Duncan Hamilton (Rennfahrer)

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Duncan Hamilton
Nation: Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vereinigtes Königreich
Automobil-Weltmeisterschaft
Erster Start: Großer Preis von Großbritannien 1951
Letzter Start: Großer Preis von Großbritannien 1953
Konstrukteure
1951 Talbot · 1952–1953 HWM
Statistik
WM-Bilanz: keine WM-Platzierung
Starts Siege Poles SR
5
WM-Punkte:
Podestplätze:
Führungsrunden:
Vorlage:Infobox Formel-1-Fahrer/Wartung/Alte Parameter

Duncan Hamilton (* 30. April 1920 in Cork; † 13. Mai 1994 in Sherborne, Dorset) war ein britischer Autorennfahrer und Le Mans-Sieger.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der vollbärtige Hamilton gehörte zu jener Sorte von Kfz-Werkstattbesitzern, die nach 1945 in Scharen enthusiastisch die britische und europäische Motorsportszene bevölkerten. Während des Zweiten Weltkrieges hatte er bei der Royal Air Force eine Westland Lysander geflogen und bewies damit schon seine Vielseitigkeit bei der Beherrschung anspruchsvoller technischer Geräte.

Nach der Eröffnung der Formel 1 zur Saison 1950 versuchte er sich bei fünf Rennen in den folgenden drei Jahren jeweils dreimal beim Heimgrandprix in Silverstone und je einmal bei den Großen Preisen von Deutschland und der Niederlande hinter dem Lenkrad eines Talbot-Lago, später mit einem HWM-Alta. Seine beste Platzierung war ein 12. Rang beim Grand Prix von Silverstone mit einem Talbot. Bei allen anderen Rennen zwangen ihn technische Defekte, wie Kupplungs- und Motorschäden oder eine defekte Ölpumpe zur Aufgabe.

Daraufhin entschloss er sich der Monoposto-Szene adieu zu sagen und mehr zu den Sportwagenrennen hinzuwenden, wo er 1953 an der Seite seines Freundes Tony Rolt mit einem Jaguar C-Type das 24-Stunden-Rennen von Le Mans siegreich beenden konnte, was manchen hervorragenden Sportlern jener Ära trotz diverser Anläufe verwehrt blieb.

Duncan hatte sich inzwischen in Surrey angesiedelt und wollte 1959 gemeinsam mit seinem engen Freund Mike Hawthorn, dem Formel-1-Weltmeister des Vorjahres, eine Jaguar-Werksvertretung eröffnen, als dieser im Januar mit seinem Privatwagen bei Guildford tödlich verunglückte.

Statistik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Statistik in der Automobil-Weltmeisterschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gesamtübersicht[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Saison Team Chassis Motor Rennen Siege Zweiter Dritter Poles schn.
Rennrunden
Punkte WM-Pos.
1951 Duncan Hamilton Talbot-Lago T26C Talbot 4.5 L6 2 NC
1952 HW Motors HWM 52 Alta 2.0 L4 2 NC
1953 HW Motors HWM 53 Alta 2.5 L4 1 NC
Gesamt 5

Einzelergebnisse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Saison 1 2 3 4 5 6 7 8 9
1951 Flag of Switzerland within 2to3.svg Flag of the United States (1912-1959).svg Flag of Belgium (civil).svg Flag of France.svg Flag of the United Kingdom.svg Flag of Germany.svg Flag of Italy.svg Flag of Spain (1945–1977).svg
12 DNF
1952 Flag of Switzerland within 2to3.svg Flag of the United States (1912-1959).svg Flag of Belgium (civil).svg Flag of France.svg Flag of the United Kingdom.svg Flag of Germany.svg Flag of the Netherlands.svg Flag of Italy.svg
DNF 7
1953 Flag of Argentina.svg Flag of the United States (1912-1959).svg Flag of the Netherlands.svg Flag of Belgium (civil).svg Flag of France.svg Flag of the United Kingdom.svg Flag of Germany.svg Flag of Switzerland within 2to3.svg Flag of Italy.svg
DNF
Legende
Farbe Abkürzung Bedeutung
Gold Sieg
Silber 2. Platz
Bronze 3. Platz
Grün Platzierung in den Punkten
Blau Klassifiziert außerhalb der Punkteränge
Violett DNF Rennen nicht beendet (did not finish)
NC nicht klassifiziert (not classified)
Rot DNQ nicht qualifiziert (did not qualify)
DNPQ in Vorqualifikation gescheitert (did not pre-qualify)
Schwarz DSQ disqualifiziert (disqualified)
Weiß DNS nicht am Start (did not start)
WD zurückgezogen (withdrawn)
Hellblau PO nur am Training teilgenommen (practiced only)
TD Freitags-Testfahrer (test driver)
ohne DNP nicht am Training teilgenommen (did not practice)
INJ verletzt oder krank (injured)
EX ausgeschlossen (excluded)
DNA nicht erschienen (did not arrive)
C Rennen abgesagt (cancelled)
  keine WM-Teilnahme
sonstige P/fett Pole-Position
SR/kursiv Schnellste Rennrunde
* nicht im Ziel, aufgrund der zurückgelegten
Distanz aber gewertet
() Streichresultate
unterstrichen Führender in der Gesamtwertung

