Dunn Motor Works

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Dunn Motor Works
Rechtsform
Gründung 1900
Auflösung 1927
Sitz Ogdensburg, New York, USA
Leitung Walter E. Dunn
Branche Motoren, Automobile

Dunn Motor Works war ein US-amerikanischer Hersteller von Motoren und Automobilen.[1][2]

Unternehmensgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Walter E. Dunn gründete 1900 das Unternehmen mit Sitz in Ogdensburg im US-Bundesstaat New York.[3] Hauptsächlich stellte er Bootsmotoren her. 1916 begann die Produktion von Automobilen. Der Markenname lautete Dunn. Die Verkaufszahlen blieben gering. 1918 endete die Fahrzeugproduktion. Dunn starb 1927.[4] Danach wurde das Unternehmen aufgelöst.

Insgesamt entstanden etwa 15 bis 20 Fahrzeuge und tausende Motoren.[4]

Fahrzeuge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das einzige Modell wird als Cyclecar bezeichnet, obwohl es den Kriterien nicht entspricht. Zu der Zeit war der Boom der Cyclecars in den USA bereits vorüber. Der selbst hergestellte luftgekühlte V4-Motor leistete 15 PS. Er hatte 76,2 mm Bohrung, 101,6 mm Hub und 1853 cm³ Hubraum.[5] Er trieb über ein Zweiganggetriebe und eine Kardanwelle die Hinterachse an. Das Fahrgestell hatte 213 cm Radstand. Die offene Karosserie in Form eines Roadsters bot Platz für zwei Personen. Der Neupreis betrug 295 US-Dollar, was eine Quelle als phänomenal niedrig einstuft.[1]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Beverly Rae Kimes, Henry Austin Clark Jr.: Standard catalog of American Cars. 1805–1942. Digital Edition. 3. Auflage. Krause Publications, Iola 2013, ISBN 978-1-4402-3778-2, S. 500 (englisch).
  • George Nick Georgano (Chefredakteur): The Beaulieu Encyclopedia of the Automobile. Volume 1: A–F. Fitzroy Dearborn Publishers, Chicago 2001, ISBN 1-57958-293-1, S. 466 (englisch).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Beverly Rae Kimes, Henry Austin Clark Jr.: Standard catalog of American Cars. 1805–1942. Digital Edition. 3. Auflage. Krause Publications, Iola 2013, ISBN 978-1-4402-3778-2, S. 500 (englisch).
  2. George Nick Georgano (Chefredakteur): The Beaulieu Encyclopedia of the Automobile. Fitzroy Dearborn Publishers, Chicago 2001, ISBN 1-57958-293-1, S. 466 (englisch).
  3. Dunn Motor Works (englisch, abgerufen am 6. Januar 2018)
  4. a b John Peach: Ogdensburg’s Own Automobile Vom 13. Februar 2012. (englisch, abgerufen am 6. Januar 2018)
  5. Fahrzeugdaten (englisch, abgerufen am 6. Januar 2018)