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Dummdeutsch

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Dummdeutsch ist der Titel zweier sprachkritischer Wörtersammlungen, die in den 1980er Jahren veröffentlicht wurden.[1]

Ziel der beiden Bände war es, die „schleichende Verhunzung“ der Sprache, das „verbale Imponiergewurstel“ und das „Verschleierungsdeutsch“ in Politik und anderen Bereichen offenzulegen.[1] Die Autoren, Redakteure des satirischen Magazins Titanic, kommentierten einige der in den 1970ern und 1980ern modischen Worte und Wendungen. Insbesondere der Gründer Eckhard Henscheid wandte sich dabei gegen einen Jargon, den er im Feuilleton, in Werbung und Wirtschaft, in der „Psychoszene“, in den Massenmedien und bei damaligen Intellektuellen ausmachte und zu dem er Ausdrücke wie Betroffenheit, Wut und Trauer, Selbstverwirklichung oder Feeling zählte.

  1. 1 2 Dummdeutsch: e. satirisch-polemisches Wörterbuch (= Fischer-Taschenbücher Fischer-Boot. Nr. 7583). Orig.-Ausg. - 71. - 75. Tsd Auflage. Fischer-Taschenbuch-Verl, Frankfurt am Main 1987, ISBN 978-3-596-27583-0.