaffen 1689), Earl of Danby, in the County of York (geschaffen 1674), Viscount Latimer, of Danby in the County of York (geschaffen 1673), Viscount Osborne of Dunblane (geschaffen 1673) und Baron Osborne, of Kiveton in the County of York (geschaffen 1673). Alle Titel gehörten zur Peerage of England, ausgenommen die Viscounty Osborne, die zu der Peerage of Scotland gehörte.

1859 erbte der achte Duke den Titel Baron Godolphin, of Farnham Royal in the County of Buckingham. Dieser war 1832 für Francis Godolphin Osborne, den jüngeren Bruder von George Osborne, 6. Duke of Leeds, geschaffen worden. Dieser Titel, der zur Peerage of the United Kingdom gehörte, war seitdem mit der Dukedom verbunden.

Der Titelerbe (Heir apparent) führte den Höflichkeitstitel Marquess of Carmarthen, dessen ältester Sohn als Earl of Danby und dessen ältester Sohn wiederum als Viscount Latimer.

Familiensitz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Familiensitz des Dukes war zunächst Kiveton Hall in South Yorkshire, nach dessen Abriss Hornby Castle in North Yorkshire. Daneben gehörte den Dukes seit 1766 das Godolphin House, Sitz der Familie Godolphin in der Grafschaft Cornwall, da Thomas Osborne, 4. Duke of Leeds, eine Tochter von Francis Godolphin, 2. Earl of Godolphin, geheiratet hatte und dieser keinen männlichen Erben besaß. Seither führten viele der Dukes Godolphin als weiteren Vornamen.

Liste der Dukes of Leeds (1694)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur und Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]