Le-Mans-Ergebnisse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Team Fahrzeug Teamkollege Platzierung Ausfallgrund
1950 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Healey Motors Ltd. Nash-Healey E Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Tony Rolt Rang 4
1951 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Donald Healey Motor Company Nash-Healey Sport Coupe Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Tony Rolt Rang 6
1952 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Jaguar Ltd. Jaguar C-Type Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Tony Rolt Ausfall Zylinder überhitzt
1953 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Jaguar Cars Ltd. Jaguar C-Type Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Tony Rolt Gesamtsieg
1954 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Jaguar Cars Ltd. Jaguar D-Type Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Tony Rolt Rang 2
1955 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Jaguar Cars Ltd. Jaguar D-Type Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Tony Rolt Ausfall Getriebeschaden
1956 ItalienItalien Scuderia Ferrari Ferrari 625LM Spyder Touring Spanien 1945Spanien Alfonso de Portago Ausfall Unfall
1957 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Duncan Hamilton Jaguar D-Type Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten Masten Gregory Rang 6
1958 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Duncan Hamilton Jaguar D-Type Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Ivor Bueb Ausfall Unfall

Sebring-Ergebnisse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Team Fahrzeug Teamkollege Platzierung Ausfallgrund
1956 Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten Jaguar New York Inc. Jaguar D-Type Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Ivor Bueb Ausfall Bremsdefekt

Einzelergebnisse in der Sportwagen-Weltmeisterschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Saison Team Rennwagen 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22
1953 Jaguar Jaguar C-Type Vereinigte StaatenVereinigte Staaten SEB ItalienItalien MIM FrankreichFrankreich LEM BelgienBelgien SPA DeutschlandDeutschland NÜR Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich RTT MexikoMexiko CAP
1 DNF
1954 Jaguar Jaguar D-Type ArgentinienArgentinien BUA Vereinigte StaatenVereinigte Staaten SEB ItalienItalien MIM FrankreichFrankreich LEM Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich RTT MexikoMexiko CAP
2 DNF
1955 Jaguar Jaguar D-Type ArgentinienArgentinien BUA Vereinigte StaatenVereinigte Staaten SEB ItalienItalien MIM FrankreichFrankreich LEM Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich RTT ItalienItalien TAR
DNF
1956 Jaguar New York Inc.
Scuderia Ferrari
Jaguar D-Type
Ferrari 860 Monza
ArgentinienArgentinien BUA Vereinigte StaatenVereinigte Staaten SEB ItalienItalien MIM DeutschlandDeutschland NÜR SchwedenSchweden KRI
DNF DNF 3
1957 Duncan Hamilton Jaguar D-Type ArgentinienArgentinien BUA Vereinigte StaatenVereinigte Staaten SEB ItalienItalien MIM DeutschlandDeutschland NÜR FrankreichFrankreich LEM SchwedenSchweden KRI VenezuelaVenezuela CAR
6
1958 Duncan Hamilton Jaguar D-Type ArgentinienArgentinien BUA Vereinigte StaatenVereinigte Staaten SEB ItalienItalien TAR DeutschlandDeutschland NÜR FrankreichFrankreich LEM Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich RTT
DNF 6

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]