Durbuy

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Durbuy
Blason de Durbuy.svg Flagge
Durbuy (Luxemburg)
Durbuy
Durbuy
Staat: Belgien
Region: Wallonien
Provinz: Luxemburg
Bezirk: Marche-en-Famenne
Koordinaten: 50° 21′ N, 5° 27′ OKoordinaten: 50° 21′ N, 5° 27′ O
Fläche: 156,61 km²
Einwohner: 11.459 (1. Jan. 2017)
Bevölkerungsdichte: 73 Einwohner je km²
Postleitzahl: 6940, 6941
Vorwahl: 086
Adresse der
Kommunalverwaltung:
Administration Centrale Hôtel de Ville
Grand-Rue 24
6940 Barvaux
Website: www.durbuy.be
lflblelslhlb

Durbuy ist eine belgische Stadt in der Provinz Luxemburg. Sie ist die kleinste Stadt Belgiens. Sie besteht aus den Ortschaften Durbuy, Barvaux, Grandhan, Petit Han, Septon, Wéris, Bende, Bomal, Borlon, Heyd, Izier, Palenge, Petite-Somme, Tohogne und Villers-Sainte-Gertrude. Die Kernortschaft Durbuy gilt als zweitkleinste Ortschaft mit Stadtrechten (etwa 400 Einwohner); die kleinste – Arnis in Schleswig-Holstein – hat etwa 300 Einwohner.

Schloss Durbuy und Ourthe

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die ersten Spuren menschlicher Besiedlung in Durbuy stammen aus der Altsteinzeit Magdalénien. Die Region von Durbuy lag auf der Route der Römerstraße zwischen Tongeren und Arlon. Im Mittelalter war Durbuy ein bedeutendes Handelszentrum. 1331 wurden durch Johann von Luxemburg die Stadtrechte verliehen.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Le château de Durbuy[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 1731 wurde das Schloss Durbuy auf den Ruinen des alten Schlosses wieder aufgebaut. Das heutige Gebäude ist das Ergebnis einer Rekonstruktion aus dem achtzehnten Jahrhundert und einer großen Restaurierung in 1880–1882 durch die Gräfin d'Ursel.

L’église Saint-Nicolas[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit dem Bau der Kirche St. Nicolas wurde im Jahr 1630 begonnen und im Jahr 1643 wurde sie geweiht. Sie beherbergt ein Taufbecken aus dem sechzehnten Jahrhundert und grenzt an das ehemalige Kloster von Récollets.

Halle aux blés[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die bereits 1380 erwähnte die Halle stammt in ihrem gegenwärtigen Zustand aus der Zeit zwischen 1530 und 1540. Sie war Markthalle und beheimatete die Gerichtsbarkeit der Justiz. Das heutige Gebäude ist seit 1976 auf der Liste des außergewöhnlichen Erbes der Wallonie und beherbergt kulturelle Ausstellungen.

Parc des Topiaires[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am Ufer der Ourthe befindet sich der Formbaumgarten „Jardin Topiaire“. Der größte Teil des Parks besteht aus Buchsbäumen aus denen kunstvolle Skulpturen gestutzt wurden. Von hier hat man auch einen schönen Blick auf die Altstadt von Durbuy.

Dorf Wéris[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Dorf in der Nähe von Durbuy ist für die dortigen Megalithen, Hünengräber und Menhire bekannt.

Die stehenden Steine von Wéris

Städtepartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Partnerstädte Durbuys sind Hanyū in Japan (seit 1990), Östhammar in Schweden (seit 2000) und Nieuwpoort in Belgien (seit 2005). Freundschaftlich-partnerschaftliche Beziehungen bestehen auch mit La Bresse im französischen Département Vosges.[1]

Personen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Durbuy – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Website Durbuy – Les partenariats